und meine auch schon öfters gelesen zu haben, dass Hunden Zeichen sogar einfacher fallen als Wörter, da es eher ihrer natürlichen körpersprachlichen Art zu kommunizieren entspräche.
Natürlich ist für den Hund deutlich einfacher, nur über reine Gesten angeleitet zu werden. Körpersprache ist nun einmal einfacher.
Aber auch hierbei gilt, daß man die Bedeutung anlernen muß. Besonders dann, wenn man sich für eine bestimmte Geste entschieden hat. Wenn die Geste für den Gegenüber absolut keinen logischen Sinn ergibt 
Mal - vielleicht ein blödes? - Beispiel.
Hund soll Sitz machen, und der Mensch beugt sich über ihn. Eine typische menschliche Pose, wenn man was erklären will.
Hund beugt sich dem "Druck" und legt sich natürlich hin. Nicht die Bedeutung vom Sitz - was man ja eigentlich erreichen wollte.
Viele Menschen beugen sich dann noch weiter runter und sagen dabei Sitz, oder geben das Sichtsignal dazu. Nur, und das wird nicht bemerkt, drücken Sie mit dem Oberkörper den Hund noch weiter runter - also macht der Hund aus seiner Sicht das einzig richtige.
Auch bei anderen Dingen, wie Fuß laufen, Sitz aus der Bewegung oder auch Platz, oder was man sonst noch so will und extra übt.
Die Menschen merken nicht einmal, daß sie ihrem Hund immer unbewußt Signale geben. Manchmal sieht es so aus, als ob der Hund hellsehen könnte, denn er setzt / legt sich hin, bevor der Mensch sichtbar was macht, oder sogar sagt.
Hunde lesen uns, versuchen schon vorab herauszufinden, was kommen mag, um es auch ja schnell und richtig machen zu können.
Wenn der .Mensch schon im Training darauf achtet, ganz bewußt bestimmte Dinge nicht zu machen, oder erst recht viel zu viele untypischen Bewegungen dabei zu machen, der wird auch merken, ob der Hund wirklich das akustische, oder sichtbare Signal verstanden hat.
Menschen, die dazu neigen, viel zu quatschen, bringen dem Hund unbewußt bei, es kommt viel zu viel blablabla, lohnt sich nicht hinzuhören, da eh keine Bedeutung dahinter steckt.
Manchmal ist sogar falscher Trainingsaufbau und vor allem das falsche Timing beim Hervorholen der Belohnung ausschlaggebend für den Mißerfolg im Trainingsziel. Leider wird oft die "Schuld" nicht bei sich gesucht. Es ist immer der "dumme Hund" , der die Fehler macht.
Das sind so viele Kleinigkeiten, woran es dann bei der Ausbildung vom Hund scheitert.
Kann auch beim reinen Verwenden von Gesten passieren.