Beiträge von SheltiePower

    Dann wirst Du Dir, bzw. Ihr Euch überlegen müssen, wie Ihr es Euren Hunden etwas erleichtern könnt.

    Manche Arbeitgeber erlauben ihren Angestellten ihren Hund mit ins Büro zu nehmen. Insofern dieser Hund weder das Arbeitsklima stört, Kunden belästigt oder sich sonstwie negativ aufführt.
    Andere haben eine extrem lange Mittagspause. Teilweise ist dies berufsbedingt, teilweise mit dem Chef extra ausgehandelt. Diese Zeit reicht aus, um nach Hause und mit den Hunden eine Runde zu gehen. So sind diese "nur" zwei mal alleine.
    Wieder andere haben Schichtarbeiten, und manchmal dabei das Glück, daß man diese jeweils so legen kann, daß die Hunde maximal nur wenige Stunden alleine sind. Nachteil, man bekommt den Partner weniger zu sehen. Aber die Hunde profitieren davon!
    Sonst, Tagessitter, Familienangehörigen, Freunde, die einspringen können. Da wirst Du entweder den Schlüssel abgeben müssen, solltest Du den Leuten vertrauen, oder die Hunde bei ihnen vorbeibringen und später wieder abholen müssen.
    Oder halt eine Hundetageststätte.


    Streß "verkleinern" geht nur, indem man schaut, was der Auslöser ist und dann daran arbeitet.
    Ist zum Beispiel die Trennung von Euch der Auslöser, so sollte ein Hundsitter Abhilfe schaffen (können), oder das Alleine bleiben muß noch einmal, und dann richtig, neu angelernt werden.
    Das kostet halt so seine Zeit.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Das Wegschauen kann auch eine Beschwichtigungsgeste sein.


    "Druck" kann verschiedenes sein.
    Bei manchen Hunden reicht es, wenn man sie nur erwartungsvoll anschaut. Schon ist "Druck" da.
    Bei anderen Hunden ist es "Druck", wenn Du diese körperlich bedrängst.

    Ein Sheltie ist da schon eher "empfindlicher" - Ausnahmen gibt es natürlich.
    Bei einem so jungen Hund würde ich zwar noch davon ausgehen, daß er es noch nicht "richtig" kann, auch wenn er schon öfters das richtige Verhalten gezeigt hat.
    Immerhin besteht ja die Möglichkeit, daß das Kommando "vergessen" wurde.

    Deshalb würde ich da eher mit viel Geduld vorgehen wollen. Natürlich soll er das umsetzen, was man möchte. Er soll ja lernen, daß ein Kommando schon bedeutet, daß der Halter es ausgeführt haben will. Aber ich würde da eher mit Ruhe und einigen Wiederholungen (ja, ich weiß, man sollte Kommandos nicht öfters sagen ;) ) vorgehen wollen. So nimmst Du den "Druck" raus, aber der Hund merkt trotzdem, daß Du da konsequent bist.

    Irgendwann wird auch diese Sache gelutscht sein und nicht mehr so arg "nachgefragt", "getestet" oder "diskutiert" werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Ja, öfter rausgehen.

    Ea scheint ja aber nicht mit dem "aushalten" zu tun zu haben, denn es geht ja auch wenn wir da sind. Ein Hund der gerade unten war, kann doch auch nicht direkt danach so arg müssen, dass er aus Not in die Wohnung pullert? Ich hatte früher einen Yorkshire-Terrier der ähnlich lang alleine war tagsüber. Der hatte damit keine Probleme was das aushalten anbetrifft. Die Symptome sprechen für eine Kopfsache, denke ich. Die Frage ist halt nur wie wir es wieder abgewöhnen.


    Das dick markierte macht den Unterschied!
    Wenn Ihr da seid, passiert nichts, weil die Hunde anscheinend nicht in den Streßmodus fallen.
    Das tun sie anscheinend nur, wenn Ihr weg seid.

    Und ja, wer unter Streß/Anspannung steht, "muß" halt öfters.
    Ist bei Menschen ähnlich! Steht ein großes Ereignis an, sei es Turnier, eine Rede, ein wichtiger Wettkampf, was auch immer, kann es vorkommen, daß innerhalb von fünf Minuten 10 x zum Klo gerannt wird.


    Und gerade Rüden "entleeren" sich selten komplett bei einem kurzen Gassigang.
    Die "heben" schon mal gerne etwas für die nächste Stelle auf, die sie markieren können.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :sad2:

    Das ist mir zu weit nördlich.

    Drücke Dir die Daumen!
    Und es soll ja hauptsächlich Spaß machen!
    Alles andere ist nebensächlich.


    Ich werde in zwei Wochen in Melle sein.
    Eventuell kommst Du auch dorthin, wenn es Dir nicht zu weit ist?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :/

    Das habe ich irgendwie überlesen.
    Für die Hunde ist es definitiv nicht schön!!!! :sad2:

    Dann paßt aber das Verhalten der Hunde ganz gut!
    Und der Rest ist dann tatsächlich zu einem in der Wohnung machen ist okay geworden!

    Ihr solltet Euch tagsüber einen Hundesitter zulegen, der die Hunde für eine lange Runde abholt.
    So können sie ihre Blasen einmal gründlich leeren.
    Dann sollte die Unfälle in der Wohnung auch weniger werden.

    Und das erklärt auch, wieso es nach der Tierpension eine zeitlang besser war.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich nennen es auch "Phasen".
    Paßt bisher auch alles ;)

    Zitat

    und das wo wir demnächst unser erstes dogdance-turnier mitmachen.
    wir starten in der prebeginner-klasse.
    und ich bin unglaublich nervös.... wie konnte ich uns da nur anmelden? ;)
    honey ist nicht das problem. ich hab jetzt schon lampenfieber.

    Wo denn? =)
    Vielleicht sieht man sich?

    Ich habe für so etwas einen Trick: Zum Glück darf man ja bei den Prebeginners noch im Ring belohnen.
    Ich habe mir einfach nur eingeredet, daß wir nur an einem anderen Ort trainieren.
    Das hatte mir geholfen, etwas ruhiger zu werden.

    Zitat

    der positive aspekt zur zeit: noch nie war sie so kuschelig wie jetzt, denn eigentlich ist sie überhaupt kein schmusehund...

    Das liebe ich so bei den Hündinnen.
    Ich genieße so richtig die Zeit, wenn meine beiden läufig sind :D
    Sie sind so schon zwei Schmusehunde, aber das steigert sich noch einmal, wenn sie läufig sind.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,
    und Herzlich Willkommen hier im Forum!


    Zitat


    Unser Problem: Sie pullern in den Flur !

    Beide Tiere wurden jeweils als Welpen angeschafft, der Jack Russel Terrier besuchte eine Hundeschule. Der Jack Russel Terrier hat schon immer die "Macke" gehabt, hinzupieseln, bei Emotionen. :D Das heißt, Aufregung (Besuch), Stress bzw. Streit zwischen Herrchen und Frauchen aber auch, wenn man ihn einfach nur mal gestreichelt hat, direkt ein paar Tröpfchen. Damit hatten wir uns abgefunden. Das war halt so.

    Du hast schon richtig erkannt, daß, wenn Streß im Spiel ist, die "Pinkelgefahr" recht groß ist.
    Ist auch logisch.
    Denn Aufregung regt die Darmtätigkeit an.


    Es könnte auch eine gesundheitliche Geschichte dahinter stecken. Mal als Beispiel: Blasenentzündung.
    Aber das kann nur ein Tierarzt feststellen.
    Wurde Euer Jack Russell mal gründlich untersucht?


    Allerdings denke ich mir,
    daß Euer "Hauptproblem" eher sein wird, daß die Hunde "gelernt" haben, daß in der Wohnung zu machen in Ordnung ist.
    Da scheint eine Fehlverknüpfung statt gefunden zu haben.
    Dies könnt Ihr unbewußt "beigebracht" haben, indem Ihr einfach mit der "Macke" von Eurem Jack Russell "abgefunden" habt.

    Das klingt für mich ein wenig so, als ob dann nicht mehr wirklich mit der Stubenreinheit weiter beigebracht wurde.
    In Eurer neuen Wohnung wurde das weiter "übernommen", und der Beagle scheint nun ebenfalls zu glauben, daß es "normal" ist, in der Wohnung zu machen.
    Und immerhin riecht es ja auch nach "Klo". Also ist es, aus Hundesicht, schon richtig!

    Gerade in der neuen Wohnung hätte ich die Chance genutzt, mit dem Jack Russell noch einmal neu und gründlich an der Stubenreinheit zu arbeiten.
    Jetzt ist es eher so, daß Ihr mit der Idee Katzenklo Euren Hunden weiter "beibringt", daß es normal, gut und richtig ist, wenn sie sich in der Wohnung lösen.
    Das war dann eher ein Schuß, der nach hinten losging.


    Wenn Eure Hunde generell viel trinken, so ist es nicht ungewöhnlich, wenn sie dann auch öfters machen müssen.
    Da würde ich schauen, warum sie so viel trinken.
    Es kann am Futter liegen. Gerade bei Kaltgepreßten Futtersorten neigen die Hunde dazu, zumindest am Anfang, viel zu trinken.
    Eventuell kann dies weniger werden, wenn statt dessen Extruderfutter gegeben wird. Auch Naßfutter kann Trinkverhalten etwas beeinflussen. Aber Vorsicht! Hunde, die es nicht gewohnt sind, neigen zum Durchfall.

    Ein anderer Grund, wenn Hunde viel zu viel trinken, kann gesundheitliche Ursachen haben. Zum Beispiel können Nierenprobleme, oder Diabetes dies auslösen.
    Da hilft nur eine gründliche Untersuchung beim Tierarzt.


    Zitat

    Geschimpfe und Gemeckere ? Nützt nix !

    Wenn die Hunde bis dahin tatsächlich nicht verstanden haben, daß sie nicht drinnen machen dürfen, und eventuell auch nicht wissen, was NEIN bedeutet, bringt dies wirklich nichts.

    Dann würde nur noch eines helfen: nämlich so vorzugehen, als ob man einen Welpen im Hause hat. Also nach dem Fressen, Spielen und Schlafen sofort raus. In der Wachphase und bei etwas Aufregung (Beispiel bei Besuch) im Haus noch mal öfters zwischendurch raus.
    Auf diese Weise sollte man "Unfälle" vermeiden.
    Draußen immer schön loben.
    Drinnen einmal gründlich reinigen, und zwar wirklich gründlich. Einfach mal eben so auswischen hilft nicht wirklich. Denn die Hunde haben eine feine Nase, sie finden "ihr Klo" noch, während der Mensch nichts mehr riecht.
    Mit der Zeit sollten die Hunde verstehen, daß es eben nicht erlaubt ist, in der Wohnung zu machen.

    Da werdet Ihr eine Zeitlang sehr viel Geduld haben und vor allem konsequent sein müssen.


    Zitat


    Sie schlafen übrigens nur im Flur, genau wegen dem hinpinkeln auf zB Teppiche (bei unserer Couch ohne Füße musste ich schon Teile abbauen, weil die vollgesifft waren. Den Teppich haben wir schon mehrfach waschen müssen). Desweiteren räumen sie dann Schränke und Müll aus, wenn sie alleine sind. Also nur Flur und nachts auch Schlafzimmer (nicht Bett!)

    Heißt das, eigentlich dürften sie mit ins Schlafzimmer.
    Dürfen aber jetzt nicht, weil sie bisher immer in der Wohnung gemacht haben.
    Das heißt also, die "Trennung" von Euch ist ziemlich plötzlich geschehen?

    Wenn die Hunde diese Trennung nicht verstanden haben, kann dies wieder zum weiteren Streß führen. Wir wissen ja, bei zuviel Aufregung wird die Darmtätigkeit angeregt.
    Daß sie Schränke und Müll ausräumen, wenn Ihr weg seid, ist auch einfach zu erklären. Sie kommen mit dem Alleine bleiben nicht klar. Da ist die Frage, wurde das mit ihnen geübt? Wurde das mit ihnen auch noch einmal in der neuen Wohnung "neu" geübt?


    Zitat


    Im Juli waren wir eine Woche im Urlaub und die Hunde in der Zeit in einer Hundepension. Wir haben sie heiser und völlig erschöpft wieder abgeholt und die folgenden Wochen danach waren sie wie ausgewechselt. Keine Pfützen !! Wir waren so glücklich... Doch dann fing es ganz langsam wieder an.

    Das würde zu meiner Theorie Die Hunde haben es so gelernt, daß es normal ist passen.
    Sie wissen es anscheinend nicht, daß dieses Verhalten unerwünscht ist.

    Zitat

    An Sonntagen, wo wir beide ganztägig da sind, können die auch problemlos 12h aushalten. Es kann also wohl nicht körperlich sein. Es reicht ja auch, wenn man nur kurz den Müll runter bringt und die beiden alleine sind... zack Pfütze.

    Das paßt wieder zur Streßtheorie!


    Zitat

    Tipps, Ratschläge ?

    Da hilft wohl nur alles wieder "neu" zu trainieren.
    Wieder ganz bei 0 anzufangen, als ob man einen Welpen hat.
    Schön kleinschrittig arbeiten und für richtiges Verhalten loben.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Das einzige, was man hier wohl raten kann, ist:
    Bedränge ihn nicht weiter.
    Mach alles, was Du sonst auch mit ihm machst, und wo er kein Meideverhalten zeigt.
    Also Füttern, Trainieren, Gassi gehen und so weiter.

    Laß abends die Streicheleinheiten erst einmal komplett weg.
    Ich könnte mir vorstellen, daß es mit der Zeit sich wieder legen und er auch wieder gerne zu Dir kommen wird, um gestreichelt zu werden.
    Bis dahin würde ich nicht versuchen wollen, es unter "Zwang" zu machen.
    Er fühlt sich noch nicht wohl dabei. Dementsprechend kann er es auch nicht genießen.
    Und so lange er die negativen Gefühle ständig hat, wird sich das auch nicht mehr ändern.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich würde dem Hund die Zeit geben wollen, sich an die neue Situation zu gewöhnen.
    Und dann noch einmal das "Stubenreinheitstraining" etwas "auffrischen".
    Anfangs vielleicht sogar, ähnlich wie beim Welpen, etwas öfters raus, so daß erst keine "Unfälle" in der Wohnung passieren können.

    Dann sollte das mit der Zeit wieder normalisieren.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower