Beiträge von SheltiePower

    Hallo!

    Wie lange ist es denn mit der Umstellung her?
    Manchmal dauert es halt ein wenig, bis sich alles so richtig "eingependelt" hat.
    Das wirst Du dann merken, wenn Du es etwas länger verfütterst.

    Manchmal ist es auch so, daß Hunde vom sogenannten Kaltgepreßten Futter etwas vermehrt Output haben, als vom Extruder. Das könnte so bleiben, oder auch mit der Zeit etwas normalisieren.


    Zitat

    Nun meine Frage: Bei welchem Futter ist der Output gering? Was füttert Ihr? Mit welchem Futter habt Ihr diesbezüglich gute Erfahrungen gemacht?

    Leider hast Du das "Problem", daß Du es für Deinen Hund selbst austesten müßtest.
    Nur weil ein Hund Futter A sehr gut verträgt, muß es nicht heißen, daß es für Deinen auch das optimale Futter ist.


    Zitat

    Außerdem riecht Eddy seitdem er dieses Futter bekommt unangenehm aus dem Maul. Er befindet sich gerade auch allerdings voll im Zahnwechsel...kann es auch daran liegen?

    Ja.
    Zahnwechsel führt schon mal zu unangenehme Gerüche aus dem Maul.
    Da wirst Du wohl abwarten müssen, bis das wieder vorbei ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Naja ich denke nicht, dass er gelernt hat Ruhe zu halten. Wobei er wohl angeblich ruhiger ist, wenn kein Besuch da ist. Ich sehe den Hund vielleicht alle 2-3 Wochen mal, wenn wir zu Besuch da sind. Aber es ist immer das gleiche.

    Scheint so, als ob er nicht gelernt hat, mit dem "Streßfaktor Besuch" umzugehen.
    Hat man ihm beigebracht, welches Alternativverhalten erwünscht ist?


    Zitat

    Sie gehen mit ihm 2-3mal pro Woche in die Hundeschule. Da hört er einfach Super und will lernen.

    Klingt für mich nach typisch Mali!

    Zitat

    Neben den täglichen Spaziergängen wird einmal am Tag ca. 30min auf einer großen Wiese Bällchen geworfen. Nach dem Bällchen spielen ist er etwa eine Stunde ruhig und dann...RENNEN! :-)


    Bällchen spielen sorgt nicht dafür, daß so ein Hund ruhiger wird.
    Eher putscht es ihn.
    Kopfarbeit würde vielleicht mehr Ruhe reinbringen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    da ist die Frage, ob dieser Hund von Anfang an gelernt hat, Ruhe zu halten?


    Rennen putscht!
    Dann dreht er auf.
    Durch weiteres Rennen will er die überschüssige Energie "abbauen".
    Da er sich aber dabei gleichzeitig putscht, wird da nichts viel draus.


    Drauf eingehen, indem in der Wohnung ein Bällchen geschmissen wird, ist da eher kontraproduktiv, und bestärkt dem Hund noch in seinem Verhalten.


    Ich würde das nicht unbedingt als "Hüteverhalten" interpretieren.
    Wahrscheinlich war in seiner Welpen- /Junghundezeit mal ein Besuch besonders aufregend gewesen.
    Da hatte er sich nicht anders zu "helfen" gewußt, und versucht, seinen Streß durch die Rennerei abzubauen.
    Das hat sich wohl im Laufe der Zeit so eingeschlichen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Da reihe ich mich mal ein: das ist aber ein Turmfalke, oder?

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Diesmal kann ich Dir leicht antworten.

    :ja: es ist ein Turmfalke.
    :herzen2: Er sieht so schön aus!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Mach es doch nach Deinem Bauchgefühl!
    Du kennst schließlich Deinen Hund viel besser.


    Wenn Du fürs Ruhig bleiben belohnen willst,
    dann sollte gerade am Anfang die Belohnung noch recht schnell kommen, und auch viele hintereinander.
    So lernt Andra, daß es sich lohnt ruhig zu bleiben.
    Paß aber auch hierbei auf, daß Du nicht aus Versehen eine Verhaltenskette aufbaust ;)
    Wenn Du meinst, daß sie es verstanden hat, kannst Du dann anfangen, die Belohnungszeiten zu "dehnen" und auch mal variable belohnen.


    Ich finde es gar nicht mal verkehrt, wenn es "reine Schnüffel-Gassigänge" geben wird.
    Immerhin sollte der Hund auch mal "abschalten" können.
    Ein Hund muß nicht ständig "bespaßt" werden, oder "glauben", daß er immer "arbeiten" muß.
    Das sollte auch helfen, ruhiger zu werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Guten Morgen,

    ich bin am Überlegen, ob es sich bei Euch um eine streßbedinge Übersprungshandlung handeln könnte?
    Da sie mal unsicher war, und es eventuell noch immer sein könnte, könnte dies doch eine Ursache sein.


    Zitat

    1. Völlige Ignoranz des Verhaltens! Ich habe mich immer wieder weggedreht und sie nicht beachtet. War sie kurz ruhig habe ich sie zu mir gerufen, Sitz machen lassen und sie gelobt. 2 Minuten später legt sie aber wieder los...

    Darin sehe ich oft das "Problem", daß die Halter unbewußt eine Art Verhaltenskette befestigen.
    Wenn es richtig "blöd" läuft, könnte man sagen, daß beim Hund folgende Info ankommt:
    Ich muß mich erst wild betragen, dann ruhig werden und schon bekomme ich etwas schönes vom Menschen!
    Wenn dies zutreffen sollte, ist klar, daß der Hund genau dieses Verhalten immer wieder zeigen wird.

    Was ich auch ein wenig "störend" finde, ist die Tatsache, daß der Hund, nachdem er so schön ruhig ist (erwünschtes Verhalten), erst noch zum Menschen gerufen will (1. Aktion) und dann noch Sitz machen muß (2. Aktion).
    Im Grunde genommen bekommt Andra doch ihr Lob nur für das schöne Sitzen!
    Nicht fürs Kommen! Auch wenn es für Dich in dieser Situation eher zweitrangig ist.
    Und auch nichts für Ruhig werden. Und genau DAS wolltest Du doch haben.
    Wenn schon Bestätigung, dann doch für das ruhige Verhalten!

    Zitat


    2. Alternative anbieten! Hat sie angefangen zu fordern habe ich sie gerufen, ihr ein Kommando gegeben und sie dafür gelobt/belohnt. Sie kommt auch immer sofort, gar kein Problem. Ich habe nur etwas Bauchschmerzen damit, weil ich nicht will das sie das fehlverknüpft, nach dem Motto: Ich fordere, Frauchen reagiert, Lob!

    Hier sehe ich das Problem, daß Du reagierst, sobald sie "Piep sagt".
    Und auch hierbei wird der Hund für etwas, was danach gekommen ist, gelobt, nicht wirklich für das ruhige Verhalten, was von Dir erwünscht ist.

    Zitat


    3. Sie abrufen, anleinen und es aussitzen. Dabei gibt es jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder sie akzeptiert das & legt sich brav hin so dass ich sie nach 5 Minuten wieder frei geben und das Theater von neuem beginnt, oder sie akzeptiert es nicht und lässt das an der Leine aus & kläfft mich an.

    Da hast Du zwei Möglichkeiten!
    Du hast entweder unbewußt eine Verhaltenskette aufgebaut.
    Oder, sie weiß nicht so wirklich, was Du willst. Und in ihrer Überforderung weiß sie nicht, wie sie sich anders verhalten soll.


    Zitat


    Zum Abwarten/Impulskontrolle: Andra kann das in anderen Situationen ganz prima! Sie wartet bis ihr Futter frei gegeben wird, wartet bis sie ihrem Kong hinterher rennen darf. Wartet auf ihrer Decke wenn Besuch kommt bis sie begrüßen darf. =)

    Es besteht die Möglichkeit, daß dieser Aufbau ganz gut gemacht worden ist und der Hund diese Übung auch verstanden hat.
    Deshalb kann sie dann auch ruhiger agieren.


    Sind jetzt nur einige Ideen von meiner Seite.

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Ein Turmfalke war es nicht, auch andere Falken passen nicht, also vielleicht ein Sperber? Aber sind die nicht eigentlich größer? Vielleicht können mir da die Experten unter euch behilflich sein?


    Sehr viel helfen kann ich da jetzt echt nicht.
    Aber ich will Dir mal was erzählen!

    Ich war mal auf einer Vogelwarte, wo eine Falknerin ihre Vögel (Eulen und Greifvögel) vorgestellt und einiges Wissenswertes über die Arten erzählt hatte.
    Wir kamen also an einer Stelle, wo ein Vogel auf so einem T-Arm saß. Er hatte die typische Zeichnung gehabt, wie ich die von Sperberfotos her kenne.
    Tatsächlich war das aber ein Habicht gewesen.
    Habichte sind größer als Sperber.
    Und da sie auch noch einen Sperber hatte, hatte sie uns auch diesen Vogel noch gezeigt. Er war im Vergleich dazu tatsächlich ganz schön klein gewesen.

    Wenn ich mich nicht irren sollte, sind die Sperber doch nicht viel größer als die Brieftauben?

    Eventuell könnte es auf Deinem Bild dann tatsächlich ein Sperber sein?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Was ich nicht ganz verstehe, man liest zwar "ja ich soll mir noch nicht zu viel erwarten von einem so jungen Hund, der kann das noch nicht so ganz verknüpfen und nicht so lange aushalten" andererseits liest man aber immer wieder, dass ein Hund, der mit 6 Monaten noch nicht stubenrein ist, als "Problemhund" gilt.

    Echt?
    Als "Problemhund"?
    Das habe ich bisher noch nicht gelesen :D

    Nee,
    tatsächlich ist es so, daß es Unterschiede gibt. Manche werden schneller stubenrein, bei anderen dauert das etwas länger. Und das hat nicht immer was mit "Unfähigkeit" von den Haltern zu tun, und auch nicht, daß der Hund "nicht will". Es ist halt so.

    Manchmal machen es sich die Halter selbst schwer, indem sie ihrem Welpen vorher erlauben, in der Wohnung auf einer Zeitung, oder Handtuch zu machen. Dann verknüpft der Hund, daß es Drinnen auch okay ist.


    Tatsache ist auch, daß sie so ab dem 5. Monat so langsam lernen, ihre Blase bewußt zu kontrollieren.
    Aber das wird auch leicht "vergessen", wenn es etwas Spannendes zu sehen gibt oder wenn halt grad viel Aktion angesagt ist.
    Ist im Prinzip nicht viel anders wie mit Kleinkindern. Da ist eines recht früh "trocken", beim anderen dauert es halt etwas länger.
    Nur, lernen tun sie es alle.
    Gib denen halt nur etwas Zeit und bau keinen Druck auf. Denn das kann wirklich nach hinten losgehen!

    [/quote] - Balu ist jetzt bald 5 Monate. Kann man sich da noch darauf "rausreden", dass er einfach noch zu jung ist um von ihm zu erwarten, dass er überall nicht rein machen darf?!? Ich hoffe du verstehst auf was ich hinaus will :D[/quote]

    Na, "rausreden" würde ich das jetzt nicht unbedingt wollen.
    Wenn was passiert, dann ist es halt Dein Fehler.
    Und das meine ich nicht böse, also bitte nicht so auffassen.

    Du bekommst ja mit, ob er viel schläft, oder ob er ständig rumläuft.
    Du bekommst mit, ob er unruhig ist, oder unruhiger wird.
    Beim Trubel wird halt die Darmtätigkeit angeregt. Das sollte man im Hinterkopf behalten.
    Ist man dann irgendwo zu Besuch, dann würde ich lieber auf Nummer sicher gehen, und öfters mit dem Kleinen raus gehen!

    So habt Ihr zwei auch "Erfolgserlebnisse", und er lernt es dann auch mit der Zeit.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat

    Mein Problem jetzt ist: Wenn wir bei meinen Eltern sind ist der Hund nicht 100% Stubenrein. Es passiert hier z.B. das er mitten der Nacht ins Wohnzimmer geht und da reinpinkelt.

    Das ist schon irgendwo "normal".
    Es liegt ganz einfach daran, daß er sich in einer "fremden Umgebung" befindet, auch wenn er diese anscheinend jedes Wochenende besucht.
    Anderer Haushalt, andere Gerüche, andere Menschen die sich mit ihm beschäftigen.
    Das ist Aufregung pur!
    Und das regt die Darmtätigkeit nun einmal an ;)

    Solange dort diese Art von Unfälle noch passieren, würde ich weiter vorgehen, wie bei einem Welpen zu Hause.
    Also, in kürzeren Zeitabständen raus, auch nach dem Fressen, Spielen und Schlafen.
    Praktisch die Stubenreinheit dort "neu" lernen.
    Bis keine "Unfälle" mehr passieren. Erst dann kann man auch dort die Zeiten wieder langsam steigern.

    Zitat

    Sind wir jetzt bei anderen Verwandten, die wir nur selten besuchen, muss man praktisch die ganze Zeit auf ihn "aufpassen", weil da macht er sowohl groß also auch klein überall hin wenn er mal muss.

    Hier ist die Erklärung die gleiche!
    Aufregung regt die Darmtätigkeit an.
    Dann lieber in kürzeren Zeitabständen mit dem Hund raus, als man es von zu Hause her gewohnt ist.


    Zitat

    Meine Frage jetzt: Wie bekomme ich das hin, dass der Welpe versteht, dass er ÜBERALL nicht ins Haus machen darf? in seinem Zuhause beherrscht er das schon seit Wochen ganz gut, und bei meinen Eltern zu 90%, bei anderen Verwandten und Freunden aber praktisch zu 0%.
    Muss ich ihm in jedem Haushalt praktisch "anlernen" wo er Pipi machen muss? Also immer rausgehen, Leckerli geben und loben... ?! Das wäre total aufwendig meiner Meinung nach...

    Im Prinzip muß Du schon tatsächlich in jeder neuen Umgebung "neu" mit dem Hund üben.
    Das gilt auch für Kommandos.

    Das Problem ist nicht, daß der Welpe es nicht "versteht".
    Das "Problem" ist eher, daß der Hund in dem Alter noch nicht wirklich 100% in der Lage ist, seine Blase bewußt zu kontrollieren.
    Wenn es bei Dir zu Hause schon klappt, dann ist es gut! Glückwunsch!
    Aber Du muß halt noch verstehen, daß er es eigentlich noch nicht so wirklich kann. Und deshalb solltest Du Dich eher ein wenig auf Deinen Junghund einstellen. Du wirst ja merken, wenn er anfängt unruhig zu werden. Dann würde ich mit ihm schleunigst raus gehen!
    Und dort halt auch warten, bis er wirklich gemacht hat!

    Aber Aufregung und Aktion geht nun mal auf die Darmtätigkeit und regt diese an ;)

    Zitat

    Und außerdem möchte ich z.B. im Mai 3 Tage verreisen und den Welpen bei meiner Mama lassen - ich will aber nicht, dass er ihr dann überall hinmacht. Wie kann man den Welpen dazu bringen, dass er die Verbindung zieht, dass jedes Haus NICHT beschmutzt werden darf? :???: :???:

    Sag Deiner Mutter, daß sie ihn wie einen Welpen behandeln und öfters mit ihm rausgehen soll.
    Dann sollten auch keine Unfälle im Haus passieren.
    Anders kannst Du mit ihm nicht machen!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower