Beiträge von SheltiePower

    Du übst echt, wenn die Hunde im Kofferraum sind?
    Auf diese Idee bin ich noch nie gekommen :lol:

    Zitat

    Nur so als Beispiel und für mich zum Verständnis.... Hund bellt wenn er andere Hund sieht, ich möchte, das Hund stattdessen zu mir kommt und sich neben mich setzt und mich anschaut (oder so ähnlich) und vor allem die Klappe hält....
    Hund bellt los, kurze Unterbrechung, click, für jede Bellpause ein click, dann, wenn Pausen länger werden sollten kein click mehr für die Pause, aber für den Schritt in meine Richtung, oder klicker ich dann beides? :???: was wenn der Hund daraus schlussfolgert, ich belle, dann halte ich die klappe, dann gibts ein click fürs still sein und dann gibts Leckerchen?

    Ich persönlich würde da einen Schritt früher anfangen.
    Endposition für Dich wäre: Hund sitzt neben Dir, nicht unbedingt in Grundstellung.
    Also übe ich genau das.
    Sitzt diese Übung gut, geh ich einen Schritt weg und warte.
    Wenn der Hund kommt und sich wieder neben Dir setzt, wird bestätigt.
    Das Ganze ohne Ablenkung!

    Dann steigern wir das ein wenig: Ablenkung in weiter Ferne.
    Die Übung wird dort wiederholt. Erst mit "Hilfe", also Hund im Sitz neben Dir und viele Clicks.
    Dann mit einem Schritt weg, wenn Hund kommt und sich hinsetzt, Click.

    Nächster Schritt: Distanz zur Ablenkung wird immer kleiner.

    Das, was Du da am Ende beschreibst, daß ist eine Verknüpfung von einer Verhaltenskette.
    Klar, die klugen Hunde haben schnell heraus, daß sie erst was "falsches", "böses" machen müssen, damit sie es sofort richtig machen können und einen Click bekommen.

    Diese gilt zu unterbrechen.
    In Deinem Beispiel wäre es dann, während der Hund noch am Leckerchen kauen ist (in diesem Fall dürfte es echt ein großes Stück sein, was ordentlich zu kauen ist (also in Deinem Beispiel)), gibt es schon den nächsten Click und direkt danach die Belohnung.
    So merkt er, daß es sich gar nicht lohnt, erst was "falsches" zu machen, und zwar bewußt.

    Zitat

    Nur als Beispiel, Dame Nummer zwei, Rückruftraining, lässt sich zwei Mal hintereinander von aufspringendem Hasen zurückpfeifen und zwar prompt, also auf der Hinterhand rumgeschmissen und zu mir gerannt. Ich natürlich gefeiert, dass der Hund zu mir kam, Leckerchen gegeben. Tja, was macht Madame? Sie weiß, wenn sie jagt, wird sie zurückgerufen und wenn sie schnell kommt gibt es Freude und Leckerchen, also tut sie so als würde sie jagen, auch wenn da nichts zu jagen ist, sie sprintet los, in einem Affenzahn von mir weg, ich natürlich gepfiffen, dachte sie hätte was gesehn, was ich verpasst hab, sie kommt zurück, natürlich Leckerchen,... Mittlerweile kenne ich den Unterschied, aber am Anfang hab ich das doch gar nicht geschnallt und hab mich einfach gefreut, dass ich sie so prima abrufen kann... :kopfwand: (und das ganze nach nur zwei Wiederholungen.....)

    Jep, das ist eine typische Verhaltenskette.
    Diese unterbreche ich dann ähnlich, wie bereits oben beschrieben.


    Zitat


    Das wieder rum verstehe ich nicht, wie kann ich mit dem Ergebnis anfangen wenn mein Hund das noch nicht kann?

    Nehmen wir mal wieder ein Beispiel (langsam gehen mir die Ideen aus :lol: ):
    Rückwärts einparken.
    Bei mir sieht die Übung so aus. Der Hund kommt angerannt, macht eine halbe Drehung vor mir, und "parkt" dann rückwärts zwischen meinen Beinen ein. Dort soll sie auch stehen bleiben.

    Endergebnis wäre also das unter mir stehen.
    Damit fange ich an.
    Dafür bekommt der Hund immer einen Click.

    Dann gehe ich einen Schritt nach hinten. Folgt mir der Hund, kommt der Click.
    Ich vergrößere die Distanz Schritt für Schritt. Immer, wenn der Hund folgt und unter mir stehen bleibt, gibt es einen Click.

    Sitz dies gut, kommt der Bogen.
    Das heißt, ich gehe nicht nur rückwärts vom Hund weg, sondern stelle mich auch leicht schief hin.
    Jetzt muß der Hund nicht nur rückwärts laufen, sondern auch leicht drehen, bis er irgendwann mal das Ziel "trifft", dafür gibt es den Click.
    Auf diese Weise wird langsam immer mehr der Bogen ausgebaut, so daß Du am Ende direkt vor Deinem Hund zu stehen kommst.

    Ab dann wird die Distanz aufgebaut, so daß der Hund vor der halben Drehung noch eine Distanz überwinden muß.

    So war dies mit dem "rückwärts" aufbauen gemeint.
    Bei manchen, gerade bei komplexeren Tricks empfiehlt es sich einfach.


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    Sie hat vor mir überhaupt nichts gelernt, und bei mir keine "Strafe" bekommen für Dinge die "falsch" waren. Sie hat einfach immer erst mal Angst, bevor sie sich was traut...

    Wenn es falsch rüber gekommen ist, dann tut es mir Leid, denn das war nicht von mir beabsichtig gewesen. :verzweifelt:
    Es ist halt nur eine Erklärung, warum manche Hunde nicht so gern selbst was ausprobieren. Viele sind gewohnt, daß sie von ihrem Halter immer was gesagt bekommen, bevor sie was tun (müssen).
    Auch die Sensibelen reagieren so.

    Wie gesagt, da hilft einfach nur viel Geduld, noch mehr Zeit, und sehr viele Erfolgserlebnisse in Form von ganz, ganz vielen Clicks und Belohnungen.


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    Ja, nur anstupsen, geht im stehen, aber im sitzen nicht.

    Möglich, daß dieses SITZ Kommando dafür alleine reicht.
    Wenn ein Hund Sitz machen muß, ist der "Trick" ja schon fertig.
    Bei uns wird das sogar so geübt, daß der Hund sich dann auch nicht ablenken oder von der Position abbringen lassen soll, bis das Kommando wieder aufgehoben ist.

    Als kleinen Zwischenschritt, wenn sie schon im Stehen die Nase zuverlässig gegen die Hand stupst, könntest Du ganz einfach die Hand leicht erhöht über ihrem Kopf halten. Möglich, daß sie sich dann automatisch dabei hinsetzt, sobald sie, oder während sie die Hand anstupst.


    Zitat


    Also, für das anstupsen an die Hand gab es ein fein, kann ich auch machen, wenn der Hund steht (Befehl ist stups) und ich drehe die Hand mit der Handinnenfläche zum Hund hin, ist sozusagen das Handzeichen dazu, kann ich grade irgendwie schlecht beschreiben.... dann Lobe ich, Leckerchen gibt es nur ganz selten mal dafür.... Ich bin da eher sparsam veranlagt, was die Fütterung von Leckerchen betrifft, grade Dame Nummer zwei fängt an zu geiern wie blöd und hat dann NUR noch Futter im Kopf und sonst nix mehr, da muss ich mal gucken, wie das klappt, wenn sie nach jedem Click was zu fressen bekommt.

    Klingt schon nach einem Target.
    Wenn die Übung sitzt, muß man auch nicht jedes Mal mehr bestätigen.
    Wohl aber lobe ich verbal noch. Dann kommt schon mal ein Fein gemacht, Toller Hund, Klasse Arbeit, oder ähnliches.
    Aber, wenn Du das Markerwort sagst, oder den Clicker betätigst, sei es auch nur aus Versehen, dann wirst Du Deinem Hund eine Belohnung geben müssen.

    Wenn Du einen "futtergeilen" Hund hast, der dabei aufdreht, gibt es zwei Möglichkeiten:
    - Du "spielst" mit der Wertigkeit vom Futter, sprich normales, langweiliges Trockenfutter anstatt Käse
    - oder Du gibst Deinem Hund große Brocken, die ordentlich gekaut werden müssen. Kauen beruhigt, und der Hund wird nicht so hochfahren.


    Viel Spaß beim Training.
    Du darfst mich gerne fragen, wenn Du Probleme haben solltest.
    Wenn ich kann, versuche ich zu helfen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Ja, deshalb finde ich das ganze vom Prinzip her eine prima Idee und überlege mit meinen beiden Damen das klickern anzufangen, aber ich bin leider so unsicher, ob ich nicht dadurch einfach viel "kaputt" machen kann, wenn ich das mit dem clickern falsch mache....

    Nein, da kannst Du beruhigt sein.
    "Kaputt" machen kannst Du da nicht viel.
    Eher nur den Hund etwas verwirren.

    Es gibt für Mensch und Hund so einfache Übung.
    Ist im Prinzip ein Target Übung. Ob Du jetzt Deine Hand, oder ein Stock nimmst, ist egal. Halte diese in der Nähe der Nase vom Hund.
    Jedes Mal, wenn der Hund das Target berührt, anfangs ist es egal ob es eher "aus Versehen" war, oder ganz bewußt, dann gibt es einen Click und die Belohnung.

    Dabei ist es gut, wenn die Belohnung von der anderen Hand kommt, und die Targethand still stehen bleibt. Nur darauf achten, daß es immer in der Nähe von der Nase beim Hund ist.
    Auf diese Weise bekommst Du schon ein gutes Gefühl fürs Timing.
    Clickerst Du nämlich "falsch", sprich, die Nase entfernt sich wieder von der Hand, dann wirst Du das merken, daß der Hund mit der Zeit Deine Hand nicht mehr berühren wird.
    Schließlich wird der Abstand vom Target bestätigt.
    Und der Hund lernt mit der Zeit, daß aktives, selbstständige Mitarbeiten erwünscht ist, und wird immer mehr und zeitweise auch fordernd stupsen.


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    Ich denke, ich werde es einfach mal ausprobieren, vlt schaffe ich es sogar heute noch mir einen Clicker für den Anfang zu besorgen. Ich habe zwar auch bedenken, dass ich zu denen gehöre, die etwas "überfordert" sind, aber ich denke, wenn ich es nicht ausprobiere kann ich es nicht wissen...

    Genau!
    Du wirst es nur merken, wenn Du es ausprobierst.
    Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Mit dem Handtarget-Nasenstupsen Beispiel ist schon eine gute Grundlage zum Üben gegeben. Du merkst schon schnell, wann und ob Du falsch bestätigst.
    Und Du kannst nur dann besser werden, wenn Du es immer wieder übst.
    Das gleiche gilt auch für das Markerwort. Es gibt Leute, die sind mit dem Daumen schneller, als mit mit dem Mund, und natürlich auch umgekehrt. Aber beides muß erst einmal geübt werden.


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    Ich weiß auch ehrlich nicht, wie ich es bei einem Spaziergang anstellen sollte, dass sich der"richtige" Hund mit dem Click angesprochen fühlt und nicht der andere.

    Der Vorteil bei den Markerwörtern ist, daß man für jeden Hund einen eigenen nehmen kann.
    Einer bekommt zum Beispiel ein YES, der andere ein QUI.
    TICK und TACK, und so weiter. Was man nimmt, ist egal, der Phantasie ist keine Grenzen gesetzt. Als Markerwort eignen sich allerdings eher kurze, knackige Wörter.
    So weiß jeder Hund, wer gemeint ist, auch wenn viele dann trotzdem versuchen, auch ein Leckerchen abzustauben, wenn sie das Lobwort vom anderen Hund hören. :D

    In der Wohnung, oder beim Training kann man es aber auch so machen:
    Einer wird angebunden, oder muß abliegen, und mit dem anderen wird gearbeitet.
    Jeder Hund merkt dann sehr schnell, wer gerade "arbeiten" muß und daß der Click nur demjenigen gilt.

    Bei gemeinsamen Aktionen, wo man nichts mehr trennen kann, wie beim Gassi, geht das natürlich nicht so gut.
    Dann lieber mit Markerwort pro Hund "arbeiten". Zumindest mache ich es so.

    Zitat

    Wenn wir in der Wohnung, oder auf einem Platz (wiese etc) etwas üben, dann lege ich eine Dame ab (sie schaut zwar zu, macht aber nicht mit) und über mit der anderen. So 10-15 Wiederholungen und dann wird gewechselt und danach Pause.

    Klingt gut!
    Achte trotzdem noch auf die Zeit!
    Wenn diese 10 - 15 Wiederholungen so fünf Minuten dauern, ist es für den Anfang wirklich noch zu lang.
    Ist es innerhalb einer Minute geschehen, ist es ein sehr gutes Ergebnis!

    Stelle also lieber die Uhr auf 1 Minute, und dann sieh zu, daß Du für eine Sache ganz viele Clicks bekommst. Denn dann weiß Du, daß Du alles richtig machst.
    Dauert es lange bis zum nächsten Schritt, machst Du dann aktuell für den Hund etwas zu schwer.


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    Da hätte ich schon eine Situation, die ich beim "Gassi" noch üben möchte, aber wie ich dabei clickern sollte ist mir schleierhaft... Und vielleicht auch nichts für den Anfang, wir wollen es ja langsam angehen lassen und es richtig machen.

    Überlege Dir genau, was da nicht so gut läuft.
    Dann überlege, was Du statt dessen haben willst.
    Dann schätze den Hund ein, wieviele Schritte und Zwischenschritte Du brauchen müßtest.
    Und dann fang erst mit dem ersten kleinen Schritt an.


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    Ja, ich habe gegooglet und gesehen, dass es zig verschiedene gibt, dass macht es für mich nun nicht einfacher. Muss ich zwei unterschiedliche nutzen, bei zwei Hunden?

    Ich habe wirklich nur einen Clicker für beide Hunde. Wer dran ist, bekommt auch für die gute Arbeit die Clicks. Ansonsten arbeite ich über die Markerwörter.


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    Und da liegt mein Problem, ich weiß einfach nicht was für welche Aufgabe/Trick der Keller ist... Womit fange ich, welchen Trick als Grundlage, wie baue ich die anderen darauf auf...

    So pauschal läßt es sich schwer darauf antworten.
    Nehmen wir mal an, ein beliebtes Beispiel, der Hund soll in einen Karton, bzw. Kiste steigen.
    Keller = Blick zur Kiste
    Fundament = einen Schritt zur Kiste
    Erdgeschoß = Blick in die Kiste
    Decke = Pfoten anheben, leicht in die Kiste droppen
    Dach = Hund steigt mit allen Pfoten in die Kiste rein

    Das wäre eine (!) Baustelle für die Kiste.


    Eine andere wäre, der Hund schiebt die Kiste mit der Schnauze weg.
    Das ist jetzt genau das Beispiel, was man eben nicht machen sollte, gerade bei Anfängerhunden noch nicht.
    Gleicher Gegenstand, und direkt nach einem Versuch etwas anderes fordern ;)

    Keller = Blick zur Kiste
    Fundament = Schritt zur Kiste
    Erdgeschoß = Schnauze an der Kiste
    Decke = Schnauze mehrfach, mit Nachdruck an der Kiste
    Dach = Kiste wird geschoben

    Wobei man sagen muß, daß die Kiste noch einer der leichten Tricks sind. Damit kann man so viel machen. Teilweise einfach nur mal die Hunde machen lassen, und alles bestätigen.
    Aber das sollte Dir etwas helfen, so einigermaßen vorstellen zu können, wie das mit der "Baustelle" gemeint war.


    Pro Trick in vielen kleinen Abstufungen aufteilen.
    Bei zwei Hunden kann es sein, daß die Abstufungen leicht anders aussehen.
    Denn es kommt immer auf den Hund an, wann, in welchen Zwischenschritten und im welchen Tempo ein Trick aufgebaut wird.

    Was auch wichtig ist!
    Baue nie einen Trick auf einem anderen auf. Jeder Trick wird für sich alleine neu eingeübt!
    Wenn Du zum Beispiel PLATZ einforderst, und darüber die Rolle oder das Kriechen übst, kann es vorkommen, daß Du Dir dein PLATZ kaputt machst, weil der Hund denkt, er müsse eh kriechen oder rollen, und das daran direkt erledigt. Ist nicht schön, wenn man dann wirklich einen PLATZ braucht.
    Darum immer ohne Kommando einer bekannten Übung vorher arbeiten, und das Neue direkt dahinter aufbauen.
    Bei großen komplexeren Übungen wird das Ganze "rückwärts" aufgebaut. Das heißt, Du fängst mit dem Endergebnis an und fügst so nach und nach die vorausgehende Prozesse.


    Zitat

    Oh weh, ich habe es noch nie geschafft ein Tagebuch zu führen ;) aber ich werde es natürlich versuchen... Ich habe mit beiden Pfote geben angefangen und sie sind sehr unterschiedlich in ihrer "Geschwindigkeit"

    Pflicht ist es nicht.
    Könnte halt nur Dir selbst helfen. Zumindest für den Anfang, damit Du ein Gefühl für das Ganze bekommst.
    Genau das mit den unterschiedelichen Geschwindigkeiten meinte ich vorhin. Jeder Hund ist anders, und als Halter beim Training muß man beim Tricksen sich etwas anpassen.
    So geht die Motivation auch nicht flöten.


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    Ja, das ist immer wenn sie nicht weiß was sie machen soll, sie probiert nichts aus, sondern bricht in sich zusammen. Das heißt ich sage ihr sitz, das kennt sie, wird gemacht, ich "zeige" ihr meine Hand, kennt sie nicht, hat mit "Sitz" nichts zu tun, war da noch nie, Hund fällt in sich zusammen und legt sich eingekringelt hin.
    Sitz, Platz, warte, dreh dich (nur nach rechts), hoch (auf den Hinterbeinen stehen), lauf (auf den Hinterbeinen zu mir kommen) und eine Art "peng" (sie stirbt langsam, erst sitz, dann platz, dann auf die Seite) hat sie nur gelernt, weil ich die "Befehle" über Dinge gelegt habe, die sie einfach so irgendwo irgendwann gemacht hat, aber bis ich es von ihr "einfordern" konnte hat ewig gedauert...

    Das ist typisch bei Hunden, die vorher gelernt haben, nur was auszuführen, sobald der Mensch was gesagt hat. Von sich aus wird erst einmal nichts ausprobiert. Könnte ja "falsch" sein.

    Mit solchen Hunden fängt man ganz von vorne, und vor allem ganz, ganz langsam an!
    Irgendwann macht es bei denen KLICK :D , und dann sind sie nicht mehr zu stoppen!

    Laß mal das Sitz als Wortkommando ganz am Anfang weg. Bringe sie, wenn sie unbedingt sitzen muß, mit Leckerchen in der Hand in Position, und gib ihr das auch.
    Denn, SITZ heißt SITZ, und normalerweise sollte der Hund diese Postion halten, egal, was danach kommt. Zumindest bauen wir das so auf. Darum lasse mal beim Trick einüben das Wortkommando für SITZ weg.

    Was soll sie mit Deiner Hand denn machen? Diese anstupsen? Dann halte sie ganz nah an ihrer Nase, und bestätige alles zufällige Blicke und Berührungen. Bestätige anfangs wirklich alles. Auch das Schielen zur Hand.

    Achte dabei auch auf Dich selbst!
    Schaue nicht (!) den Hund an. Auch wenn es doof klingen mag. Schließlich muß Du ja sehen, daß sie was macht, damit Du es bestätigen kannst.
    Schaue nicht den Hund an, sondern Deine Hand. Behalte den Hund aus den Augenwinkeln im Blick. Dann wird wirklich jede Bewegung bestätigt.
    Das "Feilen" kommt erst, wenn sie sich sicherer in ihren Aktionen wird.

    Das Abspulen altbekannter Tricks ist eine bekannte Aktion bei überdrehten und bei überforderten Hunden. Denn dafür gab es beim letzten mal so viele Belohnungen, also wird es wieder ausprobiert.
    Kommt der Click dann nicht, wird entweder weiter gemacht, weil eines wird schon das Richtige gewesen sein, oder der Hund "bricht" komplett ein, und macht nichts mehr.

    Da hilfst Du ihm, indem Du ruhig bleibst, und nur eine sehr deutliche Hilfestellung, wie zum Beispiel Dein Target vor der Nase, hinhältst.

    Du hast ja schon selbst gesagt, wieso sie das macht.
    Daß sie jetzt anders "arbeiten" darf, muß sie erst noch verstehen lernen. Da hilft halt viel Ruhe und Geduld. Irgendwann macht es beim Hund dann KLICK.
    Habe ich schon mehrfach so miterleben dürfen!

    Zitat


    Vorn vorne auf sie zu gegangen und das Handzeichen für "sitz" gemacht. Klappt bei Dame Nummer zwei meistens, bei Dame Nummer eins, folgt oben beschriebenes Szenario, da geht es nur wenn ich sie kurz rufe, sie steht auf und wieder ins Sitz beordere. Wenn ich zu enthusiastisch bin, hüpft sie an mir hoch...

    Daran kannst Du sehen, wie unterschiedlich Hunde sein können.
    Viele unsichere, sensibele Hunde mögen es zum Beispiel nicht, wenn man direkt auf sie zugeht. Besonders dann nicht, wenn eine Aktion vom Hund verlangt wird.

    Ich habe das im Sitzen vor meinen Hunden gemacht. Ist bei mir auch einfach, weil die Shelties ja recht klein sind. Dann mit ruhigen Handbewegungen, und anfangs auch mal mit Futter in der Hand, die typsichen Fingerhaltung und gleichzeitig gezeigt, was ich will.
    Sitz = Hand geht leicht über den Fang vom Hund, nicht zu hoch, in Richtung über den Kopf. Viele Hunde wollen ja die Hand sehen, und der höchste und somit auch der bequemste Punkt beim Hund ist die Sitzstellung.

    Platz = Leckerchen in der Hand geht langsam zum Boden, ist am Boden

    Steh = funktioniert bei mir tatsächlich über das Nasentarget. Hand hingehalten, damit der Hund diese berühren kann, egal, ob nun vom Liegen oder Sitzen aus, der mußte dann aufstehen.


    Zitat

    Ah, dann habe ich so etwas ähnliches, wenn die Hunde im Freilauf sind und ich sie zu mir rufe, schieben sie mir kurz, von hinten die Schnauze in die Hand, so nach dem Motto "bin da", das möchte ich auch so. (ist das so ähnlich?)

    Kann ich jetzt so nicht beantworten :???:
    Wenn Du es so aufgebaut hast, weil Du es so wolltest, dann klingt es schon nach einem Target.
    Aus der Ferne klingt es allerdings auch nach einem ich bin jetzt da, wo ist mein Futter?!

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    Woher "weiß" der Hund welches Körperteil? Ein Target pro Körperteil, oder mit Befehl drüber?

    Das wird so ähnlich aufgebaut, wie im Beispiel mit Hand und Nasentouch weiter oben beschrieben.
    Soll der Hund mit der Schnauze arbeiten, hält man das Target so hin, daß die Nase leichter dran titschen kann.
    Soll mit den Pfoten gearbeitet werden, hält man das Target in der Nähe der Pfoten.
    Bei den Hinterpfoten arbeitet man eher mit Rückwärtsbewegungen leicht erhöhtem Target, bis der Hund anfängt, bewußt zu tasten.
    Soll der Hund sein Kinn benutzen, hält man das Target leicht anders, nämlich erst leicht schräg, dann flach in der Nähe vom Kopf hin.
    Soll der Hund mit seiner Seite arbeiten (ist allerdings schon Fortgeschritten!), dann wird der Hund seitlich in der Nähe vom Target (Sofa, Wand) gebracht. Erst wird er mit dem Kopf "arbeiten", später kommt dieses zufällige Anlehnen dazu. Darauf wird das Seiten-Ganzkörper-Target aufgebaut.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Ich habe noch nie einen Klicker verwendet und frage mich, was die Vorteile des Klickern sind? Kann ich nicht einfach verbal loben? Kann ich den Klicker ausschließlich zum trainieren in der Wohnung z.B. verwenden, oder muss man den dann immer dabei haben? Wenn ich dann einen Trick ohne Klicker mache, verwirrt es den Hund?
    Muss ich überhaupt klickern, und was für ein Klicker ist gut und welchen sollte man kaufen, wenn man ihn den nutzt? :???:

    Der Vorteil beim Clickern ist, daß man das Tier exakt in diesem Moment, wo es das Richtige tut, bestätigen kann. Der Click bedeutet DAS was du da gerade tust, ist richtig, und dafür bekommst du eine Belohnung!.
    Und der Clicker ist gleichzeitig ein Versprechen auf die Belohnung. Da muß immer was kommen, selbst wenn man aus Versehen falsch bestätigt hat.
    Ein Versprechen ist schließlich ein Versprechen und sollte nicht gebrochen werden ;)

    Man "muß" nicht unbedingt einen Clicker verwenden. Es gibt so einige, die diese "Knackfrösche" nicht leiden können, oder sogar mit der Bedienung etwas "überfordert" sind. Statt dessen kann man auch auf ein sogenanntes Markerwort zurückgreifen. Wird dann ähnlich aufgebaut und genutzt wie ein Clicker.

    Wenn Du mit einem verbalen Lob (mal als überspitztes Beispiel) meinst, daß Du rumhüpfst und mit piepsiger Stimme rufst: "Klasse Hund, das hast du toll macht, bin stolz auf dich!", dann lobst Du zwar Deinen Hund, aber hast dann kein exaktes Timing mehr für eine bestimmte Sache, auf die es bei Dir, gerade beim Trick, angekommen war.
    Nebenbei wird der Hund noch geputscht, und die Konzentration ist auch flöten gegangen :^^:

    Nein, Du mußt den Clicker nicht immer dabei haben. Es gibt viele, die nur bei Tricks mit dem Clicker arbeiten, in anderen Bereichen wieder komplett anders arbeiten, oder eventuell sogar gar nicht. Manche schwenken auch schon mal im Hause zum Clicker und draußen zum Markerwort um.
    Man kann aber wohl, wenn man weiß, daß beim Gassi gehen eine ganz bestimmte Situation auftritt, bei der man was üben will, den Clicker extra mitnehmen, und dann das Entsprechene üben. Aber ein "Muß" ist es nicht.

    Wenn Du einen Clicker kaufen möchtest, muß Du mal sehen, womit Du und auch Dein Hund so klar kommen. Es gibt so quadratische Modelle, die tatsächlich noch den alten "Knackfröschen" ähnlich sind. Die meisten sind recht laut.
    Dann gibt es welche, die sind etwas kleiner, haben ovale Formen und einen Druckknopf. Viele von ihnen sind leiser, als diese Knackfrösche. Aber es gibt diese auch in verschiedene Lautstärkenstufen.
    Manche von ihnen sind "regelbar". Da kann man einstellen, was für ein Knackgeräusch kommen soll.
    Andere haben ein "zwei-Click-System", wohl für zwei verschiedene Hunde gedacht.
    Da muß man halt schauen, was einem besser liegt, womit man besser umgehen kann, und womit sich auch der Hund wohl fühlt.

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    Wie oft und wie lange wiederhole ich einen Trick, bevor ich mit einem anderen anfangen kann? Kann ich gänzlich unterschiedliche Sachen parallel lernen? Oder müssen die Dinge immer und ausschließlich auf einander aufbauen?

    Auch das hängt vom Hund ab.
    Es gibt Hunde, die brauchen tatsächlich 2000 Wiederholungen, bis sie mal den Grundgedanken verstanden haben, andere benötigen "nur" 500 Wiederholungen.
    Allerdings ist es auch ein wenig vom Menschn abhängig! Wenn jemand total schlecht im Timing ist, so kann diese vielen "falschen Bestätigungen zu falschen Zeitpunkten" den Hund leicht "verwirren". Da muß er einige Schritte mehr machen, um überhaupt herausfiltern zu können, was eigentlich von Dir erwünscht war. Erst dann kann er es dann das erwünschte Ziel auch zuverlässig wiederholen.

    Dann sollte man jeden einzelnen Trick wie eine seperate Baustelle betrachten, und den nächst logischen Schritt erst dann machen, wenn der vorangegangene Part komplett erledigt ist. Und jede Baustelle muß für sich alleine betrachtet werden. Es kann sein, daß man beim Trick A schon dabei ist, das "Dach" fertig zu machen, aber das lohnt sich bei Trick J nicht, weil da gerade mal eben der "Keller" ausgehoben wurde.

    Ja, man kann an verschiedenen Tricks parallel arbeiten. Ich tendiere nur dazu, daß jeder neue Trick ("Keller") für sich alleine geübt wird, und zwar nur eine, maximal zwei Minuten. Dann kommt eine Pause.
    Nach einer Zeit kann man entweder diesen Trick noch einmal üben, oder mit einem anderen (neuen) Trick weiter machen. Da auch auf den aktuellen Baustellenstand achten und da auch die Zeit sehr, sehr kurz halten.

    Auch würde es sehr helfen, wenn viele Tricks, die ähnlich sind, oder einen ähnlichen Aufbau benötigen, wie der andere gerade neu angefangene Trick, nicht zeitnah erfolgen, sondern in einem sehr großen Abstand, und auch erst dann, wenn bereits der andere Trick bekannt, und unter Kommando steht, ist.
    Einfaches Beispiel wäre ROLLE und PENG.

    Wenn Tricks schon beherrscht werden, und auch gut in Kommandos stehen, kann man mehrere hintereinander abfragen, auch im Wechsel. Dient recht gut zur Wiederholung, zur Verfestigung der Tricks und manchmal auch zur Motivation beim Hund, weil bekannte Sachen sind leicht zu lösen und versprechen viele Belohnungen schnell hintereinander.

    Helfen könnte in so einem Fall eventuell eine Art "Tricktagebuch". Da schreibt man, welcher Trick es ist, wie dieser aussehen sollte, welche einzelne Zwischenschritte geplant wurden, welche bereits gemacht wurden, und wie weit man bisher sauber gekommen ist.
    Ist eine prima Gedächtnisstüze für den Menschen.

    Zitat

    Was mache ich, wenn ein Hund sich, sobald er nicht mehr weiß, was er tun soll, einfach total verweigert, bzw. sich zusammenrollt und nicht mehr oder nur sehr schwer aus dieser Position geholt werden kann? (Leckerchen, egal was werden dann nicht mehr gefressen, damit kann ich den Hund nicht motivieren)

    Oft ist es so, daß der Hund gerade mit der Situation überfordert ist. Er weiß nicht was gemacht werden soll.
    Kann schon mal auftreten, wenn man zu schnell vorangegangen ist, direkt vom "Keller" zum "Dach". Da waren die Zwischenschritte eventuell zu groß. Oder die Hilfestellung nicht klar genug.

    Zitat


    Aus einem Platz ein Sitz zu machen, oder gar ein Steh ist unmöglich, wie bringe ich Bewegungen nach oben, ohne Springen, bei?

    Wie bist Du dabei bisher vorgegangen?


    Zitat

    Was ist der Sinn hinter einem Target Stab? Kann ich nicht mit den Händen zeigen, was der Hund machen soll? Gibt es irgendwo eine Zusammenfassung unterschiedlichster Tricks (hier im DF vielleicht und ich habe es nur nicht gefunden :shyly: was gut sein kann) und eine Anleitung dazu, wie man den Trick am besten aufbaut? Ich weiß nämlich oft gar nicht, was der Hund können sollte, damit er dies oder jenes besser umsetzen kann... (vermutlich bin ich einfach zu doof... :sad2: )

    Ein Target ist erst einmal nur ein Ziel.
    Der Hund weiß, daß er dorthin muß. Er wird sich dann einen Weg suchen, um dorthin zu gelangen.

    Ein Target kann alles mögliche sein: Deine Hand, Dein Fuß, ein Stock, ein Bein, ein Post-It, ein Bierdeckel, ein Teppischstück, und sogar die Wand.
    Der Hund kann mit seiner Schnauze, seinem Kinn, seiner Vorderpfote, seiner Hinterpfote oder sogar mit einer kompletten Körperseite das Target berühren.
    Was genommen werden soll, kann man kurz "zeigen". Wurde das verstanden, kann dann damit der komplette Trick aufgebaut werden.

    Für mich wichtig ist, daß mit dem Target, bis auf wenigen Ausnahmen, nicht geführt wird. Ein Target "liegt", "steht", "schwebt" fest an einer Stelle. Der Hund weiß im Idealfall, mit welchem Körperteil er das Target berühren soll, und wenn Du alles richtig positionierst hast, wird er nur einen richtigen Weg zum Ziel finden können.
    DAS kannst Du dann sofort bestätigen, die Übung ist (vorerst) beendet, der Hund bekommt seine Belohnung, und dann wird dieser eine Schritt noch einmal gemacht.


    Es gibt hier im Forum einen alten Thread "Aufgabe des Tages". Dort gibt es einige Anleitungen zu manchen Tricks.
    Hinzu kommt halt noch die beiden (alten und neuen) Trick-Challenges. Da findet man ab und an auch einige Anleitungen zu manchen Tricks.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Naja nicht mögen und ignorieren bzw. meiden ist immer noch was anderes, als den kleinen Zwerg zu packen und zu schütteln. Ersteres würde ich als normales Verhalten sehen, quasi "uh was macht das nervige Kleinteil da? Muss das sein?". Zweites eher nicht.


    Das kommt ganz auf die Hunde an.
    Meine Große liebt Welpen. Konnte ich oft genug beobachten, und auch mit Besucherhunde (auch über Nacht) in der Wohnung hatte sie nie Probleme gehabt.

    Mein Leihhund fand Welpen so was von überflüssig.
    Er hat nicht nur so :igitt: geguckt, sondern hat auch ständig das Weite gesucht. Bloß nichts mit den Nervzwergen zu tun haben. Ab ein gewisses Alter war es nicht mehr so schlimm gewesen.

    Der Hund von einer Freundin und von einer weiteren Bekannten kann Welpen absolut gar nicht ausstehen. Würde man sie machen lassen, würden sie wohl auch die Welpen eher töten wollen. Da das bekannt ist, wird darauf geachtet, daß diese Hunde eben nicht einfach so zu Welpen kann.

    Und, wenn ich mich nicht irre, ist dies auch ein "natürlicher", wenn auch brutaler Vorgang, der durchaus in der Natur so vorkommt. Da wird dem eigenen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben, zu überleben, und Fremdnachwuchs schon mal erledigt.
    Nur selten finden "Adoptionen" statt.


    Ich hoffe für die TS, daß es professionelle Hilfe für sie und beide Hunde gibt!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Also ich habe bei beiden Shelties tatsächlich das Gefühl gehabt, daß es wirklich erst einmal geübt werden mußte.
    Ähnlich, wie bei kleinen Kindern, die etwas sehen und es unbedingt anfassen wollen. Die greifen auch ein paar Mal daneben, bis sie es endlich "erwischen".
    So ähnlich sieht es auch bei den Hunden aus.


    Wobei es manche Exemplare gibt, die wirklich fangen können, aber ganz deutlich danach aussehen "wieso sich erst die Mühe machen? Das Ding landet eh gleich auf dem Boden" :lol:
    Bei denen sieht das ganze Verhalten dann aber auch leicht anders aus.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich muß gestehen, daß ich ans "Putschen" jetzt nicht gedacht hätte.
    Eher würde ich mir überlegen wollen, ob dieses Losjoggen beim Hund nicht als "Mein Frauchen hat Angst, flieht, also muß ich das jetzt regeln" ankommen würde.


    Ich persönlich würde mich nur umdrehen und normal aus der Situation herausgehen wollen, ohne Hast.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Sozialkontakte klingt ja immer schön und gut.


    Aber, wenn genau das ist, was den Hund arg streßt, würde ich dies tatsächlich erst einmal sein lassen.
    Der Hund sollte ja zu Ruhe kommen, damit er (neu) lernen kann.
    Dies geht besser, wenn er dabei nicht gestreßt ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich glaube, Du mußt etwas eher reagieren.
    Beobachte mal Deinen Hund. Wenn sein Blick die ganze Zeit über auf einem Fixpunkt gerichtet ist, ist auch die Körperhaltung dementsprechend angespannt. Ab da hat er nur noch den "Feind" vor Augen.
    Wenn Du da umdrehst, ist klar, daß der Hund dann dort "stehen bleibt" und den "Feind" weiterhin im Auge behalten will.
    In dieser Situation wäre Deine Reaktion einfach viel zu spät erfolgt.

    Du müßtest dann deutlich früher reagieren.
    Geht ein Hund locker, entspannt, nur schauend neben Dir mit, ist es eine komplett andere Körperhaltung.
    Sobald es aus dem "nur mal schauen" etwas mehr wird, sollte man schon umdrehen.


    Rein theoretisch könnte das schon so sein, obwohl der "Feind" noch 100 m entfernt ist.
    Dann wird halt eben schon bei 101 m sich umgedreht. Dem Hund erst nicht die Gelegenheit geben, in sein Muster zu verfallen.
    Ich weiß, die 100 m klingen echt ganz, ganz weit weg. Da sollte noch nichts passieren.
    Aber je nach Hund, und bei Deinem könnte es an dieser Stelle tatsächlich der Fall sein, ist dies schon zu "nah".

    Wenn Du ihn dann an dieser Stelle schon aus der Situation heraus holst, gibst Du ihm etwas mehr Sicherheit.
    Bei Bögen laufen, falls es so einen großen Platz geben würde, wäre ab da auch der ideale Zeitpunkt, mit dem Bogen, und dann noch einen recht großen, anzufangen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich bin im Augenblick von Granata Pet ganz begeistert.
    Beide fressen es gern, und es wird auch gut vertragen.
    Und wir haben gleich drei verschiedene Geschmackssorten im Haus.

    Aber ich habe nicht nur eine Futtersorte da.
    Ab und an gibt es im Augenblick auch Arden Grange, und dann schon mal frisch, oder auch mal Dosenfutter.


    Vielleicht hilft Dir das hier https://www.dogforum.de/linksammlung-z…er-t154835.html ein wenig bei Deiner Suche?
    Rest ist ja, wie gesagt, ein "Testen" beim eigenen Hund.
    Nur weil Connys oder meine Hunde mit dem Wolfsblut nicht so klar kamen, heißt es noch lange nicht, daß Deiner das auch nicht verträgt. Zumal Deiner vom Züchter her schon das Futter kennt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower