Doch leider spielt sie mit mir fangen wenn ich sie anleinen möchte. Das aber auch nur manchmal und meistens in absoluten Stresssituationen.
Wenn ich sie von der Leine gebe kann ich sie mittlerweile echt gut abrufen und kommt auch wenn sie abgelenkt wird (anderen Hunde,...) doch manchmal hab ich das Gefühl dass sie nicht herkommt weil sie Angst hat angeleint zu werden, denn da kann ich sie mit Leckerlie locken wie ich möchte aber sie ignoriert mich und geht nur weg von mir wenn ich auf sie zu gehe.
Solche Geschichten konnte ich auch schon mal bei einigen Leuten beobachten.
Meist lag der Fehler dann auch bei den Leuten selbst.
Sie haben den Hund gerufen und diesen dann angeleint.
Also wurde dann beim nächsten Mal, wenn der Freilauf (für den Hund) gerade so schön ist, einfach nicht mehr auf den Besitzer gehört, weil dieser ja den Hund anleinen konnte. Dem wurde ja erfolgreich aus dem Weg gegangen.
Versuchte der Besitzer dann den Hund einzufangen, wurde für den Hund ein "schönes Spiel" daraus.
Hatte der Besitzer irgendwann "Erfolg" gehabt, indem er endlich seinen Hund anleinen konnte, so merkten sich die Hunde dann, daß es sicherer ist, wenn sie ihre Menschen erst gar nicht so weit in ihrer Nähe lassen.
Dann ergibt sich automatisch eine Abwärts-Spirale!
Auf diese Weise "erzieht" man unbewußt seinen eigenen Hund eher dazu, lieber auf Distanz zu bleiben, und diesen sogar nach Bedarf zu vergrößern.
Was kann man dagegen tun?
Nicht immer nach jedem Rufen sofort anleinen!
Lieber belohnen und wieder schicken.
Auch, wenn der Hund mal nicht sofort gehört hat und etwas später gekommen ist, ihn für das Kommen belohnen und wieder zum Laufen schicken. Was auch eine Belohnung ist!
Was hilfreich sein könnte:
ein anderes Kommando, speziell nur für das Anleinen geben.
Somit wird der Hund nicht "überrascht". Er weiß, daß er beim Kommen an die Leine kommt.
Schöne Grüße noch
SheltiePower