Beiträge von Floydie+Duran

    Huhu fusel !

    Von kämpfen war hier nicht die Rede, sondern von Mobbing.

    Bei kämpfenden Hunden fordere ich den anderen Halter auf, seinen am
    Schwanz rauszuziehen, während ich dasselbe bei meinem tu. Ist erst einmal
    passiert.

    Und auch in diesen Fällen schreie und trete ich nicht um mich, sondern
    versuche, möglichst ruhig eine Schadensbesichtigung beider Hunde zu
    machen und dann geht jeder seiner Wege.

    LG
    Chrissi (Mutig wie Tzau :D )

    Solche Dinge passieren mir hier ständig.
    Ich denke, damit müssen wir alle leben.

    Was ich nicht verstehe ist, dass in solchen Situationen grundsätzlich die
    Halter aufeinander losgehen. Ich habe in den letzten Jahren selten so
    aggressive Menschen erlebt, wie Hundehalter, die mit einer
    Auseinandersetzung ihrer Lieblinge konfrontiert werden und damit nun mal
    gar nicht richtig umzugehen wissen. Reine Verzweiflung, denke ich.
    Kann ich nu gar nicht verstehen.

    Mal abgesehen davon, dass es dieser Hündin offensichtlich an Sozialverhalten
    mangelt und der Halter wohl etwas einfach strukturiert ist, kam Euer Hund
    mit dieser Situation doch eigentlich ganz gut klar.
    Souverän, wie Du sagst. Wo er das wohl gelernt hat ? Von seinem
    Frauchen sicherlich nicht :D

    Da muss man doch dann als Halter nicht auch noch mangelndes Sozialverhalten
    zeigen ! Und Rippen eintreten ??? Nur weil zwei Hunde sich nicht so ganz
    grün sind, sich aber nicht an die Gurgel gehen ?

    Ich gehe in solchen Situationen weiter. Mein Hund kommt alleine klar, der
    braucht mich nicht als hysterisch keifende Tussi vor sich. Und noch weniger
    hinter sich.

    Sollte mir das mit einem wesentlich grösseren Hund passieren (ist mir mal
    mit einem Gasthund so ergangen), dann nehme ich den 'attackierenden'
    Hund am Halsband und bringe ihn zurück zum Halter, der sich dann auch
    meist bei mir entschuldigt und bedankt.

    Kein Streit, keine Keiferei, und mein Hund kann sich von mir abschauen,
    wie man richtig mit Konflikten umgeht.

    Chrissi

    Das Buch ist klasse ! So zum anfangen.
    Aber ich würde dann schon noch etwas vertiefen.
    Mit dem Bestellen hätte ich noch ein paar Tage gewartet, vllt. kommen ja
    noch gute Tipps hier, und Du kannst bei Amazon Porto sparen.

    Die HuSchu hab ich nicht rausgesucht, das ist die einzige in Portugal, die ich
    kenne :D
    Fernando ist ein Bekannter von mir, wir sehen uns auf Seminarien, entweder
    wenn er sie gibt, oder wenn wir beide zusehen.
    Seine Frau hat einen Australian Cattle Dog :herzen4:

    Es ist faszinierend, ihm bei der Arbeit mit seinen sehr sensiblen Border Collies
    zuzusehen. Ich hab ihn noch nicht einmal die Stimme erheben gehört.
    Er hat unendliche Geduld und wütend wird er nie.

    Ich würde dort anrufen und fragen. Aber Dein Problem hat sich ja eigentlich
    schon gelöst, denn die Anfängergruppe ist Samstags (15 h)
    Das wird sowas wie eine Junghundegruppe sein.

    Ich denke, für den Anfang ist einmal pro Woche genug, wenn Du dann noch
    Lektüre hast und Zeit, um mit Deinem Schnuffel zu arbeiten und Dich in
    ihn reinzufühlen, dann kann eigentlich nicht viel schiefgehen.

    Aber anfangen solltest Du auf jeden Fall sofort.

    Viel Glück !
    Und ich beneide Dich, dass Du die Gelegenheit hast, dort hinzukönnen.

    LG
    Chrissi

    EDIT:
    Das isser:
    http://www.youtube.com/watch?v=YKnSls3zz9A
    http://www.youtube.com/watch?v=BIHDwnK6DOw&mode=user&search=

    Huhu krusti !

    Hmmmmm, soo tiefsinnige metaphysische Gedankengänge um viertel vor
    drei morgens ?
    Wo hast Du denn die Ernte her ?
    :D

    Sorry...... jetzt mal ernsthaft, denn ich habe die vage Hoffnung, dass der
    Ansatz Deines Anfangspost einen ernsten Hingergrund hat.

    Ich 'arbeite' viel mit meinem Hund, weil er das eben braucht.
    Wie es Christine ja auch schon toll erklärt hat.

    Da ich keine 'sinnvolle' Arbeit wie jagen oder hüten mit ihm machen kann,
    gebe ich ihm Jobs wie 'sich tot stellen' auf Kommando. Äusserst nützlich,
    wenn man den Hund ohne Trenngitter im Auto transportiert und er auf das
    Zauberwort 'Polizei' hin in sich zusammenklappt und sich nicht bewegt.

    Ein anderes Wort, das er kennt ist 'weiter'. So kann ich verhindern, dass
    er an den falschen Stellen das Bein hebt, ohne ihn an der Leine herumzu-
    zerren, er geht dann einfach weiter.
    Oder beim Canicross Rennen lässt er mit dieser Aufforderung die anderen
    Teilnehmer in Ruhe und läuft weiter.

    'Lass es' ist auch nützlich in tausend Lebenslagen.

    Ich sehe diese ganzen 'Kommandos' (hässliches Wort) nicht als verstümmelung
    der geistigen Freiheit meines Hundes an, sondern als meine Art, mich mit
    ihm zu verständigen.
    Er könnte mir ja auch nicht gehorchen, wenn er das nicht wollte.
    An mir liegt es daher, ihm diese Kommunikation und Zusammenarbeit
    mit mir verständlich und lohnenswert zu machen.

    Meine Interpretation.

    Was ich allerdings auch hässlich finde ist, seinem Hund über erzwungenen
    Gehorsam jegliche Bewegungsfreiheit zu nehmen, denn das ist nicht der
    Sinn der Sache. So verstehen es aber leider immer noch viele.

    LG
    Chrissi

    Zitat

    Dann komm uns doch mal besuchen *frech grins* Cascais ist wirklich WUNDERSCHÖN und einen Urlaub wert ;-)

    Mann ! Du lebst in Cascais ????
    Educa-Cão ist in Cascais. Ich würde sehr viel geben, um da mal reinschauen
    zu dürfen. Ich war schon auf mehreren Seminarien mit F. Silva, und der
    Mann beeindruckt mich !

    Wenn Du da irgendwie hinkommst, dann helfen die Dir da SICHER und
    SEHR GUT. Deren Methoden sind gewaltfrei und basieren darauf, die
    Kommunikation Hund-Mensch zu erklären und zu perfektionieren.
    Was willst Du mehr ?
    Und die Preise sind moderat.

    Und Fernando Silva spricht eigentlich soweit ich weiss auch Englisch.

    LG
    Chrissi

    Ich hatte mal Warzen und da hat man mir Thuja (Homöopatie) gegeben,
    zum einnehmen.
    Nach sechs Wochen waren sie weg, weiss nicht, ob davon oder sowieso.

    Da die ja am Maul sind, wirst Du da wohl nichts draufschmieren können....
    dasselbe Problem haben hier übrigens gerade mehere Hunde, und alle
    an der Schnauze.

    Das kommt vom vielen Küssen :D

    LG
    Chrissi

    Ich würde Dir in diesem Falle echt empfehlen, mal ein paar gute
    Bücher zu lesen, die kannst Du ja in Deutschland bestellen und Dir
    schicken lassen.

    Vielleicht kommen hier ja ein paar gute Tipps zu Büchern.

    Sobald Du verstehst, wie ein Hund denkt und 'funktioniert', ist es eigentlich
    leicht, sich auf die verschiedenen Situationen einzustellen und ihn zu
    lenken, statt dass er Dich lenkt :-)

    Lass Dich bloss nicht auf Vorschläge von Nachbarn ein. In Portugal wird das
    ähnlich sein wie hier, da werden noch Zeitungsschläge empfohlen und
    Nasen in Pipi getunkt :schockiert:

    LG
    Chrissi

    Zitat


    ich würde LIEBEND GERNE eine Hundeschule besuchen, aber leider gibt es sowas hier nicht in Portugal :(


    Das ist nicht ganz richtig......
    Fernando Silva

    Ich denke, dass Du bei einem so jungen Hund noch nicht erwarten kannst,
    dass er 'weiss', dass er nicht vom Grundstück darf, und dass er einfach so,
    ohne Vorteile für ihn (Leckerli) auf Dich hört.

    Dein Problem ist relativ komplex und nicht nur mit ein paar Übungen gelöst.
    Du solltest Dich erstmal in das Lernverhalten der Hunde einlesen und dann
    ein wenig umdenken, dann klappt's auch mit dem Gehorsam besser.

    Ich kann Dir Fernando Silva nur empfehlen, sollte er in Deiner Nähe sein.

    Liebe Grüsse und viel Erfolg !
    Chrissi