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Unser Problem: Sie pullern in den Flur !
Beide Tiere wurden jeweils als Welpen angeschafft, der Jack Russel Terrier besuchte eine Hundeschule. Der Jack Russel Terrier hat schon immer die "Macke" gehabt, hinzupieseln, bei Emotionen.
Das heißt, Aufregung (Besuch), Stress bzw. Streit zwischen Herrchen und Frauchen aber auch, wenn man ihn einfach nur mal gestreichelt hat, direkt ein paar Tröpfchen. Damit hatten wir uns abgefunden. Das war halt so.
Du hast schon richtig erkannt, daß, wenn Streß im Spiel ist, die "Pinkelgefahr" recht groß ist.
Ist auch logisch.
Denn Aufregung regt die Darmtätigkeit an.
Es könnte auch eine gesundheitliche Geschichte dahinter stecken. Mal als Beispiel: Blasenentzündung.
Aber das kann nur ein Tierarzt feststellen.
Wurde Euer Jack Russell mal gründlich untersucht?
Allerdings denke ich mir,
daß Euer "Hauptproblem" eher sein wird, daß die Hunde "gelernt" haben, daß in der Wohnung zu machen in Ordnung ist.
Da scheint eine Fehlverknüpfung statt gefunden zu haben.
Dies könnt Ihr unbewußt "beigebracht" haben, indem Ihr einfach mit der "Macke" von Eurem Jack Russell "abgefunden" habt.
Das klingt für mich ein wenig so, als ob dann nicht mehr wirklich mit der Stubenreinheit weiter beigebracht wurde.
In Eurer neuen Wohnung wurde das weiter "übernommen", und der Beagle scheint nun ebenfalls zu glauben, daß es "normal" ist, in der Wohnung zu machen.
Und immerhin riecht es ja auch nach "Klo". Also ist es, aus Hundesicht, schon richtig!
Gerade in der neuen Wohnung hätte ich die Chance genutzt, mit dem Jack Russell noch einmal neu und gründlich an der Stubenreinheit zu arbeiten.
Jetzt ist es eher so, daß Ihr mit der Idee Katzenklo Euren Hunden weiter "beibringt", daß es normal, gut und richtig ist, wenn sie sich in der Wohnung lösen.
Das war dann eher ein Schuß, der nach hinten losging.
Wenn Eure Hunde generell viel trinken, so ist es nicht ungewöhnlich, wenn sie dann auch öfters machen müssen.
Da würde ich schauen, warum sie so viel trinken.
Es kann am Futter liegen. Gerade bei Kaltgepreßten Futtersorten neigen die Hunde dazu, zumindest am Anfang, viel zu trinken.
Eventuell kann dies weniger werden, wenn statt dessen Extruderfutter gegeben wird. Auch Naßfutter kann Trinkverhalten etwas beeinflussen. Aber Vorsicht! Hunde, die es nicht gewohnt sind, neigen zum Durchfall.
Ein anderer Grund, wenn Hunde viel zu viel trinken, kann gesundheitliche Ursachen haben. Zum Beispiel können Nierenprobleme, oder Diabetes dies auslösen.
Da hilft nur eine gründliche Untersuchung beim Tierarzt.
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Geschimpfe und Gemeckere ? Nützt nix !
Wenn die Hunde bis dahin tatsächlich nicht verstanden haben, daß sie nicht drinnen machen dürfen, und eventuell auch nicht wissen, was NEIN bedeutet, bringt dies wirklich nichts.
Dann würde nur noch eines helfen: nämlich so vorzugehen, als ob man einen Welpen im Hause hat. Also nach dem Fressen, Spielen und Schlafen sofort raus. In der Wachphase und bei etwas Aufregung (Beispiel bei Besuch) im Haus noch mal öfters zwischendurch raus.
Auf diese Weise sollte man "Unfälle" vermeiden.
Draußen immer schön loben.
Drinnen einmal gründlich reinigen, und zwar wirklich gründlich. Einfach mal eben so auswischen hilft nicht wirklich. Denn die Hunde haben eine feine Nase, sie finden "ihr Klo" noch, während der Mensch nichts mehr riecht.
Mit der Zeit sollten die Hunde verstehen, daß es eben nicht erlaubt ist, in der Wohnung zu machen.
Da werdet Ihr eine Zeitlang sehr viel Geduld haben und vor allem konsequent sein müssen.
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Sie schlafen übrigens nur im Flur, genau wegen dem hinpinkeln auf zB Teppiche (bei unserer Couch ohne Füße musste ich schon Teile abbauen, weil die vollgesifft waren. Den Teppich haben wir schon mehrfach waschen müssen). Desweiteren räumen sie dann Schränke und Müll aus, wenn sie alleine sind. Also nur Flur und nachts auch Schlafzimmer (nicht Bett!)
Heißt das, eigentlich dürften sie mit ins Schlafzimmer.
Dürfen aber jetzt nicht, weil sie bisher immer in der Wohnung gemacht haben.
Das heißt also, die "Trennung" von Euch ist ziemlich plötzlich geschehen?
Wenn die Hunde diese Trennung nicht verstanden haben, kann dies wieder zum weiteren Streß führen. Wir wissen ja, bei zuviel Aufregung wird die Darmtätigkeit angeregt.
Daß sie Schränke und Müll ausräumen, wenn Ihr weg seid, ist auch einfach zu erklären. Sie kommen mit dem Alleine bleiben nicht klar. Da ist die Frage, wurde das mit ihnen geübt? Wurde das mit ihnen auch noch einmal in der neuen Wohnung "neu" geübt?
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Im Juli waren wir eine Woche im Urlaub und die Hunde in der Zeit in einer Hundepension. Wir haben sie heiser und völlig erschöpft wieder abgeholt und die folgenden Wochen danach waren sie wie ausgewechselt. Keine Pfützen !! Wir waren so glücklich... Doch dann fing es ganz langsam wieder an.
Das würde zu meiner Theorie Die Hunde haben es so gelernt, daß es normal ist passen.
Sie wissen es anscheinend nicht, daß dieses Verhalten unerwünscht ist.
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An Sonntagen, wo wir beide ganztägig da sind, können die auch problemlos 12h aushalten. Es kann also wohl nicht körperlich sein. Es reicht ja auch, wenn man nur kurz den Müll runter bringt und die beiden alleine sind... zack Pfütze.
Das paßt wieder zur Streßtheorie!
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Da hilft wohl nur alles wieder "neu" zu trainieren.
Wieder ganz bei 0 anzufangen, als ob man einen Welpen hat.
Schön kleinschrittig arbeiten und für richtiges Verhalten loben.
Schöne Grüße noch
SheltiePower