Abartig ?
FEINSCHMECKER
Und JA, so eine habe ich auch. Schlabbert sie mir einfach den Salat weg, während ich gutglaubens in die Küche gehe um mir ein Glas Wasser zu holen :pissed:
Tja, so sind sie
Grüsse, Nina
Abartig ?
FEINSCHMECKER
Und JA, so eine habe ich auch. Schlabbert sie mir einfach den Salat weg, während ich gutglaubens in die Küche gehe um mir ein Glas Wasser zu holen :pissed:
Tja, so sind sie
Grüsse, Nina
Da ist der Thread ja ^^
So, alles nachgelesen.
Mal zusammengefasst, für mich, damits übersichtlich ist. Ein wirrwarr aus gut und schlecht.
Zitat
[quote="BigJoy"
Das Risiko kann dann doch jeder selbst abwägen, zB ob er eine Dogge will, obwohl die Lebenserwartung dramatisch niedrig sind, im einstelligen Bereich.
Natürlich geht es hier nicht drum, einen tauben Dalmatiner zu töten. Aber beim Dalmi zB Platten statt Punkte in die Zucht aufzunehmen, damit die Taubheitsrate sinkt.
Wenn ich dann weiß, es gibt dieses Problem in dieser Rasse, kann ich mir einen Züchter suchen, der sich dem Problem stellt (und es nicht voreilig abtut oder ignoriert).
[/quote]
Zitat
Zitat
ZitatWenn es interessiert, der kann sich ja die OFA Statistiken anschauen.
ZitatDas Problem ist aber folgendes:
Große Rasse haben oft Probleme mit HD. Das wird züchterisch kontrolliert und nur mit max. leichter HD darf gezüchtet werden bei den allermeisten Rassen.
Nun haben aber z.b die Hovawarte HD gänzlich ausgeschlossen in ihrer Zucht und haben nun auch sehr viele HD-freie Hunde in ihrer Population. Aber die Krux daran ist, dass viele wirklich tolle Hunde nun ausgeschlossen wurden und die Auswahl geringer wird, dafür häufen sich jetzt andere Dinge bei ihnen, wie Epilepsie etc.
Darum ist es sehr schwer zu sagen, ob eine Rasse wirklich gesund ist, das kommt auf die Kriterien an.
Und mich würde beim Dalmatiner nicht zu allererst die mögliche Taubheit beschäftigen, sondern vielmehr die Neigung zu Harn/Nierensteinen und sonstigen Problemen, die damit zusammenhängen.
ZitatWenn man die Liste beachtet, dann fällt ein Welpe der derartig eingeschränkt ist, aber schon raus - wobei das eigentlich auch ein gutes Beispiel ist. Es gibt dagegen auch Peis, die gesundheitlich den Mittelpudelwelpen, dem man vielleicht nicht ansieht, dass er später vielleicht eine schwere PL hat, locker in die Tasche stecken.
Im Zweifel bin ich also vielleicht mit den Shar Pei vom Züchter, der nicht unbedingt mit der Mode geht besser beraten, als wenn ich mir einfach einen Mittelpudel von XY hole, weil die als "gesunde" Rasse zählen.
ZitatHallo,
der Eurasier und der Wäller soll noch ziemlich gesund und frei von Erbkrankheiten sein. 100%ige Sicherheit gibt es aber bei keinem Hund.
ZitatAlles anzeigen- Extreme jeder Art vermeiden (kurze Nasen, Gigantismus und extremen Zwergwuchs, Massen an loser Haut etcc pp)
- Reine Schönheitszuchten meiden, eher nach Hunden suchen die körperliche Leistung bringen sollen. Grade bei Rassen, wo es eine Show- und eine Arbeitslinie gibt.
Ja, es gibt auch sehr gesunde Hunde aus Zuchten ohne jede Arbeitsleistung und sehr kranke Arbeitshunde, aber die Chance auf ein funktionelles und belastbares Gebäude + entsprechende Inneneinrichtung ist meiner Meinung nach tendenziell da größer, wo es für die Leute absolut notwendig ist darauf zu selektieren.
- Auf einen Züchter achten, der wirklich in der Materie drinsteckt, am besten auch schon länger züchtet, und der regelmäßig langlebige Tiere in seinen Linien hat. Das ist leider auch nicht bei jedem VDH-Züchter automatisch gegeben.
- Sich so gut wie möglich schlau machen über bestehende Erbkrankheiten, ihre Häufigkeit, ihr Vorkommen, die nötigen Untersuchungen und halt darauf achten, dass diese auch gemacht werden.
Irish Wolfhound: Lebenserwartung in der Regel im einstelligen Bereich. Magendreher, Herzprobleme (DCM), Osteosarkome, andere Tumorerkrankungen im frühen Alter, Epilepsie, außergewöhnlich anfällig für Atemwegsinfektionen besonders im Junghundalter, die ab und an auch fatal enden. Ab und an auch HD, aber für so eine große Rasse ertaunlich wenig Probleme am Bewegungsapperat.
Deutsche Dogge: Ebenso, Lebenserwartung in der Regel im einstelligen Bereich, sehr frühes Vergreisen. Ich weiß von Magendrehern, Osteosarkom, andere Tumore im frühen Alter, Herzerkrankungen (auch da wieder hauptsächlich DCM).
Englische Bulldogge: Atemwegsprobleme, Allergien, Körperbau begünstigt Schwergeburten, Faltendermatitis.
Cavalier King Charles Spaniel: Es wird immer viel geschrieben über Chiari Malformation/Syringomyelie. Das ist sicher EIN Problem dieser Rasse. Leider haben sie auch häufig HD und vor allem Herzprobleme durchziehen diese Rasse in einem Ausmaß, dass sich kein einziger Züchter davon freisprechen könnte.
http://www.cavalierhealth.org/
http://www.cavalierhealth.org/mitral_valve_disease.htmDas sind Rassen, bei denen ich niemandem guten Gewissens empfehlen könnte: "Kauf beim seriösen Züchter der alle Untersuchungen macht, dann bist du auf der sicheren Seite!".
"Relativ" gesunde Hunderassen gibt es recht viele. Also solche, wo es einige bekannte Erbkrankheiten oder Dispositionen gibt, auf die gute Züchter untersuchen oder wo sie hoffentlich wissen was in welchen Linien steckt un dwo man mit gründlicher Züchterwahl als Welpenkäufer einiges reißen kann.
Man muss da recht gründlich unterscheiden WAS für ein Problem man hat.
Recht einfach einzustufen sind z.B. so Sachen wie PRA (Progressive Retinaatrophie, eine Augenerkrankung) beim Sloughi, Greyhound Neuropathie beim Greyhound oder der MDR1-Defekt bei den britischen Hütehunden.
Für diese Krankheiten gibt es einen Gentest mit dem man Träger erkennen und entweder gezielt anpaaren oder ganz aus der Zucht nehmen kann. Das kann man den Züchter fragen, der zeigt einem die Testergebnisse und man hat es schwarz auf weiß ob der Hund diese Krankheit hat oder nicht.
ZitatDer weiße Schweizer Schäferhund ist eigentlich ja nicht mehr als eine abgespaltene Linie des Deutschen Schäferhundes.
Die Rassen haben die gleichen rassetypischen Krankheiten.
Zitat
Labrador musste ich nachlesen:http://www.drc.de/rassen/lr_b.html
Die Labradore mit HD, die ich kenne, stammen ausnahmslos aus Hinterhofzuchten...
Zitat
Das hier ist z.B. ein "ursprünglicher" Shar Pei:
http://suethomas.ca/images/Family/20101104_Kodi_25.jpg
Zitat
ZitatWahrscheinlich wäre es schon genug Stoff, wenn man alleine über die Bedeutung des Inzuchtkoeffizienten diskutieren würde.
Beispiel dazu: http://www.leonbergerhund-leuenfort.de/ik.htm
ZitatDann "werf" ich mal den Kurzhaarcollie in den Raum
![]()
Für seine Größe recht langlebig und die bekannten (und untersuchbaren) Erberkrankungen werden beim seriösen Züchter schon vor der Abgabe gecheckt (bzw. durch geziehlte Verpaarung ausgeschlossen), sodass man dann entscheiden kann, ob man den Welpen nimmt oder nicht!
ZitatAlles anzeigen
"Relativ"gesund:
- Galgo Espanol:
Bis vor kurzem gar keine Erbkrankheiten bekannt, Anfang dieses Jahres wurde erstmals über Epilepsiefälle bei FCI-Galgos berichtet. Das ist aber bisher kein Problem was die Rasse völlig durchseucht hätte, es ist jetzt halt nur erstmals aufgetreten.
Es gibt in ganz Europa nur einige dutzend Züchter (von Galgos mit Papieren, die viele Tierschutzgalgos sind ne andere Kiste), die alle eng zusammenarbeiten.
Man wird abwarten müssen wie sich dieses Problem entwickelt und züchterisch angepackt wird, aber momentan sind Galgos meiner Ansicht nach trotzdem im Schnitt sehr robuste, gesunde und langlebige Hunde.- Sloughi:
PRA ist bekannt und kann per Gentest ausgeschlossen werden. Ansonsten keine Erbkrankheiten bekannt, ebenfalls regelmäßig ein normales Alter für Hunde dieser Größe (+/- 12 Jahre, auch mal, 13, 14 Jahre) ohne großen Tierarztaufwand.- Azawakh:
Im Rassehundegeschen noch eine junge Rasse, recht eng gezüchtet (aber auch nicht enger als viele andere Rassehunde, nur hatten/haben die Azis das Glück, dass einzelne Züchterfraktionen sich sehr für die Vergrößerung der Genbasis durch den Einsatz von stammbaumlosen Hunden aus dem Sahel einsetzen).
Trotzdem sehr gesund, Lebensalter von 12 Jahren und mehr sind die Regel, nicht die Ausnahme, als Dauergast beim TA sind die auch eher ungewöhnlich und das nicht nur weil sie selten sind.- Whippet:
Es gibt den Myostatin-Gendefekt (sog. Bullygen) auf den man testen kann und der sowieso weltweit ziemlich selten ist.
Es gibt auch immer wieder Berichte zum Thema Epilepsie - in wie weit man da von einer Rassedisposition sprechen kann ist aber auch nicht wirklich klar, es gab auf jeden Fall vor ein paar Jahren eine Arbeitsgruppe die sich mit dem Thema beschäftigen und Forschung in Gang bringen wollte, das hat sich aber leider wieder im Sand verlaufen. Ich persönlich habe bisher nur sehr selten von epileptischen Whippets gehört und immer nur über 7 Ecken und von Dritten, nie selber von betroffenen.
Ansonsten Lebenserwartung von 12-15 Jahren und obwohl sie so zierlich aussehen sind sie sehr robust und zäh.- Saluki:
Insgesamt robust und langlebig, 12-15 Jahre sind eher die Regel als die Ausnahme.
Trotzdem gibt es bekannte Probleme, eines oder sagen wird mal noch am ehesten DAS Problem ist Dilative Kardiomyopathie.
Es scheint da aber eine gewisse Familienbezogenheit und auch eine starke Häufung in manchen Ländern zu geben. In Deutschland weiß man hoffentlich in ein paar Jahren mehr, das das Schallen bei Ankörung und vor Zuchteinsatz seit letztem Jahr Pflicht ist.
Außerdem sind Hämangiosarkome der Milz und des Herzes ein Thema, auch da fehlen leider verlässliche Zahlen.
Dennoch würde ich mich aus dem Fenster lehnen und sagen die sind als ganze Rasse gesehen doch ziemlich gesund. Es gibt aber Linien, aus denen ich persönlich mir eher keinen Hund kaufen würde (aber nicht nur wegen Krankheiten, sondern weil mir das Gesamtpakte nicht gefällt).
ZitatDie Tschechen sind recht gesund.
![]()
Zitatdie Airdale-Terrier.
Habe da hier 2 Exemplare bei uns, die einfach toll sind!
Sind die gesund?
Zitat von lotuseliseLeonberger ist ein Beispiel dafür:
http://www.pro-leonberger.com/leonbergerzucht.htmIn der Wuff stand einmal ein leichtverdaulicher Artikel über diese brisante Thematik drin:
http://www.wuff.at/artikel.php?artikel_id=329
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Poah.... ^^ Vielen Dank ihr lieben. Da ist wirklich was zusammengekommen, selbstverständlich auch von alldenjenigen, die spezifische Beiträge geschrieben haben - hammer!
Ich werde mir nun einige Rassen genauer ansehen.
Liebe Grüsse!!!
Seh ich auch so Shiba !
ZitatUnd nochmal, wenn mein Hund verletzt ist und mein TA dann nachfragt, ob mein Hund nicht noch eben schnell kastriert werden soll, da er ja eh schon in Narkose liegt, dann sehe ich das als Ausnutzung einer Ausnahmesituation zugunsten des TA.
Ein billiger Griff in die Psychokiste, da der Halter eh schon angespannt und besorgt ist und vermutlich eher ja als nein sagen wird.
Ja, das könnte durchaus so sein.
Zum Glück kennt sich Tanja gut aus, und fällt auf sowas nicht herein - besonders in anbetracht der Tatsache, dass Tanja erläutert hat, nur Notfallmässig wegen Abwesenheit des anderen TA vorbeigekommen zu sein.
Es liegt eben an jedem selber, ob und wie er sich über sein Tier informiert, um nicht in solche "Fallen" zu ... fallen !
Grüsse, Nina
Salü Tanja
Jeb, ich kenne das auch, von einem Tierarzt in Solothurn.
Woody hatte einen Wolf (scheuerstelle) zwischen den Hinterläufen. Als einzige Massnahme empfahl er mir eine Kastration. das Pfotenmelkfett hats dann auch getan ^^
Spreu muss stets selbst vom Weizen getrennt werden
LG Nina
Edit : über was ihr hier rumpalavert - also echt ^^ ich verstehe den Thread von seinen BEIDEN Seiten.
Bei der ersten OP ist doch noch ein Sekret in die Wunde geflossen... Wenn das diesmal verhindert werden könnte, sind die chancen sicherlich auch nochmal etwas besser!!
ZitatHallo ihr Lieben,
ich möchte hier - bitte - keine Diskussion zum Thema vegane Hundeernährung entfachen.
Das kannst du wie du merkst nicht erwarten - auch von mir nicht.
Das ist einfach nicht gut. Oder hat dein Hund Allergien, die vegane Ernährung nötig machen?
Wenn nicht, finde ich das eine extrem schlechte Idee, unverständlich und nicht Artgerecht - absolutes NO-GO
Wenn es Wild im Wald hat, wird Fina auch zum Vorsteh Hund
Sie verharrt dann in dieser Position und beobachtet, ist auch abrufbar (jagd nicht).
Ich bin hiergeblieben.
Wies dazu kam :
Ich habe Fina am 24. zu meiner Schwester gegeben für eine Problenacht. Finchen hat die komplette Nacht durchgeheult, also richtig geheult...
Nach einigem hin und her überlegen kam ich zum Schluss, dass es zu früh ist sie für 10 Tage "wegzugeben" wo sie doch erst 6 Monate bei mir ist.
Da ich eine Glucke bin und mir sowas einfach leid tut, und ich finde, das kann das aufgebaute Vertrauen zerstören, bin ich nun hiergeblieben.
Mein Freund und mein Kumpel erledigen aber alles für mich, habe Geldspenden, Sachspenden wie Halsbänder und Leinen, ein paar Spielzeuge mitgegeben.
Och mann )-;
Jeb... Das ist eben auch mein Problem am Ganzen Buddy Joy. Ich habe mich entschieden, nur noch Tierschutzhunde aufzunehmen. Darum war ich Anfangs völlig dagegen - aber ihr kennt es vielleicht, mit der Zeit relativiert sich einiges.
Huch, jetzt komm ich selber vom Thema ab