Beiträge von SheltiePower

    Oh je,
    das klingt nicht so gut!
    Wurden seine Ohren schon mal durchgecheckt?
    Könnte es sein, daß er die alltäglichen Geräusche jetzt, altersbedingt, "verzerrt" hört?

    Bei meinem Leihhund war das mal so gewesen.
    Sein Gehör wurde etwas schlechter. Das konnte man auch deutlich anmerken.
    Aber irgendetwas konnte er wohl trotzdem noch hören.
    Ich vermute mal, daß die bisher gewohnten Geräusche komplett anders klangen.
    Das kann unheimlich sein.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Na ja,
    mehr als anbieten kannst Du ja nicht ;)
    Wenn Dein Hund die Möglichkeit dazu hat, und diese nicht nutzt,
    wohl aber deutlich zeigt, daß morgens und abends "okay" ist,
    warum dann nicht einfach nur zu diesen Zeiten füttern?

    Die Menge ist ja schnell angepaßt, und gut ist es.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich persönlich gestehe meinen Hunden schon zu, daß sie "sagen" dürfen, daß ihnen etwas nicht schmeckt.
    Solange sie nicht beim Futter mäkeln, ist das für mich okay. Ich kaufe ihnen gerne das, was sie auch tatsächlich mögen. Schließlich esse ich auch nicht alles, was mir nicht schmeckt. ;)


    Dann würde ich mal schauen wollen, ob der Hund etwas hat.
    Es könnte, bei Welpen / Junghunden, an der Zahnung liegen. Da fressen sie schon mal ungern große, harte Brocken. Bei ihnen hilft es meist, wenn das Futter mit Wasser eingeweicht wird.
    Es könnte generell ein gesundheitliches Problem vorliegen: Halsschmerzen, Rachenprobleme, Zahnprobleme und so weiter. Das müßte vom Tierarzt geklärt werden.
    Manche Hunde fressen grundsätzlich nicht so gerne zu große Brocken. Da sollte man schauen, wie groß die Kroketten sind.


    Sollte all das nicht vorliegen, dann könnte es sein, daß dieses Verhalten unbewußt "anerzogen" wurde.
    Hund bekommt sein Futter, wartet einige Sekunden, schaut eventuell dabei seinen Halter an, und schon bekommt er etwas "Besseres" dazu ;) .


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Beim Spielen hattest Du teilweise eine ähnliche Situation gehabt.
    Der Hund war hochgeputscht, und bauschte sich während des Spieles immer weiter auf.
    Dadurch kam die Übersprungshandlung zustande.


    Beim Zaun sieht es nicht viel anders aus.
    Besuch ist da - Streß für den Hund
    Hund will zum Besuch, kann nicht - Streß für den Hund
    Besuch "spielt" - Streß für den Hund
    Besucher unterhält sich mit HH - Streß für den Hund

    Auch hierbei schaukelt er sich hoch.
    Es kommt zu Übersprungshandlung.

    Wird einfach nur "ignoriert", hilfst Du dem Hund ja nicht wirklich. Er weiß ja nicht, was er statt dessen machen soll. Also weiter Streß - Input.
    Wird er "geschubst", okay, "zurückschubsen" kann er auch, sogar gut. Ist aber auch keine Hilfe.
    Er weiß ja immer noch nicht, was er tun soll.
    Und auch das kann Streß verursachen!


    Wenn Du Dir nicht so sicher bist, wie Du ihm Alternativverhalten zeigen kannst, dann laß es Dir von einem Trainer zeigen. Er kann Dir auch vor Ort sagen, wie Du besser und anders reagieren kannst.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Was Du nicht vergessen darfst:
    In diesem Alter kommt meist noch eine sogenannte Unsicherheitsphase hinzu.
    Da können plötzlich bekannte Gegenstände, alltägliche Geräusche zu "bösen Feinden" mutieren.
    Was dann vorher gut geklappt hat, funktioniert dann "auf einmal" nicht mehr.

    Da hilft einfach nur Geduld, noch mal "neu" alles zeigen und beibringen und die Phase einfach abwarten.

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Na,

    das klingt dann noch ein wenig so, als ob er es noch nicht so richtig verstanden hat, daß "draußen" machen, viel schöner ist, als drinnen.

    Wenn Du es nicht mitbekommst, dann wisch es einfach kommentarlos weg.

    Solltest Du ihn mal in flagranti erwischen, kannst Du mal versuchen, das zu "stoppen".
    Eventuell hilft es, wenn Du ihn einfach hochnimmst und rausträgst? Es gibt aber auch welche, die dann einfach weiter laufen lassen.
    Das kann, wenn Du zu arg aufgetreten bist, auch etwas Angst gewesen sein.
    Ansonsten darf man ja nicht vergessen, daß die Kleinen in diesem Alter noch nicht in der Lage sind, ihre Blase bewußt zu kontrollieren. Das kommt erst viel später.

    Wenn er es kennen sollte, kannst Du es auch mit einem NEIN, oder AUS probieren. Auch hierbei schauen, daß Du nicht so arg übertreibst, so daß er dann aus Angst unter sich macht.


    Rest ist dann einfach nur Zeit und Geduld!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat

    Doch ein Problem haben wir:
    Wir gehen täglich recht häufig mit ihm raus, um ihn daran zu gewöhnen, draußen sein Geschäft zu verrichten. Meistens erleichtert er sich auch draußen an der gleichen Stelle - worauf wir auch sehr stolz sind.

    Das ist gut!


    Zitat


    Jedoch passiert das ganze oft auch unmittelbar nach dem Gassigehen im Wohnzimmer, an der gleichen Stelle - worauf wir nicht ganz so stolz sind. :D In den ersten Tagen hat er sich ausschließlich draußen gelöst, doch jetzt passiert es immer mehr in der Wohnung.

    Das liest sich jetzt ein wenig so, als ob Ihr Euch zu sehr an die "Erfolge" gewöhnt habt, und etwas schleifen läßt :D
    Ist nicht böse gemeint.
    Solange diese Unfälle passieren, würde ich weiterhin öfters zwischendurch raus, in den Wachphasen, und dann halt jedes Mal nach dem Fressen, Spielen und Schlafen.

    Zitat


    Zu welchen Zeiten sollte man in so einem Fall besser füttern? Vor dem Spaziergang bzw. wie lange davor?

    Ich persönlich füttere lieber immer nach dem (langen) Spaziergang.
    So lange er noch jung ist, würde ich direkt danach wieder raus gehen, damit er sich noch einmal kurz lösen kann.
    Ohne lange zu laufen.

    Zitat

    Und weiterhin frage ich mich, wie ich ihm am besten klarmachen kann, dass er in der Wohnung nicht sein Geschäft verrichten darf. Er tut es nämlich nur, wenn er allein im Raum ist, darum kann man ihn nie auf frischer Tat ertappen. Dass ich ihn draußen ausgiebig lobe, ist natürlich klar.

    Wie gesagt, ich würde noch öfters raus gehen wollen.
    Und definiere "alleine im Raum".
    Seid Ihr dann weg?
    Ist er "ausgsperrt"?
    Dann könnte es sein, daß er auf diese Weise seinen Streß "verarbeitet".

    Oder geht er von sich aus einfach so in diesem Raum rein?
    Dann würde ich ihn sofort schnappen und raus gehen wollen, denn das wäre dann seine Art zu "Sagen", daß er nun mal muß. :D
    Ansonsten, wenn es möglich ist, ihm nicht mehr die Möglichkeit geben, daß er einfach so alleine diesen Raum aufsuchen kann.


    Rest ist einfach nur Zeit, Konsequenz (im eigenen Handeln) und viel Geduld für den Kleinen.
    Eine Prise Humor kann auch nicht schaden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich würde, an Deiner Stelle, nicht unbedingt damit rechnen, daß sie das in zweieinhalb Monaten gelernt hat, alleine zu bleiben.
    Es kann funktionieren, ja. Kann aber auch sein, daß es wesentlich länger dauert.
    Üben würde es ich dies sowieso.
    Aber es kann auch nicht schaden, einen Plan B zu haben.
    Und ich persönlich würde es auch schön finden, wenn zwischendurch der Hund raus kann, ob Du es während der Arbeit machen kannst, oder ein Sitter, oder Familienmitglied, Freunde kurz einspringen kann?

    Das mit dem Zerstören kann was mit dem Zahnen zu tun haben.
    Es kann aber auch ihre "Methode" sein, um Streß abzubauen.
    Ich würde an Deiner Stelle mal filmen, wie sie so drauf ist, wenn Du weggehst.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat

    Hallo zusammen

    Nachdem ich die letzten Baustellen (Leinenläufigkeit und Bürsten) mittlerweile gut in den Griff bekommen habe, ...

    Ähm :???: ,
    meinst Du vielleicht die Leinenführigkeit?
    Also, das artige Laufen an der Leine?


    Zitat

    Aber wenn ich zum Gartenzaun gehe und mit den Nachbarn rede, dann dreht Balou völlig ab. Er springt an mir hoch (macht er sonst nie) und schnappt zu. Gestern hat er es wirklich so dolle gemacht, dass ich an beiden Armen schlimme blaue Flecken hatte.

    Das klingt ein bißchen nach Frust.
    Er putscht sich selbst arg hoch, weiß nicht, wohin mit seiner Energie und fängt an, als Übersprungshandlung, zu Schnappen.
    Es scheint so, als ob er noch nicht gelernt hat, daß er auch mal Frust aushalten muß.


    Zitat


    Das gleiche passiert, wenn die kleinen Kids ihn ärgern (passiert leider auch und die Eltern machen einfach nix, obwohl wir es mehrmals angesprochen haben). Die rufen immer "Wau-Wau, Grrr oder werfen Stöcke in den Garten. Balou denkt natürlich: toll spielen und wenn ich ihn dann reinholen möchte, fängt er an zu hüpfen und schnappen

    .

    Das ist natürlich nicht so schön.
    Und kann auch ganz schön nach hinten losgehen!
    Da würde ich Deinen Hund lieber davor schützen wollen. Also raus aus der Situation.
    Ich glaube nicht, daß er dann "spielen" will. Das Hüfpen und Schnappen ist auch hierbei Streßabbau.
    Laß es lieber erst gar nicht soweit kommen.

    Zitat

    Ich möchte ihn gerne aus der Stress-Situation (ständiges Hochhüpfen am Gartenzaun) holen, aber nicht jedes Mal blaue Flecken haben.

    Könntest Du ihm dann eine kurze Leine anbringen?
    Und wenn er anfängt zu Hüpfen, einfach die kurze Leine nehmen und weg vom Gartenzaun gehen?
    Besser wäre es, wenn er erst gar nicht in die Situation kommt.
    Und zeige ihm Alternativverhalten, also was Du dann gerne von ihm hättest.
    DAS kannst Du positiv bestärken. Und er wird dann von sich aus das anbieten wollen.


    Zitat

    Habt Ihr ne Idee, warum er das macht und wie ich es abstellen kann? Nimmt er mich dann nicht für voll? Bei meinem Mann macht er das nie (gut er holt ihn auch nie aus den Garten).

    Wenn Hunde aufgeputscht sind, dann reagieren sie einfach nur.
    Die können halt nicht anders.
    Es sei denn, man zeigt ihnen, was viel besser wäre.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower