Beiträge von SheltiePower

    Hallo,

    manchmal kann es auch an der eigenen, "falschen" Körpersprache liegen.

    Zum Beispiel: Der Hund soll kommen.
    Man ruft den Namen des Hundes, und/oder das Kommando fürs Herkommen.
    Und der Halter neigt sich nach vorn.

    Für den Menschen ist dies klar. Soll eine "Lockgeste" sein.
    Funktioniert auch bei vielen kleinen Kindern. Die kommen flugs angerannt.

    Bei dem Hund ist dies aber ein anderes Signal!
    Man könnte es mit "Bleib bloß dort, wo du bist, sonst setzt es was!" "übersetzen".
    Darauf reagieren viele Hunde dann mit "Ungehorsam". Sie hören zwar das Kommando, sehen aber von Dir das andere Signal und dann wird beschwichtigt, sich abgewandt, eventuell wird an einer Stelle geschnüffelt, und so weiter.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Mir fallen da auf Anhieb nur ein paar Möglichkeiten ein:

    - Hund könnte krank sein, das kann der Tierarzt dann feststellen.
    - Hund zeigt eine Verhaltensauffälligkeit, dann muß man irgendwie diesen Kreislauf unterbrechen
    - Hund ist unsicher, überfordert, und neigt dann dazu, als Übersprungshandlung, vermehrt zu trinken


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Wichtig ist eigentlich nur:
    - Stelle ist schnell zu erreichen (gerade dann, wenn der Welpe dringend muß :D )
    - Stelle sollte "langweilig" sein (ist Ablenkung da, "vergißt" der Welpe schon mal sein Geschäft zu machen)

    Sonst ist es egal, ob es eine bestimmte Stelle im eigenen Garten ist, oder Feldrand, Rasenstück an der Straße oder so als "Welpentoilette" benutzt wird.
    Manche Welpen fühlen sich in der Nähe von der "Höhle", sprich Haus oder Wohnung, noch etwas sicherer, so daß ein paar cm mehr weg von der "Höhle" ein "kleines Problem" darstellen könnte, zumindest am Anfang.


    Viel Spaß mit Deinem Welpen und
    schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nicht unbedingt.

    Wenn es an der Zahnung liegt und der Hund dabei leicht "genervt" ist, wegen den Schmerzen, oder was auch immer, könnte dieser kleine Streßzustand tatsächlich dafür sorgen, daß die Darmtätigkeit angeregt wird.

    Da hilft Dir wohl nicht viel.
    Es besteht bestimmt die Möglichkeit, daß er sich gemeldet hat, Du dies aber im Tiefschlaf nicht hörst.
    Entweder noch mal nachts den Wecker stellen - wie bei einem Welpen.
    Oder "einfach nur" abwarten, bis sich das von selbst wieder erledigt :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Du kannst vom Tierarzt abklären lassen, ob irgendetwas gesundheitliches, wie zum Beispiel eine Blasenentzündung, vorliegt.

    Wenn nicht,
    sag mal, befindet sich Dein Hund gerade in der Zahnung?
    Frag mich nicht warum, aber ich habe jetzt schon öfters gelesen, daß ein Hund, wenn er grad zahnt, schon mal wieder leicht "unsauber" wird.
    Und auf meine Kleine hatte das auch zugetroffen!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Also ihr tag sieht meist so aus:
    frühs bevor ich auf arbeit gehe kriegt sie futter und kurz kuscheln, während ich weg bin gehen meine großeltern die mit uns aufm hof leben zu ihr lassen sie mal aufm hof rennen und gehen auch mal 1-2 stunden gassi mit ihr, kommt drauf an ob cessy grade möchte, sie will nämlich lieber in garten und dort spielen oder üben, dort rennt sie gleich als erstes hin, wenn ich nach der arbeit zu ihr raus gehe. meistens werf ich ihr dann ein paar bälle, mach ziehspiele mit ihr und kuschel sehr sehr sehr viel mit ihr, weil sie das liebt! nach ein paar mal hin und her rennen ist sie dann allerdings schon erschöpft, daher hinlegen und kuscheln. wenn sie dann meist freiwillig nach 1-1.5 stunden in den zwinger geht. bin ich erstmal 2 stunden ca. drin und mach halt mein krams, dann bin ich wieder draußen und überred sie zu ner runde gassi. heimwärts wird sie spürbar übermütig und rennt sofort auf die spielwiese, wo dann auch geübt und gespielt wird. apportieren macht ihr sehr viel spaß, klar. Und später am abend geh entweder ich oder meine mutti nochmal zu ihr dann meistens aber im keller, weils schon so dunkel ist und da spielen wir dann immer leckerlies verstecken und suchen und gute nacht kuscheln und dann geht sie abends wieder in zwinger und schläft. und frühs gehts dann wieder von vorne los. Und am Wochenende spielt sie jeden sonntag mit dem nachbarshund von meiner freundin 2 stunden lang aufm feld. wir gehen immer zusammen gassi, das ist sehr sehr schön :)


    Ich meine es wirklich nicht böse.
    Aber es klingt für mich wirklich nach viel zu viel ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Also,

    auf Anhieb, wenn ich das hier so lese, fällt mir ganz spontan ein:

    1.) wie sieht diese 4 h tägliche Beschäftigung aus?
    Seid Ihr dabei die ganze Zeit über on Tour?
    Wenn ja, dann könnte genau das Euer Knackpunkt sein!
    Es wird schlicht und einfach viel zu viel für den Hund sein.

    Das würde dann auch erklären, warum sie so "ungern" Gassi geht, bzw. nur kleinere Runden.

    2.) Ich glaube nicht, daß Gassirunden einen Hund, der sonst seine Zeit im Zwinger sitzt, "langweilen".
    Im Gegenteil, das sollte eine wunderbare Ablenkung für den Hund sein. Weg vom Alltagstrott.
    Nur, wenn man damit übertreibt, überfordert man eher den Hund.
    Eventuell ist dies bei Euch der Fall?

    3.) Ich durfte mal einen Hund beim Agility Training kennenlernen, einen Border Collie.
    So, wie der Hund auftrat, hätte ich ihn locker auf 11 Jahre geschätzt.
    Heraus kam, daß der Hund erst 11 Monate alt war.
    Er hatte auch "keine Lust" gehabt, bzw. hatte sich ständig hingelegt, und wirkte Müde.
    Bei Nachfragen vom Trainer, weil dies doch eher ein ungewohntes Bild beim Border Collie ist, erfuhren wir, daß der Hund täglich spazieren gehen "mußte".
    Er war ganz einfach nur kaputt gewesen!


    Zum "Alleine Gassi gehen":
    Ich könnte mir vorstellen, daß alles um Dich herum viel interessanter ist, als Du.
    Das macht den Reiz bei Deiner Hündin aus.
    Sie hat keinen Grund zu Dir zurückzukommen, wenn Du sie rufst.
    Da wirst Du Dir was überlegen müssen, damit Du interessanter bist für Deinen Hund!


    Zitat

    Und das ärgert mich wirklich sehr, besonders in solchen Momenten, wenn ich gar keine Zeit für ihre Mätzchen habe!

    Hast Du keine Zeit, mußt irgendwo schnell hin, dann würde ich sie erst gar nicht ableinen.
    Denn auf diese Weise lernt sie doch nur, daß sie mit ihrem Ungehorsam Dir gegenüber ganz schön viel "Erfolg" hat.
    Das ist doch eine Super Belohnung, und motiviert den Hund doch erst recht dazu, so weiter zu machen.

    Zitat

    Oder wenn sie im dunkeln dann einfach verschwindet und keine Reaktion auf mein rufen kommt.

    Wenn sie eh nicht hört, halte ich es für ziemlich gefährlich, sie im Dunkeln abzuleinen.


    Zitat

    Ich steck gern meine gesamte Freizeit in mein baby, wenn es sein muss!

    Ehrlich gesagt, verwirrt mich dieser Satz ein wenig.
    "Wenn es sein muß"?
    Natürlich sollst Du nicht 24 h den Spaßvogel für den Hund spielen.
    Allerdings brauchst Du eine Form von Bindung, Beziehung zum Hund, damit sie auch gerne mit Dir "arbeitet".
    Und das geht nur, wenn man die vorhandene Freizeit mit dem Hund in irgendeiner Form verbringt.

    Zitat

    Ich muss noch dazu sagen, dass sie eigentlich ein sehr sehr aufmerksamer Hund ist und sehr schnell lernt, sonst zeigt sie keine Ignoranz, nur beim abrufen!

    Es besteht noch die Möglichkeit, daß aus Versehen eine Art Fehlverknüpfung beim Abrufen aufgebaut wurde.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nee,
    wir können diesen Trick nicht.
    Irgendwie kam "Humpeln" bei uns noch nicht so vor.


    Aber ich lese bisher so heraus, daß tatsächlich nach dem Pfötchen oben halten - Verstehen
    direkt mit dem Loslaufen weiter gemacht wurde.
    Das war schon zu schnell und zu viel!

    Ich würde da noch einen weiteren Zwischenschritt einbauen!
    In dem eingestellten Video (ich glaube, es kam von Schranktür? Sorry, habe es vergessen :ops: ), kann man dies sehr schön sehen, auch wenn sie schon viel weiter sind.

    Ich würde als Zwischenschritt das Strecken einbauen.
    Also Pfote muß noch etwas berühren.
    Ja, @ 17Motte, Du liegst gar nicht mal so weit von meiner Vorstellung entfernt.
    Wenn man den Hund anfangs noch ein Target berühren läßt, kann man diesen dann dazu animieren, sich zu strecken, damit das Target noch berührt werden kann.
    DAS kann man mit dem Clicker bestätigen.

    Wurde das verstanden kommt nach dem Strecken der erste kleine Humpelschritt, aber noch mit Berührung des Targets am Ende.

    Erst wenn dies sicher sitzt, würde ich langsam daran arbeiten, einige Schritte mehr zu machen, aber immer noch am Ende das Target zur Sicherheit berühren lassen.
    Wenn das dann auch gut sitzt, kann man das Targets am Ende der Einheit langsam abbauen und ich würde da schon die Vorwärtsbewegung an sich, also das Humpeln, bestätigen wollen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nur mal so aus Neugier:

    Bei vielen Teilnehmern ist es anscheinend so, daß Euer Hund verstanden hat, daß eine Pfote hochbleiben soll.
    Der nächste Schritt wäre, dabei zu laufen, also zu Humpeln.

    Wie übt Ihr den nächsten Schritt? =)
    Eventuell liegt bereits dort Euer "Fehler"?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Ganz im Gegenteil. Wir waren mit ihm spazieren und danach dachte ich, er wird sich erstmal etwas ausruhen wollen - Pustekuchen. Wieder drinnen angekommen, ist er rumgetollt, wie ein aufgedrehtes Zäpfchen. Hat seine mitgebrachte Decke halb auseinander genommen und daraufhin habe ich ihm ein Kauseil gegeben. Zwischendurch hat er sich dann aber die Sofakissen geschnappt, die ich ihm dann natürlich wegnehmen musste und in den Kleiderschrank gepackt habe.
    So ist es überhaupt zu einem Spielzeug gekommen. Und mit ausruhen war da gestern leider nichts.


    Für mich sind das Indizien, daß da schon etwas zuviel für den Kleinen war.
    Ich weiß jetzt nicht, wie lange Du mit ihm spazieren warst, aber eventuell würde es ausreichen, wenn Ihr die Runden etwas kürzer geht, und ihm unterwegs viel Zeit laßt zum schnüffeln.

    Und zwischendurch, wie bei einem Welpen, nur zum Pieseln rauslassen.


    Wenn ein Hund zuviel "Input" hat, dann fängt er an zu überdrehen. Das, was Du dann als "aufgedrehtes Zäpfchen" bezeichnest.
    Sein Körper ist bereits geputscht, und es fällt ihm schwer runter zu kommen.
    Aber dieses "Überdreht sein" hindert ihn auch daran, sich hinzulegen und etwas Ruhe zu geben.
    Das hat dann eine Ähnlichkeit mit den quängelnden Kindern, die eigentlich müde sind und schon längst schlafen müßten.

    Eventuell kannst Du ihm Abhilfe schaffen, indem Du ihm etwas gibst, was er Kauen darf.
    Mit dem Kauseil hast Du es in meinen Augen schon richtig gemacht. Vielleicht kannst Du ihm aber auch ein kleines Stück Rinderkopfhaut, Ochsenziemer oder so was in der Richtung geben.
    Denn Kauen beruhigt den Körper ungemein.
    Möglich, daß er dadurch zu Ruhe kommt und einschlafen wird.


    Alles andere, also weiter mit ihm spielen, damit er müde wird, oder Verbote, die scharf ausgesprochen werden, wird bei ihm leider nur noch aufputschend wirken.
    Deshalb bringt es nichts, ihm in diesem Zustand ein NEIN, oder gar ein AUS beibringen zu wollen. Das wird einfach nicht mehr von seinem Gehirn aufgenommen werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower