Beiträge von SheltiePower

    Zitat

    das ist auch mal ne idee.... ich hoffe halt nur dass er nicht in seinen eigenen korb macht.


    Die Wahrscheinlichkeit, daß er dann in seinem Korb macht, ist dann doch recht groß!
    Wenn er muß, dann muß er!
    Er wird dann nichts "zurückhalten" können.
    Welpen können ihre Blase noch nicht so kontrollieren, wie man es von einem erwachsenen Hund her kennt.
    Die Fähigkeit dazu kommt erst Wochen später.

    Und es gibt auch Welpen,
    die fiepen nicht. Sie werden nur unruhig, fangen an zu schnüffeln, drehen sich im Kreis, kratzen dann am Gitter und so.
    Wenn Du davon nicht wach werden solltest, dann wird der Hund notgedrungenermaßen sich schon im Korb "entleeren".

    Ich würde da auch eher zu tendieren,
    den Wecker zu stellen und mit dem Hund rauszugehen, wenn er zur gestellten Zeit wach sein sollte.
    Den Kleinen extra für die "Nachtrunde" zu wecken, würde ich nicht.
    Dann lieber beim nächsten Mal eine andere Zeit einstellen ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :D

    Ich kenne das!

    Wenn Du es aber schaffen solltest,
    dann hast Du eine Menge damit erreicht.
    Ich spreche da echt aus Erfahrung.
    Ruhe wird Euch beiden wohl ganz gut tun.


    Das wird schon werden!
    Du wirst schon den richtigen Weg für Euch Zwei wählen ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    hatte mal vor einer ganzen Weile nen Clicker konditioniert und dann aber auf das Sagen des Wortes "Feeeeeeiiiiiiiiiin" umgeschwängt,
    das sag ich auch immer wenn sie was fein macht, allerdings hab ich manchmal den Eindruck ein Wort als Belohnung reicht ihr nicht aus und sie erwartet mehr...

    :???:

    Das Wort, oder der Clicker alleine soll ja auch nicht DIE Belohnung sein.
    Sondern es ist eher eine Art Versprechen!
    Es bedeutet: "DAS, was du da gerade machst, ist toll, und DAFÜR bekommst du auch eine Belohnung!"

    Es hilft Dir beim punktgenauen Bestätigen des Hundes,
    und Du kannst dann anschließend relativ ruhig die versprochene Belohnung geben.

    Mehr hatte ich nicht gemeint ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat

    Sie bekommt seit ca. einem Monat kein Futter mehr aus dem Napf, sondern nur noch für Leinenführigkeits-Erfolge und zum Suchen im Wald...
    Leider habe ich das Gefühl, dass ihr das nicht ausreicht, weil sie mir das Futter aus der Hand fetzt- da ist manchmal fast meine Hand mit ab.
    Normalerweise würde ich ihr das Futter ja nur geben, wenn sie es ruhig nimmt, aber beim "Fuß" übem muss ich ja im Laufen relativ zügig belohnen, damit sie das verknüpfen kann.


    Sag mal,
    besteht die Möglichkeit, daß Du bei der Futtergabe selbst so "hektische Bewegungen" machst?
    Gerade, weil Du ja selbst schreibst, Du müßtest das Futter beim Laufen relativ zügig geben, damit sie es als Belohnung verknüpft.

    Hast Du schon mal überlegt,
    mit dem Clicker oder mit einem sogenannten Superwort zu arbeiten?
    Dann kannst Du den Hund punktgenau für sein richtiges Verhalten bestätigen, und Dir trotzdem "relativ viel Zeit" bei der versprochene Futtergabe lassen.
    Dann werden Deine Bewegungen auch wieder etwas ruhiger, weil Du Deinen Hund ja schon "belohnt" hast.
    Und Dein Hund kann so nebenbei lernen, daß es sich auch danach lohnt, "ruhiger" zu bleiben, anstatt gleich "Deine Hand mit auffressen zu müssen".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Mit 9 Wochen könnte es aber auch gut sein, das sich das Fell noch in ne andere Richtung entwickelt.

    Möglich wäre bestimmt alles.
    Klar!

    Aber ich glaube auch in diesem Fall, daß etwas kurzfelliges mitgemischt haben könnte.
    Selbst meine kleine Maus hatte mit 9 Wochen mehr "Fell" gehabt.


    @ TS,

    hast Du eventuell auch ein Standfoto?

    Aber süß ist Dein Kleiner auf jeden Fall! :D


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Also,

    bisher konnte ich nicht wirklich etwas "falsches" in Deiner Erziehungsmethode erkennen.
    Für mich liest es sich schon so, daß Du Dich "auf dem richtigen Weg" befindest.

    Wie "BlueSea" schon bemerkt hat, liest Du Dich recht konsequent!
    Das ist ja auch okay.
    Vielleicht solltest Du, trotz der Konsequenz auch mal etwas "lockerer" sein, nicht zu viel Druck aufzubauen.
    Immer in kleineren Schritten arbeiten, und jeden "Erfolg" mal so richtig "feiern"?
    Das kann die Motivation beim Hund auch ganz schön steigern.
    Und sie wird Dir freiwillig einiges anbieten.


    Ich denke mal,
    Dein "Durcheinander" findet mehr im Deinem Kopf statt.
    Sortiere das doch erst mal.
    Mach eine Liste!
    Schreib auf, was gut ist, was nicht so schön läuft und was auf jeden Fall Verbesserung bedarf.
    Dann mach Dir auch Notizen dazu, wie es am Ende "aussehen" soll, und wie Du zu diesem "Ziel" kommen möchtest.
    Und dann fang erst an.

    Manche Baustellen kann man parallel "bearbeiten", bei anderen ist es vielleicht besser, wenn man sich erst einmal nur auf "das Eine" konzentriert.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hi,

    ich würde die Leckerchen auch nicht in der Hand halten!
    Sondern erst dann rausholen, wenn sie was richtig gemacht hat.

    Wie wäre es mit Clickern?
    Oder ein Superwort (Markerwort / Clickerwort) vorher benutzen?
    Dann kannst Du sie punktgenau bestätigen.

    Ich bin kein Fan vom "Bestechen" oder "Locken",
    aber punktgenau belohnen kann man den Hund schon.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    :???:

    Zitat

    leinenführigkeit? schwierige sache. gehen wir aus dem haus, wird ersteinmal gezogen - und das wird immer doller! wenn sie sich dann gelöst hat fang ich an mit dem üblichen.
    richtungswechseln, tempowechsel, mal stehen bleiben. das wird alles kommentarlos ausgeführt, und sie bekommt auch keine leckerlie.
    nach ca 3/4 minuten klappt das ganze und sie läuft im fuss. allerdings nur kurz und schon gar nicht wenn sie etwas tolles riecht oder gar sieht. also geht das ganze spiel wieder von vorn los.

    Vielleicht ist das hier Dein "Fehler"?
    Ich würde mit der Leinenführigkeit schon direkt am Haus anfangen, eigentlich sogar schon im Haus, also bevor die Tür offen ist.
    Es wird erst weiter gegangen, wenn der Hund sich "benimmt".

    Sollte der Hund allerdings ganz dringend "müssen", dann würde ich vorschlagen, beim nächsten Mal etwas früher das Haus verlassen, und das am Anfang ruhig auch eine Weile beibehalten.

    Ist Dein Hund verfressen?
    Wenn ja, würde ich das echt ausnutzen.
    Sie erarbeitet sich ihr Futter, und zwar, wenn sie beim Gassi bei Dir ist, also nicht zieht, auch sonst so auf Dich achtet.
    Belohn das ruhig.
    Dabei nur aufpassen, daß da keine falsche Verhaltenskette entsteht ;)
    Also, Hund lernt: "Ich muß ziehen, dann Frauchen dolle angucken, und schon bekomme ich meine Leckerchen!"

    Bestätige für jedes Verhalten in die richtige Richtung von Deinem Hund.
    Denn nur so kann sie eine Vorstellung davon entwickeln, was Du überhaupt von ihr haben willst.
    Es muß natürlich nicht immer in Form von Leckerchen sein. Es kann auch rein stimmliches Lob sein, wenn der Hund darauf gut reagiert.
    Sie sollte halt nur ein "Feedback" erhalten, daß sie das, was sie da gerade tut, genau in Deinen Augen richtig macht.

    Vielleicht hatte sie es vorher nicht gelernt?
    Möglich, daß sie statt dessen gelernt hat, daß sie nur mit Ziehen zum Ziel kommt. Dann ist klar, daß sie dieses erlernte Verhalten so schnell nicht abschalten wird.
    Da wirst Du ihr erst einmal "helfen" müssen.
    Mach Dich "interessanter" für sie.
    Wenn das nur in Form von Handfütterung gehen sollte, dann nutz es am Anfang erst mal aus.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    um noch einmal zu Deinem Problem zurückzukommen:
    Du sagtest ja schon, daß Deine Hündin gut hört, wenn sie an der Leine ist.
    Sobald sie offline ist, ist sie weg und jagt.

    Deine Hündin ist schlau!
    Sie hat sehr schnell gemerkt, daß Du nichts mehr tun kannst, sobald sie "frei" ist. Sie kostet das regelrecht aus.
    Und, sie belohnt sich dabei selbst ihr "Ungehorsam" Dir gegenüber.

    Ob sie nun wirklich "nur" spielen will?
    Oder noch keine Ahnung von dem hat, was sie da eigentlich macht?
    Oder, ob es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie den "nächsten Schritt" macht und die Tiere tötet (sei es nun aus Versehen oder mit voller Absicht), lassen wir erst einmal außen vor.

    Wichtig ist erst einmal,
    daß sie lernt, daß es so nicht mehr weiter gehen kann!
    Das ist ein "Fehlverhalten" von ihr, welches Du nicht haben willst.
    Also, muß sie erst einmal lernen, daß ihr Verhalten Konsequenzen hat.
    In ihrem Fall bedeutet das also: Solange du nicht zuverlässig auf mich hörst, wenn du offline bist, hast du auch keinen "richtigen" Freilauf mehr!

    Mit anderen Worten,
    Dir wird nichts anderes übrigbleiben, als sie in nächster Zeit ständig an der Schleppleine zu lassen. Nur so kannst Du verhindern, daß sie sich selbst belohnt!
    Auch wenn sie (noch) nicht jagen soll, so ist die reine Rennerei hinter dem Wild her schon die Belohnung schlechthin für den Hund.
    Mal ganz abgesehen davon, daß das gejagte Wild sich nicht darüber freuen wird. Für ihn ist es purer Überlebenskampf. Ihm wird es egal sein, ob der Hund "nur spielen will". Für so ein Wild ist alles nun mal Ernst.

    Deshalb solltest Du auch dafür sorgen, daß Dein Hund lernt, daß auch nur die reine Spielerei mit dem Wild unerwünscht ist.
    Selbst wenn Dein Hund (noch) kein Wild reißt, so kann das gejagte Tier an Herzversagen sterben, sei es durch die Rennerei, ausgelöst durch den Schock, vor Erschöpfung, weil es eine zeitlang nichts mehr gefressen hatte, und so weiter und so fort.


    Ich würde auch dazu tendieren, erst mit einer kürzeren Schleppleine anzufangen. Dann wird knallhart mit dem Hund geübt. Sie muß lernen, daß der vorgegebene Radius, den Du ihr erlaubst, in Ordnung ist.
    Erst, wenn das klappt, kannst Du gerne den Radius erweitern. Sie bekommt nur noch Zugeständnisse von Deiner Seite aus, wenn sie gut hört.
    Meint sie mal wieder, nicht hören zu müssen, dann wird halt die Schlepp wieder kürzer genommen.
    Irgendwann merkt der Hund, daß sie nur mehr "Freiheiten" hat, wenn sie auch gut hört.

    Anfangs würde ich die Schlepp noch in der Hand (bitte Handschuhe dabei nicht vergessen - wegen Verletzungsgefahr!) festhalten. So kann sie auf keinen Fall weg.
    Wenn Du merkst, daß sie relativ gut hört, würde ich anfangen, die Schlepp auf den Boden hinter ihr herschleifen zu lassen. Auch das sollte eine lange Zeit geübt werden.
    Später kannst Du dazu hinüber gehen, daß Du die Schlepp langsam "ausschleichst", indem Du das Teil immer kürzer machst.

    Diese "Versteckspiele" mit dem Hund, wenn dieser nicht hören sollte, kannst Du auch gerne mit der Schlepp in der Hand durchziehen.

    Ich an Deiner Stelle würde auch öfters mal die Richtungen wechseln, oder einfach mich mal umdrehen und den Weg zurück gehen, wenn ich merke, daß der Hund nicht mehr auf Dich achtet.
    Nicht rufen, nicht an der Schlepp ziehen / zupfen, sondern einfach kommentarlos umdrehen, oder Richtung wechseln und stur den "neuen" Weg gehen, bis sie wieder bei Dir ist.
    Nur so lernt sie, daß es sich durchaus lohnt, Dich im Auge zu behalten. Nicht Du mußt auf sie achten, sondern sie auf Dich!

    Dabei auch so nebenbei mal am Rückruf üben. Ganz spontan, zwischendurch, muß nicht immer ein "Grund" (jemand kommt mit Hund, Jogger und Co.) vorhanden sein.
    Warum ich das vorschlage?
    Weil viele Hunde irgendwann merken, daß sie nur zurückgerufen werden, wenn was kommt. Die neigen dazu, sobald das Frauchen oder das Herrchen ruft, ihre Umgebung abzuscannen, um zu sehen, warum sie zurückgerufen werden. Wenn sie dann offline sind, könnte es sein, daß sie dann zum "Objekt" hin rennen, anstatt den Befehl auszuführen (reine Selbstbelohnung!). Und das wollen wir ja nicht! Der Hund muß lernen, daß es sich immer lohnt, zum Herrchen oder / und Frauchen zurückzulaufen, sobald sie rufen.

    Aber auch nicht zu oft machen.
    Man kann es zu Hause, in der Wohnung aufbauen, da keine Ablenkung dort vorhanden sein wird.
    Klappt es gut, kann man im Garten, eingezäunte Freilauffläche, einsame Feldwege weiter üben.
    Der nächste Schritt wäre dann, die Ablenkung langsam einzubauen. Erst auf Distanz, später den Abstand zu den "Objekten" langsam verkleinern.


    Viel Erfolg beim Training,
    und schöne Grüße noch
    SheltiePower