Beiträge von Floydie+Duran

    Ich finde 'betütteln' schon schlimm, denn damit kann man dem Hund
    jegliches Sicherheitsgefühl nehmen.
    Gerade bei einem unsicheren Hund darf ich mich nicht auch noch wie ein
    unsicherer Mensch benehmen, und das heisst für mich, ständig auf seine
    Wünsche (und Befehle ?) einzugehen, auf ihn zuzugehen, wenn ich ihn mal
    streicheln will, etc.

    Zudem hat diese Hündin evtl. schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht,
    das heisst, sie drückt ihre Unsicherheit und ihr Unwohlsein durch knurren
    aus.
    Niemals würde ich knurren bestrafen, denn irgendwann geht der Hund dann
    zur nächsten Stufe über, ohne vorher zu knurren - und das ist beissen.

    Ich würde klare Strukturen einführen, den Hund wirklich wie einen Hund
    behandeln, nicht mehr betütteln, und über eine Desensibilisierung langsam
    das Vertrauen in den Freund wieder aufbauen, so wie ich es ja schon
    beschrieben hatte.

    LG
    Chrissi

    Ui - na das würde ich aber auch nicht tolerieren !
    Ich denke mal, sie verteidigt Dich, wie sie eine Ressource verteidigen würde.

    Ich würde gezielt üben, und zwar in verschiedenen Situationen.

    Erst mal würde ich mit ihr üben, dass Futter, Spielzeug, Sofa, etc. von Dir
    verwaltet werden, auch wenn das jetzt momentan nicht das Problem ist.
    Setz Dich mit ihr und Deinem Freund auf den Boden und übt gemeinsam
    das auslassen von Spielzeug und nicht Anfassen von Futter.

    Wenn das funktioniert, dann würde ich üben, dass Dein Freund sie vom
    Sofa schicken kann, während Du nicht mit ihr drauf sitzt.

    Und dann erst, am Schluss, die Situation mit Dir und Peggy auf dem Sofa.
    BEVOR sie knurren kann, wenn Dein Freund reinkommt, solltest Du sie
    runterschicken. Nicht erst, wenn sie schon knurrt.

    Sollte das funktionieren, dann kann man langsam üben, dass Dein Freund
    Dich auch in ihrem Beisein am Kopf anfasst, etc.

    Generell würde ich in diesem Fall die Ressourcen nicht dem Hund überlassen,
    sondern ganz klar deren Verwaltung übernehmen und ruhig und gelassen
    bleiben, wenn der Hund unsicher oder offensiv reagiert.

    Klare und ruhige ansagen, vorausschauend handeln.

    LG
    Chrissi

    EDIT:

    Zitat

    Und dann mit Pfui ausschimpfen und sie gegebenen Falls mal samft im Genick greifen nur das sie es merkt das das nicht schön ist was sie macht.


    Genau das wäre hier kontraproduktiv. Und nicht nur hier.
    :kopfwand:

    Puh, ich als gebürtiger Muschelschubser bin ja doch eher wortkarg.
    Auch Menschen gegenüber.
    :D

    In Spanien ist das schwierig, weil die hier alle immer und überall und ständig
    und mit allen und gleichzeitig reden, schreien, diskutieren.

    Aber ich hab mir einen Schalter eingebaut, den knips ich aus und dann
    hör ich nix mehr.

    Bei Duran brauch ich den Schalter zum Glück nicht.
    Da halt ich's wie Walter und Friederike.
    Ein deutlicher Blick oder ein Grummeln reicht :-)

    Ich seh nur immer wieder Mensch/Hund Teams, wo's einfach nicht funktioniert.
    Und ich bin am überlegen, ob das wohl daran liegt, dass Hund den ganzen
    Tag lang zugetextet wird und froh ist, wenn er mal weglaufen kann und
    seine Ruhe hat.

    Daher meine Frage.
    Ich merke nur, dass das in Deutschland wohl nicht so ein grosses Problem
    ist, da die Deutschen wohl nicht ganz so kommunikationsbedürftig sind
    wie die Spanier :D

    LG
    Chrissi

    Jetzt kommt die neueste UNkynoUnpädagogische Methode :D

    Ich hab erst mal Kreise geübt, dieselben, die man auch für's Dogdancing
    braucht.
    Kreis rechtsrum mit Kommando 'rechts', Kreis linksrum mit Kommando 'links'.

    Bis Duran das ohne Handzeichen machte.

    Kommando für 'weiter', d.h. geradeaus kannte er schon.

    Beim Canicross hab ich's dann an Kreuzungen angewendet, aber nur 'halb'.
    D.h. ich hab 'rechts' gesagt, und wenn er in die Richtung drehen wollte,
    hab ich 'weiter' gesagt, so dass er dann nach dem 1/4 Kreis geradeaus
    gelaufen ist.

    Mittlerweile sage ich 'rechts' und es bleibt beim viertel-Kreis, d.h. rechts
    abbiegen.

    Unkonventionell, aber funktioniert. Für's Dogdancen kann ich das aber
    als Kreis jetzt nicht mehr nehmen.

    Ansonsten gibt's ja - auch beim Dogdancen - noch diese Übung, wo
    der Hund zwischen Deinen Beinen steht und Ihr gemeinsam nach links
    und nach rechts schaut. Das wär doch auch noch eine Möglichkeit ?

    LG
    Chrissi

    Zitat

    Meint ihr echt dass da viel Podenca drin ist?


    Jupp. Ganz sicher.
    Hütehund eher nicht, denn die spanischen Hütehunde sind doch eher
    grösser und haariger, als Deine Maxi.
    Ich sehe sie als einen der typischen Podenco Mixe, von denen es hier
    sehr viele gibt.
    Podencos vertragen sich aber - wie Galgos auch - eher gut mit Hauskatzen.
    Wenn sie nichts gegenteiliges gelernt hat, wie Duran, dann sollte es
    eigentlich keine Probleme geben. Podencos sind ja vom Verhalten her
    auch den Katzen ähnlich, halten sich selber sehr sauber, und sind etwas
    'etepetete' manchmal.
    Ist sie denn schon auf Katzenverträglichkeit getestet worden ?

    Draussen sind Podencos bei einfühlsamer und konsequenter Erziehung
    recht gut lenkbar.
    Duran jagt zwar auch gerne, ist aber mittlerweile direkt vom Kaninchen
    abrufbar.

    Ich finde, sie hat ein nettes Gesicht und sie ist mir sehr sympathisch.

    Zitat

    Hab jetzt Angst, dass sie bei mir doch nicht ohne Leine läuft und meine Katzen verspeist...


    Du kannst eh nicht davon ausgehen, dass sie mit 7 Monaten sofort ohne
    Schleppleine frei laufen kann und perfekt gehorcht.
    Egal welche Rasse, Arbeit steckt da immer genügend drin.
    Da Du aber ja aktiv bist und ihr auch Arbeit verschaffen willst, denke ich
    schon, dass Ihr zwei sehr gut zusammen passt.

    LG
    Chrissi

    Wir haben es jetzt auch gewagt.
    Vorletzten Samstag hab ich bei uns in der HuSchu einen Postenlauf organisiert.
    Wegen zu hoher Temperaturen fand das ganze auf dem Gelände statt,
    und nicht - so wie ich das aus der Schweiz kenne - in Verbindung mit einem
    netten Spaziergang.

    Spass hat's trotzdem allen gemacht, auch wenn einige zuerst nicht mitmachen
    wollten, weil sie dachten, der Hund sei nicht folgsam genug..... (hmmm ?)

    Es gab Preise und viel Gelächter, und hinterher ein Grillerchen.
    Jetzt wollen alle MEHR davon :D

    Ideen zu den Posten hab ich von hier:
    Posten

    Hier einige Fotos:

    Enweisung der Posten, hier die 'Flussüberquerung'

    Lilu beim 'Bleib' während dem Seilspringen:

    Donna in der Schubkarre:

    Bobath beim 'Eierlaufen':

    Gary fand das ganze doof und wollte nicht durch die Würstchenpassage...

    Was machst Du daaa ? (Flussüberquerung):

    Langhals - Border Collie Dame Cora:

    Hämm ????? Was das ? Chester beim Spielzeug fangen......

    Leider durfte Duran nicht mitmachen, weil ich ja schon alle Posten kannte.....

    LG
    Chrissi

    Du hast einen BC...
    der ist Dir anscheinend ein Stückchen voraus, wie Staffy ja schon feststellte.

    Bezüglich Leinenführigkeit würde ich mich da genau an ihre Vorschläge halten.

    Mir stellen sich hier noch die folgenden Fragen:
    Was darf Dein Hund denn arbeiten ?
    Wie beschäftigst Du sie ?
    Wie oft geht Ihr raus, und was macht Ihr auf den Spaziergängen ?
    Was macht Ihr zuhause ?

    LG
    Chrissi

    Huhu !

    Kuck mal !!!!

    Das ist Donna, die Hündin eines Mitgliedes bei uns in der HuSchu.

    Ich denke mal, dass Maxi eine ähnliche Mischung ist.
    Viel Podenco, d.h. Jagdtrieb, aber auch sehr verspielt und auf ihren Menschen
    bezogen. Aktiv, lustig und nett. Aber vor allem aktiv.

    Sooo viel Senf muss da gar nicht drin sein :-)

    Ich denke, dass Du mit etwas Erziehung eine tolle Hündin bekommst, die
    einfach nur ihr Pensum an Aktivität haben möchte.

    Viel Glück und viel Spass !!!!

    Chrissi