Wasserdicht aber trotzdem atmungsaktiv
Die beste Regenbekleidung wird fast immer aus synthetischen Fasern hergestellt. Das eine Regenkleidung wasserdicht sein muss versteht sich von selbst. Wasserdicht ist ein Bekleidungsstück bereits ab einer Wassersäule von 1300mm. Gute Regenbekleidung erfüllt diese Mindestanforderung mit Leichtigkeit. Ein fünfstelliger Wert ist keine Ausnahme, sondern das Zeichen für gute Qualität. Besonders durch die Nähte dringt das Wasser zuerst ein.
Darum sollten speziell diese besonders versiegelt sein. Darüber hinaus sollte die Regenbekleidung aber unbedingt atmungsaktiv sein. Was nützt es einem, wenn zwar von außen kein Wasser eindringen kann, man aber vom eigenen Schweiß völlig durchnässt wird. Zwar sind diesem Prinzip auch Grenzen gesetzt, (extreme Luftfeuchtigkeit, extremer körperlicher Anstrengung) aber bei normalen Bedingungen sollte es mit einer qualitativ hochwertigen Regenjacke oder Regenhose keine Probleme geben. Natürlich möchte man auch nicht mit kalten oder nassen Füßen seine Radtour beenden. Überschuhe sind eine sinnvolle Ergänzung jeder Regenausrüstung.
Fazit: Die beste Wassersäule bringt nichts, wenn die Wasserdampfdurchlässigkeit nicht gegeben ist. (Sonst könnte man ja gleich eine Gummijacke anziehen).
Den Wert der Atmungsaktivität ( der aufschlussreichste ist der RET ) wird von manchen Hersteller angegeben. Je niedriger die Zahl umso besser atmet die Regenjacke.
Eine hohe Wassersäule und ein niedriger RET Wert garantieren gute Funktionalität.