Hallo!
Es liest sich ein wenig so, als ob Deine Hündin total im Streß ist.
Sie hat bisher offensichtlich noch nicht viel Gelegenheit gehabt, etwas runter zu kommen.
Zum Training:
Wenn es zu Hause alles super gut klappt,
aber draußen absolut gar nicht,
dann habt Ihr zwischen den beiden Punkten einen Riesenschritt gemacht.
Idealerweise übt man die Dinge, die zu Hause ganz ohne Ablenkungen, recht gut klappen, indem man langsam die Ablenkung mit im Training aufbaut.
Das kann auch schon zu Hause geschehen (zum Beispiel ein Napf mit Futter) auf dem Boden stellen.
Die nächste Steigerung wäre der eigene Garten, falls einer vorhanden ist.
Ansonsten eine kleine, aber leere Wiese, alles erst einmal ohne Ablenkung!
Klappt dies gut, kommt langsam die Ablenkung mit dazu.
Auf diese Weise wird das Training langsam aufgebaut und gesteigert.
Ich würde die Übungselemente allerdings noch recht kurz halten.
Ansonsten würde ich mehr Ruhe reinbringen wollen.
Laufe anfangs eventuell immer die gleiche Strecke.
Ist sie immer noch zu sehr aufgedreht und kann sich nicht lösen, versuche mal, die Runden etwas kürzer und vor allem "langweiliger" zu halten.
Wenn es klappt, kann man die Zeit dann langsam wieder steigern. Auch die Ablenkung langsam mit "einbauen".
Du schreibst, die Unfälle passieren oft nachts, oder wenn Ihr nicht da seid.
Aber andererseits soll das "Alleine bleiben" gut klappen.
Das ist schon ein kleiner Widerspruch.
Ein Hund, der beim Alleine bleiben Streß hat, wird versuchen wollen, diesen "abzubauen". Da die Darmtätigkeit beim Streß angeregt wird, kann es passieren, daß sie dann unter sich machen.
Dann wird sie es wohl noch nicht "gelernt" haben, daß Alleine bleiben kein Problem ist.
Und was ist in der Nacht?
Läuft sie viel herum und ist eher unruhig?
Schläft sie in Eurer Nähe?
Ist sie nachts aktiv und viel unterwegs, regt dies auch die Darmtätigkeit an.
Nur, wenn der Hund schläft, oder zumindest ruht, werden die Körperfunktionen heruntergefahren.
Schöne Grüße noch
SheltiePower