Beiträge von SheltiePower

    Inzwischen scheint mir das Bauchgefühl eher etwas mit Selbstbewusstsein zu tun zu haben

    Hierbei gehe ich wiederum nicht mit.

    Es gibt ja diese Menschen mit enormen Selbstbewusstsein, die es gewohnt sind, dementsprechend aufzutreten, zu handeln, zu bestimmen - und die können auch in ihren Aktionen komplett daneben liegen.

    Manchmal verhindert so ein Selbstbewusstsein auch beim Reflektieren, sie hören quasi diese Stimme nicht mehr, die warnt.

    Ja, oder jemand der in Büchern liest oder bei anderen Hundehalter*innen sieht, dass es auch anders geht. :ka:

    Was manchmal auch der nächste Schritt nach dem ersten Gefühl sein kann.

    Dann liest man nach, oder erkundigt sich.


    Übergänge können ineinander fließen, aber manchmal braucht es nicht unbedingt so ein Hintergrund, sondern nur dieses Gefühl, welches sich meldet, und dann geht es danach weiter.

    Ich selbst habe/hatte als Kind kein tolles Bauchgefühl für Tiere. Ich habe - weil man das so machte - viel über Strafe agiert. so war das damals halt. (zusammengerollte Zeitung und so)

    Auch ein gutes Beispiel!

    Die Kopie von dem, was die Eltern vorgemacht haben.

    Jemand, mit gutem Bauchgefühl, wird merken, daß dies nicht immer der richtige Weg ist, und es auch anders gehen kann.

    Die Fähigkeit, zu entscheiden, wann es wirklich angebracht sein könnte, oder ob es Unrecht ist, hilft dabei, sich zu entwickeln!


    Ärmer dran sind die Menschen, die nicht wissen, daß alles eine Konsequenz haben muß. Die persönliche Freiheit hört da auf, wo andere gestört werden. Aber auch das muß gelernt werden.

    In unserer heutigen Zeit dürfen leider so manche diese Erfahrung nicht mehr machen, dann ist Frust im Erwachsenenalter vorprogrammiert, da eben die Erfahrungswerte fehlen.

    Solche Menschen haben wohl kein gut entwickeltes Bauchgefühl, wenn überhaupt.

    Die Story hat einfach was mit "war ne andere Zeit" zu tun, und nicht unbedingt mit Bauchgefühl. Vermutlich würden es viele 8jährige heute noch genauso machen... man lässt sie halt nicht. Und ganz schlecht kann ich das nicht finden

    Mag sein, daß es was mit "alter Zeit" zu tun hat.

    Ich würde heute auch keinem Kind meinen Hund mitgeben, einfach deshalb, weil ich die Zeit und die Runde mit meinem Hund selbst so genieße!

    Früher war ich auch froh drum gewesen, wenn ich mit einem Hund eine Runde laufen durfte, wo der Besitzer nicht wollte, oder gesundheitlich nicht konnte.

    Hatte das auch nicht regelmäßig gemacht, und auch später das Glück gehabt, daß wir einen Familienhund bekommen hatten.

    Mit diesem hatte ich übrigens auch sehr klare Vorstellungen gehabt, was ich wollte.


    Aber darum geht es ja auch nicht.

    Es geht um Bauchgefühl! Ganz allgemein!

    Manches wird durch die Umgebung und auch ein bißchen über die Erziehung geprägt. Aber eben nicht alles!

    Es kann so manches, was die Eltern oder das nahe Umfeld einem so vorleben, trotzdem so ein komisches Bauchgefühl produzieren! Es ist nicht immer alles richtig, was einem als normaler Alltag gezeigt wird.

    Und manches wird von der eigenen klaren Vorstellung geprägt, und da geht es nur eben mit "austesten" weiter. Gerade beim Lebewesen, egal ob andere Menschen, oder gar Tiere, kriegt man ja recht schnell über deren Reaktionen mit, daß da gerade was nicht in Ordnung ist.

    Die Empathie, das zu bemerken, und die Fähigkeit, darauf angemessen und auch in der Situation richtig zu reagieren, das wird vom Bauchgefühl gesteuert, bzw sogar weiter verstärkt, durch die kürzlich gemachte Erfahrung bereichert!

    Man kann sich richtig durchsetzen, ohne gleich mit dem Kopf durch die Wand gehen zu müssen, oder zu hart durchzugreifen.

    Wer authentisch dabei ist, dem glaubt man ohnehin eher. Da geht man in der gleichen Situation anders um, wenn eine andere Person das macht.

    Und offensichtlich war es im beschriebenen Fall das richtige gewesen. :ka:

    Wäre es anders verlaufen, so hätte Hummel komplett andere Konsequenzen zu spüren bekommen. Nicht nur durch die Halter der Hunde, sondern auch durch die Hunde selbst.

    Ich nutze das nämlich für Rechts :ugly: |) kann ich mir besser merken

    Bei mir heißt es "Rad" .

    Aus dem gleichen Grund, wie bei Dir, R - rechts, leichter zu merken.

    Wollte dies ursprünglich mal nutzen, wenn ich Rad fahre und den Hund an der Leine mitnehme, denn dann muß sie eh rechts von mir laufen. dazu ist es bei mir bisher noch nicht gekommen, aber das Kommando steht!


    Jetzt denken die vorbeikommenden Radfahrer, daß wir brav für sie an der rechten Seite Platz machen und bedanken sich manchmal.

    Also denke ich nicht das sie ein Problem mit einem einzelnen Hund hat

    Ich will Dir nichts unterstellen, oder was behaupten, was in Eurem Fall nicht stimmt.

    Aber ich möchte doch nur ganz kurz auf diesem Punkt hier kommen, was ich von Dir zitiert habe, weil ich selbst als Zuschauer mal was beobachten konnte.

    Und zwar hatte ein einziger Hund mal Streß beim Training in der Gruppe gehabt. Sowas kommt ja schon mal vor, überall, wo Gruppentraining stattfindet.

    Was war? Ein anderer Hund, direkt gegenüber hat diesen fixiert. Dessen Halter hat nix gemerkt und auch seinen Hund nicht im Verhalten abgebrochen.

    Der Trainer hat entweder selbst nichts gemerkt, oder war in seinem Schulter-zuck-Modus gewesen "tja, daß muß der Hund lernen, da muß der eben durch!" .

    Und der Halter vom Hund hatte gerade andere Probleme gehabt, so daß er nicht nach Ursachen gesucht hat.


    Abstand zur Gruppe, das ist das eine.

    Aber manchmal sollten die Feinde auch nicht mal direkt nebeneinander stehen, oder direkt gegenüber arbeiten.


    Das sind eben so die kleinen Dinge.

    Ich habe schon öfters gehört, daß es Hunde geben soll, die perfekt auf dem Platz hören, aber im Alltag einfach eine Katastrophe sind.

    Da liegt der Fehler einfach im Aufbau.


    In Deinem Fall, da würde ich vermuten, Dein Hund fühlt sich unwohl.

    Warum auch immer, das gilt zu ermitteln.

    Es können zum Beispiel die anderen Hunde sein, oder auch nur ein ganz bestimmter, oder zu geringe Distanz zu den anderen, der eigene Ehrgeiz, bzw man ist da deutlich strenger dabei als im Alltag, oder die anderen Menschen, oder gar nur der Trainer sorgen für Unwohlsein.

    Da müßte man schauen, was und warum, und dann sein Training entsprechend anpassen, damit es auch für den Hund toll wird :ka: