Beiträge von SheltiePower

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    Finya zeigt seit kurzem ein für mich etwas seltsames Verhalten und zwar immer dann, wenn ich zB Tricks mit ihr üben will.
    Ich hock mich also zu ihr auf den Teppich und fange an ein paar einfache Sachen abzufragen. Wenn ich ihr zur Belohnung dann mal ein Leckerli ein Stück wegwerfe, so dass sie es suchen muss, hört sie mit dem Schnüffeln nicht mehr auf.
    Sie schnüffelt sich dann quer durchs Wohnzimmer, so als hätte ich sie auf einen Gegenstand angesetzt. Ein einfaches "Fini, lass das, komm her" hilft da nicht. Ich muss sie richtig abrufen, damit sie reagiert.
    Werfe ich ihr dann wieder ein Leckerli - das gleiche Spiel.

    Kann sich da jemand einen Reim drauf machen?
    Ich meine, sie liebt Nasenarbeit abgöttisch, aber dass sie so aus dem Nichts anfängt einfach so rumzuschnüffeln, find ich irgendwie eigenartig :???:


    Vielleicht glaubt (hofft) Finya darauf, daß Du nicht nur ein Leckerchen gerollt hast, sondern gleich mehrere.
    Dann will sie wohl lieber einmal gründlich alles absuchen, um auch sicher zu gehen.


    Probiere doch mal folgendes aus:
    Beim Tricksen die Leckerchen entweder aus der Hand geben, oder nur wenige cm :D von Dir wegrollen.
    Ist sie dann sofort bei Dir und kann auch weiter arbeiten?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Mein Balou möchte alle vier Wochen, wenn ich als Frau „nicht so gut drauf bin“ ;) nicht mit mir spazieren gehen und legt sich teilweise schon auf Höhe des Nachbarhauses auf den Bauch.
    Ich habe gezogen, geschoben, bin gerannt, habe mit Leckerchen und Worten motiviert, bin entschlossen weitergegangen aber wir haben das Problem immer wieder. Das nervt und ich würde gern verstehen warum er sich so verhält. Und natürlich möche ich das Problem lösen - wie auch immer!


    Gehört Dein Balou eher zu den sensibelen Hunden?
    Könnte dann eventuell sein, daß Du (auch wenn Du es selbst nicht merkst) während dieser Zeit in extrem gereizter Stimmung bist, und dann (unbewußt) "Deinen Ärger", Unmut, Gereiztheit an den Hund ausläßt [mal jetzt ganz übertrieben formuliert!]?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Beim (zu) vielem Trinken fällt mir als erstens meist Diabetes ein.

    Wenn dies ausgeschlossen werden kann, würde ich mal die Blase untersuchen lassen. Wenn dort Steine drin sind, könnte es auch schon mal vorkommen, daß der Hund "ausläuft", weil eben kein Platz mehr für die Flüssigkeit vorhanden ist.


    Sollte der Hund kastriert sein, würde ich auch Inkontinenz ins Auge fassen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    .sie ist super schlau und mehr als intelligent, lernt auch unheimlich schnell....

    Das klingt zum einen richtig gut, könnte für die Halter manchmal ein "Nachteil" sein :lol:


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    Was kann ich ihr denn als "Ersatzhandlung"anbieten? Leckerlie interessiert sie in dem Fall und auch beim Gassi gehen nicht die Bohne.......

    Eine Frage vorab:
    Ist der Hund denn sonst eher "futtergeil"? Also total verfressen?

    Wegen der Ersatzhandlung,
    das kommt immer ein bißchen auf die Situation an, und was der Mensch dann am liebsten haben will.

    Mal ein Beispiel: es klingelt und der Hund rennt bellend nach vorne, und sobald der Besuch drinnen ist, wird dieser angesprungen.
    Ersatzhandlung könnte dann sein: wenn es klingelt, soll der Hund in sein Körbchen gehen.

    Anderes Beispiel: Mensch geht mit Hund Gassi, und es kommt ein anderes Team entgegen. Hund wird wild, zieht an der Leine, bellt eventuell.
    Ersatzhandlung könnte sein: Hund schaut den eigenen Menschen an, nicht das andere Team.

    Das sind halt nur Beispiele.
    Du müßtest dann für Dich schauen, was Dir, bzw. Deiner Familie angenehmer ist, und das dann erst einmal dem Hund in Ruhe beibringen. Erst, wenn der Hund verstanden hat, was ihr wollt, wird er freiwillig diese Ersatzhandlung von sich aus anbieten, schon alleine deshalb, weil er es gelernt hat, daß es für ihn so richtig lohnt.


    Warum ich wegen dem Futter weiter oben gefragt habe:
    Sollte Eure Hündin eigentlich eher "futtergeil" sein, quasi Euch schon das Futter aus den Händen schnappt, kaum daß Ihr es aus dem Beutel, Tasche geholt habt, sie sich aber dann nicht mit Futter in bestimmten Situationen "ablenken" läßt, dann ist sie zum einen arg gestreßt (was nicht negativ gemeint sein muß), und kann deshalb nichts fressen, und zum anderen kann die Ablenkung durch die Außenreiße viel höher, viel "wertvoller" und interessanter für den Hund sein als so ein "langweiliges Leckerchen".

    Beispiel mal wieder mit einem Mensch Hund Team, welches Euch entgegen kommt.
    Hund "rastet" aus, macht Theater an der Leine.
    Der andere Hund ist im Augenblick interessanter. Ob jetzt in Form von "Achtung - Gefahr", oder "Geil, will spielen" ist jetzt erst einmal egal. Dein Hund reagiert halt eben so.
    SO willst Du es ja nicht haben.
    Was macht man?
    Erst einmal müßtest Du Dir überlegen, was Du gerne vom Hund erwartest. Diese Ersatzhandlung.
    Dann fängst Du mit dem Training ohne Ablenkung an, so daß der Hund erst einmal lernt, was er tun soll.
    Klappt dies gut, wird das Training nach draußen gelegt, anfangs vielleicht noch besser, ohne Ablenkung.
    Klappt dies gut, wird mit Ablenkung gearbeitet, aber mit großer Distanz zum "Störfaktor".
    Wie groß die Distanz sein muß, siehst Du an Deinem Hund. ;)

    "Arbeitet" sie mit Dir mit, hast Du eine gute Wahl bezüglich der Distanz getroffen.
    Hampelt sie schon an der Leine herum, ist der "Störfaktor" schon viel zu nahe bei Euch.
    Du arbeitest erst mit der großmöglichsten Distanz zum anderen Team, und verringerst langsam, schrittweise die Distanz zum "Störfaktor".
    Immer, wenn der Hund es richtig macht, belohnst Du ihn. Anfangs ruhig viel, mit der Zeit wird es etwas weniger werden. Wichtig ist, daß Du den Hund für ein gutes Verhalten belohnst, und nicht mit Leckerchen vor der Nase, oder Hand in der Tasche "ablenkst".

    Das, was ich da so beschreibe, ist nur Training, also eine "gestellte" Situation, bzw. wenn Du Dir sicher sein kannst, daß die anderen Leute mit ihren Hunden nicht in Deiner Richtung kommen werden.
    Im Alltag wird dies vorerst nicht so gut funktionieren, weil Du ja ein Ziel hast, die anderen Hundehalter auch, manchmal nicht viel Platz zum Ausweichen gibt, und ..... und ...... und so weiter.


    Das sind halt so kleine Ideen.

    Auch Leinenführigkeit kann man anfangs gut zu Hause üben.


    Viel Erfolg!
    Das wird schon werden!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Frage wäre da, ist sie wirklich nur "frech", wie Du das vermutest?
    Schließlich ist sie ja noch recht jung, und muß noch so manches lernen. Gerade Grenzen.


    Möglich, daß sie bisher gelernt hat, daß sie alles "darf", weil die Vorbesitzer ihr alles haben durchgehen lassen. Frei nach Motto "was biste für ne Süße, hach ist das lustig, was du da machst".
    Möglich ist auch, daß sie in ihrer "Not" nicht weiß, wie sie sich helfen soll. Da kommen wir zu Ersatzhandlungen. Die müssen ihr erst mal angeboten und beigebracht werden, damit sie das auch machen kann.


    Übrigens, süßes Hündchen!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    auch das Begrüßen der Kids und meines Mannes (bei mir nicht) ist furchtbar-------hochspringen, in die Hose beißen oder an den nackten Beinen kratzen......Ignoranz bringt nix........

    Das läßt sich auch leicht erklären, warum ignorieren nicht so viel bringt.
    Der Hund ist aufgeregt, hat also ein gewisses Streßlevel erreicht, durch die Ankunft von Mann und den Kindern.
    Hochspringen, in die Hose beißen, Bellen, unter sich machen, und so weiter, sind dann Übersprungshandlungen. Die sollen dem Hund "helfen", diesen Streß abzubauen.

    Wenn Ihr das nicht wollt, was ja verständlich ist (ich würde es auch nicht wollen), dann "helft" ihr dem Hund nicht darin, mit ihrem Verhalten aufzuhören, weil Ihr ihr keine Ersatzhandlung anbietet, was sie statt dessen machen könnte.
    Sie ist eh schon aufgeputscht, versteht die "Strafe" auch nicht so ganz, was ganz einfach den Streßpegel noch weiter ansteigen läßt, und in ihrer Not verfällt sie in irgendwelche Muster, wie das Anspringen.


    Wenn sie ein NEIN noch nicht kennen sollte, würde es in der besagten Situation auch nicht helfen, ihr Verhalten abzubrechen. Da wird nur helfen, in einer ruhigen Phase, wo sie lernen kann, das NEIN erst einmal in seiner Bedeutung zu verstehen.
    Wurde es verstanden, kann es auch erst in besagter Situation angewandt werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    versuche es mal ein wenig aus Hundesicht zu sehen.

    Junger Hund, eventuell in der Pubertät, und eventuell sogar in der ersten Unsicherheitsphase, kommt in ein neues Zuhause. Neue Regeln, neue Gerüche, muß noch alles kennenlernen, eventuell noch etwas Action durch die Familienmitglieder und anderem Hund im Haus.


    Das dauert dann halt noch eine Weile, bis der Hund verstanden hat, daß dies jetzt das neue Zuhause ist.
    Daß der Hund für immer bleiben darf, und nicht schon wieder eine Bezugsperson verliert.
    So etwas prägt sicherlich auch ein wenig ;)


    Gib dem Hund Zeit und die Gelegenheit, das alles in Ruhe zu lernen.
    Noch ist der Hund jung, noch weiß sie nicht, was sie darf, was nicht, was erlaubt ist, und was definitiv verboten ist.
    Sie weiß ja noch nicht, was Leinenführigkeit ist. Bring ihr das bei, möglichst ohne Ablenkung.
    Sie kann ja nicht wissen, daß Ihr morgen nicht auch auf einmal weg seid, und Euch deshalb nicht ständig im Auge behalten muß.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :???:

    Ich habe bisher auch nur gehört, daß man mit Salzwasser den Hund zum Erbrechen bringen kann.
    Sauerkraut kenne ich auch eher als "Schutz" für den Magen und Darm, wenn der Hund harte, spitze Teile gefressen hat.


    Da das Sauerkraut im Fall Deines Hundes nicht mehr so viel zu "tun" gehabt hatte, könnte es ein, daß dieser dann eher abführend gewirkt hat, und daher der Durchfall vom Hund kam.


    Alles Gute Deinem Hund!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower