Beiträge von SheltiePower

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    Bei uns läuft es eigentlich ganz gut. Einziges Problem ist, dass Nola immer noch in Zeitlupe "stirbt". Das heißt, sie geht vom Steh erstmal gemütlich ins Platz und kippt dann auf die Seite. Irgendeine Idee, wie wir das beschleunigen können? Oder kommt das mit der Zeit?

    Da könnte man versuchen mit eine Art "Zeitfenster" zu arbeiten.
    Also, sagen wir mal, der Hund braucht 10 sec. bis er "stirbt".
    Wenn diese Übung ganz sicher verstanden wurde, kann man anfangen, nicht mehr mit dem Clicker zu bestätigen, sondern einfach nur mal ein "fein gemacht" geben. Oder, wenn es ohne den Clicker nicht funktionieren kann, halt mit "schlechte" Leckerchen als Belohnung arbeiten.
    "Stirbt" er beim nächsten Mal schon nach 8 sec., dann kannst Du ein hochwertigeres Leckerchen geben.
    Macht er es dann wieder langsamer, gibt es (je nach Hund) nichts, oder halt "schlechte" Belohnung.


    Bei einem geduldigen Aufbau und langsame Vorgehsweise, müßte der Hund mit der Zeit merken, daß es sich lohnt, schneller zu "sterben" (Mann, was für eine Wortwahl! :lol: ).


    Aber Vorsicht!
    Achtet darauf, daß da kein Druck aufgebaut wird.
    Schon die Erwartungshaltung alleine kann für einen Hund "Druck" bedeuten.
    Macht dies spielerisch.
    Manche Hunde werden bei diesem Trick tatsächlich (etwas) schneller.
    Es gibt aber auch Hunde, für die ihre aktuelle Leistung eben das richtige Tempo hat. Würde man daran "feilen" wollen, daß es schneller geht, macht man sich unter Umständen eine schöne Übung, die bis dahin dem Hund Spaß gemacht hat, "kaputt".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Grundpositon wird bei mir mit einem "Fuß"-Kommando belegt.


    Sitz kann der Hund zwar auch neben dem Halter machen, aber im Grunde genommen auch vor oder hinter dem Halter, oder auf Distanz (wenn das Kommando verstanden wurde).
    Aber Grundstellung ist bei mir FUß.

    Und da er, zumindest in der Prüfung, ja direkt nach dem Fußlaufen "automatisch" (das heißt, ohne weitere Kommandogabe) neben mir die Grundstellung einnehmen soll, sobald ich stehen bleibe, wäre dies ja auch das "Ende" der komplexen Übung FUß.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Rammelei würde ich nicht dulden; da greife ich ein.

    Keine hat den anderen Hund zu dominieren. Chef bin ich!

    Und wegen Sex, tun die Hunde das am allerwenigsten!


    Ein etwas über drei Monate alter Welpe, fast Junghund,
    der zum Streßabbau Kissen, Stofftiere rammelt, ist dominant? :???:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    So ganz spontan - Streßabbau :ka:


    Wieso sollte ein so junger Hund die Welt "dominieren" wollen?
    Eher ist er noch damit beschäftigt, die Welt zu entdecken. Und das ist nicht gerade wenig!
    Da muß viel im Hirn "gearbeitet" und entsprechend verknüpft werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat

    hallo ihr lieben,
    ich brauche euren rat: mein kleiner DSH (mein erster Hund)
    hat nun auch das welpen-typische beißen für sich entdeckt, sehr zum
    leiden meiner Arme. er ist 3 1/2 Monate.
    er beißt sich regelrecht fest und ich weiß nicht wie ich richtig reagieren soll..

    Bis zu einem gewissen Grad ist dies auch normal.
    Hundewelpen entdecken die "neue" Welt schon mal gerne mit ihrem Maul.

    Eine andere Möglichkeit ist auch leichte Überforderung von Seiten des Hundes mit der Übersprungshandlung "Schnappen".

    Man kann eigentlich nur raten, bei einer Methode zu bleiben.
    Man kann auch kurz "testen" und schauen, ob nicht doch eine andere Methode bei diesem Hund besser wäre.
    Aber man sollte schon schauen, daß nicht alles an Methoden durchprobiert wird, und schon gar nicht in so kurzer Zeit!

    Das ist das eine.
    Das andere wäre, was möchte man als Halter erreichen?
    Soll der Hund was dabei lernen?

    Ist der Hund gerade im Übersprungsmodus, dann befindet er sich im Streßzustand und kann eh nichts lernen.
    Mit Ignoranz kommt man dann auch nicht weiter. Hund beißt sich quasi fest, und der Halter ignoriert das. Was "lernt" der Hund in so einem Moment? Das dies erwünscht und alles okay ist?
    Da genau das ja nicht der Fall ist, wird man als Mensch dem Hund "erklären" müssen, daß dies nicht so toll ist.

    Quietschen oder Aua sagen ist eine Möglichkeit.
    Aber es gibt auch Hunde, die dies eher als eine Art "Aufforderung" verstehen, die drehen also erst recht auf.
    Bei anderen Hunden funktioniert dies.
    Bei Deinem wohl nicht.

    PFUI oder NEIN sagen, wäre auch eine gute Möglichkeit!
    Was man dabei aber nicht vergessen sollte, ist, daß die gesprochene Sprache des Menschens für den Hund eine "Fremdsprache" ist. Will man zukünftig diese Wörter nutzen, so muß man es auch erst einmal dem Hund "erklären", was für eine Bedeutung diese beiden Begriffe haben.
    Da bringt es nicht, den Hund dabei drohend anzuschauen, lauter zu werden, oder zu kneifen.
    Eher sollte man in einer ruhigen, streßfreien Phase dem Hund "erklären", was ein NEIN, oder ein PFUI, bedeutet.
    Wenn dies dann verstanden wurde, kann man das auch in der entsprechende Situation einsetzen.

    Wegschubsen ist oft kontraproduktiv.
    Viele Hunde halten dies für "Spielen".
    Wenn man Pech hat, bringt man seinem Hund sogar unbewußt bei, daß diese körperliche Rempler zum normalen Leben gehört. Sprich, nicht nur der Halter wendet dies als "Strafe" an, sondern der Hund könnte auch beim "Spielen" gebenüber des Halters etwas grober werden.


    Und dann wäre noch diese sogenannte "Alpharolle".
    Auch hierbei wieder die Frage: Was soll der Hund dabei lernen?
    Wenn Du Pech hast, wird der Hund sein Vertrauen in Dich verlieren, immer schön auf Abstand zu Dir bleiben.


    Zitat

    welche Methode könnt ihr mir empfehlen, so dass er es auch ernst nimmt / wie kriege ich das mit der beißhemmung wohl am besten antrainiert?

    Es kommt darauf an:
    Du könntest in einer ruhigen Phase das NEIN einüben. Klappt dies gut, dann in der entsprechenden Situation anwenden.
    Schaden tuts nicht, da Du sicherlich das NEIN auch noch öfters in anderen Situationen brauchen wirst.

    Für den aktuellen Fall könntest Du Deinem Hund etwas zum Kauen geben. Kauseil, oder auch Rinderkopfhaut, oder ähnliches. Der Hund kann sich dann mit der Kauerei selbst wieder runterfahren.
    Und Du hast Deine Hände, Hosenbeine und Co geschützt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Auch ich muß zugeben, daß es etwas verwirrend ist, was Du da schreibst, @ TS.

    In der Regel ist es so: Hündin ist läufig. Das dauert so seine drei Wochen.
    Während dieser Zeit kann eine Hündin aufnehmen, sprich, von einem Rüden gedeckt werden.
    Danach dauert die Trächtigskeitsphase an die 63 Tage.


    War die Hündin läufig, während Du sie noch gehabt hattest, und ist jetzt beim neuen Besitzer trächtig, kann sie nur dann von einem Rüden gedeckt worden sein, während sie noch in Deiner Obhut war.

    War sie schon tragend, während sie in Deiner Obhut war, und hat jetzt beim neuen Besitzer blutigen Ausfluß, dann ist irgendetwas nicht in Ordnung. Da mußt sie zum Tierarzt!

    Hast Du sie bereits tragend übernommen und sie drei Monate bei Dir gehabt, hätte sie in dieser Zeit bereits werfen müssen, bevor Du sie wieder abgegeben hast.

    Ansonsten bliebe nur noch die Möglichkeit, daß sie inzwischen, also bei ihrem neuen Besitzern läufig geworden ist und, durch eine Unachtsamkeit von deren Seite aus, gedeckt worden ist.

    :???:

    Gruß
    SheltiePower

    Eventuell würde es auch mit einem langen Handtuch gehen?
    Oder ein Tischläufer, oder, oder .....
    Vielleicht hat ja auch jemand eine Yoga-Matte, oder Iso-Matte zu Hause rumliegen?

    Der Phantasie ist ja keine Grenzen gesetzt :D


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Weiterhin gute Besserung für das Verönchen.
    Das, was Du bisher so geschrieben hast, liest sich jedenfalls gut!
    Ich hoffe für Euch, daß es auch so bleiben wird.
    Das sie schon wieder rennen wollte, halte ich für ein gutes Zeichen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Beim Kong gibt es ja drei verschiedene Farben.
    Die Bunten sind wohl weicher, und eher für Welpen gedacht.
    Die Roten sind für die "normalen" Hunden, die nicht so zerstörerisch veranlagt sind.
    Und die Schwarzen sollen dann für die Extremkauer unter den Hunden sein, die dann angeblich unzerstörbar sind.

    Alle Farben gibt es in unterschiedlichen Größen - also auch ein wenig auf unterschiedlich große Hunde angepaßt.


    Es gibt aber auch andere Firmen, die so Kauteile anbieten, die mit etwas aufgefüllt werden können und als "unzerstörbar" bezeichnet werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower