Du mußt versuchen, herauszufinden, was sie streßt.
Klar, das Alleine bleiben ist offensichtlich.
Aber das muß es nicht unbedingt alleine sein.
Beispiel: Es gibt Hunde, die sollte man vorher richtig auslasten, mit Toben, dann überstehen sie den Tag mit Schlafen.
Bei anderen Hunden ist genau das der große Fehler! Macht man zuviel, sind die überdreht. Dann können sie nicht herunterfahren, selbst wenn sie es wollten. Bei denen ist eher Ruhe beim Spaziergang angesagt.
Dann gibt es Hunde, die fühlen sich eher in einer Art Höhle wohl. Beispiel dann Box, oder eine Ecke hinter der Couch, unter der Eckbank, oder halt auch nur ein einziger Raum.
Andere Hunde stört genau das. Die "Enge" ist zu viel für sie, sie brauchen mehr Platz. Die können besser ruhig bleiben, wenn sie mehrere Räume zur freien Verfügung haben.
Dann gibt es Hunde, die machen gerne "heimlich" was. Beispiel Couch und/oder Bett ist tabu für den Hund. Ist der Halter aber nicht da, und der Hund macht dies "heimlich", kann dafür aber die Stunden gut schlafend überstehen. Würde ich das zulassen, auch wenn man es eigentlich nicht will.
Oft riechen diese Sachen noch nach ihren Menschen. Das beruhigt eventuell auch was.
Dann gibt es Hunde, da sagst Du beim Verlassen und Zurückkommen besser nichts. Dann sind sie ruhig, und können gut alleine bleiben.
Andere Hunde brauchen da so eine Art Ritual. Ein bestimmtes Wort, wie zum Beispiel "Ciao", und ein paar Leckerchen im Korb, und dann können sie gut alleine bleiben. Wird nichts gesagt, streßt sie dann, weil sie nicht wissen, was Sache ist.
Das sind halt so Kleinigkeiten, die jeder Halter für seinen eigenen Hund selbst herausfinden muß, womit sie besser klar kommen.
Alles, was beim Alleine bleiben helfen kann, ist erlaubt.
Schöne Grüße noch
SheltiePower