Beiträge von Osiris

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    Hi,

    zu Erbkrankheiten bei Mischlingen kann deshalb keiner was definitives sagen, weil Mischling nicht so häufig und schon garnicht in einer solchen Regelmäßigkeit untersucht und die Untersuchungsergebnisse registriert werden.

    Daher besteht immer noch der Glaube, Mischlinge seien gesünder.

    Es gibt bei Mischlingen einfach kaum Werte, die aussagekräftig wären, um sie mit Daten von registrierten und untersuchten Rassehunden zu vergleichen.

    Gruß
    Alexandra

    Es gibt mittlerweile durchaus Untersuchungen mit Mischlingen, wenn Du nach dem entsprechenden Thread suchst, findest Du die Links dahin.
    Aber ich muss Dir widersprechen: Es gibt natürlich registrierte und untersuchte Zuchthunde. Nur: Deren Nachzuchten werden i.d.R. auch nur untersucht, wenn sie in die Zucht gehen sollen.
    Entsprechend lückenhaft und unzureichend ist auch da das Datenmaterial.

    Zitat

    Dieser Wunsch ist ja auch legitim. Meine Frage ist nur: Warum bist Du nicht zu einem Züchter gegangen, wo Du nicht nur weißt, wo der Welpe herkommt und wie er behandelt wurde, sondern auch, dass die Elterntiere und deren Vorfahren entsprechend untersucht wurden?

    Doris

    Wir hatten doch hier schon eine sehr lange Diskussion darüber, wer nun gesünder ist, Rassehund oder Mischling und es gab auch unter den usern eine Umfrage zur Gesundheit Mischling/Rassehund. Und rausgekommen ist bei der Umfrage, dass es keine Unterschiede gibt.
    Es gibt auch sonst keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass zufällig verpaarte Mischlinge häufer an Erbkrankheiten leiden als Rassehunde. Der Genpool der Mixe ist einfach größer, während Rassehunde trotz sorgfältiger Verpaarung immer wieder an gentischen, oft rassespezifischen Erbfehlern erkranken, obwohl doch eigentlich gesündere Tiere zu erwarten wären.
    Das schenkt sich gegenseitig genau gar nichts.

    Ich hab meine Frau Schmitt aus der Zeitung, einem Anzeigenblättchen, dem "Sperrmüll". 150 Euro hab ich bezahlt und dafür einen zwar ungewollt kleinen, aber richtig tollen Hund bekommen.

    Frau Schmitt wurde wegen Krankheit der Besitzerin abgegeben und wäre im TH gelandet, wenn sie auf diesem Weg keinen neuen Besitzer gefunden hätte. Den Vorbesitzern ging es nur darum, einen guten Platz zu finden, Geld war nicht so wichtig.

    Sie war zwar kein Welpe mehr, aber mit 10 Monaten noch jung genug, um schnell und unkompliziert eine tiefe Bindung zu mir aufzubauen. Sie war sehr gut sozialisiert und hat bis heute noch nie irgendein Anzeichen von Aggression gezeigt. Sie ist ein ganz normaler, sehr freundlicher umgänglicher Hund, zudem kinderfreundlich und mit anderen Tieren verträglich, ohne jeden Jagdtrieb.
    Also wenn's auch ein Gebrauchthund, vielleicht auch nicht mehr so ganz jung, sein darf, ist die Zeitung auch eine durchaus akzeptable Möglichkeit, einen tollen Hund zu finden.

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    Bücher werde ich mir morgen besorgen. Wie gesagt, ich bin ja davon ausgegangen, dass in so einem Mix alles drin ist.

    Und deshalb war ja auch die Verunsicherung so groß. Natürlich soll mein Kleiner keine Mangelerscheinungen bekommen. Und natürlich soll er selbstverständlich auch Obst und Gemüse bekommen, mag er ja auch gerne. Nur kann ich mich mit Knochen absolut nicht anfreunden. Da werde ich lieber Knochenmehl oder Eierschale nehmen.

    Ticalein

    Lies Dich doch einfach mal durch die Links bis die Bücher da sind.

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    Das ist unter anderem der Grund, weshalb ich mein Fleisch nie im Internet bestellt habe, sondern immer in der TK-Abteilung von Futterhaus/Fressnapf oder im Supermarkt/Wochenmarkt. Aber bei einem kleinen Hund auch nicht ein solch finanzieller Unterschied,...

    Ja, ich bin auch dazu übergegangen, nur kleine Mengen im lokalen stationären Handel zu kaufen. Aber bei einem großen Hund bringt's das nicht.