Hallo!
Für mich liest es sich schon mal so, als ob Du das Alleinesein schön aufgebaut hast.
Zitat
Ist das eine Phase? (sie ist 5,5Monate)
Mach ich was falsch?
Nein,
ich glaube nicht, daß Du da was falsch machst.
Man hört und liest öfters, daß die Junghunde "plötzlich" nicht mehr alleine bleiben können.
In dem von Dir aufgeschriebenen Alter fängt, oftmals neben der Pubertät, auch noch die sogenannte "Unsicherheitsphase" an.
Alles, was vorher "normal" war, wie die Mülltonne draußen im Hof, ist nun auf einmal zum "Bösen Feind" mutiert.
Du wirst sicherlich schon festgestellt haben, daß der Hund etwas "ängstlicher" wirkt, obwohl es vorher keine Probleme gegeben hat.
Autos, die am Bürgersteig parken = so etwas gab es vorher nicht
Ein Baum ist ein Ungeheuer, auch wenn dieser schon seit Jahren im Wald steht.
Die Straßenlaterne? Ui, gefährlich, muß verbellt werden...
Ich glaube, wenn sich diese Hunde gerade in dieser Phase befinden, ist es auch für sie "schlimm", daß ihre Halter nicht da sind. Es spielt dann keine Rolle, daß es vorher geklappt hatte.
Jetzt ist der Hund eh schon unsicher. Das führt zum doofen Gefühl und zum Streß.
Das macht er ja nicht mit Absicht, sondern das gehört zu seiner Entwicklung dazu.
ZitatGbt es Meinungen dazu? Tips? Muss ich das Alleinsein neu aufbauen und/oder täglich mit ihr üben? Ist alles paletti und ich mach mir nur zuviel Gedanken?
Ich bin ein bisschen ratlos.
Ich an Deiner Stelle würde einfach "neu" mit ihr üben.
Sprich, mach so weiter, wie sonst auch.
Diese Unsicherheitsphase geht auch wieder vorbei.
Und da die Pubertät einen Hund gerne bereits erlernte Dinge wieder "vergessen" lassen, kann es nicht schaden, wenn Du beim Üben einen kleinen Schritt zurück gehst.
Schöne Grüße noch
SheltiePower