Beiträge von SheltiePower

    Wenn ich da mal einen Tipp geben darf? :ops:

    Ich persönlich würde mit dem Weiterlaufen warten, bis der ganze Hund durch ist.
    Das "Drübersteigen" ist etwas gefährlich, bei einer falschen Bewegung, egal ob vom Mensch oder vom Hund, kann man leicht fallen.
    Und viele Hunde mögen es auch nicht so gerne, wenn man drüber steigt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Der Rest läuft dann über "Erziehung".


    Ich persönlich würde nicht auf das hören, was andere Halter sagen, und warum sie meinen, daß es "so" sein muß.
    Ich würde immer auf meinen eigenen Hund schauen.
    Wie entwickelt er sich?
    Und klappt es trotz "Ablenkung" läufiger Hündin, daß er hört?
    Das muß allerdings erst noch "erklärt" werden.
    Ist er danach händelbar?


    Lies mal die Bücher. Da gibt es einiges an Infos, was im Hormonhaushalt im Hund so vorgeht.
    Das ist ganz interessant.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Möglich wäre auch, daß Du unbewußt viel zu viel Druck aufgebaut hast.
    So nach dem Motto: "Du kannst es doch, nun zeig es auch mal!"

    Gerade, wenn die Prüfung so kurz bevor steht, neigt man schon mal dazu ;)
    Aus menschlicher Sicht verständlich, aber einige Hunde können da schon mal "blocken".
    Das Gleiche gilt auch, wenn viel zu viel und vor allem viel zu lange trainiert wird.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich weiß jetzt nicht so genau, wo Eure Schwierigkeiten beim Trick sind.

    Was ich bisher oft beobachten konnte, viele Hunde "verstehen" anfangs nicht, daß sie ihre Pfote "umklappen" sollen.
    Daher würde ich bei diesem Trick komplett anders anfangen.
    Nämlich mit einem waagrecht gehaltenen Stock.

    Erst wird bestätigt, daß der Hund überhaupt mit der Pfote hochgeht.
    Dann wird bestätigt, daß die Pfote am Stock ist. Wenn es geht, schon "heruntergeklappt".

    Klappt dies gut, wird der Stock langsam immer schräger gehalten, und zwar schon so, welche Seite später mal unten auf dem Boden sein sollte, und die andere an der Schulter vom Hund.
    Wie schnell der Winkel schräg gehalten wird, bestimmt immer der Hund.
    Ich würde da sowieso viele Wiederholungen einbauen wollen.

    Irgendwann sollte der Stock senkrecht "stehen" und der Hund trotzdem in der Lage sein, seine Pfote um den Stock zu legen.
    Wenn das erreicht wurde, ist der Anfang getan.

    Jetzt geht es mit dem nächsten Schritt weiter:
    Der Stock wird wieder schräg gehalten, aber diesmal in die andere Richtung. Sprich, der Winkel wird größer.
    Klappt dies mit der Pfote "umschlagen" weiterhin gut, kann man den Stock langsam näher am Hund halten.
    Idealerweise wird der Stock zwischen der Schulter vom Hund, und zwar auf der Seite, wo mit der Pfote der Stock "umschlugen" wird, und dem Bein "eingeklemmt".
    Dann sollte der Hund den Stock "halten" können.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Nein, er schaut bei Weggabelungen nicht nach mir. Er geht einfach mal in eine Richtung und wenn ich rufe und mit der Hand in die Richtung zeige, in die ich möchte, geht er halt da lang.

    Und was ist, wenn Du ihn in so einer Situation mal nicht rufst?

    Dein Beispiel liest sich für mich im Augenblick: Frauchen sagt schon Bescheid, wenn ich falsch sein sollte.
    Also hat er dann auch nicht wirklich einen Grund, Dich zu beachten.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Es liest sich ein wenig so, als ob Deine Hündin total im Streß ist.
    Sie hat bisher offensichtlich noch nicht viel Gelegenheit gehabt, etwas runter zu kommen.


    Zum Training:
    Wenn es zu Hause alles super gut klappt,
    aber draußen absolut gar nicht,
    dann habt Ihr zwischen den beiden Punkten einen Riesenschritt gemacht.

    Idealerweise übt man die Dinge, die zu Hause ganz ohne Ablenkungen, recht gut klappen, indem man langsam die Ablenkung mit im Training aufbaut.
    Das kann auch schon zu Hause geschehen (zum Beispiel ein Napf mit Futter) auf dem Boden stellen.
    Die nächste Steigerung wäre der eigene Garten, falls einer vorhanden ist.
    Ansonsten eine kleine, aber leere Wiese, alles erst einmal ohne Ablenkung!
    Klappt dies gut, kommt langsam die Ablenkung mit dazu.

    Auf diese Weise wird das Training langsam aufgebaut und gesteigert.
    Ich würde die Übungselemente allerdings noch recht kurz halten.


    Ansonsten würde ich mehr Ruhe reinbringen wollen.
    Laufe anfangs eventuell immer die gleiche Strecke.
    Ist sie immer noch zu sehr aufgedreht und kann sich nicht lösen, versuche mal, die Runden etwas kürzer und vor allem "langweiliger" zu halten.
    Wenn es klappt, kann man die Zeit dann langsam wieder steigern. Auch die Ablenkung langsam mit "einbauen".


    Du schreibst, die Unfälle passieren oft nachts, oder wenn Ihr nicht da seid.
    Aber andererseits soll das "Alleine bleiben" gut klappen.
    Das ist schon ein kleiner Widerspruch.
    Ein Hund, der beim Alleine bleiben Streß hat, wird versuchen wollen, diesen "abzubauen". Da die Darmtätigkeit beim Streß angeregt wird, kann es passieren, daß sie dann unter sich machen.
    Dann wird sie es wohl noch nicht "gelernt" haben, daß Alleine bleiben kein Problem ist.

    Und was ist in der Nacht?
    Läuft sie viel herum und ist eher unruhig?
    Schläft sie in Eurer Nähe?
    Ist sie nachts aktiv und viel unterwegs, regt dies auch die Darmtätigkeit an.
    Nur, wenn der Hund schläft, oder zumindest ruht, werden die Körperfunktionen heruntergefahren.

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Wie oft würdest du diese Richtungswechsel einschlagen?


    Das würde ich komplett nach Bauchgefühl machen.
    Da wirst Du die Situation ganz gut einschätzen müssen, und Du kennst Deinen Hund etwas besser.


    Tatsache ist:
    - es gibt Hunde, da kannst Du das echt 10 Mal und mehr machen, die werden mit der Zeit ruhiger und rennen nicht mehr so weit vor, aber "stören" tut es sie nicht, die rennen einfach mal
    - es gibt auch Hunde, da machst Du das genau 2 Mal, und dann heißt es "Tschüß, mach Dein Quatsch mal alleine"
    - es gibt auch Hunde, die passen etwas besser auf ihre Halter auf, ohne gleich zum Kontrolletti zu werden
    - unsichere Hunde kannst Du tatsächlich damit noch mehr verunsichern, dann können sie anfangen zu "kleben"


    Oft zeigen Hunde ein Verhalten (welches vom Halter erwünscht wird) ganz besonders gern, wenn es sich auch für sie lohnt.
    Damit ist jetzt nicht Bestechung gemeint.
    Aber eine kleine Belohnung wird schon gerne gesehen, egal, in welcher Form diese auch ausfällt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Mal eine Frage vorweg: Redest Du viel (ist ja relativ ;) ) mit dem Hund?


    Das hier:

    Zitat


    Gehen wir querfeldein ist es besser. Er weiß nicht, welchen Weg wir einschlagen und daher schaut er ab und an, ob wir noch da sind und in welche Richtung wir gehen.

    scheint mir der Trainingsansatz für Euch zu sein.

    Ich weiß jetzt nicht, wie oft Ihr in unbekannten Gebieten lauft,
    oder ob Ihr während Eures Gassiganges die Möglichkeiten habt, auch mal spontan eine komplett andere Richtung einzuschlagen.

    Falls Ihr oft die gleichen Strecken laufen sollte, könnte diese dem Hund bekannt sein, und er muß Dich nicht mehr aufmerksam im Auge behalten.

    Dann kannst Du ihn eher "überraschen" (insofern es bei Euch gefahrlos möglich ist), wenn Du kommentarlos einfach mal einen anderen Weg gehst.
    Wenn es keine Weggabelung geben sollte, dann vielleicht einfach mal umdrehen und den Weg wieder zurücklaufen, auf dem Du gekommen bist. Aber alles komplett still. Rennt er an Dir vorbei, wird wieder umgedreht.

    Irgendwann wird er merken, daß es sich lohnt, Dich etwas mehr im Auge zu behalten.
    Das wäre so die Idee, die ich habe.

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower