Vielleicht auch die Box selbst?
Zu unbequem
zu hart
zu durchsichtig
zu wenig weiches Material
generell zu weich
kein Platz zum Drehen
.........
Was würde passieren, wenn der Hund nur sicher mit dem richtigen Hundezeug angeschnallt mitfahren darf?
Vielleicht auch die Box selbst?
Zu unbequem
zu hart
zu durchsichtig
zu wenig weiches Material
generell zu weich
kein Platz zum Drehen
.........
Was würde passieren, wenn der Hund nur sicher mit dem richtigen Hundezeug angeschnallt mitfahren darf?
Ist mal was passiert?
Ansonsten, eventuell wird die in der von Dir beschriebene Situation für den Hund einfach als zu ruppige Fahrweise empfunden? Also zu harte Stopps, auch wenn man es als Mensch anders empfindet.
Das solltet ihr aber anzweifeln.
Ich glaube, damit sind unerwünschte Verhaltensketten gemeint.
Und das gibt es in der Tat, merkt man sogar auf dem Hundeplatz ![]()
Einfaches Beispiel:
Hund soll SITZ machen.
Man gibt das Kommando, Hund setzt sich hin und bekommt Belohnung.
Nun will der Halter, daß der Hund auch mal eine komplette Minute sitzen bleibt.
Hund steht aber auf, also wird das "korrigiert", indem der Hund wieder ins Sitz gebracht wird. Dafür gibt es wieder eine Belohnung.
Während der Mensch quasi in Gedanken eine Stoppuhr startet, weil der Hund ja mal eine ganze Minute sitzen bleiben soll, ist es dem Hund zu langweilig, zu doof, noch nicht so ganz sicher, ob er sitzen bleiben soll - und steht wieder auf.
Hund wird wieder "korrigiert" und bekommt dafür wieder eine Belohung.
Was lernt der Hund?
Richtig! Es lohnt sich eher, IMMER wieder aufzustehen, weil es ja für die "Korrektur" viel mehr Leckerchen gibt, als wenn der Hund brav eine Minute sitzen bleibt.
Also, Fehler beim Mensch: der hätte einfach immer wieder, gerade am Anfang, wo diese Übung das erste Mal aufgebaut wurde, also für das längere Sitzen bleiben, vermehrt belohnen müssen, denn dann wäre der Hund auch nicht auf die Idee gekommen, eine andere Verhaltenskette aufzubauen, um eben mehr Belohnung zu bekommen.
Anderer Fehler, den ich auch oft beobachten kann:
Wir sind immer noch beim SITZ.
Hund soll es machen, Mensch sagt das bereits bekannte Kommando, und / oder gibt das Signal dazu.
Hund setzt sich aber noch nicht hin, warum auch immer.
Mensch greift zum Beutel und holt die Belohnung schon mal raus und hält es entsprechend hoch.
Zack, Hund setzt sich hin.
Fehler wieder beim Mensch! Denn der hat seinem Hund nun beigebracht, daß man sich nur hinsetzen kann, wenn der Mensch die Belohnung in der Hand hält!
Und nebenbei hat man den Hund für "Ungehorsam" belohnt.
Sowas gibt es schon!
Viele Hund wenden das an, und ganz besonders die schlauen Hunde! ![]()
Na ja, ist ja immer Ansichtssache.
Was ist einem besonders wichtig, was eher weniger?
Dann wird auch entsprechend agiert, und erzogen.
Es ist deutlich leichter, nur einen einzigen Hund zu erziehen, wenn man entsprechende Ziele hat, konsequent bleibt, aber auch das Alter vom Hund im Auge behält und nicht Dinge verlangt, die der Hund noch nicht kann.
Man darf aber auch nicht vergessen, daß in einem Rudel eine kleine Dynamik gibt. Dann kann, obwohl der Hund eigentlich prima hört, doch durch die Bewegung der anderen Hunde "mitgezogen" werden. Das ist normal.
Es ist gut, und auch wichtig, wenn Ihr Euch informiert.
Aber vergeßt bitte eines nicht! Ihr bekommt keine Gebrauchsanweisung, wo man bestimmte Knöpfe drücken muß und schon funktioniert alles.
Das kann bei Maschinen prima so laufen, aber nicht bei Lebewesen!
Schon gar nicht bei Welpen! Deren Aufmerksamkeitsspanne ist noch sehr gering! Würde man da schon JETZT einfordern wollen, was der Hund zwar sowieso lernen sollte, dann wird er überfordert, weil er eben diese Leistung jetzt noch nicht erbringen kann.
Wenn man das mal vergleichen will: Du schickst morgen Dein Kind zum ersten Mal in den Kindergarten, und erwartest, daß es übermorgen schon mit dem Abi in der Tasche nach Hause kommt.
Alles braucht so seine Zeit!
Da braucht es halt eben viel Geduld, eine gehörige Portion Humor und auch mal die Gelassenheit, daß man mal fünfe gerade sein lassen kann. Davon geht auch kein Zacken an der Krone ab!
Das zweite Problem beim vielen Informieren ist, daß man zu sehr kopflastig an die Sache herangeht!
Dann stellt recht schnell der sogenannte Welpenblues ein, wenn man doch gehört, gelesen, oder im Video gesehen hat, daß man es SO macht, und beim eigen Hund will das Ganze einfach nicht funktionieren, obwohl es soooohoooo einfach ausgesehen hatte.
Ich kann nur eines Empfehlen: Genießt die Welpenzeit, denn die geht schnell vorbei.
Fangt schon langsam mit der Erziehung von den Dingen an, die Euch wichtig sind, seid zwar konsequent, aber nicht gemein und unfair zum Hund.
Mir kommt das auch irgendwie viel zu früh vor.
Es muß sich ja alles hormonell noch einschießen und sich entwickeln.
Ich hoffe das Trouble nicht wieder gewinnt, wäre langweilig und "unfair"
Na ja, so langweilig in dem Sinne, wie beim Fußball immer Bayern Meister wird.
Top ausgebildet ist der Hund schon, ja. Konnte man auch erkennen, obwohl mit dem wohl weniger gemacht wurde!
Im direkten Vergleich gefällt mir immer noch Ninja deutlich besser, also von Verhalten und vom Wesen her.
Was mich gestern so ein bißchen genervt hatte, war ihre Aussage, also wie das bei mir angekommen ist: diesmal ist mir egal, ob wir gewinnen werden, mir haben die letzten beide Male gereicht, bzw da war mir das Ergebnis wichtiger gewesen.
Sie hatte ja zu sehr betont, daß der Hund, ihr Training kürzer treten mußte, weil sie ja Familienzuwachs bekommen haben.
Alles durchaus verständlich!
Da ist mir die Szene beim Karate Kid eingefallen, wo Daniel ja gezwungen wurde, seinen Titel zu verteidigen, und Miyagi (schreibt man den so?) gesagt hatte, nö, nicht nötig!
So hätte auch die Starterin handeln können ![]()
Irgendwie haben ihre Aussagen bei mir so ein komisches Geschmäckle hinterlassen ![]()
Gegen hochdrehen bei Futterbelohnung kann man arbeiten!
Gib ihm Futter, worauf er noch kauen muß! Das können weiche Brocken sein, die nur etwas größer sind. Denn Kauen beruhigt!
Zum anderen:
![]()
Es liest sich für mich auch etwas wirr, was Du bisher so geschrieben hast.
Sozial belohnen - ehrlich, ich kenne das nicht! Für mich ist Belohnung genau das, was derjenige, der es bekommen soll, auch als Belohnung ansieht.
Ist Futter Top im Ranking, dann eben das, ansonsten eine Runde zergeln, oder was auch immer.
Wie arbeitest Du generell mit dem Hund?
Agierst Du, oder kommen nur Reaktionen von Dir?
Hast Du bestimmte Ziele im Kopf, also, wie das Endergebnis beim Hund aussehen soll?
Du willst den Hund einerseits nicht einschränken, weil er es ja nicht anders kennt, und es ja nicht "seine Schuld" ist, so, wie er ist, nur - egal wie sein Vorleben auch war, Mitleid ist ein schlechter Berater!
Du willst ja, daß er bestimmte Dinge nicht (mehr) macht, also wirst Du es ihm auch beibringen müssen.
Und dabei kann nun einmal eine Leine, oder Schleppleine helfen.
Denn jeder "Erfolg" beim Hund ist nun einmal, zum anderen Menschen angekommen zu sein. Und wenn auch nur einer von ihm Mitleid mit dem armen Hund hat, der offensichtlich viel zu wenig zu fressen bekommt, und ihm dann was zusteckt, macht Deinen bisherigen Trainingserfolg wieder zunichte und Du fängst wieder bei Null an ![]()
Geld macht nicht glücklich. Alte Weisheit.
Nicht ganz.
Ich kenne es so:
Geld alleine macht nicht glücklich!
Schaaaaade!
Der Willy hätte das beinahe geschafft!