Hallo!
Ich würde da, an Deiner Stelle, doch eher einen anderen Weg einschlagen wollen.
Ich persönlich tu mir schon schwer genug damit, überhaupt ein passendes Stück für uns zu finden. Dazu brauche ich schon eine halbe Ewigkeit.
Mit diesem Hintergedanken stelle ich es mir noch viel schwerer vor, ein Musikstück passend zu einer bereits auf dem Papier feststehende Choreographie finden zu müssen. 
Ich persönlich tendiere eher dazu, mir erst einmal aufzuschreiben, welche Tricks der Hund schon recht gut kann.
In einer weiteren Sparte könnte man noch notieren, an welchen Tricks man schon mal angefangen hat zu arbeiten.
Dann suche ich mir ein Musikstück aus. Für den Hund, und somit auch für den Halter, ist es immer einfacher, wenn der Takt vom Musikstück zum natürlichen Gangbild vom Hund paßt. Und zwar, ohne daß dieser entweder "gebremst", oder "angetrieben" werden muß.
Steht die Musik fest, wird wohl erst noch ein wenig gekürzt werden müssen. Da hat man ja einige Möglichkeiten, wie man es schneiden kann.
Beispiel: man nimmt vom einem Stück nur das Intro, eine Textpassage, wenn genug Zeit ist eventuell sogar zwei Textpassagen, einmal Refrain, eventuell etwas Instrumentales und dann noch den Schluß.
Ist dies fertig, nehme ich meinen Zettel mit den Tricks, die der Hund beherrscht, schalte die Musik an und laufe, ohne Hund, auf und ab. Dabei stelle ich mir dann vor, welche Elemente am besten zum Stück reinpassen könnten.
Dies schreibe ich mir zur Sicherheit auf.
Bei Unsicherheiten nehmen ich den Hund, und teste aus, ob meine Idee auch wirklich passen könnte.
Auch, wenn meine Choreographie auf dem Papier, zum aktuellen Musikstück, bereits fertig steht, kann es schon vorkommen, daß man doch noch immer wieder kleine Änderungen vornimmt.
Paßt alles, fange ich dann mit dem Üben an.
So, würde ich es auch Dir empfehlen.
Das ist etwas leichter, als sich eine Musik auszusuchen, die dann perfekt zur fertig ausgedachten Choreographie passen könnte.
Zur Musikfrage selbst:
Das ist meist schon etwas schwieriger, da was zu empfehlen.
Jeder Mensch hat einen eigenen Muskigeschmack.
Bei mir ist es so, daß ich nicht meine Lieblings - Musikstücke zum Tanzen nehmen kann
, weiß der Himmel, wieso?!
Mein Gefühl sagt mir, daß es auch keine gute Idee ist, das aktuelle Lieblingsstück, oder vom Lieblingskünstler etwas zu nehmen. Schließlich ist man ja "gezwungen", das ausgesuchte Stück 500 000 000 Mal zu hören, und noch mehr. Oft wird man es schneller leid.
Nimmt man statt dessen etwas, was man so, außer der Reihe gut und gerne hören kann, ohne gleich ein "Lieblingsstück" zu sein, dann ist man auch in der Lage, dies öfters zu hören.
Ich tendiere oft zur reinen Instrumentalstücke, da ich diese einfach lieber höre, die Stücke auch schon mal Tempowechsel haben, und suche dann auch dementsprechend. Das kann Filmmusik oder Klassik sein.
Andere kommen mit Gesang viel besser klar.
Du schreibst als "Kritikpunkte": was zum Mitklatschen und Spaß haben.
Da würde ich mal bei Spaßmusik schauen, Unterhaltungsmusik. Ganz spontan fällt mir jetzt Santiano ein. Oder auch Frank Zander 
Also irgendwas so in der Richtung.
Dann würde ich eher schauen, welche Musik mir da zusagt, wo ich mir auch vorstellen kan, selbst nach Trillionen Mal hören immer noch das Stück gerne anhören kann, und dann die geplanten Tricks passend zur Musik leicht umzustellen.
Schöne Grüße noch
SheltiePower