Beiträge von SheltiePower

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    Danke für deine Antwort,...Arko .

    Eine Frage an alle: Was bezahlt man so ungefähr für die Kastration beim Rüden, womit muss man da rechnen ? Wieviel habt ihr bezahlt WENN eure Hunde kastriert sind ? Und wieviel ist das bei einer Hündin ? Würd mich mal interessieren . Sage schonmal Danke .


    Das wird keiner so pauschal antworten können.
    In einem gewissen Rahmen können die TÄ das selbst entscheiden, was sie nehmen wollen.
    Deshalb kann es vorkommen, daß Halter A für seinen Hund, egal ob nun Rüde oder Hündin, nur X Euro zahlen muß, und Halter B für das Gleiche sogar Y Euro.


    Eventuell hilft Dir das hier:
    http://www.gesetze-im-internet.de/got/BJNR169100999.html


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Lucie (Chi Mix)

    Weiß man denn, was sonst noch drin steckt?
    Wenn der andere Part tatsächlich eine, im Vergleich zum Chi, viel größere Rasse ist, könnte es rein theoretisch möglich sein, daß die vom TA angegebene Werte noch zu "klein" sind.
    Deshalb spricht man ja so gerne bei Mixen von "Überraschungspakete".

    Du hast dann, wenn man so will, leider das "Pech", keinerlei Vergleichswerte, an denen Du Dich orientieren könntest.

    Wie alt ist denn Deine Lucie?


    Zum Futter:
    Man kann wechseln.
    Man muß aber nicht.
    Gutes Welpenfutter kann durchaus länger gegeben werden,
    so wie man auch gutes Adultfutter schon den jüngeren Hunden geben kann.
    Wichtig ist halt der Inhalt.
    Da wirst Du Dich einlesen müssen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    30 min hin, würde für mich bedeuten, daß es ja auch wieder 30 min zurück geht.
    Also 1 h Gassi.

    Das wäre mir viel zu viel für die Kleine!
    So zwischen 18 - 20 min für hin und zurück wäre okay.


    Hinzu kommt, daß es ja nicht nur um die "reizarme" Umgebung geht.
    Selbst, wenn Euch niemand entgegen gekommen wäre, hätte sie genug an "neue Informationen" gehabt, die sie unterwegs "aufsammeln" konnte.
    Die müssen ja auch erst einmal "verarbeitet" werden.

    Aber, neben den Gerüchen kamen halt auch die "Ablenkung" durch die andere Hunde.
    Durchaus möglich, daß dies schon etwas zuviel für Deine Kleine war.

    Ich persönlich würde die Gassizeiten etwas kürzer halten wollen.
    Und auch flexibel!
    Änderungen, wie andere Hundebegegnungen, können immer wieder auftreten, und bedeutet für den Hund erst einmal etwas "Neues" was zu erfassen und zu verarbeiten gilt.
    Also sollte jeder Spaziergang nicht zu starr festgelegt sein.
    Und auch nicht nur auf die "reizarme" Umgebung beschränken. Sie soll ja was Neues (kennen) lernen.
    Das dann aber wohldosiert.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Zwischen den Übungen wenn die Trainerin was erklärt muss der Hund halt still sitzen oder liegen, immer wenn er sich nicht körperlich betätigt fängt dieses rupfen an ich wundere mich woher er die Energie nimmt den ganzen Tag so aufgeregt zu sein.

    Das ist recht leicht zu erklären.
    Es verhält sich so ähnlich, wie bei den Menschenkindern.
    Eigentlich sind sie müde, und sollten schon längst schlafen.
    Aber, sie können nicht!
    Sie sind noch viel zu sehr von dem, was vorher war, aufgeputscht.
    Da kann niemand so schnell wieder runter kommen!

    Und, nicht zu vergessen, es dauert tatsächlich mehrere Tage, bis der Streßlevel im Körper abgebaut wird!

    Kommt dann täglich Input hinzu, egal in welcher Form, sorgt dieser Input dafür, daß der Streßlevel erhalten bleibt, oder gar eine Steigerung eintritt.


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    Wenn ich mich hinlege zB. auf den Boden und mich ruhig verhalte sozusagen entspanne attackiert er mich wie er es bei unserer großen auch tut, aber wenn ich dann wild mit den armen rumfuchtel und wieder aktiv werde freut er sich total.

    Ähm,
    ich glaube, da wird grad was falsch verstanden.
    Ich kann Euch zwar nicht sehen, aber ich vermute mal, daß Dein Hund da Übersprungshandlung zeigt, was Du als "Freude" bezeichnest.


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    Ich denke er verknüpft einfach sich entspannen oder ruhig sein mit Stress aber ob das wirklich sein kann oder ich das fehl interpretiere ? keine Ahnung-.

    Ich glaube, daß er noch zu sehr aufgeputscht ist, um sich sofort ruhig hinzulegen.
    Du kannst dies mit Quengeln von Kleinkindern vergleichen "Mama, ich kann nicht schlafen, machst du noch was mit mir?"
    Wenn die Mutter darauf eingeht und dann noch eine Runde getobt wird, ist das Kind erst recht "überdreht".

    So ist es auch ein wenig mit dem Hund.

    Ich würde versuchen wollen, vorher schon viel weniger zu machen.
    Wird der andere Hund belästigt, weil der Kleine "spielen will", dann würde ich das unterbinden.
    Ich würde, falls das der Fall sein sollte, keine lange Spaziergänge machen. Lieber eine ganz kurze Runde, Rest nur zum Pinkeln raus.
    Selbst wenn der Kleine die ganze Zeit über getragen wird, so hat er doch recht viel Input. Er kann ja gucken und hören, und Hunde nehmen sehr viele Infos alleine über die Nase auf. Diese Informationen müssen ja erst einmal verarbeitet werden. Und das geht nur in den Ruhephasen.

    Ruhephase heißt dann aber auch: es wird nicht gelernt, auf einer Decke, in einer Box oder sonst wo zu gehen und das "Bleib", oder "Decke" zu lernen.
    Ruhephase heißt, Hund legt sich hin und pennt.
    Würde es Euch helfen, wenn Du Dich auf den Boden setzt, den Kleinen auf Dein Schoß nimmst, ihn einfach nur ruhig festhältst, sanft streichelst? Schläft er dann ein?
    Eventuell kann er vorher noch auf irgendetwas kauen, Kauseil, Knochen, oder ähnliches? Denn Kauen beruhigt.


    Verstehe mich jetzt bitte nicht falsch.
    Auch ich finde es wichtig, wenn ein Welpe eher alltagsnützliche Dinge lernt, so wie Du diese beschreibst.
    Aber, ja, jetzt kommt das große ABER, es muß alles altersgemäß dem Welpen angepaßt werden. Bzw. man sollte schon auf seinen Welpen etwas eingehen.
    Zeigt er an, daß irgendetwas viel zu viel war (das kann man schön am "Überdrehen", "Aufdrehen" erkennen), dann sollte man schon etwas mit dem Programm runter fahren.
    Ein junger Hund muß nicht bis zum Tag X alles gelernt haben.
    Er hat sein ganze Leben Zeit, etwas Neues zu erlernen.
    Und ich finde schon, daß man dem Hund eben diese Zeit, die er braucht, geben soll.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Der nächste Schritt war schon gar nicht so einfach die Tür zuzumachen da wurde er gleich unruhig und hat gefiebst, das Problem lösten wir folgendermaßen:

    Hund rein schicken, Leckerlie, Tür Zu und direkt wieder Auf Leckerlie und verlängerten die Zeiten d.h. von Tür direkt wieder auf, auf Tür eine Minute zu usw.

    Irgendwo hier fängt Euer Problem an.
    Möglich, daß Ihr die Tür etwas zu früh geschlossen habt.

    Um die Box "schön zu füttern" ist schon logisch, daß Ihr die Leckerchen drinnen gebt.
    Warum dann die Leckerchen, wenn die Tür wieder auf ist?

    Möglich, daß die Box "falsch" ist.
    - zu groß?
    - zu klein?
    - ist offen in allen Richtungen?
    - ist eher geschlossen, nur die Tür ist frei?
    - Box steht an einer total ungünstigen Stelle?


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    In der Box fühlt er sich über einen kurzen Zeitraum wohl aber sobald er merkt das es ruhiger wird fängt das rupfen an,

    Ehrlich gesagt, verstehe ich das nicht!
    Was wird denn ruhiger?
    Warum wird da was ruhiger?

    Die Rupferei klingt auch hierbei ganz stark nach Streß.


    Zitat

    das Verhalten zeigt er auch in der Welpenspielstunde. Sobald die kleinen angeleint werden und wir uns auf die Leine stellen um die kleinen runterzufahren fängt das rupfen an wir unterbinden es dann mit einem scharfen "Nein" und wenn er aufhört gibs Leckerlie..

    Hm,
    was wird denn dabei sonst noch gemacht?
    Nur auf die Leine gestellt, und dabei die Hunde ignoriert?
    Wenn ja, könnte genau das Dein Problem sein.

    Hilf Deinem Kleinen.
    Zeige, welches Verhalten von ihm erwünscht wird.
    Bestärke genau das und belohne ihn dafür.

    Solltet Ihr Eure Hunde nach der Spielstunde tatsächlich ignorieren (ist ja jetzt erst einmal nur eine Frage von mir, die im Raum steht), fehlt für den Hund die Hilfe. Was darf er machen?
    Gut, wir wissen, daß er sich hinlegen soll.
    Aber, weiß ER das?
    Und, ein hochgeputschter Körper tut sich schwer, direkt danach hinzulegen und nichts zu tun. Er muß ja erst einmal runter kommen.

    Hilfe wäre hierbei: zeig ihm, daß er sich hinlegen soll, und belohne ihn dafür, daß er sich hinlegt.
    Und belohne ihn dafür, daß er liegen bleibt.
    Und vergiß bitte eines nicht. Er ist noch jung! Er KANN sich nicht lange Zeit konzentrieren und somit auch nicht länger liegen bleiben. Da brauchst Du Geduld.
    Zeige ihm einfach immer wieder, was Du gerne von ihm haben möchtest.

    Zitat

    Ist echt anstregend aber was soll man machen wir werden schon ne Lösung finden, immerhin möchte ich ja keinen haarlosen Hund :smile:

    Das ist verständlich.
    Aber, dafür muß Du erst einmal die Ursache für seinen Streß finden.
    Dann kannst Du daran arbeiten.
    Ihn langsam daran gewöhnen, daß es zu seinem Leben gehört.
    Bzw., wenn möglich, nimm ihm dem Streß ab.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Wir haben jetzt erstmal eine Halskrause besorgt damit er sich wenn wir in in die Box sperren (ach gottchen sperren hört sich immer so schlimm an) nicht das Fell rupfen kann ..


    :???:

    Ich kann mir nicht helfen, aber hierbei würde bei mir ganz laut die Alarmgsirene losgehen!

    Das mit dem Rupfen klingt für mich ziemlich stark nach Streß.
    Wie "sperrst" Du ihn denn in die Box ein?
    Tür auf, Hund quasi reingestopft und Tür wieder zu?
    Oder geht der Hund da freiwillig rein?


    Was passiert, wenn Du Dich einfach mal neben Deinem Hund auf den Boden legst, und ihn einfach nur mal ganz sanft streichelst. Am ganzen Körper entlang.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Hallo,

    sie hat das so erklärt, dass er es sich angewöhnt hat, etwas kaputt zu beißen. Daher soll dies einfach nicht ermöglicht werden für eine bestimmte Zeit.

    Ich bin zwar kein Trainer,
    aber ich finde, die Aussage ist nicht so ganz richtig.
    Der Hund hat es sich nicht "angewöhnt", sondern hat ganz einfach mit dem Alleinesein Streß.
    Das heißt, sein Körper steht unter enormer Anspannung, was nicht gerade "schön" ist.
    Um sich von dieser Anspannung zu "befreien", muß der Hund sich irgendwie abreagieren können.

    Und genau das tut Dein Hund, indem er anfängt, auf Sachen zu kauen.
    Für ihn spielt es keine Rolle, ob es SEIN Kauseil ist, oder gar Kauknochen, oder eben DEINE Schuhe, Fernbedienung, Handy, Couch, Bett, Kissen, und so weiter.

    Zitat


    An sich, soll er alleine bleiben können.

    Das mag ja vielleicht so sein.
    Nur, Dein "Problem" ist nun einmal, daß er noch "neu" bei Dir ist.
    Da wird auch das Alleinebleiben wieder "neu" antrainiert werden müssen.
    Und, damit es auch klappt, braucht er Vertrauen und Sicherheit zu Dir.
    Genau diese hat er aber noch nicht.
    Aus seiner Sicht könnte es genauso gut sein, daß er morgen schon wieder einen anderen, neuen Hundehalter hat.
    Und genau deshalb sind diese zwei Stunden auch viel zu viel für ihn gewesen.

    Mit der Zeit kommt die Sicherheit, daß nichts "passieren" kann. Dann wird auch das Alleine bleiben nicht mehr als zu stressig empfunden. Aber, solange er dieses Gefühl noch nicht hat, kann dies nicht klappen!


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    War schon arbeiten und da hatte er den Flur und mein Zimmer. Allerdings ist meine Mitbewohnerin immer da, zwar in ihrem Zimmer, aber denke, er weiß trotzdem, dass er nicht alleine ist. Hatte sich dann "nur" nen Schuh geklaut und zerkaut.

    Nein, nicht wirklich.
    Wenn es klappen sollte, wäre es vielleicht gut, wenn der Hund die Mitbewohnerin zumindest sehen kann. Vielleicht soll sie in Dein und somit auch ins Hundezimmer sein?
    Vielleicht reicht es auch, wenn nur die Türe offen ist, und er reinschauen kann.


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    Versuch auch immer wieder aus dem Zimmer zu gehen, Hund drinnen zu lassen. Manchmal auch die Wohnungstür auf und zu machen, kurz ganz raus gehen und so weiter. Er macht in der kurzen Zeit nix kaputt, wirkt aber oft angespannt. Habt ihr noch Tipps?

    Genau DA würde ich ansetzen.
    Solange er schon in der kurzen Zeit so angespannt ist, wirst Du noch nicht mit dem nächsten Schritt weiter machen können. Denn, damit überforderst Du ihn schon. Streß wird aufgebaut, und in so einem Moment wird er auch nichts lernen können!

    Er kann nur etwas Neues erlernen, wenn er eben nicht gestreßt ist.
    Also wirst Du Dein Training etwas umbauen müssen, viel kleinschrittiger arbeiten müssen, und vor allem auf Deinem Hund achten müssen! Denn er "sagt" Dir ja schon, wie weit er ist, und wann mit der nächsten Stufe weiter gemacht werden kann.
    Vorher hat es keinen Zweck. Solltest Du viel zu früh weiter machen, arbeitest Du eher kontraproduktiv. Dann wird das ganze Training viel, viel länger dauern!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Den TA habe ich (aus anderen Gründen) gewechselt und meine neue TA ist fürs entwurmen alle 3 Monate. Ich behalte es auch so bei. Ist mir auch lieber so, weil ich mit Lilli wirklich sehr "engen" Kontakt habe. Wir liegen gemeinsam im Bett, sie schleckt mich ab usw.


    Wirklich sicher kannst Du dann sein, wenn Du Dich, fairerweise, auch alle drei Monate entwurmst :D
    (Sorry, habe heute wohl einen Clown gefrühstückt!)


    Ich habe da mal eine Frage:
    Bekommt Dein Hund dann alle drei Monate immer das gleiche Zeug?

    Warum ich das frage:
    Es gibt ja, wenn ich es richtig verstanden habe, keine Wurmkur, die alles an Parasiten umfaßt.
    Wenn meine Hunde tatsächlich mal einen Befall haben sollten, so wird dann ja festgestellt, welcher, und ich würde dann speziell für dieses Problem eine bestimmte Tablette für meine Hunde bekommen.

    Wie wird das bei der Vorsorge gemacht?


    Neugierigen Gruß
    SheltiePower