Beiträge von SheltiePower

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    ... was machst Du, wenn Besuch kommt und sie so hochdreht? Erzähl mal ein wenig mehr, vielleicht kommen dann schon konkretere Tipps für den Anfang.

    Und was macht der Besuch, wenn sie so hochdreht?
    Das kann auch wichtig sein.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Sitz/Platz/andere Übungen:
    Also ich habs so wie es geraten wurde mal versucht die Übungen auf einer kleinen Hundedecke auf dem Boden zu machen. Das klappt einwandfrei. Genau wie auf dem Teppisch oder auf der Couch. Einfach ohne Probleme und er macht was ich will.
    Sobald ich die Decke wegnehme klappt garnix mehr. Er will sich einfach nicht hinsetzen. Und selbst wenn ich das Leckerli über seinen Kopf halte oder leicht auf seinen Hintern drücke setzt er sich nicht hin. Ich hab echt keine Idee mehr was ich noch machen könnte :/ :???:

    Dazu habe ich mal eine Frage.
    Hast Du die Decke überall benutzt?
    Also, nicht nur in der Wohnung, sondern auch draußen?

    Wie gesagt, Hunde lernen orts- und situationsbezogen.
    Bisher wurde das Kommando "Sitz" anscheinend immer mit der Decke verknüpft.
    Ist keine Decke da, könnte es sein, daß der Hund das Kommando nicht mehr "versteht".
    Da heißt es "neu" anzufangen.

    Oder, wenn Du mit Zwischenschritten arbeiten möchtest,
    "verkleinere" die Decke Stück für Stück.
    Oder "trickse" ein wenig, indem Du den Hund immer etwas mehr von der Decke entfernt absitzen läßt.

    Wende beim "neu" anlernen lieber noch die gleiche Methoden als Hilfe, die Du auch vorher benutzt hast, damit der Hund dann lernen kann, was er tun soll.


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    Futterbeutel:
    Mit dem Futterbeutel hab ich auch mal weitergemacht. Hier ist eigentlich das selbe Problem. Auf der Couch oder auf dem Teppisch klappt alles Prima. Nur wenn es auf den Boden geht dann verliert er sehr schnell die Lust und will nicht fressern. Also den Futterbeutel vom Boden holt er schon nur wenn ich auf dem Boden sitze und er soll ihm mir bringen dann will er nicht so richtig.
    Dann vllt noch mal ne Frage. Soll man so lange mit dem Futterbeutel übemn bis er satt ist oder soll man eher selbst bestimmen wann Schuss ist?

    Eines vorweg: ich würde schon bestimmen wollen, wann gespielt, "gearbeitet" wird und wann Schluß ist.
    Und immer aufhören, wenn es grad am Schönsten war!
    Da ist es egal, ob der Hund dabei "satt" geworden ist.
    Für den Hund ein wunderschönes Erlebnis, was auch die Motivation steigern kann, am Ende ein Jackpot als Belohnung.

    Zu Deinem Problem:
    Eventuell würde es Dir helfen, wenn Du Dich selbst mal filmst. Und zwar bei den unterschiedlichen Situationen, die Du hier beschreibst.
    Möglich, daß auf dem Teppich oder auf der Couch irgendetwas "anders" ist, als wenn Ihr auf dem Boden seid.
    Viele Hunde mögen es nicht, wenn es arg rutschig ist.

    Eventuell bist Du auch der "Störfaktor"? Sitzt auf dem Teppich? Stehst Du dann, wenn Ihr auf dem normalen Boden seid? DAS könnte für den Hund ein arger Unterschied sein.
    Nur mal so als Beispiel.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Für mich liest es sich so, als ob Deine Hündin langsam erwachsen wird.

    Du schreibst, Du warst von Anfang an in der Hundeschule.
    Bist Du jetzt immer noch in einer Hundeschule?
    Hast Du einen Trainer vor Ort, der Dir hilft?


    Zitat

    Sie knurrt/brummt Fremde an, ...

    Für mich liest es sich so, als ob sie jetzt anfängt, "ihren Job" zu machen.
    Wenn ich mich nicht arg täuschen sollte, sind diese Rasse gute "Wachhunde".


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    Ich hatte schon verschiedene Trainer da und bin nun mehr verwirrt als klüger.

    Darf ich mal fragen, ob es einen Trainer gegeben hat, der Dir das Verhalten Deiner Hündin plausible erklären konnte?

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    Der eine sagt, arbeite mit dem "Schau", wenn jemand an uns vorbeigeht bzw. vorher,
    dass sich meine Hündin nur auf mich fixiert. Das klappt mal gut, mal weniger gut,
    ich muss halt super Leckerlies nehmen und es früh genug einleiten.

    Heißt das, daß Du Deinen Hund ablenkst?
    Also, gute Leckerchen mit, diese in der Hand, und der Hund soll Dich anschauen?


    Also, für mich klingt es ein wenig so, als ob Ihr viele Wege gegangen seid, die alle unterschiedlich sind.
    Wie lange habt Ihr ein einziges Konzept denn mal länger durchgeführt?
    Wurde direkt beim nächsten "Mißerfolg" sofort ein neuer Trainer zugezogen und etwas anderes "ausprobiert"?
    Und, warum wurde das Konzept geändert?


    Dein Problem könnte sein, daß Dein Hund jetzt langsam erwachsen wird.
    Sie macht das, was ein Großer Schweizer nun mal gerne macht.
    Als Hündin wird sie noch mit den hormonellen Schwankungen zu tun haben, die aus mehrere Phasen bestehen, und die sich stets wiederholen werden.

    Leider wird man Dir so über das Internet nicht sehr viel helfen können.
    Da kann ein wirklich guter Trainer vor Ort mehr bewirken. Zumal er Dich und Deinen Hund live sehen und Dir einiges erklären, und auch Trainingsschritte zeigen kann.
    Leider ist es schwer, einen guten Trainer zu finden.

    Eventuell können Dir auch Leute, vielleicht sogar Deine Züchter?, helfen, die sich mit dieser Rasse auskennen?
    Und auch bei Deiner Trainersuche helfen?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich muß ehrlich gestehen, daß ich hierbei nicht so viel Ahnung habe.

    Aber, wenn Du schon schreibst:

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    Die Inkontinenz ist wohl sehr selten innerhalb der läufigkeit..bei ihr ist es so das sie kurz vor den stehtagen und in den stehtagen..beim tiefen schlafen halt ausläuft.das tropft einfach raus, sie merkt es nicht. Daher will ich da halt vorsichtig sein.

    Heißt das, sie ist jetzt schon ab und an inkontinent?

    Ich hätte da eher Sorge drum, daß sie nach einer Kastration erst recht inkontinent wird.
    Auch das würde ich lieber mit dem TA absprechen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Bei meiner Maus wäre dies, wenn sie diese "Aggressionsphase" (wohl wegen der Welpenzeit) überwunden hat und auch sonst wieder schön relaxt ist.
    Da regt sie nichts mehr auf.
    Sie nimmt auch aktiver an der Umwelt teil, aber ohne bei jedem Reiz gleich zu "überdrehen".

    Das sind so Kleinigkeiten, die man erkennen kann, wenn man seinen Hund länger beobachtet.

    Meine Kleine war noch nicht läufig gewesen.
    Da warte ich schon mit Spannung darauf, wie sie sich entwickeln wird und welche "Zeichen" sie anzeigen wird.


    Was mir persönlich auch noch wichtig wäre,
    ich würde meine Hündin "erwachsen" werden lassen.
    Grad an Cheyene habe ich gemerkt, daß sie einen gewaltigen Schub bei der dritten Läufigkeit gemacht hatte.
    Da sah man ihr richtig an, daß sie alles "Jugendhafte" abgestreift hatte.
    Sie macht zwar immer noch ihre Läufigkeitszyklen durch, aber eben halt auf einer anderen Ebene.


    Ich würde auch schauen wollen, ob der Hund grad
    - extremer aggressiv auf andere Hunde / Hündinnen reagiert
    - Ohren verstärkt wieder auf Durchzug hat
    - "Depressiv" wirkt
    Denn das wären für mich Argumente, meinen Hund (noch) nicht kastrieren zu lassen.


    Ist sie wieder "normal", leichtführig, und hört auch wieder, wie eben sonst, dann könnte die ruhige Phase und der richtige Kastrationszeitpunkt gekommen sein.


    Aber da hilft halt nur Beobachtungen am eigenen Hund.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich weiß jetzt nicht, wie weit Du Deine Hündin während den Läufigkeiten so beobachtet hast,
    aber ich habe für meine Hündin festgestellt, daß sie während des ganzen Zyklus insgesamt 4 Phasen durchmacht.
    Jede Phase ist auch durch ihre "Launen" schön erkennbar.
    Wenn ich sie kastrieren lassen würde, weiß ich, wann für sie (meiner Meinung nach) der richtige Zeitpunkt ist.

    Man sagt zwar, daß genau zwischen den Läufigkeiten der beste Zeitpunkt ist.
    Das wäre so drei Monate nach einer Läufigkeit.
    Allerdings kann dies auch von Hündin zur Hündin ein wenig anders sein.
    Ich würde dabei ein wenig auf die Hündin achten.
    Könnte mir vorstellen, daß ihr Verhalten Dir schon "sagen" wird, das jetzt der richtige Zeitpunkt ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Im Prinzip gibst Du Dir die Antworten schon selbst ;)

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    Über die Jahre war so eine tiefe Verbundenheit entstanden, ich kanns nicht so erklären, aber wir waren einfach eins.

    Das wird Dir mehr oder weniger mit jedem Tier entstehen, welches Du im Laufe der Zeit bei Dir hast.
    Nur nicht, wenn Du es Dir erzwingst.
    Dann könnte es eher sein, daß das Gegenteil eintrifft.

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    Wenn ich dieses kleine Geschöpf anschaue habe ich halt immer noch Angst ihm nicht gerecht werden zu können. Wird mit der Zeit aber bestimmt auch abklingen.


    Die Angst ist nachvollziehbar.
    Ich weiß auch, daß es nichts bringt, wenn man jetzt sagt, bzw. schreibt, daß diese unnötig ist.
    Du kannst Dir, und Deinem Hund, nur den Gefallen tun, indem Du einfach mal weniger vergleichst, und eben nicht alles zu sehr hinterfragst.

    Leg Dich doch mal einfach auf den Boden, und schau, was er dann macht.
    Meine sind gerne mit ihrem Knochen gekommen, haben sich zu mir gelegt, und dann an ihrem Knochen genagt.
    Manchmal haben wir auch etwas "getobt", manchmal wurde nur gekuschelt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Mal abgesehen davon, daß ich das mit der "totalen Bindung" auch nicht so wirklich verstehe, wie Du es meinst,
    so ist Dein "Hauptproblem", wenn ich es mal so nennen darf, anscheinend immer noch,
    daß Du Dich selbst ordentlich unter Zwang / Druck setzt.
    Dann kann es nicht funktionieren, was auch immer funktionieren soll.


    Laß es doch einfach mal auf Dich einwirken.
    Denke doch mal ab und an nicht daran, wie etwas sein sollte.
    Laß mal fünfe "gerade" sein.
    Genieße doch einfach nur mal den Moment, zusammen mit dem Hund auf dem Boden zu "kullern".
    Nichts zu tun. Ab und an schadet das ja nicht.

    Auch, wenn man "Gassi" geht.
    Egal, daß der Hund sich nicht mit Dir beschäftigt.
    Freu Dich doch darüber, wie er die Welt entdeckt.
    Entdecke zusammen mit ihm die Welt.
    Manches wirst Du sicherlich, Dank dem Hund, mit anderen Augen betrachten.

    Ich zum Beispiel, habe eigentlich schon immer gewußt, daß auf den Straßen Müll liegt.
    Ist ja auch nicht wirklich zu übersehen.
    Aber, Dank meiner Großen habe ich erst gesehen, wieviel tatsächlich an Müll so rumlag :D


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Mach doch mal einen Zwischenschritt:

    Ich gehe mal davon aus, daß Du Deinen Hund eh noch die Treppen hinunterträgst.
    Nach dem Anlegen des Halsbandes, nimmst Du den Hund hoch,
    erst dann machst Du die Haustüre auf und Ihr geht raus.

    Eventuell vor dem Öffnen der Türe die Leine anlegen, so daß sie erst gar nicht weglaufen kann.
    Und einfach gehen, ohne großartig zu "locken".
    Irgendwie habe ich das Gefühl, daß Du mit Deinem Locken unbewußt diese Situation viel "wichtiger" gemacht hast, als es eigentlich ist. :???:

    Sonst, laß doch mal wirklich das Halsband dran, und "teste", wie es dann läuft.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower