Beiträge von SheltiePower

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    Allerdings muss ich sagen, dass sie sich kaum ablenken lässt. Den Autos schaut sie kaum hinterher, stattdessen schnüffelt sie begeistert.

    Schnüffeln ist auch wichtig, um die "neue" Welt auch kennen zu lernen.
    Lenkt aber auch ab, wenn der Hund eigentlich muß.
    Dann einfach mal länger vor Ort verweilen, nicht gehen, einfach nur "blöde" (wenn ich das mal so sagen darf) stehen bleiben.

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    Aber wie gesagt, sie setzt sich eigentlich sofort in Pinkelpose (knapp 5-7 Sekunden), nur das nichts rauskommt. Dieses Verhalten hatte ich als markieren bewertet.

    Wie gesagt, ich glaube, daß sie dafür zu jung ist.
    Ist gesundheitlich alles mit ihr in Ordnung? Wenn ja, dann einfach mal machen, was ich oben schon geschrieben habe. Warte einfach länger ab, ohne "Gassi zu gehen". Irgendwann wird sie schon machen.
    Das kannst Du dann "feiern".

    Solange die "Unfälle" zu Hause passieren, "lernt" sie eher, daß es okay ist und sie dort auch darf.
    Auch wenn Du mit ihr schon rausgehst, um genau das zu vermeiden.

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    Ein Problem ist auch, dass sie nach dem Gassi gehen total überdreht ist und sich NICHT mit sich selbst beschäftigen kann. Wenn wir dann spielen hört sie nur auf, sobald sie auf meinem Schoß liegen darf. Ignoriere ich sie, weil ich gerade etwas anderes machen MUSS, dann passiert meistens irgendwo das Unglück. Ich habe auch schon überlegt, sie nach dem Gassi mal in den Kennel zu sperren, damit sie zur Ruhe kommt, aber das fände ich ihr gegenüber auch nicht so fair.

    Darf ich fragen, wie lange Du Gassi gehst?
    Möglich, daß es zu viel, zu lange war.
    Ist immer ein wenig vom Hund abhängig, und an die Art von "Informationen", die der Hund dabei aufgenommen haben muß. Das kann eine Weile dauern, bis diese "verarbeitet" wurden.
    Wenn es einen Tick zu viel war, wirken die Hunde schon mal leicht "überdreht".

    Rest liest sich nach Frust.
    Sie hat sich anscheinend daran gewöhnt, Dich quasi 24/7 um sich herum zu haben.
    Könnte es möglich sein?

    Was passiert, wenn Du mal nicht so lange "Gassi gehst", sondern nur kurz sie mal draußen machen läßt. Dies dann natürlich öfters am Tag.
    Was passiert, wenn Du ihr was zum Kauen gibst, wie Rinderkopfhaut? Bleibt sie schon eher liegen?


    Dein Problem mit dem "in den Kennel sperren" könnte sein, daß sie dann erst recht aufdreht und erst recht unter sich macht. Es sei denn, sie kennt den Kennel schon als Rückzugsort und Ruhezone?
    Wenn nicht, wird es eher nach hinten losgehen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Wie wäre es denn mit Clicker-/Targettraining? Die Frage stell ich jetzt mal an alle, weiß ja leider selber nicht, ob es dafür nicht noch zu früh ist... :hilfe:

    Kann man auch schon mit so jungen Hunden anfangen, solange es sich dabei um eher ruhige Übungen handelt und die Trainingseinheiten nicht zu lange sind.


    Ansonsten tendiere ich auch eher dafür, daß man die Zeit zu Hause nutzt, um dem Welpen beizubringen, daß es auch Frust gibt und damit der Hund auch umzugehen lernt.
    Der "Nachteil" bei so viel Action ist, daß der Hund diesen dann immer wieder und immer mehr einfordert.

    Gegen ein bißchen Action ist nichts zu sagen, gehört vielleicht auch mal dazu.
    Es kommt halt nur auf die Menge und die Art von Action an.

    Wenn man jetzt die ganze Zeit über "Gehirnjogging" macht, weil man gerade krank zu Hause ist und will, daß der Welpe "ausgelastet" sein soll, sollte bedenken, daß, wenn der Mensch wieder gesund ist und der eigentlichen Beschäftigung nachgehen will, diese nicht mehr machen kann, weil der Hund jetzt sein "Gehirnjogging" machen will. Dies wurde so antrainiert.

    Ich würde eher schauen wollen, was der Hund eigentlich zu dieser Zeit "können" (damit meinte ich nicht seinen Trainingsstand, sondern eher, was eigentlich um Zeit X zu Hause los sein wird) sollte, und mich daraufhin langsam hin "arbeiten".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Ich gehe mit der Kleinen fast jede Stunde, mindestens jede zweite Stunde raus sowie nach dem Fressen und dem Schlafen.

    Da fehlt noch "nach dem Spielen" ;)
    Nach dem Fressen, nach dem Spielen und nach dem Schlafen heißt es sofort den Welpen schnappen und damit nach draußen gehen!

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    Was mir dabei aufgefallen ist: Groß klappt draußen schon ganz gut, auch wenn sich manchmal noch ein Häufchen in der Wohnung findet, aber Klein macht sie fast nur in der Wohnung. Im Freien setzt sie sich zwar sofort hin, markiert aber nur anstatt zu urinieren.

    Seid Ihr an einer "langweiligen Stelle".
    Oder ist dort, wo sie gerade macht, viel los. Dann könnte es sein, daß sie "abgelenkt" ist, und darüber "vergißt", daß sie eigentlich machen muß.
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß so junge Hunde "markieren".
    Eher glaube ich, daß sie gerade was Tolles entdecken und dann das andere "vergessen".

    Möglich wäre auch, daß sie "zu weit weg von der Höhle" ist und sich dementsprechend unwohl fühlt.
    Eine andere Möglichkeit wäre, daß ein gesundheitliches Problem vorliegen könnte. Das kann nur ein Tierarzt abchecken.

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    Es kann auch sein, dass ich sie noch falsch lese. Meistens passiert das Unglück, wenn sie durch die Wohnung tobt. Ich spiele dann kurz mit ihr oder versuche sie ignorieren, wenn es zu heftig wird. Während dieser Phase des Ingnorierens passiert dann das Unglück.

    Das ist normal.
    Wenn ein Hund tobt, regt das die Darmtätigkeit an. Darum sollte man nach dem Spielen auch sofort raus, auch wenn man vor einer Minute doch erst gewesen ist.
    Ich schätze mal, daß Du mit dem "ignorieren" meinst, wenn sie mal etwas zu dolle war, und Du sie deswegen nicht mehr beachtest. Das kann auch Streß auslösen und die Darmtätigkeit anregen. Besonders dann, wenn der Hund den Zusammenhang noch nicht so wirklich verstanden haben kann.

    Wie würde es funktionieren, wenn Du sie statt dessen ablenkst? Zum Beispiel mit einem Kauseil, oder einem Kauknochen. Kauen hilft dem Hund beim Runterfahren und sich zu beruhigen, und der Hund kann nichts "Falsches" machen, wobei so ein Hund noch nicht weiß, was und warum da gerade "falsch" war.

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    Kann es sein, dass sie zeigt, dass sie muss, indem sie wild wird? Sollte ich dann in diesem Fall immer raus rennen, sobald sie spielen will?

    Möglich wäre es.
    Bei meiner Großen war es ähnlich. Ich habe ihr Spielverhalten anfangs nicht von "Frauchen, ich muß mal" - Verhalten unterscheiden können. Das sah für mich ähnlich aus. Zumal wir anfangs wirklich nur gespielt haben.
    Da bin ich nur einen Ticken zu spät mit ihr raus gekommen.

    Ich an Deiner Stelle würde auf jeden Fall direkt nach dem Spielen, oder auch während des Spiels zwischendurch mal rausgehen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo Leute,

    es ist nicht zu übersehen, daß wir hier jetzt so eine Art „Patt – Situation“ haben.

    Ab jetzt geht es im Grunde genommen doch nur noch um eine Glaubensfrage, egal, von welcher Seite aus man das Ganze auch betrachtet.
    Stimmt es, was da von wem auch immer gesagt wird? Soll ich es einfach so annehmen? Was passiert, wenn ich es kritisch hinterfrage? Bekomme ich meine Antworten? Wie fallen die Antworten aus? Gefällt mir das, was mir gesagt wird? Was tu ich mit dem „neuen Wissen“, und wie paßt es zu dem, was ich bisher immer zu Wissen geglaubt habe? Kann ich es so annehmen? Ist alles (nur) Dummfug? Gibt es jemanden, der für mich eine viel bessere Erklärung parat hat? Gibt es (für mich sichtbare) Beweise? Werde ich auch das sehen, was andere sehen können? Bin ich nur verblendet?

    Wer sich damit auseinander setzt, wird in der Tat Dinge sehen, die (vorher) bisher SO noch nicht gesehen wurde. Ob es nun das war, was unbedingt gesehen werden sollte, oder doch etwas anderes ist, darüber hat eh niemand Einfluß. Was auch gut so ist. Schließlich soll jeder seine eigene Meinung bilden können. Denn das macht auch die Grundlage einer guten Diskussion und auch des Lernens aus.

    Im Grunde genommen ist es doch egal, wer jetzt auch immer auf welcher „Seite“ befindet, denn es wird von beide Seiten behauptet, absolut richtig zu liegen, einzig alleine „die Wahrheit“ erkennen zu können. Alle anderen sind „blind“.

    Meist wird doch nur DAS gesehen, was der eigenen Meinung nach auch vorzufinden sein muß. Egal, von welcher Seite aus das Ganze betrachtet wird. Dies wird automatisch die eigene Meinung, den eigenen Glauben, oder der eigenen Philosophie bestärken. Und zwar in jeder Kleinigkeit, was man „da“ auch sehen kann.

    Ebenso deutlich werden natürlich auch „die (offensichtlichen) Fehler“ von der anderen Seite aufgedeckt. Eigentlich sind sie so deutlich, daß es einem förmlich ins Auge brennen müßte. Komisch nur, daß es nicht von der anderen Seite so gesehen wird.

    Im Grunde genommen können beide Seiten sogar die gleiche Situation betrachten, und trotzdem werden sie immer etwas anderes sehen. Komisch nur, daß die andere Seite ES nicht ebenso deutlich erkennen kann. Oder sogar noch schlimmer, es schlichtweg nicht sehen will!

    Und jetzt?

    Ah ja, die „Wahrheit“ ist nun einmal schmerzhaft und nicht jeder will diese sehen. Lieber werden die Augen davor verschlossen, und mit den bisherigen Fehlern weiter gemacht. Komisch nur, daß Fehler nur von der anderen Seite begangen werden.


    Seien wir doch mal ehrlich. Die eigentliche Bestätigung darin, ob jemand auch wirklich das „Richtige“ tut, bzw. getan hat, findet derjeinige meist im Zusammenleben mit seinem eigenen Hund, bzw. mit den Hunden selbst. Wenn alles gut läuft, kann doch auch keine Fehler gemacht haben. Wieso sich dann also welche einreden lassen sollen?

    Wer nach einer Änderung, in welcher Richtung, Schema, „Schablone“, Methode auch immer plötzlich merkt, daß die Erziehung beim Hund / mit den Hunden plötzlich viel leichter von Hand geht, merkt, daß er vorher auf dem falschen Weg gewesem sein mußte und jetzt anscheinend auf dem richtigen befindet. Die neuerdings bessere Bindung zum Hund, das schönere Zusammenleben, bestätigt dies doch. Also muß die Entscheidung die richtige gewesen sein! Wieso sich hier was anderes einreden lassen?


    Macht es die eigene Ansichten und die eigene Erziehungsmethoden automatisch besser, je doller und lauter mit dem Fuß aufgestampft und mit dem Finger auf die andere Seite gezeigt wird, diese zusätzlich noch wüst beschimpft?

    Bekommt die eigene Philosophie automatisch mehr Gewicht, wenn aus anderen Foren, oder irgendwelchen Websites Beiträge hier zitiert wird, um diese dann gemeinsam mit anderen „Andersdenkenden“ ins Lächerliche zieht, diese zerpflückt und einfach nur schreibt, wie „selten dämlich“ das bitte schön ist? Egal, wie (un)sinnig so ein Beitrag auch wirklich sein mag.

    Das dieser Weg schon mal nicht der richtige ist, sollte jedem klar sein.
    Denn so lange jede Seite felsenfest von der eigenen „Wahrheit“ überzeugt ist, und die jeweils andere Seite die „Dummen“ und „Unfähigen“ sind, kann es keine „Einigung“ geben.


    Deshalb wäre es schön, wenn es in diesem Thread zumindest nicht mehr von Beiträgen aus anderen Foren, oder woher auch immer, Zitate eingestellt werden, um diese als „Beweise“ zu haben, wie „falsch“ oder „dumm“ das Ganze einem auch vorkommen mag.

    Es kann gern weiterhin über Vor- und Nachteile, das Für und Wider von der vererbten Rudelstellung diskutiert werden. Aber bitte dabei nicht ausfallend werden.

    Ansonsten ist es manchmal wirklich besser, wenn man sich einfach mal nur auf die eigene Finger setzt.

    Gruß SheltiePower

    Hallo,

    der Ansatz an sich, liest sich nicht so verkehrt.
    Ich mache da nur eine Kleinigkeit etwas anders.

    Nehmen wir mal an, der Hund befindet sich in der Grundstellung, das ist ja meist ein Sitz links neben dem Halter.
    Das sagt ja "Fuß" eigentlich aus, zumindest für diejenigen, die unter anderem auch BH üben.

    Ich gehe erst einen Schritt vor, und bestätige meinen Hund erst einmal dafür, daß er nur "blöde" neben mir steht.
    Dann gehe ich einen Schritt zur Seite.
    Direkt danach, mache ich mit meinem linken Bein einen Ausfallschritt nach hinten, "ziehe" mit meiner Hand (Du kannst da Dein Target nutzen) den Hund erst einmal nach hinten weg und anschließend gleichzeitig wieder mit meinem linken Bein nach vorn, so daß wir, bis auf das Sitz, quasi fast wieder in der Grundstellungsposition befinden.
    Er folgt einem dann "wellenförmig".
    Zugegeben, das sieht etwas umständlich aus, aber es lohnt sich.

    Das wird am Anfang lieber öfters wiederholt.
    Irgendwann merkt man, daß der Hund dann einem schon so folgt. Da kann man diese "Welle" etwas abbauen, bzw. nicht mehr ganz so extrem machen lassen.
    Da würde ich die Hand, bzw. das Target schon abbauen und vorerst nur mit meiner Beinhilfe arbeiten wollen.
    Klappt dies gut, wird die Beinhilfe immer weniger, sprich, der Ausfallschritt immer kleiner, bis dieser ganz weg fällt, bzw. nur ein "Zucken" des Knies ausreicht.
    Das ist der Zeitpunkt, wo der Hund auch keine Bögen mehr "braucht", sondern tatsächlich schon gemerkt hat, daß er Vorderläufe und Hinterläufe zeitgleich bewegen kann. So folgt der Hund einem wirklich seitwärts, ohne "Schlaufen" mit.

    Ich würde empfehlen, jede einzelne "Stufe" mit vielen Wiederholungen zu üben.
    Bei so einer Übung würde ich auch zustätzlich noch empfehlen, mit der "Schokoladenseite" vom Hund anzufangen. Denn da sind die Erfolge schneller ersichtlich, und wenn es einmal verstanden wurde, kann man dies eventuell auch auf die "schwache Seite" etwas leichter übertragen.

    Merkt man dann, daß es recht zügig klappt, und zwar ohne Beinhilfe, würde ich anfangen, anderthalb, bis zwei Schritte zur Seite zu gehen.
    Wie groß die "Distanz" werden kann, hängt immer ein wenig vom Hund ab.
    Manchmal kann es da nicht schaden, mehrere Wiederholungen zu machen.

    Klappt dies gut, kann man versuchen, mehrere Schritte nebeneinander zu machen und den Hund einem "folgen" zu lassen. Das Überkreuzen der Pfoten kommt hierbei völlig automatisch. Ich würde nur darauf achten wollen, daß der Hund dabei selbst gerade bleibt, wenn er einem seitwärts folgt und dies auch konsequent bestätigen.
    Dann sollte der Rest quasi "von alleine" laufen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich zitiere mich mal selbst:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Worauf ich hinaus wollte ist nur der Fakt, dass auch die "Geschlechterverträglichkeit" bei Hunden sind noch rapide ändern kann. Wir hatten früher einen schlimmen Fall im Bekanntenkreis, als zu einer 1jährigen Hündin eine Welpin (sagt man das so?) dazu geholt wurde. Das lief alles ca 2 Jahre lang super, dann kam bei der Großen ein richtig krasser "Schub" ab dem sie andere Hündinnen einfach nichtmehr leiden konnte; gleichzeitig bei der Jüngeren ne "ich teste mal aus und spiel die große Königin!"-Phase. Das endete in mehreren TA-Not-Sitzungen, um die jüngere Hündin wieder zusammenflicken zu lassen und letztlich musste sie abgegeben werden. :verzweifelt: Ich glaube fast, bei Shira wäre das ähnlich gelaufen, HÄTTEN wir so früh einen weiblichen Welpen dazu genommen.

    Genau das ist so ein Grund, warum ich etwas länger gewartet habe, bis hier ein Zweithund eingezogen ist.
    Bei mir stand fest, es muß eine Hündin sein, Welpe auch noch.
    Meine Große ist noch intakt, und die Jüngere soll es auch bleiben, insofern nichts gesundheitliches dazwischen kommt.

    Mein Gefühl sagt mir da, wenn der Altersunterschied deutlich höher ist, gibt es nicht so ein "Konkurrenzkampf", wie bei Hunden, deren Alter näher beieinander liegen.
    Charakter spielt auch noch eine große Rolle.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower