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Wie stark ist denn der Jagdtrieb, wenn er auftritt? Wirklich lenkbar oder geht das dann richtig zur "Jagdsau" mit Stöbern, Hetzen und "ich bin dann mal weg"? Interesse an anderen Tieren und auch an Wild finde ich völlig ok, nur sollte der Hund mit einem Ohr und zumindest 2 Hirnzellen bei mir bleiben und nicht hirnlos abdüsen. Jahrelanges Schleppleinen- und Antijagdtraining möchte ich nicht haben - das ist mir ganz egoistisch wirklich zu nervig! (hab ich schon, brauch ich nicht doppelt
)
Als "Jagdsau" würde ich meine Große nicht so beschreiben wollen,
aber ihr Interesse an Eichhörnchen und Katzen ist schon vorhanden.
Wenn ich sie einfach so machen lassen würde, ist sie weg - ja.
Aber ich warte keine Stunden auf sie. Innerhalb von zwei Minuten ist sie meist zurück.
Aber es muß trainiert werden.
Ich habe damals tatsächlich eine Schleppleine benutzt.
Bei der Kleinen reicht die scharfe Stimme aus.
Vorteil dabei ist natürlich, wenn der Hund erst kein "Erfolgserlebnis" hat. Beim Sheltie kann die Hetzerei alleine schon reichen.
Wenn meine beiden miteinander spielen, sind es meist Rennspiele. Das lieben sie. Da wird erst die eine, dann die andere "gejagt".
Wenn man es schleifen lassen würde, könnte ich mir schon vorstellen, daß es sich dann tatsächlich zum "jahrelanges Anti-Jagd-Training" ausufert. 
Ansonsten kann man den Hunden schon recht schnell beibringen, was man nicht will.
EDIT!
Was ich noch vergessen habe.
Selbst wenn der zukünftige Sheltie NICHT jagen sollte, darfst Du nicht vergessen, was "Rudeldynamik" ausrichten könnte. Wenn Deine Ersthündin auf jeden Fall weg ist, könnte es sein, daß ein Sheltie diese "Einladung" auch gerne annimmt und das dann von der Shira "mitlernt".
Da muß erziehungstechnisch noch was passieren 
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Beim Druck sagste was, Sheltiepower... Wie sensibel sind die Shelties denn? Brechen die bei einem lauten Wort direkt zusammen (ums mal übertrieben auszudrücken)?
Das ist von Hund zu Hund schon unterschiedlich.
Meine Große kann schon mal ganz gut und gern was "überhören".
Die "Motzerei" stört sie nicht so wirklich.
Meine Kleine ist da schon etwas sensibler.
Auf der einen Seite können die Hunde schon unterscheiden lernen, das ist meine Meinung.
Und es ist ja nicht so, daß jetzt gerade etwas wirklich Schlimmes passiert.
Aber es gibt auch welche, die sind tatsächlich soooo sensibel, daß sie dann nix mehr trauen, und quasi am Boden "kleben".
Damit muß man rechnen.
Da würde ich schon bei der Züchterwahl auf die Zuchthündinnen schauen, wie die so drauf sind.
Schöne Grüße noch
SheltiePower