Beiträge von Floydie+Duran

    Hallo Elke !

    :^^:
    Na klasse ! Da brauchste Dich doch gar nicht einmischen, sondern da werd
    ich Dich doch grad mal ausquetschen :D

    Meine Gedanken gestern waren eben auch, ob es überhaupt zwingend nötig
    ist, bei bestimmten Gebrauchshunden 'stärkeren' Zwang anzuwenden, als
    bei unseren 'Spielhunden'.
    Oder ob's nicht mit Geduld und mehr Zeit auch ohne geht.

    Mein Zweifel war halt eben dieser 'unbedingte' Gehorsam, der von einem
    Triebstarken Hund unter extremer Ablenkung verlangt werden muss.

    Hat Dein Vater denn das auch so hinbekommen ? Das 'Down' ? Und das
    Apportieren unter widrigen Umständen ?
    Und wenn ja, wie ?

    LG
    Chrissi

    Zitat

    Hallo Staffy,

    muss ich das jetzt so verstehen, dass du Teletakt zur Absicherung von erlerntem Verhalten für vertretbar hältst?

    Gruß, Friederike

    Hallo Friederike,
    ich denke, wenn Du Siljas Posts nochmal aufmerksam durchliest,
    dann wist Du selber Deine Frage beantworten können.

    Zitat

    Verwerflich würde ich ein TT nicht nennen, eher eine traurige Erfindung von unfähigen Menschen für den unwissenden, faulen Hundehalter. Ich hab zuviele Hunde gesehen, die aufgrund eines TT-Einsatzes zu unvermittelbaren Problemhunden geworden sind.
    Die Benutzung eines TT in der handvoll berechtigten Ausnahmefällen ist so sensibel und gefährlich, das gehört nur in 100% kompetente Hände und die sind sehr selten ...

    @all
    Sollte dieser Thread wieder in einer sinnlosen Diskussion über TT ausarten (sinnlos daher,
    weil wir eigentlich alle dagegen sind und daher nicht darüber diskutieren müssen),
    dann werde ich die Moderatoren bitten, ihn sofort zuzumachen.
    Ich möchte hier über Erziehung des Jagdgebrauchshundes reden.

    LG
    Chrissi

    Zitat


    Ich denke, diese Hunde werden nur sehr konsequent auf ihren Job vorbereitet, bis zur Perfektion trainiert und oft (seien wir mal ehrlich) spielt ein kleines bisschen Neid mit, wenn wir uns über diesen unterwürfigen Blick und die ach so bösen Methoden aufregen. ;)

    Genau ! Perfekt, genauso ist es.
    Danke, Du hast mir mit genau diesem Satz sooooo viel geholfen.

    Ich denke eben auch, dass es darauf ankommt, wofür ein Hund trainiert
    wird. Und das Wichtigste ist, dass die Beziehung Mensch/Hund in Ordnung
    ist.

    Ich denke auch oft, dass wir mit unserem weniger perfekten Training und
    der Inkonsequenz, die wir (und ich gaaaanz vorne an) oft an den Tag legen,
    meistens die Hunde einfach nur verwirren.

    Wenn aber ein klares Ziel da ist, das auch zu 100% erreicht werden muss,
    ansonsten ist der Hund nicht zu 'gebrauchen', dann ist es für beide
    Seiten einfacher, da klare Linien eingehalten werden.

    Und ausserhalb der Ausbildung hat dieser Viszla von heute ja echt ein
    supertolles Leben. Darf mit Herrchen auf die Arbeit und ist rund um die
    Uhr bei seiner wichtigsten Person.
    Wahrscheinlich wird er eben nur nicht den ganzen tag bespielt und
    abgebusserlt :D

    LG
    Chrissi

    Ja, Björn, in etwa so waren ja auch meine Gedankengänge nach diesem
    Treffen.
    Ich war eher nachdenklich gestimmt, als dass mir diese Hündin leid tat.
    Die war nämlich eigentlich zufrieden mit ihrem Leben.

    Und - nein - im Leben nie könnte ich Duran bei Sicht eines Hasen in's
    Platz rufen, und nein - im Leben nicht würde er unter so unangenehmen
    Bedingungen die 21. Ente auch noch aus dem Wasser holen.

    Ich würde da wahrscheinlich die 21. Ente aber auch im Wasser lassen und
    nach Hause fahren, Hund abtrocknen und mich mit ihm zusammen auf
    die Couch zum Fernsehschlaf bequemen :D

    Meine Jägerbegegnungen in Deutschland waren eigentlich alle nicht so
    schlecht. Da hab ich hier schon schlimmere Dinge im Forum gelesen.

    Und vor 25 Jahren, als ich im Hundesport anfing, da war das ein
    Schäferhundverein, in dem hauptsächlich SchH gearbeitet wurde und
    wir 'Breitensportler' müde belächelt wurden.
    Damals war aber auch komplett alles anders. Da wurde nicht einmal
    Spielzeug auf dem Platz erlaubt, geschweige denn Futterbelohnung.

    Ich bin generell eigentlich ein Mensch, der gerne mit Toleranz behandelt
    wird und ebenso gehe ich auch mit meinen Mitmenschen um.
    Einschreiten würde ich nur, wenn ich jemanden sähe, der seinen Hund
    absichtlich und mit Beschädigungsabsicht ( ;) ) malträtiert.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass ich auch von Menschen, die meine
    Philosophie nicht teilen, sehr viel lernen kann.
    Manchmal erwische ich mich dabei betriebsblind zu werden, dann muss
    ich mal wieder 'raus' und bei anderen reinschauen.
    Vielleicht sollte ich echt mal einem guten Jäger beim Training zusehen....

    :???:

    LG
    Chrissi

    Hallo an alle !

    Ich denke, dass dieses Thema kontrovers ist und eventuell die Gemüter
    erhitzt werden.
    Ich möchte Euch trotzdem um Eure Meinung fragen, ich hoffe, das geht
    auch, ohne dass man sich zofft =)

    Erstmal die Vorgeschichte:
    Ich war heute mit Duran im Wald, wie jeden Morgen. Wir haben ein bisschen
    geübt und waren schon auf dem Weg zum Auto.
    Da traf ich einen Mann mit einer jungen Viszla Hündin. Wir unterhielten
    uns ein bisschen und siehe da: ein Deutscher. Er hatte sich die Hündin
    in Deutschland in einer guten Zucht gekauft und sie für die Jagd auf
    Niederwild ausgebildet.

    Sie war wirklich nett und sehr gut erzogen, hatte aber so ein bisschen
    diesen 'Kuscher' Blick drauf, näherte sich mir auch schwanzwedelnd, aber
    sehr unterwürfig.
    Die Hunde fingen also an, wild zu spielen und zu rennen, und erst dann
    sah ich die Hündin wirklich locker und glücklich.

    Ich habe mal so vorsichtig gefragt, wie er denn die Hündin so für die Jagd
    ausbildet, da ich von diesem Bereich wirklich fast keine Ahnung habe.

    Der Mann meinte dann, dies sei seine erste Hündin, und er habe sie nach
    diesem Buch erzogen:

    Er war begeistert, und seine Meinung war so in etwa dieselbe wie die
    der unten aufgeführten Rezensenten, die das Buch positiv bewerten.

    Ich fragte ihn, wie denn das 'Down' geübt wird und er meinte (mit fast
    schon entschuldigendem Blick) 'mit dem Stachelhalsband'.
    Das Apportieren auch.
    Er fügte aber sofort hinzu, dass die Hündin sehr gehorsam sei, und man
    bei ihr fast ohne Zwang arbeiten könnte.

    Weiterhin erzählte er, dass die Hündin den ganzen Tag bei ihm ist, sie ein
    sehr inniges Verhältnis hätten und er sie als seine ständige Begleiterin
    sehr schätzt. Den Eindruck hatte ich auch. Sie himmelte ihn geradezu an,
    wenn auch unterwürfig.

    Ich erzählte dann ein bisschen von meinen Methoden und was ich so
    mache, wie ich arbeite und meine Philosophie.

    Er meinte, er hielte nichts von Futterbelohnung, sondern der Hund sollte
    schon ohne 'Bestechung' gehorchen.

    Wir haben uns nett unterhalten, ohne den anderen für seine völlig andere
    Philosophie zu verurteilen.

    Jetzt meine Frage an die Jäger:
    Ist es denn wirklich so, dass bei einer so starken Ablenkung, wie sie auf
    der Jagd ja vorherrscht, auch mit mehr Druck der Gehorsam durchgesetzt
    werden muss ?
    Ich weiss, dass ich Duran (noch) nicht immer unter Kontrolle habe, wenn
    er Wild sieht, und dass er dadurch für die Jagd ja eher unbrauchbar wäre.

    Ich weiss nicht, ob man denn die Ausbildung eines Jagdhundes mit
    der Ausbildung eines Behinderten-Begleithundes oder eines reinen
    'Fun' Hundes gleichsetzen kann.

    Aber dann müsste man ja eigentlich Hüte- und Koppelgebrauchshunde
    auch mit Druck ausbilden, da die ja auch extremen Stimuli ausgesetzt
    sind, und trotzdem auf's Wort gehorchen müssen.

    Als ich dem Mann sagte, dass ich angefangen habe, Duran Tricks beizubringen,
    fragte er mich spontan, wozu man das bräuchte.
    Meine Antwort 'Zu nichts..... das ist nur so ein bisschen Kopfarbeit für
    den Hund und macht riesig Spass' verstand er nicht.

    Hier trafen also offensichtlich zwei Welten aufeinander. Ein sehr ernster
    und konservativer Mensch, der seine Hündin als Begleiter und auch für
    die Jagd ausbildet und ganz klar weiss, was er will, und wie er das
    erreicht.
    Und die verspielte Hundehalterin, die mit ihrem Hund so alles mal ein
    bisschen ausprobiert und hauptsächlich Spass haben will.

    Das sind so meine Gedanken.......
    Ich verurteile diesen Mann keineswegs. Er war nett, und seine Hündin fand
    ihn offensichtlich noch viel netter. Sicherlich wäre er niemals in meinem
    engen Freundeskreis zu finden, weil wir einfach zu unterschiedlich sind.

    Ebensowenig, wie ich es schaffen würde, ihm einen Clicker aufzuschwätzen,
    würde er es schaffen, mich von seinen Methoden zu überzeugen.

    Aber das soll ja nicht heissen, dass nur einer von uns recht hat ?

    Bin über Meinungen gespannt, die 'offen' sind und nicht nur verurteilen
    wollen. Das kann ich selber.

    LG
    Chrissi

    Und jetzt kommt's !!!!! :D

    Zitat

    Der TA sagt, das wäre eine hormonelle Geschichte. Wird oder ist der Rüde kastriert, kommt das dann nicht mehr vor.
    Buffi

    :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    Ich werde also ab jetzt jedem wutzisabbernden Rüden androhen, dass
    er kastriert wird, und ......schalupps......... hört er auf wutzizusabbern....
    zu wutzisabbern....... äääääh....... :p

    Huch !!

    Ich bekomm gerade dies hier zugeschickt.
    http://www.youtube.com/watch?v=H4sySOn9lnM

    Das bedeutet für die Spanier, dass kein Midi-Team aufgestellt werden
    kann, und bei den Minis auch einer fehlt.

    Hammer ! Und bei den Amis, den Franzosen, den Japanern und allen anderen
    Ländern, in denen das Kupierverbot noch nicht wirksam ist, oder noch nicht
    allzu lange, wird's genauso aussehen......

    Weiss nicht, was ich denken soll.
    Bin ja gegen das Kupieren, aber das hier geht irgendwie zu weit....

    LG
    Chrissi