Beiträge von SheltiePower

    Damit würde ich jetzt etwas vorsichtig sein.

    Ich kenne Dog Dancer, die arbeiten mit dem Mehrfach-Click als "Keep going" Signal und mit einem Doppel-Click am Ende als Bestätigung und dem Versprechen für die Belohnung.
    Das wurde aber auch so konditioniert, und die Hunde kennen das.


    Die meisten arbeiten aber so, daß der einfache Click ein Versprechen auf die Belohnung ist.
    Wenn man jetzt anfängt, mehrmals hintereinander zu clicken, ohne die versprochene Belohnung zu geben, könnte es sein, daß man sich den Clicker "kaputt" macht.
    Oft läßt die Motivation auch nach, oder sogar Frust kommt auf.


    In dem geschilderten Problem würde ich erst noch oft bestätigen, daß die Schnauze in dem Behälter ist.
    Hat man das Gefühl, der Hund hat es verstanden, dann würde ich den Click nur minimal hinauszögern, und langsam das Zeitfenster erhöhen. Dazwischen immer mehrere Wiederholungen bei der aktuell erreichten "Stufe" machen.

    Wer ein "Keep going" Signal (oft ein WEITER, oder ein AIAIAIAIAIAI) hat, kann dies dann verwenden.
    Aber ich würde erst einige Wiederholungen machen, bevor ich das Zeitfenster dehne.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Meinst du echt das ist zuviel? Eigentlich ist das das Ergebnis von jeden Abend 10 Minuten Training. Sie fordert ja auch einiges ein und flippt herum. Ich habe nicht das Gefühl das es zuviel ist.

    Ganz ehrlich?
    Ja, es klingt etwas viel.
    Welpen sollten viel schlafen.
    Raus zum Pieseln und Haufen machen, bißchen spielen, bißchen "Training".
    Aber keine 10 Minuten.
    Eigentlich reicht eine Trainigseinheit von 2 Minuten am Anfang völlig.

    Und, da sie ja noch die Welt da "Draußen" kennen lernen muß, ist es für sie ohnehin schon viel "Arbeit" ;)
    Andere Hunde, andere Tiere, Geräusche, Autos, Menschen groß und klein, Wind, Blätter, "komische" Gegenständen an den Straßen und so weiter.
    Damit wird sie anfangs völlig beschäftigt sein, und das muß ja auch noch irgendwie verarbeitet werden.


    Das "Herumflippen", wie Du es nennst, kann auch ein Zeichen für Überforderung sein.
    Es ist nicht immer alles eine Unterforderung ;)

    Zitat


    Direktes Reizangeltraining haben wir auch noch nicht gemacht nur wenn man ein Tuch vor ihr wegzieht und sie wie eine irre begeistert hinterher rennt sind das ja schon die Ansätze.

    Das kannst Du ja auch weiterhin machen.
    Nur eben nicht so dolle und zu lange.
    Aber eine schöne Spielrunde für die Kleine.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Weicher Stuhl könnte ja auch mit der enormen Wassermenge zusammenhängen, die er getrunken hatte.
    Und wenn der Hund noch dazu wenig gefressen haben sollte, dann paßt es schon.


    Alles Gute weiterhin dem Hund!
    Ich bin schon auf das Ergebnis gespannt!
    Hoffentlich nichts Ernstes!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Eine interessante Idee, danke. Aber muss ich ihn dann nicht auch permanent an der Leine halten? - "Bei Fuß" kann er nämlich noch nicht perfekt (sind gerade dabei, das einzuüben).


    Radiuseinschränkung hat nichts mit "Bei Fuß" zu tun.
    Der Hund darf sich frei bewegen, vor, links, rechts oder hinter Dir.
    Nur eben Deinen erdachten Radius nicht verlassen.
    Dann wirst Du sofort reagieren müssen.


    Zitat

    Beim Schreiben habe ich jetzt aber selbst gemerkt, wie lächerlich meine Beweggründe gegen die Schleppleine vielleicht sogar sind...und die Alternativmethode wie oben beschrieben, wo er immer in meiner Nähe bleiben muss ist evtl. sogar noch aufwendiger als das mit der Schleppleine?!

    Das liegt dann ganz bei Dir.
    Ich weiß, daß es Leute gibt, die so arbeiten.
    Mir persönlich wäre das auch etwas zu stressig, daher nehme ich lieber eine Schleppleine.
    Aber auch da muß man konsequent arbeiten, nur eben etwas anders.
    Wichtig ist nur, daß die Schlepp nicht als "verlängerte Leine" benutzt, denn dann arbeitet man eher kontraproduktiv.

    Was die max. Schleppleinelänge betrifft, so würde ich es immer vom Menschen selbst, wegen der Händelbarkeit, und auch ein wenig vom Hund (Größe und Gewicht) abhängig machen.

    Ich persönlich käme zum Beispiel mit einer 20 m Schlepp nicht klar. Ich habe eine 8 m und eine 10 m Schlepp zu Hause. Das geht. Jetzt habe ich zwei kleinere Hunde, und bei 10 m ist ein 20 m Durchmesser um mich herum möglich. Wenn sie mal durchstarten sollten, so kann ich es locker abfangen.

    Ich hätte aber massiv Probleme, wenn ich statt dessen eine größere Hunderasse an der Schleppleine hätte. Wenn der Hund dann einmal durchstartet, dann merkt man die 20 m Anlauf!
    Das würde ich dann bei der Arbeit mit der Schlepp ebenfalls berücksichtigen, und danach eine "Arbeitsmethode" entwickeln.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich will jetzt nicht das Rüdenverhalten herunterspielen, wenn man grad eine läufige Hündin mit sich führt,
    aber, meine bisherige Erfahrugen haben gezeigt, daß dies gar nicht so schlimm ist.
    Ich hatte es mir sogar immer heftiger ausgemalt, als es am Ende dann gewesen war.

    Oft reichte es, wenn ich sie einfach nur abgeblockt hatte.
    Halter von Großhunden ließen die Hündin auch schon mal absitzen und stellten sich direkt dahinter.
    Einen kleinen Hund kann man ja noch leicht hochheben - auch wenn dies wohl nicht immer eine gute Idee ist.
    Wohl aber leicht unter sich, also zwischen den Beinen "klemmen".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :gut:

    Klasse, TanNoz!
    Genau das meinte ich!

    Ich hatte bisher nur davon gehört!
    Muß ich mir gleich mal merken.


    Jedenfalls würde ich mich einlesen.
    Das erste Buch ist übrigens so eine Art Sammlung von Erfahrungen.
    Da stehen auch Erklärungen drin, wie es hormonmäßig bei den Hunden abläuft.
    Sonst suche mal im Internet nach "Bielefelder Studie".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich würde erst keine Schleppleine dran machen, wenn mein Hund mit anderen Hunden spielen darf.
    Das wäre mir dann doch etwas zu heikel.


    Wenn Du nicht mit der Schleppleine arbeiten willst, gäbe es noch einen anderen Weg.
    Du schränkst direkt zu Anfang den Radius von Deinem Hund komplett ein.
    Jeder Schritt von Dir weg wird unterbunden.

    Klappt dies gut, kannst Du den Radius langsam erweitern.
    Sprich, der Hund hat jetzt nun etwas mehr "Freiraum".
    Aber auch diese Grenze muß Du dann einhalten, ganz konsequent.

    Klappt dies gut, gibt es die nächste Radiuserweiterung.


    Ob es für Dich einfacher, bzw. "besser" ist, weiß ich nicht.
    Denn Du wirst grad am Anfang ziemlich viel "korrigieren" müssen, damit der Hund nicht sich selbst belohnen kann.
    Und, erst wenn es super klappt, gibt es zur "Belohnung" einen etwas größeren Radius.


    Wenn sich Dein Hund grad im Spiel mit einem anderen Hund befindet, wirst Du da nicht viel machen können.
    Solange Du nicht seiner Aufmerksamkeit sicher bist, würde ich ihn eh nicht rufen.
    Immer erst dann abrufen, wenn Du Dir ganz sicher bist, daß er auch kommt, und nicht mehr "gestört" werden kann.
    Und das natürlich ganz besonders belohnen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Aber diese "Respektlosigkeit" macht mir Sorgen und wir trainieren jeden Tag mit ihr. Das Letzte was ich halt zu ihrem Dickkopf noch brauchen könnte wäre "Zickenverhalten" gegenüber Artgenossinnen oder wenn sich ein Aggessionsverhalten entwickeln würde......


    Das könnte aber auch mit der anstehenden Läufigkeit zusammenhängen!
    Meine Große ist dann auch "unausstehlich" und kommt "aggressiver" rüber, als sie es sonst ist.
    :ka: Ich sage, daß ihre Hormone dann "verrückt" spielen.

    Das verschwindet aber auch wieder.
    Jedenfalls oft. Kann sein, daß es bei anderen Hündinnen etwas anders aussieht.
    Und es ist ein guter Indikator für mich, zu sehen, wann es wieder mit meiner Großen soweit sein wird.


    Wissen, wie das mit Deiner Hündin sein wird, wirst Du das erst, wenn Du einmal die komplette Hormonphase (4) durchmachst ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    von welchem Alter sprechen wir denn?

    Konzentration dürfte etwas schwer fallen, da die Kleinen nicht in der Lage sind, sich ganze zwei Minuten am Stück zu konzentrieren. Das kommt erst mit der Zeit.
    Das gleiche gilt für die Kommandos. Man kann sie schon mal üben, ja, aber noch keine wirklich große Wunder erwarten.

    Sonst gibt es Zerrspiele,
    Kauspiele,
    Papier und Papprollen klein machen,
    Leckerchen vom Boden aufsammeln (Suche),
    mit dem Menschen kuscheln,
    ....


    Das Hunde gerne hinter sich bewegende Objekte herrennen, ist normal.


    Für mich war das Antrainieren von NEIN und AUS ein "Spiel",
    oder auch die ersten Ansätze von SITZ und PLATZ.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower