Ich bin jezt auch etwas verwirrt!
Also zu dem hier:
Auch, wenn ich mich jetzt sehr unbeliebt mache, aber ein Haustier ist ein Haustier und bleibt ein Haustier und wir würden unser Leben sicher nicht um einen Hund herum gestalten, sondern würden ihn in unser Familienleben aufnehmen und ihn daran teilhaben lassen.
Darin sehe ich kein so großes Problem.
Eigentlich ist es sogar das Beste, was einem Hund passieren kann 
Wenn man bedenkt, wie viele Hundeanfänger quasi nonstopp um ihren Hund herumwuseln, jedes Zucken analysieren, und lieber fürs jedes Niesen schon zum TA schleppen. Wir wissen alle, daß es keinem Hund, ja keinem Lebenwesen gut tut, wenn es "das Nabel der Welt" in seiner Umgebung ist.
Dazu gibt es hier im DF etliche Threads!
Bißchen mehr Abstand, und vor allem direkt so viel Normaliltät im Alltag ist das Beste, was einem passieren kann.
Hier wird sich ja nicht gleich ein Schäferhund oder gar ein HSH angeschafft, wo es sehr wohl nötig sein könnte, sich "das Leben um den Hund herum zu gestalten".
Es wird nach einem passenden, unkomplizierten Begleiter gesucht, und da sollte es sehr wohl möglich sein, daß der Hund einfach in seinem Umfeld als einen Teil der Familie mit dem entsprechenden Platz aufwächst.
Ohne großes Gewese um den Hund herum!
Ich weiß nun nicht ob ich die Einzige bin die hier objektiv mitliest, doch für mich hören sich die Voraussetzungen wirklich gut an!
Ich sehe auch nicht so das große Problem.
Wenn allerdings immer noch Zweifel vorhanden sind, würde ich mir an der TS' Stelle überlegen, woher diese kommen! Denn Zweifel werden nicht ohne Grund da sein.
Ansonsten, wenn es nur die berühmte Angst vor dem nächsten Schritt ist, nachdem man sich schon dazu entschlossen hat - nun denn, dann wären viele Ehen wohl doch nicht geschlossen worden, oder viele Paare noch ein paar Jährchen mehr kinderlos geblieben, oder man hat einen schulischen oder beruflichen Schritt nicht wahrgenommen, oder, oder, oder .....
Wie gesagt, bißchen Zweifel, Angst vor der eigenen Courage, das ist normal, das gehört zum Leben dazu.
Dann liegt es an einem selbst, wie man damit umgeht. Man kennt sich selbst schließlich am besten, und wenn man sicheren Rückhalt in der Familie hat, ist dies auch hilfreich!
Die Entscheidung liegt auch an einem selbst und mit den Konsequenzen muß man dann halt eh immer leben.
Egal, ob man sich nun zu was entschieden hat, oder es doch lieber sein läßt.
Das sind genau die Argumente der Menschen, die ich in meinem ersten Post meine, die einem Hund letztlich doch keine eigene Persönlichkeit und höchstens sehr untergeordnete Bedürfnisse zugestehen und wenig Lust haben, sich emotional da reinzuversetzen.
Das streitet doch niemand ab, daß Hunde eigene Persönlichkeiten haben!
Nur weil man seinen (zukünftigen) Hund als "Hund", oder "Haustier" betitelt, heißt es noch lange nicht, daß es weniger geliebt wird, oder es als Lebewesen ohne Bedürfnisse oder gar eigene Gefühle betrachtet.
Ich sehe es eher viel besorgniserregender an, wenn man direkt sein Hund als "x-tes Kind in der Familie", und sich selbst als "Mama" oder "Papa" vom Hund betitelt. Scherzhaft mag das noch angehen.
Aber es gibt auch diejenigen, die es wirklich wörtllich genau so meinen, und diese Hunde können dann einem leid tun!
und dem Punkt, dass ich exakt so eine Konstellation kenne und eben den Verlauf, den es genommen hat.
Tja, das ist eine.
Dumm, daß es schief gelaufen ist.
Und ja, es könnte sein, daß .......
Aber, genausogut kann es sein, daß es wunderbar laufen wird.
ICH habe keine Glaskugel! Ich werde also nicht behaupten können, daß es so und so verlaufen wird. Wie auch?
So, wie ich weiß, daß es schief laufen könnte, so weiß ich auch, daß es so viele Konstellataionen gibt, wo es nicht nur prima verlaufen ist, sondern diese Menschen sogar mit ihren (neuen) Herausforderungen gewachsen sind! Im Nachhinein konnten sie sich nicht mehr vorstellen, warum sie überhaupt gezweifelt haben.
Diese Entscheidung bleibt immer beim Menschen selbst!
Zur Allergie noch was kurz:
Ich bin als Kind mit einem Zwergpudel aufgewachsen. Meine Ma hatte dann plötzlich auf einmal auf ihn allergisch reagiert. Und das, obwohl man immer sagt, daß gerade Pudel für Allergiker gut sein sollen. Das mag auf viele Menschen zutreffen, aber es gibt auch Ausnahmen!
Bei uns im Dorf gibt es einen, der hatte mal erzählt, er ist auch allergisch gegen Hunde, aber er reagiert auf Terrier überhaupt nicht. Er hatte sich damals extra von irgendwoher Haare von Hunden mitgeben lassen, und das wohl irgendwie getestet. Jetzt haben sie einen Jack Russell.