Beiträge von Floydie+Duran

    Hmm.......
    Nch kurzem aber intensivem Zwiegespräch mit meinem Gourmethund,
    wurde mir zu folgendem geraten.......

    Vorspeise:
    Reis-Joghurthäubchen auf Bett von Pedigree und Möhrchen-Julienne
    oder
    Nudel-Marengosalat an Thunfischöl

    Hauptgericht:
    Thunfischtörtchen auf einem Kartoffel-Möhrenbrei-Spiegel

    Dessert:
    Joghurteis mit Frolicraspeln

    YUMMYYYYYY !!!!!!
    Duran würde sich gerne als Vorkoster anbieten :D

    LG
    Chrissi

    @ Sonja
    Ich respektiere Deine Meinung, und ich verstehe sie ja auch.
    Ich finde es auch nicht in Ordnung, dass dieser Hund dort mitten im Weg
    angebunden war.
    Ich würde halt nur nicht den Besitzer prophylaktisch darauf ansprechen,
    solche Dinge liegen mir nunmal fern.
    Ich mag's nach der Devise 'leben und leben lassen', ich schau auch nich
    bei meinen Nachbarn durch's Fenster :-)

    Zum Thema 'vorm Laden anbinden' hab ich noch eine lustige Anekdote,
    das ist mir am Montag passiert.

    Ich nehme Duran, soweit hier in Spanien möglich, auch gerne mit zum
    Einkaufen. Leider geht das nur in Läden, wo ich ihn immer im Blickfeld
    behalte, denn hier werden Hunde garantiert geklaut, entweder, weil sie
    Rassehunde sind, zum weiterverkaufen, oder weil sie gross sind, dann werden
    sie Sparringpartner für Hundekämpfe.

    Ich wollte also Obst kaufen, das ist ein kleiner Laden, der an einem grossen
    Platz ist, wo auch Strassencafés sind. Dort gibt's eine Stelle, wo ich Duran
    anbinde und aus dem Laden raus hab ich ihn im Blickfeld.

    Er macht das echt klasse, hat noch nie Terz gemacht.

    Nuja, am Montag war nettes Wetter, und der Platz entsprechend voll mit
    allen möglichen Leutchen.
    Ich binde Duran an und seh schon, so 3 m entfernt, zwei Männer und eine
    Frau, die sich dort ein Tetrapack Rotwein und eine Tüte Chips teilten.
    Jörgss..........

    Ich also in den Laden, und so ungefähr 3.5 Sekunden später steht die
    Frau auf und geht mit der Tüte Chips auf Duran zu.

    Da ich nun vor ein paar Wochen schon eine heftige Diskussion mit einem
    Besoffenen hatte, der Duran um's verrecken irgendwelche Kommandos
    entgegenbrüllen wollte, und ich mir dabei reichlich blöde vorkam, dachte
    ich diesmal, ich schau mal was passiert.

    Duran mag nämlich keine Kartoffelchips :D

    Die Frau geht da also direkt auf ihn zu und hält ihm so ein Ding direkt
    vor die Nase.
    Duran schnüffelt dran und dreht dann angewidert den Kopf zur Seite,
    würdigt diese Tussi nicht eines Blickes.
    :lachtot: :lachtot:
    Das Ganze sah natürlich aus wie ein Hund, der super erzogen ist, und der von Fremden nichts annimmt.

    Die Frau hat dann mit ziemlich genervtem Gesichtsausdruck den Chips
    weggeworfen und ist zurück zu ihren Kumpels gestampft. :motz:

    Ich stand währenddessen grinsend im Obstladen, das hat so RICHTIG
    gutgetan.......

    LG
    Chrissi

    OK, ich hab's schlecht ausgedrückt, und Terry hat's für mich klarer geschrieben.
    Ich schliesse mich also Terry's Post an.

    Im konkret anstehenden, akuten Fall, bin ich die erste, die einen 100 m
    Sprint hinlegt, um sofort zu helfen, das hab ich auch schon zuhauf getan,
    während andere gaffend rumstanden.

    Aber - wie gesagt - in einem Fall, in dem sich kein Mensch belästigt fühlt,
    vorsorglich Theater machen, finde ich ein bisschen seltsam.
    Das erinnert mich so ein bisschen an den gelangweilten Rentner von
    nebenan, der nichts besseres zu tun hat, als mich darauf hinzuweisen,
    dass mein Rasen mal gemäht werden müsste.

    Wenn der Hund gelitten hätte, wäre ich die erste, die ihn hemmungslos
    losgebunden hätte. Hab ich erst vor kurzem getan, und dann dem Menschen,
    der seinen Hund suchte, wo er vorher angebunden war, eine heftige
    Standpauke gehalten.

    Ein Kind schlagen - kein Problem, da gibt's von mir auf die Nüsse.
    Müll auskippen, Omi Handtasche klauen, Sachbeschädigung....... alles
    akute Fälle, in denen man einschreiten sollte.

    Aber ein Hund, der ein bisschen im Weg sitzt und soweit niemanden gestört
    hat ????????

    Wo kommen wer denn da hin ?
    :D

    (Ich weiss schon, warum ich hier lebe und nicht dort - sorry......)

    LG
    Chrissi

    Ich hab mir hier jetzt nicht alles durchgelesen, mir fällt nur eins auf.

    Warum müssen manche Leute auf Biegen und Brechen immer die anderen
    belehren ? Warum müssen sich die Leute in das Leben der anderen einmischen ?

    Wenn ich in einem Supermarkt bin, und da ist ein grosser schwarzer Hund
    so angebunden, dass man ihn zur Seite schieben muss, um dran vorbei
    zu kommen, dann schieb ich ihn zur Seite und geh meiner Wege.
    Solange der Hund nicht leidet, ist das überhaupt nicht mein Problem.

    Die (hypotetischen) Leute, die nach mir raus wollen und Angst vor dem Hund
    haben, die werden sich schon zu helfen wissen.

    Ich muss doch nicht meine Mitmenschen massregeln, nur weil ich glaube, dass
    sie andere Menschen eventuell belästigen könnten ??????

    Buh, da schüttelt's mich........

    Chrissi

    Klasse !
    Super Idee, und ich hoffe, dass wir hier den Ton so weiter behalten können.

    Ich werde einfach mal so mitlesen, denn Ideen sind ja schon viele da.

    Momentan haben wir hier einen realen, fast identischen Fall.
    Dieser Hund hat mich beim ersten Kontakt erstmal mit Beschädigungsabsicht
    in den Rücken gebissen. Da er Maulkorb trug, war's nur ein heftiger blauer
    Fleck (mit den Schneidezähnen erwischt - diese sch*** Nylon-Maulkörbe).

    Frauchen und Herrchen akzeptiert er, Fremde nicht. Und Frauchen und Herrchen
    hatten bis dato NULL Ahnung, mittlerweile schon mehr, und die Lage wird
    zusehends besser.

    Das einzige, was ich hier zum Fall Castro noch einwerfen möchte, nachdem
    ich Hugo (s.o.) erlebt habe.....
    Es braucht Zeit, viel Zeit. Änderungen kommen schubweise, erst zuhause
    und dann draussen.

    Das, was agi-maus vorgeschlagen hat, auf den Boden setzen und Leckerli
    anbieten, habe ich beim ersten Treffen - völlig von mir überzeugt - auch
    getan. Resultat: der Hund hockte auf mir und biss mich in den Rücken.
    Ich wollte zu schnell zu viel.
    Nachdem er mich dann 2 Wochen lang täglich gesehen hatte und ich ihn
    einfach geflissentlich ignorierte, kann ich heute in die Wohnung kommen
    und er bleibt ohne Maulkorb auf seinem Platz liegen.

    Castro: solange Frauchen es nicht schafft, souverän einen guten Grund-
    gehorsam zu erarbeiten und dem Hund Sicherheit zu vermitteln, sodass
    er ihr die Entscheidungen überlässt, kann an Kontakte zu anderen Menschen
    m.M. nicht gedacht werden, das würde den Hund überfordern und die
    Reaktion wäre mit Sicherheit 'nach vorne' und die Sozialisierung ginge
    rückwärts.

    Also: mein Tipp zusätzlich zu all denen, die hier schon gegeben wurden:
    Zeit, Ruhe und Geduld.

    LG
    Chrissi

    EDIT:
    Silja !!!!!!!!!!! Mönsch :D Warste schneller !

    Hmmm

    bevor sich hier alle gegenseitig abschlachten (in meinen Augen mal wieder
    sinnlose Energieverschwendung), sollten wir nicht erst mal abwarten, ob
    Bacardi noch was sagen will ?

    Es bringt doch nun wirklich nichts, sich hier hitzig irgendwelche Beleidigungen
    an die Köpfe zu schmeissen.

    Und es wäre doch auch schade, wenn Bacardi nicht geholfen werden kann,
    nur weil dieser Thread geschlossen wird. Und das, obwohl der Threadstarter
    seit Seite 2 oder so nicht mehr anwesend ist.
    Seit Seite 5 oder 6 (also schon 6 oder 7 Seiten lang) wird hier nur noch
    rumgezickt.

    Versteh ich irgendwie nicht.
    Wenn ich doch mit meinem Leben ein Problem hab, müssen das sicherlich
    nicht andere ausbaden.
    So rumzicken ist nun wirklich nicht gerade souveränes Verhalten.

    *kopfschüttel*
    Chrissi

    Zitat

    Hi
    Ich denke, dass der Knackpunkt bei diesem Thema die Wildtiere sind, die an der ganzen Hundeausbildung beteiligt sind. Ein Jäger kann nicht geduldig mit lockereren Methoden arbeiten, da er immer Gefahr läuft, dass Wildtiere durch einen streunenden Hund getötet werden, gerade auch, wenn man diesem Risiko täglich durch der Ausbildung ausgesetzt ist. Da muss der Hund sehr zuverlässig arbeiten und dass innerhalb eines kurzen Zeitraums.
    LG Maren

    Aber hätten wir hier bei den Hütehunden nicht das gleiche Problem ?
    Arbeitet man da denn auch mit Zwang ?
    LG

    Zitat


    Wenn also besuch kommt, bittet ihn doch auf die knie zu gehen den kopf leicht abzuneigen und evtl zu schmatzen udn dann warten.

    :lachtot: :lachtot: :lachtot: :lachtot:
    Sorryyyyyyyyyyyyyyy :D

    Ich wälz mich gerade auf dem Boden......

    Die Idee ist zwar genial, aus Hundesicht, aber ich stelle mir gerade vor,
    wie der Mann, der zum Gasablesen kommt, bei mir im Hausflur kniet
    und schmatzt.

    Kreisch !!!!!
    Chrissi