Beiträge von SheltiePower

    Ähm, Leute, nur mal so eine kleine Gedankenanregung:

    Meint Ihr, daß die von Euch genannten Personen sich darüber freuen würden, daß Ihr die hier, und das auch noch komplett - sämtliche Vor- und dazu noch den Zunamen - nieder schreibt?

    Zumal so manch einer von Euch selbst schon angemerkt hat, daß die Namenswahl der Eltern für die betreffene Person in ihrer Kindheit, und vielleicht auch jetzt noch, für ein Trauma gesorgt haben müßte.

    Denkt mal darüber nach ;)

    Und wenn das gut klappt fängt man an die Hand als Hilfe abzubauen

    Es sei denn, die eigentlich als Futterhand angedachte "Hlfe" war eher ein Lockmittel gewesen.

    Das Problem dabei ist, es stellen sich unheimlich schnell "Erfolge" ein, die aber eigentlich keine sind.

    Das merkt man erst, wenn man mit dem nächsten Schritt weiter machen möchte.

    Der Nachteil beim Locken ist einfach, daß das Gehirn vom Hund quasi "ausgeschaltet" ist. Hund kriegt nicht mit, was er da tut, Mensch freut sich über die rasche "Erfolge" und beide gucken dann dumm, wenn es mit dem nächsten Schritt weiter geht.

    Ich habe mal, was ich sonst echt nicht mache - obwohl dies bei wenige Beiträgen schon eine gute Idee ist - Deine älteren Beiträgen angeschaut. Da bekommt man schon den Eindruck, daß von Anfang an Probleme gab, und diese wahrscheinlich immer noch gibt, nur halt eben auf der nächsten Stufe angelangt.


    Zu dem hier:

    aaber ich frage mich dann immer noch, wieso andere Hunde (auch junge) die ich hier in der Stadt sehe (wir wohnen übrigensin einem recht ruhigen Stadtviertel, nicht mitten mittendrin) an dern lockeren Leine gehen, auf Rückruf hören, etc? Haben die die dann "einfach" mehr / besseren Ausgleich? An der Konditionierung scheint es bei uns ja nicht zu liegen.

    Wieso "können" andere Hunde das, auch wenn sie jung, oder bestimmt jetzt sogar jünger als Deiner, sind?

    Man könnte da so einige Antworten geben.

    Die erste wäre, der Halter ist bereits Hundeerfahren und weiß was er da tun muß. Hilft einem Hundeanfänger so gut wie gar nicht! Und es gibt ja auch Hundehalteranfäger die es prima hinbekommen. Da könnte man mutmaßen, gutes Bauchgefühl und richtige Reaktionen, oder einen guten Trainer von Anfang an an der Seite.

    Auch das wird Dir nicht so helfen.

    Es könnte auch sein, daß sich die Leute von Anfang an Gedanken gemacht haben, welche von den knapp 500 möglichen Rassen am besten zu einem selbst und zur Lebenssituation passen kann. Wenn man danach einen Hund aussucht, dem richtigen bekommt, manchmal sogar vom Züchter ausgesucht, anstatt daß man selbst sagen durfte "den nehmen ich!", hat man es auch etwas einfacher. Dann ist dies schon die halbe Miete, und man muß "nur" noch erziehen.

    Wie Du es schon beim Border selbst richtig erkannt hast, reizoffene Hunde machen es einem schwieriger.

    Dein Problem scheint zu sein, daß Du mit dem Mischling, den Du Dir am Ende ausgesucht hast, eben einen reizoffenen erwischt zu haben. Du weißt nicht so genau, was drin steckt. Mischlinge sind eh "Überraschungspakete", was ihr Wesen betrifft, selbst, wenn klar ist, welche Grundrassen in PapaHund und MamaHund stecken, oder, wenn der Mischlingsanteil selbst bei den Elterntieren schon so groß ist, daß man auch da schon nicht mehr weiß, was da alles so seinen Senf dazu gegeben hat.

    Ein weiteres Problem ist dann die Aufziehung der Welpen. Wurde da schon was versäumt, oder vom "Hobbyzüchter" Fehler gemacht, wirkt dies auch beim Welpen aus. Ebenso wenn gar nicht mal darauf geschaut wurde, ob die geplante Mutterhündin überhaupt eine ideale Zuchthündin ist. Ist sie selbst unsicher, nervös, schreckhaft, so überträgt sie das auch auf ihre Welpen.

    Ist sie selbst noch zu jung gewesen, nun ja, dann kann man nicht unbedingt eine gute Aufzucht "verlangen" - nicht jeder Hund ist instinktsicher.

    Das alles wirkt schon mal als Grundstein auf den Welpen aus!


    Dann das neue Zuhause.

    Neue Menschen, neue Regeln - wenn es denn überhaupt welche gibt - und eben wie die Leute in der Lage sind, mit dem Typ Hund umgehen zu können.

    Wenn dann, nur vom Typ Hund ausgegangen, alles falsch angegangen wird, dann entstehen dann die Spiralen, aus denen man schlecht wieder rauskommt.

    Schwieriger wird es dann, wenn die Fehler nicht beim Menschen selbst gesehen werden, sondern nur beim Hund.

    Und wenn man den eigenen Hund immer mit denen der anderen Menschen vergleicht. Dann entsteht oft (unbewußt aufgebauter) Druck auf dem eigenen Hund, besonders im Training. Hund "schaltet" dann ab, klingt sich aus, und der Mensch ärgert sich über den "lernresistenten" Hund und daß man überhaupt nicht voran kommt, kein gutes Training möglich ist. Das ist eine Spirale, die Mensch mitsamt seinem Hund nur abwärts zieht.

    Also als Folgefrage dazu: ihr meint, seine grundsätzliche Nervösität würde "automatisch" nachlassen, wenn er vorerst weniger Stadtreize und mehr im Grünen frei schnüffeln & laufen hat?

    Nein.

    Nichts geschieht "automatisch".

    Manches mag sich eventuell "verwachsen", aber nicht, wenn man bestimmte Dinge außer acht läßt, und dann sein eigenes Training falsch aufbaut, oder noch schlimmer, gar nichts übt.

    Der erste Schritt wäre, den eigenen Hund richtig, vor allem besser zu verstehen! Dann das Training dem Hund anzupassen. Wie er es braucht, und auch in den Maßen, wie er es verkraften kann. Alles, was zuviel ist, ist nicht gut, alles was Streß verursacht, ist nicht gut, alles, was gar nicht gemacht wird, ist auch nicht gut.

    Das klingt nach einem enormen Widerspruch! Das ist mir schon klar.

    Da muß man halt für seinen Hund angepaßt DEN goldenen Mittelweg finden.

    Da gerade diese Rassen auch dafür bekannt sind, daß man sie "auslasten" muß, fängt der "Fehler" vieler Halter auch genau darin an.

    Klar, sie müssen und sollten kopfmäßig ausgelastet werden, soweit stimmt es schon.

    Aber :klugscheisser: es sollte auch dem Alter und Charakter / Wesen vom Hund angepaßt werden.

    Wenn alles im richtigen Rahmen und Maßen (dazu gibt es keine genauren Angaben, man merkt es meist beim eigenen Hund wo da die Grenzen sind) stattfindet, hat man auch einen Hund der nach Action und Lehrstunden müde ist und pennt.

    Wer zuviel gemacht hat, der wird es merken, wenn dieses "nach müde kommt blöd" Ding losgeht. Dann dreht der Hund auf, rennt wie irre durch die Bude, springt eventuell über niedrige Tische und Bänke hinweg, oder auf die Couch drauf, kriegt sich nicht mehr ein.

    Das wirkt ein bißchen wie die berühmten "dolle fünf Minuten", die auch noch zustätzlich stattfinden kann.

    Oft beginnt hier der der Denkfehler, nämlich "der Hund ist nicht ausgelastet, müssen wir mehr machen!".

    Zwar meint man es nur gut, aber das Gegenteil wird erreicht. Gerade bei reizoffenen Hunden, und Aussies gehören dazu, ist es schwierig, diesen schmalen Bereich von richtiger, altersgerechter Auslastung und DAS ist schon zuviel für den Hund genau zu erwischen. Diese Grenze ist echt minimal!

    Wenn der Hund sich alleine hinlegen kann, dann ist es eigentlich gut! Wenn er schläft, auch gut!

    Wenn er nur in sich ruht, mal mit seinem Kauzueug beschäftigt ist, aber ansonsten kein Theater macht, ist dies auch noch gut!


    Bekommt er auch mal seine Zeit, wo er nur mal für sich toben kann? Ohne Leine, ohne Zwang, eventuell sogar mit anderen Hunden, egal, ob gleiche Altersgruppe oder sogar erwachsene Hunde. Dann laß ihn ruhig mal rennen. Auch wenn es mit der Grenze, ab wann es zuviel ist, finden schwieriger ist, so braucht der Hund diese Zeit zwischendurch schon.

    Der Hund ist 13 Wochen alt!

    Kann sich also noch nicht so lange konzentrieren!

    Deswegen ist die Erwartung, daß der Hund länger auf einem angewiesenen Platz liegen bleibt, während man was anderes macht, etwas zu hoch!


    Wenn Du nicht "verfolgt" werden willst, gibt es zwei Möglichkeiten:

    - räumlich eingrenzen, wie von Dir beschrieben mit Kindergitter

    - sich die Zeit nehmen mehrfach einfach nur stupide von einem Raum zum anderen gehen, ob mit oder ohne Grund, egal! Hauptsache dem Hund wird es langweilig und legt sich von selbst ab

    .dann muss ich mich wieder interessanter machen, damit ich wieder seine Aufmerksamkeit erlange.

    Laß das mal weg.

    Aktiv werden, um überhaupt die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen, ist keine so gute Idee.

    Leine dran und einfach weiter gehen.

    Du kannst den Hund wieder belohnen, WENN er Dich aktiv wieder anschaut.

    Wenn Du Dich "zum Affen machst", könnte es sein, daß Du den eigenen Hund unfreiwillig dafür belohnst, daß er sich anderen Menschen zuwendet. Und in dem Alter ist es normal, daß alles Neue, Fremde interessanter ist, als der eigene Mensch. Den kennt man ja schon!

    Und in dem Alter ist es auch normal, daß die Aufmerksamkeitsspanne nicht so groß ist und lange anhält!

    " Kommando Fuß

    Ich würde mal behaupten, daß Du Dir Dein eigenes Kommando "kaputt" machst. Der Hund kennt es eh noch nicht, kann sich eh noch nicht lange konzentrieren, und lernt nur, daß man auch was anderes machen kann.

    Klar, die Ansätze - wie Du es später mal haben willst - kannst Du schon anfangen zu üben. Aber das Kommando würde ich erst deutlich später einführen wollen, WENN der Hund verstanden hat, worauf es eigentlich ankommt und anfängt, es auch richtig umzusetzen.


    Daß fremde Menschen immer Hunde toll finden, daran wird man sich gewöhnen müssen.

    Es gibt diejenigen, die gerne locken, oder ungefragt tätscheln, oder was auch immer für kreative Ideen sie kommen. Sie gehen ja immer für ihre eigene Situation aus, sind sich nicht im Klaren, was es übergreifend auf andere bedeuten könnte. Warum auch? Ist ja nicht ihr Problem!

    Man muß es nicht hinnehmen!

    Man kann zum Beispiel Lockerfolge verhindern, indem der Hund an der Leine geführt wird, idealerweise den Hund noch auf der abgewandten Seite laufen läßt. Menschen, die direkt auf einem zulaufen, die kann man auch blocken, oder man läuft einfach auf der anderen Straßenseite. Mann kann auch einfach nur laut kommunizieren, was man will.

    Menschen, die höflich sind und lieber erst fragen, denen kann man immer noch anders begegnen, als den aufdringlichen.

    Und nein, ich habe noch keinen cp, oder Stellplatz gefunden, wo ich nach 22 Uhr noch drauf darf. Zumal ich nicht Mal weiß, ob es wirklich 22uhr wird, oder nicht doch später.

    Fährst Du dann auch komplett spontan, also in Form von, jetzt biege ich einfach mal hier ab, weil meine Nase das sagt, oder hast Du schon eine feste Route und somit den Plan, CP XY anzufahren?

    Wenn ich mir die HPs von den Plätzen so ansehe, da haben sie schon ihre feste Zeiten bis wann die Schranken gewöhnlicherweise offen sind, das stimmt schon. Aber manchmal steht auch so ein Satz dabei, im Sinne von: sollten sie schon wissen, daß ihre Ankunftszeit spät(er) ist, dann melden sie das direkt, dann werden wir hierfür auch eine Lösung finden. Wenn das vorab angekündigt und kommuniziert wurde, so haben manche Betreiber wohl auch dafür ein gutes Konzept, was ich dann prima finde! So haben beide Seiten was davon! Das ist ja auch eher die Ausnahme.

    Wäre das dann eine Option für Dich?

    Wenn sie zu der Sorte gehört, während der Läufigkeit eher "unmotiviert" zu sein, wäre dann eine Verschiebung keine Option?

    Dann hättet Ihr alle etwas weniger Streß.

    Es gibt ja auch Hündinnen, die trotz der Läufigkeit so richtig Lust auf Arbeit haben und einfach nur super mitmachen.

    Aber wenn man den Hund praktisch hinter sich herziehen muß :ka:


    Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie es beim Stadteil mit einer läufigen Hündin in der Prüfung aussehen wird.

    Da es bei uns ja wirklich in der Stadt gemacht wird, besteht ja auch die Möglichkeit, daß sowieso dort eine läufige Hündin unterwegs gewesen sein könnte. :denker: