@ apanatschi,
ohne es gleich böse zu meinen,
aber,
wenn ich mir so Deine Beiträge durchlese,
wann und aus welchen Gründen Du die Hunde kastrieren lassen willst, und zwar für Rüde und Hündin,
dann frage ich mich auch schon ein wenig, warum Du Dir dann überhaupt einen Hund anschaffst?
Ich meine,
die geschlechsspezifischen Merkmale machen doch auch unsere Hunde aus, neben dem eigenen Charakter und von mir aus auch den rassentypischen Eigenschaften.
Sicherlich könnte das während der Pubertät etwas "anstrengend" werden, und man muß sich da eine Menge einfallen lassen, um dem entgegen steuern zu können.
Aber, man muß dies halt auch in "Angriff" nehmen.
Ich nenne es schlicht und einfach "Erziehung".
Klar,
es kann anstrengend werden, mal mehr oder mal weniger, je nach Hund.
Aber es lohnt sich auch.
Ich glaube,
in diesem Fall könnte man es ruhig mal mit der Menschenwelt vergleichen.
Wenn man Kinder hat.
Bei denen fängt ja, sagen wir mal so ab 12 Jahren, auch so etwa die Pubertät an.
Dann geben sie Widerworte, sie wollen nicht mehr hören, ignorieren die elterlichen Regeln.
Und wehe man wagt es, diesen Kids über Blümchen und Bienchen aufzuklären, denn sie wissen es doch alles besser.
Nettgemeinte Ratschläge werden umgetauft in "boah, die Alten können einen nicht in Ruhe lassen!" und so weiter.
Auch hierbei gilt,
während die einen Elternpaare es mit ihren Kids noch "relativ einfach" haben, verzweifeln andere Paare schon längst an ihrem Nachwuchs und fragen sich ständig, was sie in ihrer Erziehung falsch gemacht haben.
Und ich glaube kaum, daß man da auf die Idee kommen würde, diesen jungen, gerade in ihrer Entwicklung befindenen Menschlein zu kastrieren, nur damit man es als Eltern "leichter" hat.
Man weiß nun mal, daß diese Entwicklungsphase auftritt, hofft, daß diese nicht so schlimm ausfällt und man da irgendwie dagegensteuern kann.
Schöne Grüße noch
SheltiePower