Beiträge von SheltiePower

    Deswegen verstehe ich das mit dem Sofa nicht.

    Da haftet sicherlich etwas von Deinem Geruch dran.
    Das scheint sie zu beruhigen, und sie fühlen sich auch ein wenig so, als ob sie Dir "nahe" sind.

    Darum wäre es auch für mich ein Grund, dieses "Geheimnis" zu lassen.


    Decken sind meist löcherig, keine Wunder also, daß Haare und sogar Dreck durchgehen können.
    Eventuell eine Autoschondecke noch zusätzlich drunter packen, dann die normale Decke?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Wenn sie sonst nichts anderes anstellen, wäre ich persönlich gerne bereit, ihnen dieses "Geheimnis" zu lassen xD


    Aber gut.
    Zustellen geht auch nicht?
    Statt was auf der Couch abzulegen, alles vor der Couch abzusperren?
    Also Bretter davor, hoch genug, daß sie nicht drüber, und auch nicht verschieben können?

    Sieht dann eventuell etwas "komisch" aus.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich glaube, da sollte es egal sein, ob der Hund die Schnauze oder doch lieber die Pfote dafür nimmt.

    Gibt ja halt so diese "Schnauzenhunde" und "Pfotenhunde", wenn man sie so machen läßt, wie sie wollen.

    Umtrainierbar wäre das zwar schon, wenn man als Halter unbedingt was bestimmtes haben will, aber es muß ja nicht immer so sein.


    Schöne Güße noch
    SheltiePower

    Ich kenne solche Karten eher vom Dog Dance und vom Obedience.
    Die kann man sich kaufen, bzw. irgendwo im Netz runter laden.

    Eigentlich sind es keine Trainingskarten, in dem Sinne, sondern
    - beim Dog Dance: wie die 18 verschiedene Arbeitspositionen aussehen. Wird beim Heelwork to Music gebraucht.
    - beim Obedience: was alles in welcher Klasse vom Hund an Leistungen erwartet wird.


    Mein "Problem" bei Trainingskarten für Tricks ist eher die Tatsache, daß jeder Hund etwas anders ist. Während beim Hund A die Methode X angewandt wird, braucht man für den Hund B die Methode Y.

    Kurzbeschreibungen für Tricks, da habe ich mir ein Vokabelheft gekauft xD . Ich schreibe dann in der einen Sparte, wie der Trick meiner Meinung nach komplett aussehen soll, und habe dann die andere Sparte Platz für ein Kommando, wie ich den Trick "nennen" will.

    Wenn Du Ideen für Tricks, und wie man diese eventuell üben kann, brauchen solltest, kann ich Dir die DVD von Denise Nardelli empfehlen. Da wird anschaulich und vor allem kleinschrittig gezeigt, wie man einen Trick aufbauen kann.
    Sie arbeitet vollständig mit dem Clicker, und als Hilfsmittel verschiedene Targets.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo, erst einmal!


    Wenn ich mir das so durch lese, lese ich viel Unverständnis für einen Sheltie, und generell für einen Junghund heraus.


    Sammy ist erst vier Monate alt, also noch einer, der erst die Welt entdecken will, alles erst einmal kennen lernen muß, und auch so langsam lernt, was für "Regeln" es im Leben gibt.
    Diese "Regeln" werden ja nicht nur von den Menschen in seiner Umgebung aufgestellt, sondern auch von den anderen anwesenden Hunden.

    • Während der Aufzucht war ich bei ihm.
    • Ich bin die einzige, die mit ihm rausgeht (2 mal die Woche ist meine Mutter mit den anderen Rüden dabei).
    • Ich bin die einzige, die ihm sein Hundefutter gibt (auch aus der Hand - habe von jemanden gehört, das würde die Bindung stärken)
    • Schlafen tut er auch bei mir.
    • Trainieren tu auch nur ich mit ihm.
    • Gekuschelt habe ich auch immer mit ihm, wenn er wollte (auch das bald als einzige, weil er die meiste Zeit bei mir war und mit mir unterwegs war).

    Ich hoffe, Du verstehst mich jetzt nicht falsch.
    Wenn man sich das Ganze so durchliest, bekommt man den Eindrudck, als ob Du 24 h am Tag um ihn kümmerst.

    Klar, Sammy ist Dein Hund, und Du mußt Dich auch um ihn kümmern, keine Frage, aber ein Lebewesen braucht auch etwas "Luft zum Atmen". Es muß sich ja irgendwie entwickeln können.
    Da wirst Du ein gesundes Maß an Fürsorge, wo es angebracht ist, und "Abstand", damit er mal seine Erfahrungen machen kann, entwickeln müssen.

    "Bindung" läßt sich nicht auf diese Weise "erzwingen".
    Sie entwickelt sich eher mit der Zeit, ganz langsam, und durch andere Kleinigkeiten.

    Erfahrungsgemäß ist es oft so, daß die Hunde sich eher den Leuten zuwenden, die nicht so oft mit ihnen zu tun haben. Das ist für sie auch viel spannender.
    Simples Beispiel: Ehefrau ist den ganzen Tag zu Hause, kümmert sich um den Hund, versorgt diesen und trainiert mit ihm. Es ist auch IHR Hund.
    Kommt Ehemann nach der Arbeit nach Hause, ist total KO und will eigentlich seine Ruhe haben, wendet sich der Hund trotzdem viel lieber ihm zu, freut sich einen Ast ab und legt sich auch lieber in dessen Nähe ab.
    Frau kann in der Küche stehen und mit der Futtertüte raschlen, Hund bleibt lieber beim Mann.


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    Sammy ist in der „Auslindung“.

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      Zu beginn nahm er Leckerchen sehr vorsichtig, mit vorherigen Kommando (Sitz, Platz und Bleib funktionierten immer besser)

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      Er achtete auf mich, wenn ich mit ihm arbeitete.

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      Küchenbank und Tisch waren Tabu.

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      Wenn es Futter gab, saß er sich freiwillig vor den Futternapf, bis ich ihm das OK gab. Ich bin die Einzige die ihm Futter gibt.

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      Beim Spaziergang gab es noch ein paar Probleme (Angst vor Autos und anderen Hunden), was sich aber Stück für Stück besserte.

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      Er schlief bei mir und folgte mir auch auf Schritt und Tritt, jammerte wenn ich ging.

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      Bürsten funktionierte auch.

    Klar, solange sie jung sind, ist es "einfach".
    Aber man darf nicht vergessen, daß die Hunde noch eine normale Entwicklung durchmachen. Es kommt mehrere Unsicherheitsphasen plus die Pubertät vor. Da macht man als Halter gefühlsmäßig einen "Rückschritt".


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    Nun ist es aber anders.

    .....

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      Sein Hundefutter mag er nun nicht mehr - Ist klar: Wurst, Fleisch, Käse, Kartoffeln etc. schmecken ja auch besser.

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      Spazieren gehen ist sehr schwer, weil er jetzt anfängt zu bocken und läuft wie er mag - schaut er sich vermutlich von den großen ab.

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      Nach Leckerchen wird geschnappt.

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      Wenn ich ihn bürste fängt er an zu knurren und schnappt.

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      Neue Kommandos sind nicht mehr erlernbar, weil er anfängt mich zu ignorieren.


    Hier wird es, meiner Ansicht nach, sehr deutlich, daß der Hund unverstanden wird.
    Bei Shelties fangen, zumindest war es bei meinen beiden so, schon recht früh mit er Zahnung an. Vier Monate paßt. Wenn es dann im Gebiß verständlicherweise weh tut, wird auch nichts Hartes, wie Trockenfutter, gerne gefressen. Da hilft es schon mal, für eine Weile das Futter etwas einzuweichen.
    Kartoffeln, Käse und Co. sind natürlich weicher, und besser zu kauen.
    Was bei Zahnung auch hilft, Kauseil oder ähnliches bereit zu legen, damit der Hund daran kauen kann.

    In dem Alter fangen auch die Unsicherheitsphase zum ersten Mal an. Da ist alles, was voher bekannt war, plötzlich zu einem "bösen Monster" mutiert, selbst die Straßenlaterne auf der anderen Seite.

    Schnappbewegung kann auch (unbewußt) antrainiert worden sein. Wenn man, mal als Beispiel, immer wieder die Leckerchenhand plötzlich wegzieht, weil man will, daß der Hund sitzen bleibt und dieser kurz vor der Leckerchengabe aufsteht.
    Oder wenn man Frustsituation erschaffen hat, daß das Leckerchen so lange braucht, bist es erst einmal im Hundemaul verschwinden kann.
    Da würde ich mal schauen, ob es nicht aus Versehen selbst so "beigebracht" worden ist.

    Mag sein, daß Bürsten vorher "gut" geklappt hat. Entweder tut es ihm jetzt weh, weil es die "falsche Bürste" ist, oder es gehört zu seiner Entwicklung mit dazu, daß er jetzt mal "austestet", wie weit er gehen kann, und was passiert, wenn er mal dabei "bockt".
    Was machst Du dann, wenn er so drauf ist?

    In der Pubertät tun sich die Hunde meist schwer, bereits erlernte Kommandos richtig umzusetzen. Meist ist es mit Frust verbunden, was zu tun, weil es eh nicht richtig ist.
    Und auch beim Halter erzeugt dies Frust, weil dieser denkt, daß der Hund "ungehorsam" ist, ihn "ignoriert" und einfach nur den Kaspar macht.

    Da hilft auf der einen Seite Verständnis für die Lage des jungen Hundes, und auf der anderen Seite muß man auch ein wenig konsequent sein.
    Um erst gar keinen Frust auf beiden Seiten entstehen zu lassen, hilft es, wenn man als Mensch so tut, als ob der Hund es noch nie gelernt hat und dies dem Hund "neu" beibringt.
    Ganz ohne Streß, ganz ohne Druck, und mit viel Geduld und am besten noch mit einer Portion Humor!

    Ich meine es nicht böse, aber auch hierbei wird für mich eher deutlich, daß kein Verständnis für den Hund da ist.
    Er soll etwas "tun" - okay.
    Bitte schau dann auch, ob das, was Du da verlangst, auch umsetzbar für den Hund ist. Dein Hund befindet sich, mal salopp gesagt, noch im Kindergarten, wo er altersgemäß auch rein gehört.
    Ist das, was Du forderst, noch kindergartengerecht, oder doch schon eher das große Abitur???

    Gleichzeitig würde ich empfehlen, die Körpersprache von Deinem Hund "lesen" zu lernen. Er teilt Dir eine Menge mit. Wenn Du das erkennen kannst, und auch darauf eingehst, hilfst Du ihm, und somit auch Euch beiden, viel mehr!


    Gibt es in Deiner Nähe andere Hundehalter? Eventuell kannst Du Dich mit ihnen zusammenschließen und Erfahrungen austauschen.
    Ansonsten, wenn Du Dir unsicher bist, würde vielleicht auch ein Trainer vor Ort helfen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich hatte Glück gehabt.
    War in Dortmund, auf der Hundeausstellung, und habe mal so geschaut.
    Wußte ja von der PO von Obedience noch, welches Gewicht die Apportel haben sollten, und habe sogar Geruchshölzer gefunden xD

    Habe es mir dann auch direkt dort gekauft.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower