Beiträge von SheltiePower

    Klingt ein wenig so, als ob Du draußen irgendwie "anders" bist, als drinnen.
    Vielleicht ist in Eurem Trainingsraum irgendetwas "Besonderes"?
    Das müßtest Du mal testen, indem Du einfach mal in einem anderen Raum, auf einem anderen Teppich, anderer Bodenbelag, und so weiter übst.


    Oft hilft es bei Hunden, die zu schnell hochfahren, wenn man selbst recht ruhig wird.
    Ganz ruhige Bewegungen machen, nicht quietschen beim Loben, "langweilige" Leckerchen benutzen.


    Hunde neigen schon mal gerne dazu, zuerst DAS zu zeigen, wofür sie beim letzten Mal recht viele Clicks bekommen haben.
    Ist es nicht das, was der Mensch auch gerade will, entsteht eine Frustsituation.
    Mensch will Trick A (komplett neu erlernen), Hund zeigt sein Können mit Trick B, und beide kommen sie nicht mit ihrer Wunschvorstellung weiter.
    Frust kann puschen.
    Und oft üben die Halter dabei unbewußt "Druck" auf ihren Hund aus, was ebenfalls den Hund hochfahren läßt.

    Da sollte man versuchen, nichts zu machen, einfach nur warten.
    Wenn der Hund von selbst ruhiger wird, könnte man das bestätigen.
    Dann aber auch die versprochene Belohnung ganz ruhig geben.


    Eine Frage hätte ich da noch:
    Ist das "in Körbchen schicken" bei Euch eher eine Art Strafe?
    Wenn der Hund dies so aufgefaßt haben könnte, dann könnte es doch sein, daß Dein Hund, in großer Erwartung einer tollen Trainingsstunde, nicht versteht, daß er von Dir im Augenblick, für was auch immer, "bestraft" wird.
    Denn schließlich wird er ja in sein Körbchen geschickt.

    Ist jetzt nur als Gedankenansatz gemeint.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Diesen Münzentrick könnte man ja beliebig ausweiten.
    Zum Beispiel in "Aufräumen" umwandeln. Dann etwas größeres in eine Box reinwerfen.
    Ist dann für einige Hunde wieder etwas leichter.


    Und wer sagt denn, daß eine Übung genau zwei Wochen gehen muß?
    Je nach Schwierigkeitsgrad kann man doch ruhig den Abgabetermin etwas später machen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    An sich finde ich den Trick toll , aber ich denke da müssten sich viele erst so ein Teil kaufen oder?


    Stimmt,
    daran habe ich grad nicht gedacht. :ops:

    Manche könnten es noch von früher her vorrätig haben.
    Sonst wäre Trödelmärkte eventuell eine Option.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich hätte eine Idee / einen Vorschlag:

    "Rechnen"


    Ihr kennt doch sicherlich alle diese Holzteile für Kinder, wo man bunte Kugeln hin und her schieben kann.
    Hunde können versuchen, mit ihrer Nase die bunten Kugeln zu verschieben.
    Dann sieht es so aus, als ob sie rechnen können.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Nun habe ich bei Jess das Problem, dass sie total schnell hochfährt, weil sie megamotiviert ist. Das ist eigentlich schön, aber sie konzentriert sich dann nicht mehr. Manchmal fängt sie dann an zu bellen, zu drängeln und ist einfach freudig erregt. Wie kann ich das ein bisschen in eine etwas ruhigere Form bringen, oder hat jemand die Erfahrung gemacht, dass sich das nach einiger Zeit von selbst ergibt?


    Eine Idee hätte ich, was Du noch testen könntest.
    Hast Du Futter da, wo sie richtig kauen muß?
    Es muß nicht "hochwertig", oder so sein, sondern einfach nur etwas, woran sie etwas länger kauen muß.

    Ich weiß, normalerweise verwendet man beim Clickern Futter, welches schnell "durchflutscht", damit man möglichst viel und auch schnell hintereinander bestätigen kann.
    Aber in diesem Fall würde ich es mal mit etwas versuchen wollen, worauf der Hund richtig kauen muß.
    Also, etwas größere Brocken, die vielleicht auch schön weich sind, verwenden.

    Denn Kauen beruhigt ungemein.
    Und das sollte auch dabei helfen, einen Hund, der eventuell zu schnell hochfährt, etwas zu beruhigen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Genau nur weil Ihr hier zum größten Teil Rassehunde habt fühlt Ihr Euch toll , ich wollte kein Rassehund aber ich weiß auch wo mein Hund her ist und sogar die Elterntiere habe ich gesehen und das Plüschige ist der Bolonker der mit drinnen steckt ja genau ein Bolonker da muß man nicht hier oja Stilblüte frage doch mal erst nach bevor man übwr andere schreibt und ich habe sogar Bilder von dem Muttertier oja es ist ein Chihuahua - Jack Rassel - Bolonker Muttertier und der Vater ein reinrassiger Chihuahua , aber klar das gibt es ja nur in Polen oder bei Ebay Kleinanzeigen da habe ich Ihn aber gar nicht her , also vorher überlegen . So das war es für mich hier im Forum , den keiner ist perfekt und nicht jeder möchte einen Rassehund und wir haben definitiv einen Mischling gesucht ,


    Was ist denn hier los?

    Niemand regt sich darüber aus, daß jemand einen Mischling hat.
    Im Gegenteil.
    Es gibt hier viele User mit Mischlinge.


    Worum es hier in diesem Thread geht, ist die falsche Schreibweise mancher Rassen!
    Und halt auch, wie sie in manchen Portalen verkauft werden, mit welcher Beschreibung von "Eigenschaften".
    Viele schreiben zum Beispiel Schiwawa.
    Jack Russell wird so richtig geschrieben, und nicht Jack Rassel :ka:


    Also, ruhig Blut!

    Gruß
    SheltiePower

    Zitat

    also... noch mal nachgefragt....ich darf dem hund also nicht essen oder spielzeug wegnehmen?
    irgendwie denke ich mir das ich doch der chef hier bin und nicht der Hund.... Falscher Denkansatz?


    Das Buch ist schon mal nicht schlecht!
    Gute Wahl!!!!


    Ich glaube, Du nimmst diese "Chefsache" etwas zu wörtlich ;)
    Das bedeutet ja nicht, daß man einfach nur geben und nehmen darf, wie man grad so lustig ist.
    Ich glaube, wenn jeder Mensch so mit einem anderen Menschen umgehen würde, würde schnell das Vertrauen in diese verschwinden.
    Dann würde man anfangen, die "Schätze" zu horten. Und wehe, jemand kommt dem Versteck zu nahe, dann wird angegriffen.


    Es geht eigentlich eher darum, ein gutes Vertrauensverhältnis aufzubauen.
    Wenn Dein Hund weiß, daß er Dir vertrauen kann, dann hat er es nicht nötig zu knurren.
    Natürlich kann es mal vorkommen, daß Du ihm mal etwas wegnehmen muß. Grad draußen, beim Gassi gehen, falls Ihr mal tatsächlich (was wir natürlich nicht hoffen wollen) auf vergiftete Köder stoßen solltet, dann hängt sein Leben davon ab, daß Du es ihm abnehmen kannst.
    Wenn das Vertrauen da ist, wird er wissen, daß Du es nicht nur aus "Jux und Dollerei" machst, und es sich von Dir wegnehmen lassen.

    Aber ansonsten, wenn kein Grund vorliegt, und dazu gehört die Futterschüssel hinstellen, bzw. dem Hund einen Kauknochen geben, würde ich dem Hund nicht ständig seine "Schätze" wegnehmen wollen.
    Erst recht nicht, wenn ich es ihm kurz vorher gegeben habe.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Es gibt auch einen "einfachen" Weg über ein Target ;)

    Dazu braucht man eigentlich nur ein paar große, vor allem schwere Bücher,
    oder halt diese Kinderspielzeugmatten, zum Feststecken, wo Ziffern oder Buchstaben drauf sind.

    Erst macht man eine recht große Fläche daraus.
    Diese hebt sich zwar deutlich vom Boden ab, ist aber noch relativ niedrig.

    Der Hund soll anfangs nur mit allen Vieren drauf stehen und das wird bestätigt, und zwar, indem man das Leckerchen vor den Pfoten auf den Büchern, bzw. der Matte legt.
    Irgendwann legt man das Leckerchen etwas weiter davor.
    Diesmal ist der Hund "gezwungen", eine Pfote von der Matte runter zu nehmen, um an das Leckerchen zu kommen.

    Legt er die Pfote anschließend wieder zurück auf das Target, wird das bestätigt.
    Wurde das verstanden, kann man den Abstand leicht erhöhen. Also Leckerchen immer weiter weg von den Büchern, oder von der Matte hinlegen. So muß der Hund immer einen Schritt mehr vom Target weg, um an das Leckerchen dran zu kommen.
    Geht der Hund anschließend immer zuverlässig zurück, kann man irgendwann anfangen, zu bestätigen, wenn er nur noch mit den Hinterpfoten auf das Target aufsetzt.

    Jetzt ist der ideale Zeitpunkt gekommen, das Target von der Fläche her etwas zu verkleinern, und auch ein bißchen höher zu machen. Die Bücher, bzw. die Matten werden nun aufeinander gestapelt.
    Dabei sollte man aufpassen, daß das Target nicht zu leicht ist und anfängt zu kippen.

    Wieder wird das Leckerchen gerade vom Target weg auf den Boden gelegt.
    Da der Hund die Übung schon verstanden hat, läuft rückwärts. Er merkt die kleine Erhebung und muß seine Hinterpfoten mehr anheben.
    Mit der Zeit wird er anfangen bewußt die Hinterbeine zu bewegen.
    Nach einigen Widerholungen kann man das Target jeweils ein Stückchen erhöhen.

    Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, daß man die Leckerchen nicht mehr gerade vor dem Target hinlegen muß, man kann anfangen, ein Stücken zur Seite zu legen.
    Dabei merkt man, ob die Hunde die Übung auch wirklich verstanden haben.
    Sie fangen an kleine Bögen zu laufen, und "tasten" nun ganz bewußt mit den Hinterbeinen.


    Einen ähnlichen Aufbau kann man auch mit der Wand als Target machen ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo, erst einmal!

    Zitat


    Angeknurrt zu werden finde ich nicht ok.

    DAS kann ich sehr gut verstehen.
    Jetzt muß man erst einmal schauen, warum der Hund es "nötig" gehabt hat, zu knurren.

    Also:

    Zitat


    Z.B. Sie will sich nicht mehr den Knochen wegnehmen lassen (konnten wir sonst immer)
    wenn sie irgendwo liegt und döst und unsere Tochter sie streicheln will knurrt sie sie auch an.

    Das sind zwei Beispiele, wo ich den Hund etwas verstehen kann.
    - Warum soll ich mir etwas wegnehmen lassen, was mir gehört, was man mir gegeben hat.
    - Und, wenn ich schlafe, oder auch nur döse, mag ich nicht gestört werden, dann werde ich auch pampig :ka:


    Ich will jetzt nicht das Verhalten vom Hund schönreden.
    Natürlich ist es nicht schön, vom eigenen Hund angeknurrt zu werden.
    Aber auch als Halter kann man etwas Rücksicht nehmen.

    Zum Knochen: Warum wird es wieder dem Hund weggenommen?
    Gibt es einen ganz bestimmten Grund?
    Oder ist es "nur Training"?

    Falls es "nur Training" sein sollte, dann würde ich es mal über Tauschen probieren.
    Der Hund bekommt also etwas für das Teil, was er Euch gegeben hat.
    Er kann lernen, daß es sich lohnt, wenn er ab und an etwas Tolles Euch überläßt.


    Und, auch wenn es eventuell "hart" klingen sollte, ich würde versuchen, der Tochter zu erklären, warum der Hund JETZT nicht gestört werden soll.
    Also, wenn der Hund sich zurückgezogen hat, in seinem Körbchen, eventuell sogar in einem "eigenen" Raum, dann soll sie ihn einfach Ruhe lassen.

    Das Gleiche kann man auch für den Hund machen.
    Ist die Tochter im eigenen Zimmer (nur als Beispiel), dann darf der Hund da nicht rein und sie "stören".
    Gespielt und gekuschelt wird dann nur im Raum X, auf dem Teppich, oder draußen.
    Wenn sich beide Seiten an die feste Regeln halten, dann dürfte es etwas entspannter werden.

    Zitat


    Mittlerweile ist es so das sie bei manchen Hunden die uns entgegen kommen jankt und unbedingt hin will,
    bei anderen knurrt und bellt und richtig aggri ist.

    Liegt es darin das sie mittlerweile mehr selbstvertrauen hat ? Und was können wir tun?

    Wenn Ihr Euch etwas unsicher seid, den Hund "richtig zu lesen", dann würde ich lieber einen Trainer holen.
    Der kann sich das Ganze anschauen, und Euch einiges live erklären, und auch, wie man unerwünschtes Verhalten "abstellt".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower