Beiträge von bungee

    Gina,
    das mit dem Ball ist noch viel zu früh. Der Hund ist doch noch kein STück erzogen. Nicht soviel auf einmal, sondern erstmal Grundlagen schaffen. DANN kann man weitersehen.

    littlelilie,
    als generelle Verhaltensmaßregel für dich:
    Hunde haben deutlich bessere Ohren als Du - und GERADE Hütehunde. Deshalb Kommandos ausschließlich flüstern.
    Ein Kommando wird nur ein einziges Mal gegeben und nicht ständig wiederholt!!!! Wird es nicht beachtet, dann folgt ne Konsequenz.
    Das erhält dir mehr die Aufmerksamkeit als dein Gebrülle ;) -- dasselbe Prinzip funktioniert im übrigen genauso bei Kindern und Mönnern ;D

    Setz durch, dass Kommandos IMMER befolgt werden. Aber eben nicht dadurch, dass du dann lauter wirst, sondern dadruch, dass du KONSEQUENTER bist als dein Hund, ggf. etwas körperlich durchsetzen (damit ist keine Gewalt gemeint, sondern deine Körpersprache)

    oben hab ich dir nach diesen Prinzipien schon mal den Weg beschrieben, wie du ihn an seinen Platz/sein Körbchen gewöhnst. Lass nicht mehr zu, dass er sich in der Wohnung frei bewegt. DU bestimmst, was er darf, was nicht. Türschwellen und das Bewachen der Wohnungstür ist ab sofort absolut tabu.

    gebe schweizer zwar recht, aber ich würde mal bei den Grundregeln anfangen. Dann kann man weitersehen.


    1, und wichtigste Aufgabe: gewöhn ihn an seinen Platz.
    wenn er auf seinen Platz gegangen ist, fliegt ein oder mehrere Leckerli (nach ein paar Tagen dann dehnst du Zeit, bis das Leckerli kommt, immer weiter aus)

    Belohungen wie Streicheln, Zuwendung, Leckerli nur dann, wenn er ruhig auf seinem Platz liegt. Ansonsten wird der HUnd erstmal IGNORIERT!!!
    Und das ziehst du halt mal nächste Woche konsequent durch.
    Steht er auf, nicht rufen, sondern FREU'NDLICH auf seinen Platz zurückgeleiten. (Denk dir am besten ne Handbewegung aus, die du dabei machst. Ich z.B. zeige mit dem ausgestreckten Arm in Richtung des Körbchens).
    Wenn der dort ist, fliegt n Keks. Steht er auf, bringste ihn SOFORT wieder zurück. und das konsequent OHNE AUSNAHME!!!!

    Wenn er sich woanders hinlegt VERSCHEUCHST du ihn sofort: machs ihm ungemütlich: geh auf ihn zu, setz durch, dass er vor dir aufsteht.

    Heisst in der Hundesprache: "Ich mach die Regeln, ich bin Chef"

    Zitat

    nein, verletzt hat sie ihn nicht.
    Sie war durch unser zeigen und benennen spiel sehr relaxt und ich war so stolz auf sie! Als der Hund dann 2 meter neben uns stand und dann noch den sprung auf uns zu gemacht hat (ja in sielaufforderung) wars dann aber vorbei mit der ruhe. Ich meine wir trainiren ja noch nicht so lange, und dafür läuft das schon echt gut, aber es ärgert mich dennoch tierisch.
    Sie hat sofort nen kamm gemacht, ist aufgesprungen (saß vorher zu mir gewand an lockerer leine) und hat nach dem anderen geschnappt und dann noch einige sekunden gekeift, bis der hund sich zurückgezogen hat. konnte sie dann "zurückholen" und haben den hund dann nochmal aus weiterer entfernung in ruhe benannt.
    Klar grundsätzlich dürfte sie schon aufdringliche hunde zurechtweisen, aber sie verfällt dann sofort wieder in ihr verhaltensmuster, das ist ja auch normal bei der kurzen trainingszeit, aber ich hoffe das solche begegnungen nicht alzu schlimme folgen haben ..


    finde ich, so wie du es schilderst, völlig in Ordnung. Mein erster GEdanke war, in Zukunft D'ICH diese Dinge regeln zu lassen, dass Du also den Hund wegschickst. Ist vll. aber in der Praxis nicht ganz einfach zu bewerkstelligen..

    interessant wäre wahrscheinlich zu wissen, warum sie das macht. Ist es Unsicherheit, Revierverhalten, etc. ?
    Gibts keine Möglichkeit, dass da mal jemand mit Erfahrung draufguckt, um es zu beurteilen? Vll. mal n Abstecher nach Kappeln mit dem Hund machen?
    Vielleicht können die dir ja auch mit dem "Menschentraining" weiterhelfen... .. nur so ein Gedanke...

    Zitat

    danke für die Übersetzung bungee- braves Hündchen. Bilder sind wunderschön und Videos auch. :herzen2:

    :o0:
    :stock1: .. beleidigt wegdreh.....:mocken: ...


    nu gibbet erstmal nur noch auf Französisch..

    Hallo Lisa,

    Für mich klang es so, dass du eigentlich mehr Interesse am Bikejöring als am Canicross hat. Kann sich natürlich noch ändern. Stimmt das? Wo soll dein EIGENTLICHER Schwerpunkt sein, was dein eigentliches ZIEL?.

    Wenn ich nämlich im Bikejöring schneller werden möchte, lass ich auf lange Sicht das Canicross, nutze es nur zur Eingewöhnung für ein paar Wochen, fange dabei auch immer schon parallel mit dem Fahrrad oder Roller an.

    Hab ich Rennambitionen: Dann spann ich sogar eher noch den Hund in ein Team fürs Kontitionstraining ein, wenn ich die Möglichkeit hab.

    Wenn ich dagegen an beidem Spass hab, mach ich halt beides.
    Dann muss mir nur klar sein, dass ich dann wahrscheinlich auf Dauer - falls ich prozentual mehr Canicross als Bikejöring mache - mit diesem Hund im Bikejöring nicht schneller werde.

    außerdem würde ich gerne mal Fotos von vorne und seitlich von vorne unter Zug sehen, so dass man sieht, wie der Halsausschnitt sitzt.


    zieht ihm das Geschirr (ohne Zugtraining) öfter an und aus, so dass es normal wird. LAAANGsam und mit Gefühl. Danach Leckerli.

    warum lässt du ihn nicht im Zuggeschirr ziehen? :???: Wie, wenn nicht durchs Zugtraining gibt es Muskeln?
    Und was ist das für ein Unsinn, den Hund im Zuggeschirr NEBEN dem Rad IM ZUGGESCHIRR traben zu lassen?
    Du konditionierst ihn doch völlig falsch!! Nebenhertraben nur am Halsband oder seinem Nomalgeschirr!!!!