Beiträge von SheltiePower

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    Hatte die irrsinnige Hoffnung, daß es nach der Kastration (die medizinisch nötig war, um keine Diskussion darüber zu wecken) besser würde, bis jetzt leider nicht. Die Kastration ist aber auch erst ca. 4 Wochen her und bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt. Vielleicht wirds ja noch.


    Von meiner Seite aus wird da keine Diskussion geben.
    Nur eine Frage: Ist der Kastrat der unsichere Hund von den beiden?
    Ist er derjenige, der anfängt?
    Eventuell könnte dort Dein Problem dann liegen?


    Wegen der eigene Körperspannung.
    Ich weiß nicht, wie weit so etwas antrainierbar ist.
    Immerhin bist Du eben ein "fertiger" Mensch mit bestimmten Charakterzügen und Eigenschaften.
    Ich glaube, da kann nur noch ein guter Trainer vor Ort etwas besser helfen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Wenn eine sehr kleine Hündin von einem viel größeren Rüden trächtig wird, passt sich die Größe der Welpen der Mutter an ?


    :schockiert:

    Öhm,
    nö, das würde ich nicht unbedingt behaupten wollen.
    Kann unter Umständen ganz schön schlimm werden für die Hündin.
    Besonders, wenn das noch zwei verschiedene Rassen (-mixe) sind.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Ich verstehe halt nicht,wieso sie auf dem Fuß-/Radweg den wir dann gehen,nachdem wir besagte Stelle passiert haben,ganz relaxt ist obwohl sie von der Hauptstrasse vielleicht 5 Meter trennen und diese 3 spurig ist .


    Das kann verschiedene Ursachen haben.
    Nur mal so als Beispiel:
    - sie war noch komplett neu bei Dir, und wollte noch nicht so weit gehen. Du hast sie dann eventuell getragen.
    = Stelle X bedeutet, Hund "muß" getragen werden, also "wartet" sie brav darauf, von Dir getragen zu werden.

    - sie war unsicher, hat kurz gezögert, Du bist stehen geblieben, hast sie eventuell gelockt, oder gar getragen
    = Stelle X bedeutet "GEFAHR". Lieber keinen Schritt weiter gehen.

    - eventuell bist Du selbst, kurz bevor die Stelle X erreicht wird, angespannt, weil Du ja schon wieder etwas von Deinem Hund erwartest. DAS spürt sie natürlich ;)


    Das können so Kleinigkeiten sein.
    Eventuell war sie noch nicht soweit gewesen, oder fertig mit dem Schnüffeln, oder sonst was, während Du "normal" weiter gehen wolltest.


    Hunde lernen orts- und situationsbezogen!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat


    Wie stelle ich es an,das sie dieses Stück ,vielleicht 150 Meter ,entspannter angeht ? Bei uns auf dem Hof und im Garten hat sie auch Untergründe,wie Beton,Pflaster usw.und läuft da ohne Probleme lang.


    Indem Du selbst auch das Ganze ruhig und entspannt angehst.

    Sie ist noch jung!
    Ist noch "neu" bei Dir.
    Laß ihr doch die Zeit, das alles in Ruhe kennen zu lernen, alles zu erschnüffeln, alles mit den Pfoten zu "ertasten".
    Das dauert halt ein bißchen.

    Und "draußen" fehlt ihr noch das Gefühl der Sicherheit, die sie in der näheren Umgebung vom Zuhause hat.


    Schöne Grüße noch
    und viel Spaß mit dem Welpen
    SheltiePower

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    Bin schon so weit, daß wenn ich von weitem jemand kommen seh, daß ich einen anderen Weg nehm. Ist aber auf Dauer ja auch keine Lösung.

    Du wirst wohl leider noch ein anderes "Problem" haben.
    Du bist sicherlich etwas nervös, wenn Du andere Hunde schon vom weiten siehst, weil Du ja weiß, wie Deine dann reagieren werden. Dann wirst Du wahrscheinlich schon mit einem "Och nö, nicht schon wieder!"-Gedanke weiter gehen.
    DAS spüren die Hunde.
    Kann sein, daß sie auch darauf reagieren.

    Zitat

    Mein Hauptproblem ist hauptsächlich die direkte Konfrontation auf einem Spazierweg, auf dem ich nicht ausweichen kann.

    Für viele Hunde ist ja der direkte Weg geradeaus, wie wir Menschen es machen, wenn auch recht schön brav jeder auf "seine" Seite, ein Problem.
    Denn, er ist ja dadurch "gezwungen" direkt auf den Feind zuzugehen.
    Ausweichen, oder Bögen laufen, geht schlecht, wenn sie an der Leine sind.
    Dann "hilft" ihnen das Geprolle an der Leine. Und die "Erfolge" geben ihnen wiederum "Recht".


    Zitat

    Wie würdet ihr in solchen Situationen reagieren, einfach weiterzerren oder stehenbleiben oder wie?

    Wenn möglich, dann würde ich so (weiter) laufen, wie oben beschrieben, also bogenförmig.

    Wenn es nicht möglich ist, kannst Du ausweichen? Auf einem Grundstück drauf, und sie dann erst absitzen lassen?
    Sonst "einfach" weiter gehen, ohne negative Gedanken, ohne die Hunde zu eng an sich heranziehen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Na ja,
    zu zweit fühlt man sich ja irgendwie "stärker".
    Da ist ja jemand dabei, der einem "hilft".

    Eine "Rudeldynamik" ist nicht zu unterschätzen.
    Das gilt auch bei zwei Hunden. Fängt einer an, macht der andere meist mit.


    Einzeltraining, wie Du es schon machst, ist nicht so verkehrt.
    Würde ich auch eine Weile weiter machen.

    Wenn Du mit beiden zusammenläufst, würde ich mal versuchen, einige Trainingsschritte zurück zu gehen.
    Auch wenn sie es einzeln es "besser" können.
    Zu Zweit ist für die Hunde dann wieder eine andere Situation, die halt eben "neu" erlernt werden muß.
    Halte die Distanz zum "Feind" größer.
    Sind beide entspannt, hast Du den richtigen Abstand gewählt.
    Baue darauf Dein Training auf.

    Sobald sie fixieren, geh aus der Situation heraus. Dreh Dich einfach um und lauf in die entgegengesetzte Richtung weiter. Bestätige das Verhalten, welches Du Dir von Deinen Hunden wünscht.


    Sind beide Parteien mit Hund(en) unterwegs, würde ich anfangen, sofern es möglich ist, Bögen zu laufen.
    Also, Hunde links halten, wenn anderer Halter von rechts vorne kommt, und auch nach links ausweichen.
    Mache anfangs, sollte der Platz vorhanden sein, größere Bögen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    das ist normal!

    Mit der Läufigkeit, Beginn der Pubertät kommt eine sogenannte Unsicherheitsphase vor.
    Da wird alles, was vorher bekannt war, plötzlich zum bösen Monster.

    Meine Große hatte mit ihrer dritten Läufigkeit auch noch einmal so eine Phase gehabt.
    Da wurde ein ganz bestimmter Baum im Wald angebellt :hust:


    Das geht wieder vorbei.
    Mach einfach "normal" weiter und trainiere mit ihr alles "neu".
    Da braucht man einfach etwas Geduld.
    Und die Wiederholungen im Training sollte ihr Sicherheit geben.
    Ist sie neugierig und das "böse Objekt" sehr harmlos, dann laß sie schnüffeln.


    Halte einfach weiter durch,
    gehe etwas auf Deine Hündin ein,
    dann wird es schon wieder werden.

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Wenn wieder ein Umzug ansteht (wenn auch diesmal für Euch zwei zusammen),
    dann bitte nicht vergessen, daß Du halt in der neuen Wohnung das Alleine bleiben wieder "neu" üben mußt.
    Diese Zeit wirst Du ihm schon geben müssen.
    Paßt Du Dein Training an dem Hund an, wird es viel leichter gehen, als wenn Du sagst, daß er bis zum Tag X das Alleine bleiben können muß, und somit Druck im Training ausübst.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower