Beiträge von SheltiePower

    Hallo,

    das Übungen ohne Ablenkungen leichter funktionieren, ist klar ;)
    Beim nächsten Schritt bringt man dem Hund bei, daß es sich auch lohnt, bei geringer, und später bei starker, Ablenkung zu kommen.
    Aber das muß erst noch "erklärt" und geübt werden.


    Wenn Dein Hund frei läuft, hast Du das "Problem", daß er sich mit seinem Ungehorsam Dir gegenüber quasi selbst "belohnt".
    Dann ist es klar, daß er sein Verhalten nicht ändern wird, wenn Du ihn rufst.
    Immerhin hat er ja mehr "Spaß", wenn er nicht gehorchen muß.

    Da würde es eventuell helfen, mit einer Schleppleine zu arbeiten.
    So kann er sich zumindest nicht selbst belohnen, indem er wegrennt, wenn Du ihn rufst.


    Übe erst einmal das wirklich sichere Herankommen, ohne Ablenkung.
    Dann steigere langsam die Anforderung.
    Keine allzugroße Ablenkung in sicherer Distanz und übe das Heranrufen.
    Und so nach und nach wird das Ganze dann gesteigert.

    Hört er gut, darf er zur Belohnung spielen, schnüffeln, frei laufen ......


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich persönlich würde damit tatsächlich etwas vorsichtiger sein.
    Was nicht heißt, daß Du Deinen Hund "in Watte packen" solltst.
    Einiges wird ein Junghund auch im Alltag machen. Das ist auch okay.

    Aber so trainigsmäßig würde ich das nicht großartig machen wollen.
    Also mit einem Junghund keine Rollen, kein Kriechen, keine enge Wendungen und keine Rückwärtselementen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Willst Du Deine Hündin nur deshalb kastrieren lassen, um das Krebsrisiko (in diesem Fall Gebärmutterkrebs) zu senken?


    Ich will Dich jetzt nicht stark verunsichern,
    aber eine Kastration kann auch das Krebsrisiko erhöhen (muß aber nicht).
    Zum Beispiel scheint die "Gefahr", Knochenkrebs zu bekommen, wohl deutlich höher bei kastrierten Hunden, als bei intakten Hunden.


    In Deinem Fall hilft wirklich nur nachlesen und sich zu informieren.
    Und dann muß halt entschieden werden, mit welchem "Risiko" (mir fällt da nichts anderes ein) man besser leben kann und was zum eigenen Hund besser "paßt".


    Hier mal etwas zum Lesen: http://www.homoeotherapie.de/tiergesundheit…kastration.html

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Huhu,

    vielleicht bringst du deinem Hund erstmal "Peng" bei, so lernt er sich auf die Seite zu Legen. Wenn er das kann, nimmst du das Leckerli lässt ihn Peng machen und führst das Leckerli in die richtung, so das dein Hund quasi eine Rolle macht.


    Würde ich lieber nicht so machen wollen.

    1. Man macht sich somit oft den PENG "kaputt".
    Sprich, der Hund soll sich totstellen, und er macht dann eine Rolle, weil nach dam PENG ja immer eine Rolle kam.
    Führt oft zum neuen, teilweise umständlichen Aufbau von PENG.


    2. Für eine Rolle braucht der Hund richtig Schwung.
    In der seitlichen Liegeposition fehlt dieser dann, und es ist richtig Energie nötig, um doch noch die Rolle bewerkstelligen zu können.
    Wird die Rolle von Anfang an aus der normalen Platz Position geübt (bitte nur vorher keinen PLATZ sagen, sonst hat man das gleiche Problem wie oben bei PENG beschrieben ;) :D ), kann der Hund dann von Anfang an nötigen Schwung aufbauen, um sich einmal komplett drehen zu können.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Ich frage aus Interesse weil meine Lilly auch fast 9 Monate ist und ich mich ganz oft frage ob das was ich ihr biete zu viel oder zu wenig ist.

    LG


    Das kannst Du am Hund "messen".
    Die sogenannte "Fünf Minuten Regel (pro Lebensmonat)" ist nur ein Richtwert.
    Für manche reicht das nicht.
    Für andere ist es schon zuviel.
    Und es kommt auch darauf an, was der Hund bisher so an Erfahrungen, und somit an Neuverknüpfungen, gemacht hat.

    Wenn Du mal an einem Tag "übertrieben" hast, ist es nicht so schlimm. Dann ist halt in den nächsten Tagen etwas mehr Ruhe angesagt.


    Wenn Du mit dem, was Du auch immer Deinem Hund bietest, "zu viel" gemacht hast, wirst Du merken, daß diese "dolle fünf Minuten" etwas heftiger ausfallen werden, als die normalen typischen Tobereien, die einige Jungspunds haben, um Energie loszuwerden.
    Wenn es "zu wenig" war, wird Dein Hund auch etwas "ausrasten", aber das sieht dann doch etwas anders aus.

    Da hilft es echt nur, den Hund "lesen" zu lernen.
    Denn nur durch Beobachten und "Ausprobieren" wirst Du erst merken, was nun war, und kannst dann darauf reagieren.

    Du kannst auch mal geplant etwas "übertreiben", aber dann sollte wirklich eine etwas längere Ruhephase danach sein.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Sieht doch schon sehr gut aus! :gut:
    Ich glaub, bei dem Trick haben wir Leutchen mit Hunden über 50cm gewisse Nachteile :headbash:


    Nicht unbedingt!
    Das sieht man in der Dog Dance Szene öfters.
    Da gibt es einfach einen "Trick" beim Slalom laufen, so daß es auch mit großen Hunden geht.
    Bei wahren Riesen von Hunden könnte man diese ein wenig kriechen lassen, wenn man das nicht übertreibt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower