Huhu krusti !
Hmmmmm, soo tiefsinnige metaphysische Gedankengänge um viertel vor
drei morgens ?
Wo hast Du denn die Ernte her ?

Sorry...... jetzt mal ernsthaft, denn ich habe die vage Hoffnung, dass der
Ansatz Deines Anfangspost einen ernsten Hingergrund hat.
Ich 'arbeite' viel mit meinem Hund, weil er das eben braucht.
Wie es Christine ja auch schon toll erklärt hat.
Da ich keine 'sinnvolle' Arbeit wie jagen oder hüten mit ihm machen kann,
gebe ich ihm Jobs wie 'sich tot stellen' auf Kommando. Äusserst nützlich,
wenn man den Hund ohne Trenngitter im Auto transportiert und er auf das
Zauberwort 'Polizei' hin in sich zusammenklappt und sich nicht bewegt.
Ein anderes Wort, das er kennt ist 'weiter'. So kann ich verhindern, dass
er an den falschen Stellen das Bein hebt, ohne ihn an der Leine herumzu-
zerren, er geht dann einfach weiter.
Oder beim Canicross Rennen lässt er mit dieser Aufforderung die anderen
Teilnehmer in Ruhe und läuft weiter.
'Lass es' ist auch nützlich in tausend Lebenslagen.
Ich sehe diese ganzen 'Kommandos' (hässliches Wort) nicht als verstümmelung
der geistigen Freiheit meines Hundes an, sondern als meine Art, mich mit
ihm zu verständigen.
Er könnte mir ja auch nicht gehorchen, wenn er das nicht wollte.
An mir liegt es daher, ihm diese Kommunikation und Zusammenarbeit
mit mir verständlich und lohnenswert zu machen.
Meine Interpretation.
Was ich allerdings auch hässlich finde ist, seinem Hund über erzwungenen
Gehorsam jegliche Bewegungsfreiheit zu nehmen, denn das ist nicht der
Sinn der Sache. So verstehen es aber leider immer noch viele.
LG
Chrissi