Beiträge von SheltiePower

    Hallo!

    Dein Hund hat mit dem Alleine sein ganz einfach Streß.
    Daß sie dann mit dem Kauen anfängt, ist normal, denn Kauen beruhigt.
    Dein Hund will sich also damit beruhigen.

    Dabei ist es dem Hund egal, ob es sie um "erlaubtes Kauzeug", wie Kauseil, Knochen, Pappröllchen handelt,
    oder ob die Fernbedienung, ein Handy, oder gar Schuhe daran glauben müssen.

    Da hilft nur eines:
    Alles an Sachen, wo sie nicht dran darf, konsequent wegräumen!

    Und das Alleine bleiben muß antrainiert werden.
    Auch wenn es "nur" 15 min sind, so sind sie für den Hund im Augenblick viel zu viel!

    Zitat


    Wenn ich dann nach Hause komme, rennt sie sofort an mir vorbei in den Garten, weil sie wohl weiß, dass sie Unsinn gemacht hat und ich jetzt schimpfe.

    Nein!
    Hunde verknüpfen ihre Tat nicht mehr einige Minuten später mit Deinem "bösen" Gesicht, wenn Du nach Hause gekommen bist.
    Eher hat sie wohl gelernt, daß Du "unberechenbar" bist.
    Mal bist Du lieb und nett, und sagst lauter so tolle Dinge und es gibt eventuell was zum Fressen,
    mal schimpfst Du (eventuell?) los.

    Für Dein Hund ist jedes Kommen von Dir wie ein Überraschungsei.
    Wie wird sie drauf sein?

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    Eigentlich war das anfangs kein Problem, dass sie alleine bleibt.

    Man darf nicht vergessen, daß die Hunde mit der Pubertät noch eine sogenannte Unsicherheitsphase durchmachen.
    Dann ist es möglich, daß altbekannte Gegenstände, oder Situationen im Hause plötzlich unheimlich werden.
    Das verursacht auch Streß!
    Da hilft es oft nur, dem Hund alles "neu" zu erklären.

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    Aber seitdem ich nun durch das Beschäftigungsverbot den ganzen Tag quasi Zuhause bin, dackelt sie mir auch nur noch hinterher. Ob ich in den Keller gehe und was hochhole, in die Küche gehe, im Schlafzimmer die Betten mache oder einfach nur aufs Klo gehe, sie muss überall mit.

    Da würde ich aufpassen!
    Kann Dein Hund noch nicht, oder schon wieder nicht, sehr gut alleine bleiben, ist klar, daß sie Dir überallhin folgen wird. Mit der Zeit kommt dann so die Phase, wo der Hund von sich aus mal den Raum verläßt, oder sogar einfach mal liegen bleibt, wenn Du nur kurz nach nebenan geht.

    Es gibt allerdings auch Hunde, die somit ihre Halter "kontrollieren".
    Das ist dann keine Angst, daß sie alleine sind, sondern, daß ist eher die Angst, daß sie nicht mehr eingreifen können, wenn Du mal was "falsches" machen solltest.
    Das ist dann bei Hunden allerdings auch eine andere Art von Auftreten!


    Training ist in beiden Fällen angesagt.
    Bei einem Hund, der das noch nicht kann, würde ich in kleinen Schritten anfangen.
    Beispiele findest Du hier viele im DF!

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    Ich glaube ich hab sie einfach total verzogen, denn wenn ich irgendwo hinfahre nehme ich sie ja meistens auch mit.

    Könnte möglich sein, muß aber nicht unbedingt.
    Solltest Du sie tatsächlich verzogen haben, so wirst Du halt eben beim umerziehen in kleinen Schritten anfangen, und dabei dann aber auch konsequent bei der Sache bleiben müssen!

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    Und dieses zerfressen von Sachen macht mich rasend vor Wut. Letze Woche hat sie mir die nagelneuen Gummistiefel meiner Tochter zerfressen -.-

    Noch etwas!
    DAS spürt Dein Hund!
    Sie bekommt Deine Gefühle mit, und reagiert dann auch darauf.
    Auch das ist mit Streß verbunden!


    Was Du gut machen könntest:
    Filme doch mal Deinen Hund, während Du Dein Kind wegbringst.
    Dann analysiere das Video.
    Wie ist Dein Hund dabei drauf, während sie alleine ist?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich glaube,
    wenn ein Hund erst einmal Flöhe hat, wird man wohl gar nicht um Chemie herumkommen.
    Ich bin nicht so der Fan von diesen Spot Ons.
    Aber, ich habe das Gefühl, daß es keine "natürliche" Mitteln gibt.
    Bzw., wenn doch, dann sind sie wohl nicht so wirkungsvoll.


    Sollte ein Hund Flöhe haben,
    tendiere ich dazu, diesen zu baden,
    und eben alles, womit der Hund sonst so in Berühung kommt,
    auszuwaschen, gegebenfalls doch mit Flohspray zu behandeln.
    Und dann nach wenigen Wochen noch einmal die Gegenstände besprühen.
    Auch sollte der Hund eine Wurmkur erhalten, da wohl Flöhe gerne etwas übertragen.


    Tut mir Leid,
    daß Du so empfindlich gegen das ganze Zeug reagierst.
    Natürlich ist es nicht harmlos.
    Ich würde auch nicht empfehlen, es dauerhaft in regelmäßigen Abständen zu verwenden.
    Ich glaube nur, daß man, sollte Befall vorherrschen, nicht darum herumkommt, es benutzen zu müssen.


    Als "Vorbeugung" wirst Du mal schauen müssen.
    Es gibt einige Halter, die ihrem Hund Kokosflocken verfüttern.
    Meist eher als Zeckenabwehr gedacht.
    Ob es auch gegen Flöhe helfen soll, bin ich überfragt.

    Tatsache ist, daß einige Halter zufrieden sind, weil ihre Hunde gar keine, oder nur noch wenige Zecken hatten,
    und bei anderen blieb alles beim Alten.


    Es gibt auch Bernsteinketten für Hunde.
    Auch da muß man testen, ob es beim eigenen Hund funktioniert.
    Auch hierbei gibt es zufriedene und auch unzufriedene Halter.


    Und es gibt so Clip-Dinger.
    Ich weiß jetzt nicht, wie diese heißen.
    Das wird am Halsband, oder einer extra Kette befestigt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Ich frage mich auch, warum sie ihren Urin nicht einhalten kann. Normalerweise sollte dies ja ab der 16 Lebenswoche möglich sein.....aber unser Tollpatsch :) bekommt es einfach nicht hin...


    Genau das ist der Knackpunkt.
    Es kann sein, daß manche Hunde ab dem 4. Monat schon in der Lage sind, ihre Blase einigermaßen "kontrollieren" zu können.
    Aber das würde ich nicht als Standart setzen wollen.
    Eher würde ich die "Grenze" viel höher ansetzen wollen, so ab 6. Monat.
    Und selbst dann gibt es noch Hunde, die erst mit 8 Monate in der Lage sind, ihre Blase bewußt zu kontrollieren.


    Was bei Dir der Fall sein könnte:
    - größere Rasse - brauchen eventuell etwas länger?
    - hatte erst Blasenentzündung gehabt - eventuell dauert es dann mit den Schließmuskeln auch länger, bis sie sich richtig weiter entwickelt haben?
    - hat nachts, wodurch auch immer ausgelöst, etwas Streß - regt die Darmtätigkeit an, und es "läuft".
    - "Druck" vom Halter, (es muß doch jetzt langsam mal funktionieren) - auch wenn es nicht so offen gezeigt wird, so spürt ein Hund das dann doch, und reagiert darauf


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Genau so ging es mir auch immer, weil ich bedenken hatte das man da nur so kleine "Fetzen" bekommt, aber wenn dem nicht so ist, wird´s doch wieder seeeehr interessant :roll:


    Ich habe es mal gemacht,
    und bin tatsächlich enttäuscht worden.
    Mit so vielen kleinen Fetzen kann ich nichts anfangen. :muede2:


    Gruß
    SheltiePower

    Zitat


    ,eine willden trick einfach nicht verstehen wenn ich meine Hand auf die andere Seite tuhe also
    richtung Kreuzen.
    Nimmt sie einfach die andere Hand ;)


    Dann bist Du viel zu schnell vorgegangen ;)
    "Erkläre" doch Deinen Hund erst einmal, daß nur eine Pfote (nicht Hand ;) ) erwünscht ist, und zwar immer wieder die gleiche. Grad am Anfang würde ich nicht so viel abwechseln!
    Wurde das verstanden, kannst Du, auch lieber in kleineren Schritten, mit Deiner Hand in Richtung andere Seite von der zweiten Pfote "wandern".

    Wenn Du es so machst, wie oben von Dir beschrieben, dann ist es für den Hund natürlich leichter und auch einfach logischer, die andere Pfote zu nehmen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

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    zu den menschen geht sie mittlerweile recht gut also nicht mehr soviel angst wie am anfang
    wenn sie halt was neues sieht dann geht sie erstmals auf abstand aber dann geht sie langsam drauf zu !!

    Das ist eigentlich ganz typisch für einen Sheltie.
    Ein Sheltie ist Fremden gegenüber oft reserviert.
    Oft siegt zwar die natürliche Neugier der Junghunde, daß sie sich doch mal trauen.
    Aber es gibt auch Shelties, denen ist das nicht geheuer, und sie "verstecken" sich lieber bei ihrem Mensch.

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    weswegen ich hier schreibe ist das sie nicht mit anderen welpen in ihrem alter spielt
    auf dem hundeplatz würde sie am liebsten unter der tür durchkrappeln vor lauter schiss!!

    Auch das ist nicht wirklich ungewöhnlich.
    Ich hatte damals, als meine Große selbst noch ein Welpe war, einen Sheltie in der Welpengruppe kennenlernen dürfen, der nicht mit anderen Hunden gespielt hatte.
    Mit meiner Großen ja, gerne und immer wieder.
    Mit anderen Hunden eher gar nicht.

    Meine Große war damals da anders gewesen.
    Und auch meine Kleine ist da lockerer drauf.
    Sie haben beide, als Welpe, gerne mit den anderen Hunden, egal welcher Rasse, gespielt.
    Jetzt ist es so, daß meine Große genau guckt, mit wem sie spielt.
    Die Kleine ist immer noch spielfreudiger, aber mag es nicht, wenn Hunde größerer Rassen so "wild" sind.


    Bei Deinem Sheltie wirst Du gucken müssen.
    Warum verhält sie sich so?
    Sind die anderen Hunde so ungestüm?
    Eventuell sind es "zu viele" Hunde für Deinen Welpen?
    Eventuell sind die Hunde zu groß? Zu "grobmotorik"?

    Es könnte allerdings auch sein, daß es etwas mit ihrer Vergangenheit beim Züchter zu tun hat.
    Wie wurde sie geprägt?
    Wie wurde sie auf das Leben "draußen" vorbereitet?
    Hatte sie da schon vieles "entdecken" dürfen?
    Gab es viele Kontakte mit anderen Menschen, Kindern, eventuell sogar andere Tierarten?


    Hinzu kommt noch, daß mit vier, fünf Monaten bei einem jungen Hund die sogenannte "Unsicherheitsphase" losgeht. Da werden sogar altbekannte Gegenstände, wie die Straßenlaterne vor dem Haus, die Mülltonne im Hof, das Auto am Straßenrand, oder ein Baum im Stadtpark plötzlich zum "Feind".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ja,

    man kann auf der Seite von Dog Dance Info schauen. Da stehen in der Regel viele Turniere ausgeschrieben, auch schon recht früh, damit man das schon mal planen kann.
    Übrigens gab es erst vor kurzem ein Turnier, welches für Dich gar nicht mal so weit weg gewesen wäre. ;)
    In Borken, Münsterland.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower