Beiträge von SheltiePower

    Dein "Problem" ist eher, daß es sich entwickeln kann, aber nicht unbedingt muß!

    Deine Hündin könnte bis zu ihrem Lebensende unkastriert und völlig gesund bleiben.
    Es könnte auch sein, daß sie irgendwann mal im hohen Alter vielleicht Mammatumoren bekommt.
    Aber das weiß man ja nicht!

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    Emma hat keine großen Probleme in der Läufigkeit gezeigt.
    Sie riecht nicht übermäßig gut, die Scheinträchtigkeit hält sich sehr in Grenzen, Stimmungsschwankungen auch (gut, spielen mit anderen Hunden findet sie in der Zeit nicht so prickelnd, aber mit mir arbeiten und spielen will sie auch in der Läufigkeit und Schineträchtigkeit), vom Wesen und ihrer Sozialverträglichkeit her möchte ich auch keine große Änderung riskieren.

    Das klingt doch alles ganz gut!


    Zitat

    Ich möchte eigentlich nicht kastrieren lassen. Aber ich hab das schlechte Gewissen im Hinterkopf...was wenn sie dann doch bald eine Pyometra oder Mammatumore entwickelt?

    Es ist nun einmal so, daß Du im Leben keine "Garantie" bekommst.
    Was wäre, wenn Du sie jetzt operieren läßt, und sie in wenigen Jahren dafür Knochenkrebs bekommt?
    Oder eventuell doch inkontinent wird?
    Auch das muß eben nicht passieren, kann aber.


    Eventuell würde es Dir helfen, wenn Du Dich mehr in dieses Thema einliest? :ka:
    Bücher gibt es ja dazu, und auch einige Internetseiten.


    So richtig helfen wird man Dir dabei nicht können.
    Da wirst Du Dich leider auf Dein Bauchgefühl verlassen müssen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Morgens und abends zwischen den spaziergängen
    schläft Sie oft aber manchmal ist Sie auch total
    aufgedreht und
    Knabbert alles an , wir kann ich Sie denn dann
    runterholen ?

    Das Aufgedreht sein könnte schon ein Zeichen der Überforderung sein.
    Daß Hunde dann anfangen zu knabbern, ist nicht unnormal.
    Denn, Kauen beruhigt ungemein.
    Ist so ähnlich, wie, wenn Menschen auf einem Kaugummi kauen, oder gar eine Zigarette rauchen.

    Daß Du nicht willst, daß sie an Deine Sachen geht, ist klar.
    Gib ihr doch etwas, wo sie kauen darf: ihr Kauseil, ein Stück Rinderkopfhaut, Pappröllchen, Papier zum Zerreißen, ....


    Zitat

    Wie überforder ich Sie denn ? Gassi gehen muss Sie ja
    Schließlich noch oft . Und am Stall spielt sie wenn sie
    Lust hat oder sie legt sich ins gras .
    Dir anderen Sachen mach ich nur ein paar Minuten am Tag .

    Ja, sie sollte schon raus.
    Aber so ein junger Hund muß nicht unbedingt viel Gassi gehen.
    Eine "große" Gassirunde (dem Alter angepaßt) reicht am Anfang.
    Rest ist dann nur zum Pieseln raus.

    Da Du mich jetzt direkt gefragt hast.
    Ich würde schon sagen, daß das hier:

    Zitat


    Mittags kommt sie dann meißtens mit zum Stall und kann da spielen und rennen, oder wir sind auf der Hundewiese oder im Wald. Und abends wieder alle zwei Stunden eine Runde um den Block , so 10 Min. Dann machen wir auch ein paar Denkspiele mit ihr und üben immer vorm Füttern (3x täglich) ein paar Minuten mit ihr Kommandos. Kann es sein , dass sie überfordert ist oder nicht ausgelastet ?

    meiner Meinung nach tatsächlich viel zu viel ist.

    Auch wenn sie später mal öfters mit zum Stall kommen soll, eventuell sogar eine Reitbegleithund werden soll, so kann dies im Augenblick doch ziemlich putschen. Erst recht, wenn sie die ganze Zeit über rennen und spielen kann und darf.
    Zum Gassi gehen habe ich weiter oben schon etwas geschrieben. Alle zwei Stunden dann 10 min Gassi gehen halte ich wirklich für viel zu viel. Du kannst alle zwei Stunden raus zur Pieselecke gehen. Schließlich soll sie sich ja draußen lösen.
    Aber "richtig Gassi" gehen muß sie noch nicht so viel. Das kommt mit der Zeit so nach und nach.

    Denkspiele schön und gut!
    Habe ich auch keine Probleme mit.
    Aber, dei müssen wirklich nicht täglich sein.
    Und die Übungseinheiten können auch etwas kürzer ausfallen. Und wenn mal ein Tag ohne "Training" ist, ist es auch nicht schlimm!
    Denn, die Welt da draußen ist doch schon spannend genug. Da gibt es soooo viel zu entdecken! ;)

    Das muß so ein kleines Hündchen auch erst einmal verarbeiten.
    Meist werden neue Eindrücke im Schlaf "verarbeitet". Deshalb wäre es schon gut, wenn so ein junger Hund doch recht viele Ruhephasen hat.

    Du darfst nicht vergessen, daß so ein junger Hund auch nicht in der Lage ist, sich sehr lange zu konzentrieren.
    Eine Übungseinheit sollte dann, wenn überhaupt, so ca. 1 - 2 min lang sein.
    Oder nur max. 10 Leckerchen "verbrauchen".
    Wenn es zu lange dauert, oder die Übungen zu schwer waren, dann können die Kleinen auch wieder überdrehen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ein 15 Wochen alter Welpe wird noch nicht wirklich seine Blase kontrollieren können.
    Das kommt so mit der Zeit.
    Kleinere Unfälle, wenn Du mal nicht schnell genug warst, oder viel Streß vorhanden war, wird es also doch noch geben können.
    Auch, wenn die Zahnung anfängt, kann es vorkommen, daß der Hund etwas "unsauber" wird.

    Daß Du jetzt für einige Tage nicht "erreichtbar" warst für Deine Kleine, kann natürlich Streß ausgelöst haben.
    Selbst wenn sie Deine Mutter kennt.
    Eventuell konnte sie die Situation nicht einordnen, daß Du so plötzlich nicht mehr da warst.

    Jetzt bist Du zwar wieder zurück, aber trotzdem kann dies wieder eine leichte "Umstellung" für Deine Kleine sein.
    Du darfst auch nicht vergessen: Es dauert eine Weile, bis sich der Streßlevel im Körper wieder herunter gefahren hat.


    Zitat

    Hat jemand vielleicht auch solche Erfahrungen gemacht ? Und wie kann ich da entgegen wirken ?

    Sei einfach ruhig, und hab Geduld für Deine Kleine.


    Zitat

    Außerdem wollte ich noch fragen wieviel ein Welpe in dem Alter so an bewegung braucht ? Ich habe immer das Gefühl sie ist gar nicht ausgelastet. Weil sie immer alles ankaut und rumrennt wie eine bekloppte.

    Das kann auch ein Zeichen für Überforderung sein! ;)

    Zitat

    Wir gehen morgens alle zwei Stunden mit ihr raus , Mittags kommt sie dann meißtens mit zum Stall und kann da spielen und rennen, oder wir sind auf der Hundewiese oder im Wald. Und abends wieder alle zwei Stunden eine Runde um den Block , so 10 Min. Dann machen wir auch ein paar Denkspiele mit ihr und üben immer vorm Füttern (3x täglich) ein paar Minuten mit ihr Kommandos. Kann es sein , dass sie überfordert ist oder nicht ausgelastet ?

    Ich würde sagen, daß Deine Kleine wirklich überfordert ist!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Keine Ahnung,
    ob Fliegen Krankheiten auf Hunde übertragen können.
    Kann mir vorstellen, daß ein gesunder Organismus nicht so schnell "befallen" wird, nur wenn mal einige Fliegen auf das rohe Fleisch sitzen.


    Wegen der Wohnung.
    Wenn man überall Fliegengitter vor Fenster und Türen anbringt, so hilft dies ungemein.
    Man kann gut lüften, und trotzdem bleiben diese "Viecher" draußen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ja,

    ich konnte sie bei bei beiden beobachten.
    Das fing meist plötzlich an.
    Gestern war die Mülltonne im Hof noch okay, heute wurde das "böse Ding" verbellt. :lol:


    Meine Große hatte mir knapp vier Monaten ihre erste Phase gehabt.
    Die nächste hatte ich bei der dritten Läufigkeit mitbekommen.

    Meine Kleine hatte ihre erste Phase so mit fünf, knapp sechs Monaten gehabt.


    Oft wurden die Objekte verbellt.
    Als sie sich wieder beruhigt hatten durften sie dann hin und schnüffeln.
    Da lasse ich sie lieber ihre eigene, natürlich gute, Erfahrungen machen, und "helfe" ihnen nun, indem ich zusammen mit dem Hund aus der Situation herausgehe.


    Mein Leihhund hatte im hohen Alter auch noch mal eine Unsicherheitsphase bekommen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

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    Sie macht dies aber aus heiterem Himmel. Ich kann es nicht vorhersehen wann sie das macht. Ignorieren bringt bei ihr nichts. Das stachelt sie nur noch mehr an.


    Es ist natürlich, daß in solchen Fällen das Ignorieren nichts bringen wird.
    Sie weiß ja nicht, was Du von ihr willst.
    Sie kann nicht wissen, was sie statt dessen machen könnte.
    Dabei wirst Du ihr helfen müssen.
    Und das geht nicht, wenn Du das ignorierst.

    Biete ihr Alternativverhalten an.
    Zeige ihr, was Du schöner finden würdest.
    Zum Beispiel, sich mit einem Kong oder Kauknochen auf einer Decke beschäftigen (dafür muß es nicht unbedingt der Kennel sein).


    Wenn das NEIN schon gut klappt und auch wirklich richtig verstanden wurde, kannst Du ihr dann auch ganz ruhig NEIN sagen.


    Edit: Wann die Welpen ruhiger werden, kann man nicht am Alter festmachen.
    Es hängt auch ein wenig davon ab, was man mit dem eigenen Welpen so "macht" ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower