Beiträge von SheltiePower

    Hallo!

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    Ich geh jedes mal mit ihm und Nele auf die Hundewiese und schmeiss ihn einfach in jedes Rudel rein, dass ich finde, was auch gut geholfen hat. Die Angst ist weg aber Interesse an Hunden ist immer noch keins da.

    :???:
    Ich frage mich grad, ob ich dies wörtlich nehmen soll.
    Also, nicht dieses "schmeißen", wohl aber, daß er einfach so zu jedem Hund gepackt wird, und dann selbst sehen soll, wie er damit klar kommt.

    Zitat

    Langsam kommt das Testosteron in ihm hoch und er fängt an Hündinnen zu besteigen und kleinere Hunde zu mobben, wenn er Kontakt sucht.

    8O
    Ähm, das aufreiten kann streßbedingt sein.
    Er weiß nicht, was er tun soll, ist überfordert, sucht sich ein Ventil, wo er sich abreagieren kann, und springt als "Alternative" bei den Hunden hinten drauf.

    Zum Mobben: Wenn er nicht schon vorher gelernt hat, was "richtig" ist, und wie er bei einer Horde Hunde umgehen soll, ist klar, daß ihm Alternativen fehlen.
    Wer weiß?
    Vielleicht kennt er nur Mobben als "Spiel", weil er vorher selbst immer als "Punchingball" mißbraucht wurde?

    Zitat


    ... was natürlich alles direkt und konsepuent bestraft bzw. unterbunden wird, durch "Bisse" meinerseits.

    :schockiert:
    Nee, ne?

    Warum hilfst Du ihm nicht mehr?
    Warum zeigst Du ihm nicht, was er statt dessen machen darf.
    Vor allen, wenn dies hier tatsächlich zutrifft?

    Zitat

    Vom gehorsam her ist er ansonsten ein Traum.


    Warum er jetzt aggressiv wird?
    Die einzige Erklärung, die mir dabei einfällt:
    Er hatte nie Hilfe bekommen, als er sie nötig gehabt hatte.
    Er mußte sich selbst helfen.
    Alternativen kennt er nicht, er weiß nicht, was er darf.
    Also, reagiert er nun, was sich für ihn bisher als "erfolgsversprechend" erwiesen hat.


    Gruß
    SheltiePower

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    Eine Frage habe ich doch noch: Wenn ich es schaffe, ihn vom Feindbild abzulenken, er kommt brav zu mir und holt sich sein Leckerli ab, hab ich ihn zwar aus der Situation rausgeholt, aber ich möchte ja auch gern, dass er beim nächsten Mal nicht wieder gleich meint, das wäre der Feind. Er soll ja lernen, solche Situationen ungerührt und ohne Angst zu meistern. Kommt das dann einfach mit der Zeit, dass er gelassener wird?


    Ich glaube, daß man dies nicht so pauschal beantworten kann.
    Kommt wohl auch auf die Hunde selbst, und eben die Rasse an.

    Hinzu kommt, daß Hunde, bis sie erwachsen werden, noch einige von diesen sogenannten Unsicherheitsphasen durchmachen. Da wird zum Beispiel ganz plötzlich die Straßenlaterne auf der anderen Seite, die ja schon immer dort gestanden hat, zum "Feind".
    Oder die Mülltonne im Hof, das parkende Auto, ein Grashalm auf der Wiese .....


    Es wird wohl eine Mischung vom Training und dem Herauswachsen der Phasen sein.


    Nehmen wir mal Dein Beispiel:
    Wenn Du mit Deinem Hund aus der Situation herausgehst, kannst Du ihm gerne ganz am Anfang eine Belohnung dafür geben.
    Aber, ehrlich gesagt, würde ich dies nicht zu lange machen. Schließlich willst Du ja, daß Dein Hund bei "Feindsichtung" ruhig bleibt. Also, wirst Du eben genau das belohnen müssen.

    Also, geh aus der Situation heraus, drehe Dich um und bleibe erst einmal in Distanz zum "Feind" stehen.
    Ist er ruhig, ist er somit aufnahmefähig, so kannst Du DAS bestätigen.
    Dann so nach und nach die Distanz verkleinern.
    Wie schnell das geht, bestimmt der Hund. Du wirst es an seinem Verhalten erkennen.
    Wiederholungen können nicht schaden.

    Und, halte die Trainingseinheiten wirklich sehr, sehr kurz.
    Gerade Welpen können sich nicht so lange konzentrieren.
    Und hör mit einem Erfolgserlebnis auf!

    Dann mach was anderes, bzw. lasse den Kleinen schlafen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Vielen Dank, das leuchtet mir ein. Es ist eben alles noch neu und wir finden uns gerade zusammen. Dazu kommt hin und wieder der wenige Schlaf, die Angst, etwas falsch zu machen und dann kommt man auf die einfachsten Dinge nicht allein.


    Ein ganz wichtiger Tip von meiner Seite aus:

    Natürlich ist Erziehung wichtig,
    aber, geh etwas entspannter an die Sache heran.
    Dein Hund wird schon etwas lernen, wenn Du ruhig, geduldig und konseqent bist,
    aber Dein Hund wird auch nur soviel lernen können, wie er grad aufnehmen kann. ;)

    Ist er aufgedreht (bellen gehört zum Beispiel dazu), kann er nichts neues mehr lernen.
    Und, er kann nur lernen, wenn Du es ihm vorher "erklärst".
    Das ist teilweise mit vielen Wiederholungen verbunden.
    Wenn es noch nicht klappt, dann kann er es noch nicht.
    Gib ihm ruhig diese Zeit.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Ja, sicher ist das schwierig, wenn einem die Erfahrung fehlt, daher habe ich mich ja hier angemeldet um von euren Erfahrungen zu profitieren, wie man in solch einem Fall sich am Besten verhält. Da fühlt man sich ja fast schuldig, die Frage überhaupt gestellt zu haben. Und ich bin sicher nicht unbedarft an das Thema Hundehaltung herangegangen, habe viel gelesen und mich informiert. Aber den kleinen Racker mit seinem eigenen Charakter vor sich zu haben, ist immer noch mal was anderes.


    Ich glaube,
    da ist etwas falsch rüber gekommen!

    Bei den Antworten war nichts böses gemeint gewesen.

    Da ich nicht weiß, wie Dein "Ergebnis" am Ende aussehen soll,
    versuche ich es mal mit einem Beispiel:

    Hund sieht einen "Feind".
    Du möchtest, daß er ruhig bleib, Dich eventuell dabei anschaut.
    Dann belohne genau DAS.

    Geh in die Distanz zum "Feind" wo er ruhig ist, und belohne das ruhige Verhalten.
    Belohne, daß er Dich anschaut.
    Nach und nach geh einen Schritt vor. Wieder für das ruhige Verhalten und das Anschauen zu Dir belohnen.


    Das war jetzt nur ein Beispiel!


    Wenn Du etwas anderes gerne hättes, zum Beispiel ein Sitz (bin grad irgendwie ideenlos :ops: ),
    dann übst Du eben, daß er sich hinsetzt, und belohn dies.


    Ein Hund wird, wenn er oft belohnt wurde, immer wieder dieses Verhalten, was zur Belohnung geführt hat, von sich aus zeigen wollen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hat er ein Geschirr an?
    Ich würde dann einfach weiter gehen wollen, und ihn dann so "mitziehen".


    Beobachte ihn mal beim Gassi gehen. Er wird sicherlich vorher schon was "anzeigen".
    Du wirst ja merken, wenn er anfängt zu fixieren, und sich zu versteifen.
    Da ist "seine Grenze" erreicht.

    Ab hier wirst Du ihm zeigen müssen, was für ein Verhalten Du von ihm dabei erwartest.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Hol ihn aus der Situation heraus, indem Du Dich einfach umdrehst, und vom "Feind" weggehst.
    Bleib dabei ganz ruhig. Und "fliehe" nicht, indem Du schneller gehst. Geh wirklich normal weiter.
    Irgendwann wird Dein Hund ruhiger werden.
    Er lernt, wenn etwas ihm unheimlich vorkommt, kann er den Rückzug antreten.

    Und Du merkst, in welcher Distanz zum "Feind" sich Dein Hund wohlfühlt.
    Halte erst einmal diese Distanz, und laß ihn dann "gucken", "schnüffeln", oder einfach nur so mit dem "Feind" "vertraut" machen. Bleib ruhig so länger stehen.
    Ist er neugierig, und es besteht keine Gefahr, dann laß ihn hinlaufen und schnüffeln.
    Macht er Rabatz, wird einfach wieder umgedreht.

    Auf diese Weise baust Du das langsam auf.
    Er muß vor nichts Angst haben, Du "beschützt" ihn schon,
    aber er kann auch einfach weggehen, oder das "Ding" ignorieren.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich wechsele hier auch.

    Habe meist zwei verschiedene Trockenfuttersäcke zu Hause.
    Sind diese leer, werden schon mal andere nachbestellt.
    Dann wieder die ersten zwei, und so weiter.

    Das gleiche mache ich auch mit dem Naßfutter.

    Ab und an gibt es noch etwas rohes Fleisch, oder schon mal das, was vom Kochen übrig geblieben ist.


    :ka: Ich habe das Gefühl, daß ich damit meinen Hunden etwas gutes tue.
    Bisher wurde das auch ganz gut vertragen.


    Hat denn der TA genauer erläutert, was da zu Problemen führen kann?


    Ich kann mir nur vorstellen, daß, wenn man wirklich einen Hund mit sensiblen Verdauungstrakt, bzw. dieser einige Allergien hat, dies dann zu "Schwierigkeiten" führen könnte, wenn man das Futter häufig wechselt.
    Aber bei einem komplett gesunden Hund?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    ich würde, wenn ich zu Besuch bei den Freunden bin, einfach öfters zwischendurch mit dem Kleinen raus gehen.
    Auch wenn er schon zu Hause recht gut aushalten kann, bzw. relativ zuverlässig stubenrein ist,
    so ist die Situation bei den Freunden doch eine ganz andere.

    Besuch, ist doch etwas schönes!
    Und dann noch bei Menschen, die er kennt und mag.
    Und diese fremde Umgebung, Gerüche, Geräusche!
    Zusätzlich noch viele Möglichkeiten, Streicheleinheiten zu bekommen.
    Eventuell wird sogar noch mehr gespielt?

    DAS ist alles mit "Aufregeung" verbunden.
    Und Aufregung regt die Darmtätigkeit an.

    Solange der Kleine wach ist, sich viel bewegt, "beschäftigt" wird, gilt dann auch wieder diese Regelung, nach dem Spielen geht es zum Pieseln raus ;)
    Da diese "Spielsituation" für den Hund dann etwas länger anhält (Wachphase), dann würde ich halt eben noch etwas öfters mit ihm rausgehen.


    Warum er auf dem Teppich macht?
    Die meisten Welpen bevorzugen eine weiche Unterlage.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower