Beiträge von Floydie+Duran

    Ich würde ihn ein paar Tage tragen,
    solange, bis er mit der neuen Situation besser zurecht kommt.

    Für ihn ist alles neu, das macht schon mal Angst.
    Er braucht Zeit, eventuell Monate.

    Und wenn Ihr nicht allzuviel Ahnung von Hundeerziehung habt,
    wären ein paar Stunden mit einem guten Trainer sicherlich nicht schlecht.

    LG
    Chrissi

    Da helf ich doch gerne :-)

    Ich bin mit Hund erst einmal geflogen,
    da können Dir eventuell andere Foris mehr Tipps geben.

    Ich bin damals MAD - ZRH - MAD geflogen und musste feststellen,
    dass mein Hundi in Zürich super gut behandelt wurde,
    und in Madrid wie ein Gepäckstück mehr (er stand im Juli 10 min.
    in der prallen Sonne auf dem Gepäckförderband am Flugzeug
    und ich musste von oben aus dem Fenster zusehen.
    Da denkt eben in Spanien so schnell keiner drüber nach,
    über solche kleinen unwichtigen Details.

    Ich habe auch jedesmal beim Einsteigen nochmal die Stewardess gebeten,
    dem Kapitän zu sagen, dass ein Hund unten im Frachtraum sitzt,
    damit der den entsprechend erwärmt und beleuchtet.

    Im Spanien dann wirst DU feststellen, dass die allermeisten Spanier sehr hundefreundlich
    und wenn nicht, dann zumindest sehr tolerant sind.
    Auch wenn man Hunde hier nicht in öffentliche Gebäude oder Transport mitnehmen darf.

    Barfen ist hier nicht allzu schwer, es gibt zwar keine spezialisierten Barf-Shops, aber Markthallen.
    Ich gehe immer zu den gleichen Ständen, die wissen dann schon,
    wie ich mein Fleisch haben will, und Reste gibt's auch immer mal.

    Dosen gibt's hier eigentlich nur im Supermarkt,
    und das sind so die eher schlechten bis ganz schlechten Marken.
    Billigfutter eben.

    Neu ist hier aber jetzt http://www.zooplus.es
    Da bestell ich neuerdings mein Futter.
    Wird hier in Spanien bezahlt (Überweisung oder Kreditkarte)
    und die schicken das dann aus Deutschland (dauert eine Woche).

    Die haben zumindest Rinti und Markus Mühle und solche Sorten.

    Frag nur, wenn Du noch Fragen hast :-)

    Ach ja: gute Tierärzte muss man hier echt suchen....

    LG
    CHrissi

    Hier auch. Dachgeschoss.

    Sommer, nachts 24h, 35°C und kaum Lufthauch.

    Wir haben im Schlafzimmer zwei grosse Velux-Fenster,
    die stehen nachts weit offen, so dass jeder eventuelle Lufthauch reinkommt.

    Tagsüber ist alles zu und verrammelt und die Klimaanlage an,
    sonst geht man hier direkt ein.

    Omi schläft unterm Bett, das ist der kühlste Platz in der Wohnung,
    und Duran in der Küche auf den Fliesen vorm offenen Fenster.

    Ich leg mir 30 min vorm in's Bett gehen nasse Handtücher auf die Matratze,
    die wird dann nass. Wenn ich in's Bett gehe, unter die nassen Handtücher.
    In zwei Stunden ist wieder alles trocken, das ist hier bemerkenswert mit der Trockenheit im Sommer.

    LG
    Chrissi
    (schon acht Madrider Sommer überlebt - wie auch immer)

    Da kann ich mich Björn nur anschliessen.

    Die Hunde, die hier wirklich auf der Strasse geboren werden
    und ihre ersten Monate ohne menschliche Gesellschaft verbringen,
    sind zu 98% später nicht glücklich in Häusern und Wohnungen,
    mit Leine und Halsband.
    Ihnen macht sowas Angst.

    Aber das sind selbst hier in Spanien sehr wenige.

    Die meisten auf der Strasse aufgelesenen Hunde wurden ausgesetzt
    oder gingen verloren und sind dadurch schon mehr oder weniger gut sozialisiert.

    LG
    CHrissi

    Ich hatte vor Zeiten mal in einem Bullterrier-Forum über solche
    'unbegründeten' plötzlichen Aggressionen gelesen.

    Das scheint bei denen ein Gen zu sein, kommt aber nur selten vor.

    Ich klink mich auf jeden Fall mal zum mitlesen ein und wünsche Euch viel Glück bei der Diagnose !

    LG
    Chrissi