Beiträge von SheltiePower

    Hallo!

    Erst einmal: junge Hunde kommen, teilweise mit Eintritt der Pubertät, in eine sogenannte "Unsicherheitsphase" rein. Da kann es vorkommen, daß alles, was eigentlich "normal" und bekannt ist, plötzlich zu wahre Monster mutieren.
    Straßenlaterne auf der anderen Straßenseite = unheimlich
    Mülltonne im Hof = unheimlich
    geparkte Autos = haben doch nie dort gestanden!
    und so weiter...
    Das könnte eine Erklärung zu ihrem Verhalten sein.


    Es könnte allerdings auch sein, daß Du ihr unabsichtlich etwas "falsches" beigebracht hast.
    Und zwar mit Deiner Aktion am Silvester.

    Zitat

    Sie hatte schon ein wenig Angst, aber ich denke, ich hab sie beruhigen können.

    Wie hast Du sie denn beruhigt, wenn ich mal fragen darf?

    Zitat

    Um Mitternacht sind wir dann von Fenster zu Fenster gehüpft und haben geschaut, was da so einen Krach macht. Sie stand auch mit normaler Rutenhaltung neben mir und hat neugierig geguckt.

    Jetzt kommen wir zu dem Teil, wo ich denke, daß Du ihr etwas "falsches" beigebracht hast.
    Das ist nur eine Vermutung meinerseits, eine Theorie. Die muß also nicht stimmen.
    Also, wäre es möglich, daß Du durch Deine Aktion, eventuell warst Du dabei sogar noch unsicher, ganz bestimmt aber aufgeregt, "gezeigt" hast, daß da was nicht "in Ordnung" ist.
    Klar, das alles ist draußen passiert, aber Du hast in der Wohnung "Theater" gemacht.
    Mein Gefühl sagt mir, daß Du ihr aus Versehen vermittelt hast, daß die Wohnung nicht mehr sicher ist :ka:

    Zitat

    Ich hab auch das Gefühl, dass sie sich nach dem Gassi gehen fast streubt, wieder in die Wohnung zu gehen.... Gaaaanz seltsam.

    Nicht, wenn das, was ich weiter oben beschrieben habe, tatsächlich zutreffen würde.


    Hier aus der Ferne, also am Computer, kann man da schlecht helfen.
    Ich persönlich würde Dir raten, da Du ja sowieso schon in einer Hundeschule bist, sprich Deinen Trainer mal auf das ganz spezielle Problem an. Er sollte Dir helfen können. Er könnte sich das bei Euch Zuhause anschauen. Ein Trainer vor Ort kann viel mehr sehen, Dir einiges erklären und auf jeden Fall gute Tipps geben, wie Du das Problem in den Griff bekommen kannst.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :D

    Ich würde nicht so weit gehen und behaupten, daß Ihr zu "doof" seid, um irgendetwas zu erkennen.

    Ich denke mir einfach mal, daß Ihr eher zu spät gewesen seid.
    :ka:
    Das ist normal.
    Mit der Zeit kommt das Gefühl dafür.

    Wenn mehr Aktion im Hause ist, also in der Wachphasen, dann "müssen" die Welpen halt auch öfters, auch wenn sie grad erst noch draußen waren.

    Erst, wenn die "Unfälle" im Hause weniger werden, wird er so langsam verstehen, daß seine Geschäfte nach draußen gehören.
    Im Augenblick ist alles für den Hund "normal", egal, wo er grad macht.
    Besonders, wenn es noch vom letzten Mal so gut riecht. ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Es gibt doch Hundeleinen aus Kette.
    Nur der Griff ist dann aus Leder, oder einem anderen Teil, damit es für die Menschen handlicher ist.
    Wäre das was für Dich, bzw. für Deinen Hund?


    Parallel würde ich dann aber trotzdem mit dem Hund üben wollen, daß an Leinen kauen nicht erwünscht ist ;)

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zum Clickern selbst: Du kannst jederzeit da einsteigen.
    Es spielt keine Rolle, wie jung oder alt der Hund ist. Er kann es immer noch lernen. ;)


    Zu dem hier:

    Zitat

    Jetzt bin ich aber auch noch leider etwas überfragt, da ich in einem anderen Thread gerade einen Satz wie diesen gelesen habe: " ...clickern die flexible Denkleistung des Hundes senkt" :???:

    Richtig oder falsch?


    Es gibt da kein "richtig oder falsch".
    Eher sollte man sich überlegen, ob diese Art zu Arbeiten einem selbst liegt.
    Dazu müßte man sich eventuell ein wenig einlesen, und an der punktgenauen Bestätigung noch etwas üben.
    Und dann sollte man sich fragen, was man überhaupt "machen", also mit dem Clicker erreichen will.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Den Bericht habe ich nicht gelesen, kenne diesen also nicht.

    Aber das hier:

    Zitat

    In diesem Beitrag gibt es eine Pro- und Contraliste und bei der Contraliste macht mir Sorgen wie darüber geschrieben wird, dass clickern die flexible Denkleistung des Hundes senkt. Da wird geschrieben, dass die Hunde sich nicht mehr direkt mit dem Problem befassen und nur auf den Click warten.

    kann ich mir nur sehr schwer vorstellen. :???:
    Eher habe ich das Gefühl, daß Hunde, die geclickert werden, viel eher "selbstständig" mitdenken und von sich aus aktiv mitarbeiten.

    Wurden in dem Bericht Beispiele genannt?
    Worauf bezieht sich die Aussage?


    Neugierige Grüße
    SheltiePower

    Zitat

    Dafür aber auch eine Frage. Bei uns wird im Moment nur ein Hund geclickert. Wie ist das denn, wenn ich mit dem anderen Hund auch anfange? Können die Hunde unterscheiden, wenn sie grad nicht dran sind. Oder funktioniert das nicht, weil der andere Hund den Clicker hört, aber kein Leckerchen bekommt. Wir haben zwei verschiedene Clicker, aber ob sie sich soooo unterschiedlich anhören?

    Ich würde es mal so sagen:
    Die Hunde merken ja schon, wer damit "gemeint" ist ;)
    Wenn der eine Hund "geparkt" ist, wird er lernen, daß die Clicks grad nicht für ihn sind.
    Ich gehe mal davon aus, daß eine gewisse Distanz zwischen dem "geparkten" Hund und demjenigen, der grad im "Arbeitsmodus" ist, besteht.

    Sonst würde mir das bei meinen Beiden zu kompliziert werden ;)

    Wenn es Dir lieber ist, kannst Du tatsächlich mit zwei verschiedenen Clickern arbeiten. Ich glaube schon, daß die Hunde da einen Unterschied heraushören können. Sie hören ja zigmal besser als wir Menschen.
    Ansonsten wäre eventuell ein Markerwort pro Hund für Dich eventuell eine Alternative?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat

    Boomer tanzt ihr jetzt auf der Nase rum und sie zeigt ihm nicht seine Grenzen auf. Ganz im Gegenteil, wenn er seine spitzen Zähnen in sie hineinbohrt jault sie auf und läuft weg. Der Kleine hat sie völlig im Griff. Es bricht mir das Herz zu sehen, wie sehr meine Althündin darunter leidet. Was kann ich tun?

    Na ja,

    da bist Du jetzt selbst gefragt.
    Hilf Deiner Hündin.
    Sag dem jungen Wilden, daß es so nicht geht, daß dieses Verhalten nicht erwünscht ist.
    Laß es erst gar nicht soweit kommen.
    Du muß es managen!

    Zitat

    Wir hatten neulich einen 1 ½ Jahre alten Rüden zu Besuch. Der hat unserem Boomer ruck zuck gezeigt, wie weit er gehen darf und gut war. Nur meine Hündin scheint das nicht auf die Reihe zu bekommen. Was kann ich tun? Kann ich überhaupt etwas tun?

    Wie bereits schon weiter oben geschrieben:
    Du wirst das regeln müssen.
    Hilf Deiner Hündin, zeig ihr, daß sie nicht alleine ist, daß sie sich auf Dich verlassen kann.
    Schiebe die Verantwortung nicht auf Deine Hündin ab. Denn sie scheint damit überfordert zu sein.

    :ka: Nicht jeder Hund "zeigt" dem anderen, wie "der Hase läuft".
    Manche halten recht lange Schikanen aus, bevor sie dann "platzen".
    Andere "regeln" es sofort. Wobei man schon ein Auge darauf haben sollte. Nicht alles ist "richtig", also souverän vom älteren Hund.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich sage gerne immer wieder ab einem Jahr.

    Aber ich lasse den Hund auch seine Erfahrungen machen.
    Schließlich soll die Treppe ja auch nicht irgendwie "falsch" verknüpft werden, so daß der Hund Angst bekommen muß, und unter Umständen auch später sich nicht traut, die Treppe zu nehmen.
    Ab und an, zwei, drei Stufen, ist okay.
    Mehr trauen sich die Welpen auch nicht.
    Nur halt eben nicht ständig rauf und runter laufen lassen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower