Beiträge von SheltiePower

    Ich muß gstehen, diesen Teil hier

    Alleine an Markerwörtern werde ich da echt aufstocken müssen,

    verstehe ich nicht so ganz :???:


    Ich bin nun komplett raus aus Obi. Der Hund, weswegen ich es extra angefangen habe, ist unerwartet gestorben, und mein Wirbelwindchen ist nicht so wirklich ein Obi Hund. Dafür kann ich wieder vermehrt meinem eigentlichen Hobby nachgehen.

    Heute früh, auf dem Weg zur Arbeit, noch dunkel, 5 Uhr, da habe ich zum ersten Mal in meinem Leben (also in freier Wildbahn, Zoobesuche gelten nicht!) eine Eule gesehen!

    Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet!

    Da saß so ein "unförmiges Ding" auf ein Stück Holz vom Weidezaun, mein normales Licht vom Wagen hatte es kurz erhellt, als ich in die Kurve bog, und deshalb habe ich etwas genauer hingeschaut. Sie hatte auch kurz ihren Kopf gedreht, so daß man halt auch gut erkennen konnte, daß sie einen breiten Kopf und "plattes" Gesicht gehabt hatte.

    Konnte leider nicht viel erkennen, wollte auch nicht weiter stören, indem ich neben ihr stehen bleibe - hätte mir eh nichts gebracht, weil ja das Licht dann auch nicht mehr auf das Tier gerichtet gewesen wäre.

    Und ich glaube, im Dunkeln sieht jede Eule nach einem dunklen Körper und helles Gesichtchen aus :lol:

    Ich hoffe jetzt echt darauf, daß ich sie etwas öfters zu sehen bekomme.

    Und vielleicht auch tagsüber eine Chance habe, sie auf ihrem Ruheplatz (wo dieser auch immer sein mag) sehen zu dürfen. Denn ab und an gehe ich schon dort spazieren.

    Noch was, was auch ganz wichtig ist, weil ich es sehr oft beobachten kann, und ab und an es auch noch bei mir merke.

    Mach Dir vorher selbst klar, was DU willst.

    Ohne Hund, ohne die ganzen Vorbereitungen für den Trick.

    Genauer "Plan" wie alles aussehen soll, und vor allem, wie Du dahin gelangen möchtest.

    Dann fang an, Leckerchen und so vorzubereiten.

    Erst dann geh an den Trick heran.


    Denn, wenn Du noch am Überlegen bist, während der Hund quasi schon zu arbeiten angefangen hat, schafft dies erst Recht Frust, weil Du noch nicht soweit bist, auch keine genauren Vorstellungen hast, dann noch "falsch bestätigst", und der Hund nicht weiß, was er nun machen soll.


    Ist Dein Hund nach dem Click sehr aufgeregt, dann gib im Futter, welches er kauen muß!

    Es kann was größeres, weicheres sein, oder ein Stück Reisscheibe.

    Kauen beruhigt, und es hilft Euch beiden, runter zu kommen, der Hund neigt dann weniger zum Hochfahren und zum Bellen, und Du bist nicht "gezwungen" direkt nach dem Start zu warten, weil der Hund gerade so dermaßen abgeht.

    Gelesen hatte ich, man soll dabei keine Kommandos geben.

    Korrekt!

    Solange der Trick noch nicht richtig sitzt, oder - wenn es komplexer ist - noch nicht fertig ist, kommt kein Wortkommando!

    Man könnte mit einem "mach was" arbeiten, aber auch das muß erst geübt und verstanden werden!

    Ich habe dann auf seinen neben ihm liegenden Ball gezeigt und darauf gewartet,

    Ist eine aktive Bewegung, und somit eine "Ablenkung", es stört sogar beim Denken ;)

    Der Ball wird in so einem Fall ganz nah neben Mensch UND Hund abgelegt, und Du schaust nur den Ball an.

    JEDER Blick zum Ball hin wird belohnt. Auch das Anstupsen. Irgendwann kommt das hochnehmen.

    Diese kleine Bewegung klickst du und gibst ein Leckerchen.

    Noch kurz dazu:

    Futter kommt dann bei solchen Übungen IMMER mit der anderen Hand. Also Clicker loslassen, Futter aus dem Beutel raus und dem Hund geben. Clicker wieder einsammeln. Oder man "markert" mit einem Wort.

    Das Handtarget bleibt so "fixiert", möglichst wenig bewegen - denn wir wollen ja, daß der Hund von sich aus arbeitet und nicht auf Bewegungsreize reagiert, oder durch den Leckerchenduft gelockt wird, weil ja vorhin von dort das Futter gekommen ist.

    Ja, ab und zu klappt das. Kann man aber sicher noch perfektionieren.

    Dann fangen wir damit an.

    Ich habe es vergessen, zu erwähnen!

    Richtig ist es, die Leckerchen NICHT in den Händen zu halten.

    Entweder in einem Beutel an dem Körper, oder in der Schüssel auf dem Tisch - oder sonstwie außer Reichweite vom Hund, und auch so, daß der Hund nicht abgelenkt wird.

    Du legst den Ball ab, Hund bringt Dir den Ball IN die Hand - Click!

    Das immer wieder machen!

    Dann auf saubere Ausführung achten!

    Dann Hand mal anders halten, so daß der Hund mehr laufen muß, um das "Ziel" auch wirklich zu treffen.

    Dann der nächste Schritt: Behälter, Eimer zwischen Deine Beinen und Hand drüber.

    Hund immer noch Ball IN die Hand geben lassen, und immer noch IMMER Click für die die richtige Ausführung.

    Wenn es gut klappt, und der Behälter nicht stört, dann die Hand leicht neigen, so daß der Ball in den Behälter fallen muß. Click immer noch bei Berühung der Hand.

    Nächster Schritt, kurz, bevor der Hund den Ball losläßt, die Handwegziehen und Click!

    Das dann, zur Sicherheit, zwischendurch noch mal "verfestigen", daß der Hund ab und an noch die Hand berührt und den Click bekommt, und dann wieder Hand wegziehen, beim Loslassen vom Ball.

    Klappt auch dies gut, die Hand nur kurz näher an den Behälter halten, wenn der Hund den Kopf senkt und den Ball fallen läßt, prima! CIick!

    Wenn er einfach so den Ball fallen läßt, auch gut! Eventuell den Behälter dann polstern, damit der Ball nicht von alleine rausspringen kann.


    So würde ich es aufbauen!

    Achte darauf, daß die sogenannte Clickrate hoch bleibt! Je mehr Clicks innerhalb kurzer Zeit (natürlich bei richtigen Aktionen) kommen, desto besser ist das für die Motivation beim Hund.


    Viel Erfolg!

    Wenn ich etwas anderes erwarte und den Clicker in der Hand halte, setzt er sich einfach nur vor mich hin und wartet auf den Click.

    Na ja, der Hund tut ja genau das, was Du ihm bisher so beigebracht hast ;)

    Habe dafür kleine Stückchen Fleischwurst genommen und ihn erstmal darauf konditiniert. Click -Wurst, click-Wurst und das so 3 Tage.


    Das ist auch einer der Gründe, wieso ich grundsätzlich nicht "konditioniere".

    Denn auch im Alltag, wenn man den Clicker direkt für Dinge nutzt, die man braucht, kann der Hund so "nebenher" verstehen lernen, was das Click bedeutet, und wie er es selbst auslösen kann.


    Gibt es irgendwas, was Du unbedingt dem Hund mit Hilfe des Clickers beibringen möchtest?


    Edit:

    noch kurz was hierzu:

    Dauert es zu lange, bellt er oder springt mich an :denker: Irgendwas ist also komplett falsch gelaufen.

    Aus Hundesicht logisch!

    Bisher hat er ja immer den Click bekommen.

    Jetzt weiß er nicht, was er soll, und von Dir kommt keine Hilfe. Anstarren hilft nicht, weil der Hund sich nicht nur "beobachtet" fühlt, sondern sich auch dem Erwartungsdruck ausgesetzt sieht.

    Klar, daß er dann aus Überforderung und Und Unsicherheit in Übersprungshandlung verfällt ;)