Beiträge von SheltiePower

    Du mußt versuchen, herauszufinden, was sie streßt.

    Klar, das Alleine bleiben ist offensichtlich.

    Aber das muß es nicht unbedingt alleine sein.
    Beispiel: Es gibt Hunde, die sollte man vorher richtig auslasten, mit Toben, dann überstehen sie den Tag mit Schlafen.
    Bei anderen Hunden ist genau das der große Fehler! Macht man zuviel, sind die überdreht. Dann können sie nicht herunterfahren, selbst wenn sie es wollten. Bei denen ist eher Ruhe beim Spaziergang angesagt.

    Dann gibt es Hunde, die fühlen sich eher in einer Art Höhle wohl. Beispiel dann Box, oder eine Ecke hinter der Couch, unter der Eckbank, oder halt auch nur ein einziger Raum.
    Andere Hunde stört genau das. Die "Enge" ist zu viel für sie, sie brauchen mehr Platz. Die können besser ruhig bleiben, wenn sie mehrere Räume zur freien Verfügung haben.

    Dann gibt es Hunde, die machen gerne "heimlich" was. Beispiel Couch und/oder Bett ist tabu für den Hund. Ist der Halter aber nicht da, und der Hund macht dies "heimlich", kann dafür aber die Stunden gut schlafend überstehen. Würde ich das zulassen, auch wenn man es eigentlich nicht will.
    Oft riechen diese Sachen noch nach ihren Menschen. Das beruhigt eventuell auch was.

    Dann gibt es Hunde, da sagst Du beim Verlassen und Zurückkommen besser nichts. Dann sind sie ruhig, und können gut alleine bleiben.
    Andere Hunde brauchen da so eine Art Ritual. Ein bestimmtes Wort, wie zum Beispiel "Ciao", und ein paar Leckerchen im Korb, und dann können sie gut alleine bleiben. Wird nichts gesagt, streßt sie dann, weil sie nicht wissen, was Sache ist.


    Das sind halt so Kleinigkeiten, die jeder Halter für seinen eigenen Hund selbst herausfinden muß, womit sie besser klar kommen.
    Alles, was beim Alleine bleiben helfen kann, ist erlaubt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Also, ich weiß, daß man tatsächlich den Hund nur links führen darf. Wenn wir von der BH Prüfung reden.
    Das ist in der Prüfungsordnung vom VDH sogar vorgeschrieben.


    Einzige Ausnahme: der Halter ist körperlich irgendwie eingeschränkt, so daß er seinen Hund nur rechts führen kann.

    Einen Gipsarm genau am Prüfungstag gehört, wenn ich mich nicht art täuschen sollte, nicht wirklich dazu.
    Im Idealfall ist der Hund leinenführig. So sollte man auch die Prüfung laufen können, obwohl der Arm im Gips ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Dein Hund hat Streß!

    Dies ist in diesem Alter auch nicht so ungewöhnlich!
    Sie ist noch jung, eventuell noch in der Zahnung, und dann hat vielleicht noch die Unsicherheitsphase eingesetzt.
    All das, zusammen mit der Tatsache, daß sie alleine bleiben muß, streßt sie.

    Hunde, die Streß haben, müssen dann was "tun".
    Manche bellen, oder jaulen,
    andere pieseln unter sich, oder machen ihre großen Geschäfte in der Wohnung,
    und wieder andere müssen etwas kauen.

    All diese Dinge helfen dem Hund dabei, den Körper zu "entstressen", wenn auch diese "Erleichterung" nur kurz anhält.


    In der Unsicherheitsphase wird sowieso wieder alles "vergessen", was der Hund bisher eventuell konnte. Auch das ist normal. Da muß man halt wieder von "vorne" anfangen.
    Da bringt es nicht, ungeduldig zu werden oder sich zu sagen "Was ist mit dem Hund los? Der konnte das doch schon alles".


    Langsam gehen uns allerdings die Ideen aus.... Sie kommt auch mittlerweile wenn sie Mist gebaut hat und wir kommen zu Hause an gar nicht mehr zu uns, als würde sie wissen was sie gemacht hat... Wir haben hinter dem Haus ne riesige Wiese, dort spielen wir fast jeden Tag mit ihr oder versuchen so oft wie möglich mit ihr draussen zu toben...

    Ich hoffe ihr habt Tipps oder ein Rat für uns!

    Liebe Grüße

    Das, was ich markiert habe, ist falsch.
    Der Hund weiß nicht, daß er "Mist gebaut hat".
    Eher ist es so, daß der Hund sich nicht sicher ist, wie Ihr ihn empfangen werdet!
    Begrüßt Ihn freundlich? Oder schimpft Ihr mit ihm?

    Der Hund bringt Eure Schimpferei nicht mit dem "Unsinn", welches er in Eurer Abwesenheit veranstalltet hat, in Verbindung.
    Für ihn seid Ihr total unberechenbar, sehr launenhaft.
    Also, bleibt er dann lieber zur Sicherheit ganz weit weg von Euch, dann kann der Hund auch nicht ausgeschimpft werden.

    Das ist Hundeansicht ;)


    Als Tip hätte ich:
    Alleine bleiben noch einmal "neu" anfangen zu üben.
    Und in der Übergangsphase eventuell jemanden finden, der den Hund betreuen könnte.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Meine Große liebt Denkaufgaben. Sie ist da richtig gut drin.
    Darum tricksen wir auch viel, weil sie ja sich den Trick oft selbstständig erarbeiten muß. Praktisch dann für Dog Dance.

    Die Kleine arbeitet auch gerne. Aber eher nur mit. Sie probiert zwar ab und an auch gerne mal was aus. Ihr ist wohler, wenn ihr ihr zeige, was ich gerne haben möchte. Wenn sie es dann mal verstanden hat, bietet sie es auch von sich aus an.


    Ich habe zwar eine Original-Kudde, ich weiß allerdings nicht mehr, was für eine Größe das ist. Müßte ich nachmessen.
    Eigentlich ist die Kudde groß genug, daß bequem ein Labrador, Schäferhund, Dalmatiner und so, reinpassen.
    Ich hatte sie mir bewußt damals so groß gekauft, weil ich dachte, wenn die beiden Hunde mal etwas "Abstand" voneinander haben wollen, so hätten sie immer noch genug Platz in der Kudde. Und so ist es auch. Entweder liegen sie dicht beieinander, oder jede in einer Ecke.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Mal abgesehen davon, daß ich auch kein Fan von körperlicher Manipulation bin, so gibt es schon Gründe, warum man eine Übung genau so haben möchte. :ka:

    Es kann eine Vorbereitung für die BH Prüfung sein.
    Eventuell will man sogar, egal ob nun im Verein, oder nur für sich selbst, Obedience machen. Da sieht einfach eine enge Fußarbeit, neben der Grundstellung schöner aus. Würde man dann mal eine Prüfung laufen wollen, wird dies auch höher bewertet.
    Warum dann auch nicht von Anfang an schon so arbeiten? Ist etwas leichter, als wenn man vorher anders macht, und dies dann später "korrigieren" möchte.

    Wenn ein Hund gerne mit seinem Menschen "arbeitet", und diese "Tricks" sich dazu anbieten. Dann kann es schon gemeinsam Spaß machen, etwas "perfekter" zu machen, gemeinsam an Feinheiten zu "feilen".
    Dann bleibt es doch jedem selbst überlassen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich bin diesmal doch nicht gefahren.

    Am Freitag hatte ich erst noch spontan entschieden, ich fahre.
    Und am Samstag früh, habe ich mich wieder spontan umentschieden.
    Mir war irgendwie nicht danach, obwohl ich am Samstag beim Workshop für Dog Dance mitmachen wollte.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Das glaube ich nicht unbedingt.
    Ich denke, da spielt eher der Charakter eine Rolle.
    Und auch ein bißchen die Erziehung vom eigenen Halter.


    Meine beiden bellen auch mal, oft aus unterschiedlichen Gründen.

    Ich hatte mal die Bemerkung von einem anderen Halter bekommen, daß meine Hunde doch richtig ruhig seien. Gut, ist auch ein wenig Ansichtssache. Ich finde, die können doch noch deutlich ruhiger sein.
    Jedenfalls, sein eigener Sheltie würde viel mehr bellen.

    Und was war?
    Der Hund wollte spielen, schleppte was an, warf dies dem Halter vor die Füße und kläffte. Dann meinte der Mann doch ernsthaft zu mir: "So macht sie es immer, ich muß jetzt mit ihr spielen!"

    Ähm ja. xD


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Es gibt so einige Hunde, die diese "körperliche Manipulation" nicht so gut finden.
    Auch wenn es von ihren Menschen nicht böse gemeint ist und die Berührung noch nicht einmal weh tut.
    Aber, es gibt auch unter uns Menschen, die es nicht mögen, wenn sie in eine bestimmte Position geschoben, gezogen oder gesetzt werden. So ist es auch bei Hunden.

    Wenn man es trotzdem weiter macht, wird der Hund die Positon zwar einnehmen, aber er wird dies ständig mit einem eher "negativen Gefühl" verknüpft haben.


    Es gibt wohl die Möglichkeit, mit so einem Hund sämtliche Positionen und Bewegungsabläufen zu erclickern.
    Da sollte man sich allerdings bewußt machen, in wievielen kleinen Schritten eine Übung "zerlegt" werden soll. Das ist auch oft vom Hund selbst abhänging. Als Halter muß man sich halt auf DEN Hund einstellen. Und nebenbei noch so eine Ahnung davon haben, wie das Ergebnis am Ende aussehen soll.

    Die Grundstellung übe ich zum Beispiel mit einem Beintarget.
    Da wird ganz am Anfang die Hilfe mit dem Bein gegeben. Das läßt sich später auch besser "abbauen", als eine Handhilfe, bzw. beim Fuß laufen wird das Bein eh benötigt, sprich, es bewegt sich.

    Das mag am Anfang etwas komisch aussehen, und dauert sicherlich auch eine Weile länger, als wenn man den Hund in die Position zurecht rückt.
    Aber, wenn es einmal verstanden worden ist, dann suchen viele Hunde diese Position von selbst auf.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    @Fellknäul99,

    kennt Dein Hund ein Bodentarget, wo er hinhlaufen und diesen mit der Pfote berühren soll?
    Wenn ja, könnte dies dabei helfen, den Hund dazu bekommen, von Dir wegzugehen.
    Bei Berührung des Targets gibt es die Bestätigung. Dann kann er es auch gerne wieder bei Dir abholen kommen.

    Hilft dann später, wenn es darum geht, den Gegenstand zu umrunden.
    Irgendwann ist der Weg, weiter zu laufen und auf der anderen Seite wieder zurück zu Dir zu kommen, viel kürzer, als der Hinweg und - Tadaa - der Hund hat den Gegenstand umrundet.

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower