Beiträge von SheltiePower

    Bei ähnlicher Haltung von Händen für bereits bekannte andere Tricks, empfiehlt es sich, einfach selbst eine kleine Änderung vorzunehmen ;)

    Mal als Beispiel: Hund soll Pfote geben, Mensch hält Hand, Fläche nach oben, mit Fingerspitzen zum Hund hin.

    Dann einfach für diesen Kinntrick: Mensch hält Hand zum Hund hin, Fläche zeigt nach unten, Fingerspitzen seitlich

    oder, Hand zur Faust geballt, oder ...... ;)

    Man kann als Mensch auch ein bißchen kreativer sein.

    Ansonsten die "Fehlerquelle" miniminieren, indem man das Target genau so hält, daß der Hund eigentlich keine andere Ideen bekommen könnte. xD

    Gilt aber nicht für die ganz cleveren Hunde. Die überlegen sich dann wirklich, wie sie die "neue Schwierigkeitsstufe 'überwinden'" können :D

    Wenn man einen sogenannten Pfotenhund hat, macht es mehr Sinn, die Hand ganz weit oben zu halten.

    Idalerweise in Kopfnähe, dicht bei der Schnauze vom Hund, so daß der Hund einfacher "ablegen" kann.

    Dies immer wieder gut belohnen!

    Und dabei zwischendurch ruhig einen "Trick" verwenden.

    Kinn berührt die Hand, Click, und dann kommt die Belohnung auch AN der Hand, so daß der Hund wieder mit dem Kinn auf die Handfläche kommt. In der Regel zeigen die Fingerspitzen zum Hund hin, und das Futter kommt mit der anderen Hand am Handballen runter.

    Auf diese Weise übt man so nebenher das "Kleben mit dem Kinn" auf der Hand.

    Fang mit den verschiedenen Postionen nicht zu früh an.

    Du merkst, daß der Hund den Trick wirklich verstanden hat, wenn Du langsam mit dem Hand zur Brusthöhe runter "wanderst", und der Hund nicht mehr die Pfote hochhebt, um die Hand zu berühren, sondern mit dem Kopf runter geht.

    Dann erst würde ich mit verschiedenen Positionen und Situationen üben.

    Alles andere macht irgendwie keinen Sinn.

    Wichtig ist auch, das Signalwort nicht zu früh zu geben. Wer es JETZT schon sagt, obwohl der Hund immer "falsch" anfängt, oder erst was anderes macht, wie Pfote hochheben, der bringt unabsichtlich dem Hund bei, daß alles andere an "Übungen davor" ebenfalls zum Trick gehört, oder das Wort bedeutet komplett was anderes.

    Signalwort immer erst dann einführen, wenn der Hund sicher verstanden hat, was erwartet wird.

    Ui,

    eigentlich sollte es in einem Schwarm mehr Hähne geben, als Hennen.

    Kein Wunder, daß sie Euch nicht so glücklich vorkommen.

    Man kann nicht, wie bei Hühner, einen Hahn mit mehr Hennen halten, denn dann gibt es Streit unter den Weibchen.

    Du darfst eines nicht vergessen!

    Du hast einen jungen Labrador.

    In diesem Alter kommt oft noch "neue Knete" dazu, sprich, alles Gelernte ist dann "schon wieder vergessen", und die Knete muß entsprechend neu geformt werden.

    Da braucht man viel Zeit, sehr viel Humor und noch eine Menge mehr an Geduld.

    Und Hunde sollen auch mal wild durch die Gegend toben dürfen, eben halt dort, wo es geht.

    Damit meine ich nicht die Wiesen und Felder, die zu Bauern gehören, oder öffentliche Parkanlagen, wo eben viele Passanten zu Fuß (teilweise sogar mit Hund(e)), unterwegs sind, oder im Wald. Aber irgendwo, wo es halt erlaubt ist, sollte er mal toben dürfen.

    Hundespielwiesen würde ich persönlich meiden wollen, aber das muß jeder selbst wissen, was er da tut.


    Klar, man kann jetzt schon Dinge üben, die man später im Alltag braucht.

    Aber man muß das Training dem Alter, dem Leistungsstand und auch dem Hund selbst anpassen, und man darf halt noch nicht erwarten, daß der Hund jetzt schon so viel Konzentration aufbringen kann.

    Wenn Ihr da seid,

    wohin geht der Hund dann am liebsten, wenn er sich entspannen will?

    Kann er überhaupt entspannen, wenn Ihr stundenlang auf der Couch sitzt?


    Der Hund kontrolliert uns schon gerne und läuft auch gerne hinterher.

    Wenn Du Zeit hast, dann laufe doch einfach mal den Ganzen Tag duchs Haus. Wechsele immer die Räume, egal, ob Du nun wirklich einen Grund hast, dies zu tun, sei es Hausputz, oder willst was holen, oder weil Du eben "bißchen Sport" machst.

    Folgt der Hund Dir den ganzen Tag?

    Oder legt er sich dann auch mal hin, so frei nach dem Motto 'doofer, dummer Mensch macht unsinnige Dinge'?

    Wenn ja, WO legt er sich am liebsten dabei hin?

    Ich wollte schon fragen, von welcher Rasse wir hier überhaupt reden.

    Gut, daß Du es unten noch einmal angemerkt hast, ebenso das Alter vom Hund!


    Also

    wenn er „drüber“ ist, ihn an die kurze Leine zu nehmen

    Das mache ich so, ich habe aber das Gefühl, dass es nicht hilft

    Klar, kann es nicht funktionieren.

    Das ist sogar kontraproduktiv, wenn der Hund eh schon drüber ist, die Leine kürzer zu nehmen.


    Dinge, die ihn besonders pushen: Ansprache von Menschen oder Menschen mit denen ich mich unterhalte, Sichtung von Hunden die nicht so gut geführt werden oder zu nah sind, im Freilauf schätze ich gewisse Gerüche. Und vielleicht auch meine Energie manchmal (?).

    Was für einen so jungen Labbi "normal" klingt. Die sind so drauf, in solchen Situationen.


    Also, es ist schon mal gut, daß der Hund auch Ruhe kann. Er kann sich im Haus entspannen und sogar pennen. Prima.

    Draußen sollte er auch mal toben dürfen. "Frei" rennen, egal, ob an der Schlepp oder im gesicherten Gelände, sollte der Hund ansonsten nicht hören können.


    Ich würde in so jungem Alter echt Training und Alltag ein bißchen trennen wollen.

    Solange er nichts lernen kann, warum auch immer, Geschirr dran, und Hund "darf" an der Leine ziehen. Das nimmt Dir und dem Hund etwas Streß raus.

    Leinenführigkeit dann ohne die großen Ablenkungen üben. Also erst einmal im Haus, dann im Garten, dann mit gesteigerter Ablenkung. Immer so, daß der Hund stets erfolgreich sein kann, mit dem, was er so tut. Auch das nimmt Euch den Streß raus.

    Es bringt (noch) nichts, ihm in diesen Situationen, wo ihm eh das "Gehirn rausknallt" diese Übungen aufzwingen zu wollen, auch wenn dies natürlich später auch im Alltag Euer Ziel ist.

    Da kommen mir ganz komische Gedanken, was die sich wohl so dabei denken

    Ich weiß nicht, was für komische Gedanken Dir deswegen kommen.

    Ich habe mal von einer Theorie gehört, wieso man lieber "nur" sterilisieren will, als direkt kastrieren - allerdings galt dies eher bei Tieren im Zoo, die in festen Gruppen lebten, bzw. Straßentieren, die sich nicht unkontrolliert vermehren sollten. Da ging es halt darum, daß man gewisse Strukturen im Gefüge nicht verändern wollte.

    Also kann Sterilisation, generell gesehen, durchaus Sinn machen. Auch bei einem Hund, welcher bei einem Menschen in einem normalen Haushalt lebt. Das nur mal so allgemein betrachtet.

    weil beide doch sehr verschieden sind.

    Es gab ja mal eine Zeit, wo man vielen von der Anschaffung eines Borders abgeraten, und lieber zu einem "Border light", also einem Aussie geraten hatte.

    Keine Ahnung, wieso der Aussie als "light" angesehen wurde (habe ich nie so empfunden), aber man wollte wohl aus verständlichen Gründen verhindern, daß sich so viele Menschen unnötigerweise einen Border anschaffen.

    Mittlerweile hört man das ja nicht mehr.

    Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß halt eben diese Kreuzung auch deshalb statt gefunden haben, weil so manch einer gedacht hatte, ist ja eh "Border light", bzw. ist eh Hütehund, da ist es egal, weil die sind doch alle gleich, oder man noch nicht einmal wußte, daß die "geplanten Eltern" zwei verschiedene Spezies waren, wo sie doch optisch recht ähnlich aussahen.

    Also, ist Nachwuchs von denen auch kein Thema, Punkt.

    Daß die Aussies nicht so ganz easy sind, hat man ja doch etwas später deutlicher gemerkt, als dann eben die "falschen Menschen" sich einen Aussie, oder gar einen "Border light" angeschafft haben.