Das unsichere Verhalten könnte auch durch die Kastration, sagen wir es mal so "gefördert" werden.
Vor allem dann, wenn er ohnehin schon vor der Kastration auch eher zu Unsicherheiten geneigt hatte.
In Deiner Situation wäre "Ablenken" für mich die falsche Wahl.
Was ist, wenn er die (harmlosen) Gegenständen selbst "untersuchen" darf?
Die Mülltonne im Hof, die vor kurzem noch vom Nachbarn hingerollt wurde.
Das parkende Auto.
Müll, welches sich im Wind leicht bewegt.
Und so weiter.
Ich tendiere da gerne dazu, daß die Hunde selbst herausfinden können, daß alles gar nicht mal so schlimm ist.
Was die Begegnungen mit anderen Hunden betrifft.
Wenn Du weiß, daß er es lieber nicht will, dann hilfst Du ihm eher, wenn Du für Deinen Hund deutlich sichtbar, den anderen Hund abblockst. Halte immer Dein Körper zwischen dem "Feind" und Deinem Hund. Vermittel ihm so die Sicherheit, daß Du schon auf ihn aufpaßt, und das ihm so nichts passieren wird.
Schöne Grüße noch
SheltiePower