Beiträge von SheltiePower

    Einfach dann selber bauen?

    Vor allem, wenn man sowieso schon genaue Vorstellungen hat, was (nicht) sein soll.

    Dann kann es vielleicht nur besser werden, als manche Produkte, die man kaufen kann.


    Bedenke halt nur, daß Holz nun einmal "arbeitet".

    Und bei den Witterungen, denen es ausgesetzt ist, wirst Du regelmäßig was machen müssen.

    Da Hunde ja hecheln, und somit "Dämpfe" ausstoßen, ist es logisch, daß im Inneren auch was passieren kann, neben den Wetterbedingungen.

    Keine Ahnung, ob es "Profi-Equipment" überhaupt gibt, oder DIE Adresse für Hoopers Ausstattung, aber ich könnte mir vorstellen, daß auch "normale" Alltagsgegenstände verwendbar sind.

    Ich selbst mache kein Hoopers, sehe aber ab und an bißchen was vom Training auf dem Platz. Da haben sie ja diese faltbaren Stoff- "Tonnen" , die man ja auch gleichzeitig dazu verwenden könnte, Hundesachen, Trainingszeug darin zu verstauen.

    Manche sind hübsch bunt.

    Heute habe ich noch eine Art Tunnel gesehen, aber nicht so komplett rund und lang wie beim Agility, und eben sehr, sehr viele Torbögen. Wo es diesen süßen Tunnel gibt, keine Ahnung. Ist halt auch schön farbig.

    Und so Mini-Fußball Tore.

    Wir haben hier einen etwas ungewöhnlichen Weg zurück gelegt.

    Sinja, Sheltie, knapp 10 kg

    Sie hatte von Anfang an eine super Entwicklung gemacht. Es war einfach nur toll gewesen!

    Dann, ganz plötzlich, so mit etwa anderthalb Jahren würde ich mal sagen, machte sie eine krasse Wesensänderung durch. Hatte plötzlich nur noch Streß, wurde geräuschempfindlich.

    Wir waren eh beim TA gewesen, weil ich sie eigentlich noch röntgen lassen wollte. Doch vorher wollte ich den mdr-1 Test machen lassen, und wenn wir ohnehin schon dabei waren, auch gleich das große Blutbild mit ALLEN Schilddrüsenwerten.

    Denn ich fand diese Veränderung in ihrem Wesen schon sehr krass! Hatte die Hormone im Verdacht gehabt, weil sie bis dato noch nicht einmal läufig gewesen war! Dem wurde mir sogar vom TA zugestimmt, oder halt Schilddrüse - welches ja auch Einfluß auf Hormonhaushalt übt. und ich wollte es halt auch checken lassen. Einfach nur mal zur Sicherheit.

    Ich hatte diese drei Dinge dann einfach immer und immer wieder betont.

    Zur Erklärung, zu diesem Zeitpunkt war ich auch noch halb taub unterwegs gewesen und die andere Seite hatte nur schwach Sprachverstehen gehabt. Der TA wußte das auch. Trotzdem neigte er stets dazu, leise, und dann noch mit dem Rücken zu mir zu sprechen. Keine Ahnung, ob er mir was gesagt, oder nur zum Hund beruhigend gesprochen hatte. Daher meine x-mal Wiederholungen. Extra betont, was ich alles haben wollte.

    Am Ende kam halt raus, daß er NICHT das große Schilddrüsenprofil hat machen lassen. mdr-1 hatte er auch noch glatt vergessen, oder wie der dreist behauptet hatte, daß wir uns da wohl beide mißverstanden hätten.

    Da hatte ich echt schon so einen Hals gehabt!

    Und als ich dann nachgefragt hatte, WANN die denn den zusätzlichen Test machen würden, kam als Antwort, nur, wenn die anderen Blutwerte (zeigt auf dem Blatt) nicht so ganz in Ordnung wären, oder, wenn eine unerklärliche Verhaltensänderung beim Hund aufgetreten sei.

    Nun ja, wir hatten die Verhaltensveränderund als Thema gehabt, bevor die das Blut abgenommen hatten :muede:


    Nun denn, mir war bereits klar gewesen, daß ich diesem Hund nicht noch einmal die Blutabnahme zumuten wollte, es war schon beim ersten Mal eine Tortur für den Hund gewesen. Und praktischerweise war die letzte Probe kurz vorm Anruf mit der Nachfrage vom TA schon entsorgt worden, denn sonst hätte man das Ganze noch nachholen können.

    Ehe ich es mich versah, war der Hund schon wieder auf dem Tisch, Blut wurde abgezapft - so schnell konnte ich nicht reagieren - und dann wurde mir auch noch zeitgleich gesagt "ich solle, wenn die nichts finden würden, den Hund bitte wie einen normalen Hund behandeln".

    Das hatte mich echt sprachlos gemacht!

    Und mir war halt klar, daß die dann nach so einem Satz auch nichts finden würden! Was auch der Fall gewesen war! So nebenbei bemerkt, es wurde immer noch den mdr-1 Test vergessen! Ich habe sie dann auch nicht mehr röntgen lassen!


    Wie dem auch sei, ich hatte die Nase voll, und wir haben erst einmal so weiter gemacht. Sinja hatte so komisch gelernt, wenn überhaupt, daß ich schon vermutet habe, sie könnte eventuell autistisch sein. Und nein, das habe ich nicht untersuchen lassen. Ich habe einfach alles hingenommen, was sie betraf.

    Statt dessen habe ich gelernt, mit ihrer speziellen Art klar zu kommen. So langsam wurde es dann auch wieder. Aber sie war trotzdem noch ein bißchen gestreßt in bestimmten Situationen, und halt eben die Geräusche.

    Ein paar Jahre später habe ich dann mal wieder, diesmal bei einem anderen Arzt, ein Blutbild machen lassen. Ab einem gewissenen Alter lasse ich meine Hunde eh regelmäßig checken. Also habe ich mir gedacht, frag direkt mal wegen dem Schildddrüsenprofil nach.

    Diesmal wurde meinem Wunsch auch entsprochen.

    Was kam raus.

    Joah, der Wert war ganz nah an der Grenze. Reichte aus, um nicht unbedingt dem Hund Tabletten geben zu müssen, aber es hätte auch nicht geschadet, dem Hund was zu geben. Man könnte es also testen, und ich habe dem sofort zugestimmt. Es galt halt auch nur für einen bestimmten Zeitraum, und dann sollte noch mal nachgeprüft werden.

    Sinja bekam alle 12h eine viertel Tablette. Klingt echt nicht viel, und war auch echt komisch, diese Tabletten in regelmäßigen Abständen vierteln zu müssen. Dann gab es alle 12h eine winzige Tablette. Sinja hatte sie auch brav angenommen.

    Und es war tatsächlich ein komplett neuer Hund gewesen! Ganz anders drauf, auch was das Lernen von neuen Dingen betrifft, das ging auf einmal flotter voran, und nicht nur das, sie zeigte sogar von sich aus bereitwillig Vorschläge an, was man noch üben könnte.

    Es zeigte mir, daß ich mit meinem Verdacht am Anfang richtig gelegen habe. Auch der Arzt sagte dann, daß jetzt mit den Werten alles tipptopp in Ordnung ist! Sinja hatte also ihre Tabletten weiterhin bekommen, und ich habe mich einfach an den "neuen" Hund erfreut.


    Ich denke mir mal, das Ganze ist recht spät erfolgt, so daß sie ihre "Macke" mit den Geräuschen nicht mehr abgebaut hatte. Sie hatte weiterhin auf Geräusche reagiert. Aber der Rest war einfach nur toll gewesen!

    Lust auf Experimente?

    Was würde passieren, wenn der Napf an einer anderen Stelle kommt? Wenn möglich, genau dort, wo sie ohnehin frißt.

    Es könnte ja immerhin sein, daß ihr der aktuelle Platz nicht so sehr behagt :ka:


    Das gleiche "Spiel" könnte man auch mit dem Napf selbst machen. Mal ein anderes Material nehmen. Zum Beispiel, wenn der Napf aus Blech ist, mal eins aus Keramik, oder Plastik nehmen.

    Einfach nur, um mal zu schauen, ob es daran liegen könnte.

    aber er ist schon auf 180 wenn ich mich dem Kofferraum näher

    Dann ist das schon ein Trainingsschritt zuviel gewesen! Und zwar deutlich viel zuviel!

    Wenn er Rabatt macht, wird umgedreht und zurück ins Haus.


    Wenn man ganz gemein sein will, kann man eine Runde um den Block fahren, ohne Hund!

    Ich denke ja das wir es uns selbst versaut haben :weary_face: Da kann der Hund nix für

    Denke ich mir auch.

    Da hattet man schon ansetzen müssen.

    Ein Verhalten, welches sich fünf Jahre lang entwickeln konnte, ist bißchen schwer zu "löschen" .

    Konsequenz ist dann gefragt!

    Für solche Fälle, also Hund hört nicht mehr so gut und/oder sieht auch noch schlecht als recht, hatte ich folgenden Plan:

    Geschirr und Flexileine dran.

    Auch wenn ich eigentlich Flexileinen hasse, für so was sind die Gold wert!

    Hund hat seinen "Freilauf", aber trotzdem noch die Verbindung zu seinem Menschen, bzw. man selbst kann den Hund dann eben schnell stoppen, bzw. durch leichten Zug anzeigen, wo man selbst befindet.


    Eine Gassibekannte von mir, deren Hund im Alter nicht nur sehr, sehr schlecht hörte, sondern auch praktisch nichts mehr sehen konnte, hatte das dann so umgesetzt. Das lief echt perfekt, und für den Menschen deutlich beruhigender ab.


    Ganz ehrlich?

    Ich würde die Geräusche nicht mehr unbedingt schön füttern wollen :ka:

    Wenn bestimmte Frequenzen fehlen, was durchaus ja im zunehmenden Alter normal ist, die kommen ja nicht mehr zurück. Dann stimmen die Geräusche eh nicht mehr, und Hilfsmittel für Hunde, wie CI oder gar ein HG gibt es ohnehin nicht.

    Meine Freundin hatte es damals mit Globuli probiert, es gibt da wohl was gegen Streß dieser Art. Und sie meinte, es hatte dem Hund doch gut geholfen.

    Eventuell wäre das noch für Deinen Hund eine Option?

    Also, mein Leihhund hatte im hohen Alter auch plötzlich Problem mit einem bestimmten Geräusch, und später sind auch noch andere, weitere dazu gekommen, gehabt.

    Bei ihm wurde vermutet, daß er einfach mit der Zeit schlechter gehört hatte.

    Da fallen ja zuerst Frequenzen weg, und dann klingt etwas vertrautes auf einmal anders.

    Eventuell wäre das auch hierbei eine Option?