Beiträge von SheltiePower

    Leider hat sich Charlie seitdem verändert.

    Ich wollte Dich erst fragen, ob Du Dich auch geändert hast.

    Ich bin nicht anders als sonst. Bin nicht ängstlicher und würde sagen, dass ich immer noch gut die Führung übernehme.

    Ich will jetzt nicht darauf herumreiten, oder behaupten, daß dies nicht stimmt.

    Nur drum bitten, ganz tief in Dich zu gehen, und ganz, ganz ehrlich zu antworten, ob es wirklich stimmt, oder ob Du Dich quasi selbst belügst. ;)


    Wenn Du Dir 100% sicher bist, nun, eine Idee hätte ich noch:

    Dein Charlie wird so langsam erwachsen. Vielleicht hatte es sich schon länger "nur" angedeutet, und jetzt - eventuell gestärkt durch den Vorfall - ist es endgültig ausgebrochen?

    Ich habe schon einen Termin mit einem Trainer vereinbart,

    Die Idee ist immer gut!

    Vor Ort mit Sicht auf Euch beiden kann ein sehr guter Trainer viel mehr erreichen, als fremde Menschen vor dem PC.

    Man könnte Ideen sammeln, aber dann müßtest Du trotzdem wieder auf Euch zwei "schauen", und wenn es geht, ohne da was zu "übersehen", oder "zu verfälschen" - was nicht immer einfach ist, weil man halt eben zu einer Art Betriebsblindheit neigt ;)

    Das meine ich einfach nicht böse. Ist so. Bei jedem von uns!

    Wie wäre es dann, wenn Du in eine Hundeschule, oder gar in einem Verein, wo auch Hundeerziehung angeboten wird, reingehst?

    Dann lernst Du einiges über Hundesprache, und auch, Dein Bauchgefühl zu entwickeln, und wenn schon leicht vorhanden, diesen zu bestärken, was noch okay für den Kleinen ist, und ab wann es zuviel wird.

    Ohjeh. Es ist mein erster Hund und wir lernen das gerade so in der Welpengruppe

    Das tut mir Leid!

    Ich war auch mal mit meiner Bonnie in einer anderen Welpenstunde gewesen, und da hatte die Trainerin uns Haltern auch ein NEIN beibringen wollen, bzw. besser formuliert es zeigen wollen, wie wir es unseren Hunden "erklären" sollen, und bei ihrer Methode habe ich nur innerlich so :doh: neben meinem Hund gestanden.

    Wenn ich als Mensch schon nicht den Unsinn zu NEIN, NEIN, NEIN, NEIN, jetzt NIMM! verstehe, wie soll das erst ein Hund, dazu noch ein Welpe verstehen?


    Mein Aufbau ist komplett anders.

    Ich nehme ein Leckerchen in der Hand, halte es vor dem Hund - es ist gut, einen ruhigen Hund, der was lernen will, vor sich sitzen, bzw. stehen zu haben.

    Ich sage ganz ruhig mein NEIN, ohne Druck, ohne Schimpfen, ohne hektische Bewegungen.

    Klar daß das Hündchen das Leckerchen haben will.

    Ich balle meine Hand einfach nur zu einer Faust, halte das Leckerchen im Inneren fest, und warte einfach nur ab.

    Der Hund wird versuchen "Nußknacker" zu spielen, mit der Zunge versuchen wollen eine "Höhle zu graben", eventuell mit der Pfote zu kratzen, oder versuchen wollen, mit der Schnauze ein Loch in die Faust zu bekommen.

    Ich lasse den Hund gewähren. Immer noch keine hektischen Bewegungen!

    Irgendwann hört der Hund auf.

    Lobwort, oder Clicker (das wäre mein Weg der Arbeit mit dem Hund), jedenfalls richtig loben, und dann kommt das Wichtigste!

    Die Belohnung kommt von woanders her! Idealerweise hat man ein Leckerchenbeutel im Rücken, oder Leckerchen auf einem Teller auf Tisch, oder so, wo der Hund nicht dran kann. Davon darf man sich ein frisches Leckerchen holen und NUR DAMIT den Hund belohnen.

    Dann wird die Faust wieder aufgemacht, das Leckerchen darin liegt also wieder frei, und ist in der Nähe vom Hund. Wieder gibt es ganz ruhig, bestimmt, ohne Druck und lauter Stimme das NEIN.

    Will der Hund wieder dran, wird die Hand wieder zur Faust geballt.

    Hört der Hund auf, wird wieder mit der anderen Hand und frischem Leckerchen belohnt.

    Irgendwann hat der Hund verstanden, daß er nicht an der Hand mit dem Leckerchen dran darf, sobald ein NEIN zu hören war.

    DAS super gut belohnen, indem man immer wieder mit dem Clicker bestätigt, oder Lobwort, und sehr viele Leckerchen mit der anderen Hand in den Hund rein stopft.

    DANN ist die Übung beendet!

    Das NEIN - Leckerchen wird weiterhin NICHT dem Hund gegeben.

    Es wird von Dir irgendwo, außer Sicht hingebracht, wo der Hund nicht dran kann.

    Er muß nicht mitkriegen, daß er eventuell eine halbe Stunde später genau dieses Leckerchen für was anderes bekommen hat.

    Es ist halt nur so unsinnig, genau DAS Leckerchen zu geben, nachdem man ständig NEIN, NEIN, NEIN damit gemacht hat.

    Es ist für alle Beteiligten viel besser, wenn nach Abschluß der Übung das Leckerchen auch weiterhin mit einem NEIN und nicht mit einem JETZT NIMM belegt wird.

    Denn dieses JETZT NIMM sorgt doch erst dafür, daß der Hund halt eben nur länger warten muß, und es dann trotzdem bekommt.

    Wozu dann erst das NEIN vorab üben? :ka:

    Und, was ist, wenn da ein Gedankenfehler vorhanden ist?

    Wenn es sich nicht um eine Trennungsangst, sondern eher um ein Kontrollverlust handelt?


    Wie sieht es innerhalb der geschlossenen Räumen aus?

    Kannst Du im Zimmer A verweilen, und Dein Hund stundenlang, entspannt im Zimmer B schlafen?

    Natürlich freiwillig den Raum aufgesucht.

    Oder liegt der Hund stets so, daß er alles im Blick hat, Haustür und einschließlich Dich, wo auch immer Du Dich Zuhause aufhältst?

    Ich hatte glaube ich aber auch einen Gedankenfehler. Nur weil man mit einem anderen Hund lockerer umgehen kann, ihn mehr knuddeln und flauschen kann, weil er nichts machen würde, heißt es ja nicht, dass das für den Hund besser ist...

    So ist es!

    Wenn andere Halter das erlauben, und Deine Jungs das "Angebot" annehmen, so können sie ja trotzdem den anderen Hund lesen, und entsprechend agieren - wenn sie es richtig gelernt haben.

    Sollte es genau da noch "Defizite" geben, so kann Dein Hund immer noch Lehrmeister in Sachen Körpersprache, Gesichtsmimik und so sein. Dafür braucht es ja keinen fitten Hund unbedingt :ka:

    Ich glaube, das hier

    Und die Jungs waren total gehemmt und vorsichtig mit den Hunden. I

    ist wohl Dein größtest "Problem", bzw. worüber Du Dir am meisten Sorgen machst, nicht wahr?

    Ich kann das nachvollziehen.


    Zu Deinem Hund: Du kennst ihn am besten und weißt, wie er agieren würde.

    Also sehe ich auch da kein Problem darin, wie Du die Situation mit Deinen Jungs und dem Hund gelöst hast.

    Es funktioniert ja auch - also kannst Du auch nicht so viel falsch gemacht haben.


    Jetzt wäre es - für Dich! Und nicht für das Forum! - gut zu wissen, ob die Jungs auch so was wie Quality Time mit dem Hund haben, bzw. haben dürfen. Wo sie gemeinsam was machen, denn nur so können sie ja auch die Hundesprache lernen, den Hund lesen lernen, und das Gelernte sogar auf andere Hunde übertragen.

    Ich kann mir vorstellen, daß diese gehemmte Agieren von Deinen Jungs etwas "verstört" hat, weil Dir eventuell zu sehr bewußt geworden ist, daß Du da zuviel regelst.


    Bitte das jetzt bloß nicht falsch verstehen!

    Mir fällt es gerade etwas schwer, mein Bauchgefühl viel besser in Worten zu fassen, wie ich es meine. :verzweifelt:

    Ich versuche das mal an einem blöden Beispiel:

    Treppenlaufen

    Man weiß ja, daß junge Hunde möglichst keine Treppen laufen sollten, zumindest nicht viel, und man die lieber des öfteren tragen sollte.

    Da gibt es dann Leute, die es zu gut meinen, ihren Hund ständig tragen. Und wenn der junge Hund auch nur mal eine Stufe genommen hat, schon in eine Art Panik ausbrechen, den Kleinen sofort von der Treppe runter nehmen. Sie merken nicht, daß sie auf diese Weise dem Hund so eine Art "Angst" vor Treppen beigebracht haben. Wenn der Hund dann mal Stufen laufen darf, "kann" er es nicht, oder meidet sie.

    Andere Leute, die zwar ihren Hund oft tragen, aber trotzdem sich sagen, daß es schon keinem Welpen schaden kann, wenn sie ein bißchen auf der Treppe "spielen", bißchen drüber hüpfen, eventuell sogar einige Stufen hinauflaufen, und somit die Kleinen auch machen lassen, zwischendurch - die haben dann keine Probleme, wenn der Hund dann mal die Stufen komplett alleine rauf und runter laufen darf.


    Wenn bei Deinem Hund das Thema Hund und (fremde) Kids schon immer speziell war, umso besser, daß Du bei Deinen Kids umsichtig gewesen bist und ihnen beigebracht hast, daß sie manche Dinge besser so und so machen sollen!

    Wenn Du meinst, daß die Kids ein wenig zu sehr gehemmt sind, und das, obwohl sie mit einem Hund aufwachsen, würde ich an Deiner Stelle, ganz für Dich alleine schauen wollen, ob da nicht zu sehr was gemacht wurde, und etwas weniger es auch getan hätte ;)

    Habt ihr Empfehlungen für Campingplätze/ Wohnmobilstellplätze in Nordholland, wo 3 Hunde erlaubt sind? Beim ersten googlen waren bei den meisten nur 2 Hunde erlaubt.

    Da gebe ich nichts drauf, weder bei FeWos noch bei Campingplätzen, sonst wird man ja nie fündig |) . Falls wir mal vorbuchen, fragen wir immer einfach nach, wenn uns was gefällt, trotz anderer Höchst-Hundezahl. Auf Campingplätzen buchen wir quasi nie vor und sind mit rund 4 Hunden vielleicht 2x abgewiesen worden. Wobei es bei uns halt immer Nebensaison ist. Aber an den Hunden stört sich nach unserer Erfahrung ungefähr niemand, wenn man erst mal als potentiell zahlender Gast auf der Matte steht. Und wer pauschal "2 Hunde erlaubt" angibt und nicht "max. ein kleiner Hund" dürfte meist auch mehr Hunde auf freundliche Nachfrage willkommen heißen. Einfach freundlich fragen =)

    Ich habe in dieser Hinsicht noch keine Erfahrungen sammeln können.

    Aber, was mir aufgefallen ist, als ich mir so einige HPs angeschaut habe, um zu sehen, wohin ich mal fahren könnte, da bin ich mal wieder auf der HP von einem Platz gelandet, wo ich schon mal gewesen bin, und da es mir dort so gut gefallen hatte, und die HP einen "neuen Anstrich" hatte, habe ich es mir mal genauer angeschaut.

    Bei meinem ersten Besuch dort waren nicht nur Hunde erlaubt gewesen, es gab auch keine Begrenzung bei Anzahl der Hunde. Da gab es wohl auch einen Züchterpaar, die mit dem ganzen Rudel dort Urlaub gemacht hatten. Ich habe die Hunde jetzt nicht gezählt, aber so vom Gefühl her würde ich mal sagen, es waren schon so um die 8 Hunde gewesen, vielleicht auch ein paar mehr. Und die beiden haben darauf geachtet, daß die Hunde nicht mehr auffallen, als alle anderen Hunde auf dem Campinggelände.

    Und jetzt steht auf der HP, daß nur maximal 2 Hunde pro Parzelle erlaubt sind.

    Keine Ahnung, ob der Betreiber in dieser Hinsicht nun schlechte Erfahrung gemacht hat, oder ob es doch Beschwerden von hundefreien Besuchern gab.

    Aber er hat nun diese Einschränkung mit auf seiner HP verpackt, also scheint es ihm wohl schon sehr wichtig zu sein.