Zitat
Naja, so krass sehe ich das jetzt nicht (und finde es auch ehrlich gesagt, ein wenig übertrieben). Aber wenn ich meinen Urlaub dort verbringe, schaue ich mich in den örtlichen Tierheimen um, um zu helfen, sie zu unterstützen oder um auch nur, um meinen Eindruck von dort mit nach D zu bringen und anderen aus erster Hand mitteilen zu können.
Ich denke schon, dass man mit einem Tourismus-Einbruch vieles erreichen könnte.
Den Individuen, die hierzulande Tiere quälen, kann man oft mit Geld am meisten weh tun.
Das Problem ist nur, dass jeder Mensch andere Dinge boykottiert,
und man somit niemals auf einen Nenner käme.
Das können Tierschutz-themen für den einen sein, und sozialpolitische oder ökonomische Themen für den anderen.
Um durch einen Urlaubsboykott was zu erreichen, sind wir Menschen einfach zu verschieden.
Generalisieren sollte man auch nicht.
Die mehrheit der Spanier (ich kann nur für dieses Land sprechen) ist sehr tierlieb
und dankbar für jede Unterstützung (finanziell oder persönlich),
die Touristen bringen können.
Aufklärungs-Aktionen gibt es hier mittlerweile zuhauf, und sie kommen mittlerweile auch bei den richtigen an.
LG
Chrissi
P.S.
Boykottieren ist m.E. der einfache Weg für Faule.
Aktiv unterstützen, wo's gebraucht wird und Sinn macht (vor Ort)
ist den meisten Deutschen zu aufwendig. 