Beiträge von bungee

    Zitat


    Ich finde man sollte das machen, wozu der Hund sich anbietet.....nicht ihm etwas anerziehen, weil ICH das will.

    Über kurz oder lang hat man dann nämlich keine Freude an dem Sport (egal welchem).

    jain, Dany.

    in der Regel hat nämlich dann der Hund auch an etwas Spass, wenn es der Hundehalter gerne macht und dann konsequent ist.
    Natürlich sollte man dabei auch auf Begabungen und Vorlieben des Hundes Rücksicht nehmen. (englische Bulldogge im Agility wär sicherlich nicht ideal ;) )
    Aber der Post klang so dermaßen larifari, dass ich den Eindruck bekam, hier orientiert sich Frauchen komplett am Hund und nicht umgekehrt. Kann natürlich auch sein, dass ich da was reininterpretiert hab, was so nicht stimmt ;)

    Bei uns ist es ähnlich. Natas läuft sehr gerne mit wenn ich Rad fahre, sobald er davor gespannt wird bleibt er stehen wenn er keine Lust mehr hat oder schiesst links/rechts durch die Gegend, bzw. andere Hunde laufen auch ständig in uns rein :|
    Ich würde es wirklich gerne nochmal probieren, mit seinem Safty und dem Faster ist er überhaupt nicht gelaufen (quasi das perfekte Geschirr für uns wenn man einen Leinenführigen Hund haben möchte :lol: ), somit werde ich es nochmal mit einem anderen Geschirr versuchen. Zudem bin ich nun auch nicht mehr alleine, was den Anfang sicherlich auch erleichtern sollte.[/quote]

    Das sind alles Erziehungssachen!!!

    Wie gut zieht er denn überhaupt?

    Zitat

    Ich werde mir jetzt erst einmal ein vernünftiges Geschirr zulegen und dann noch einmal probieren. Aber ich will ihn auch nicht "überreden" müssen, ich will eigentlich irgend etwas finden was ihm Spaß macht. Allerdings ist das bei meinem Hund nicht so leicht :hust:


    FAAAAAAAAAAAAAAALSCH
    DOCH!!!.. Genau DAS wirst du tun müssen: Ihn irgendwo langsam an bestimmte Dinge, Verhaltensweisen gewöhnen. Und dazu gehört auch ne gewisse Art der "Überredung"

    Das Ganze nennt sich nämlich HUNDEERZIEHUNG bzw. -AUSBILDUNG ;D


    Entscheide dich, wozu DU Lust hast, dann bring es deinem Hund bei... und zwar KONSEQUENT
    Alles andere ist Kappes ;) Für Hunde ist "Laissez-Faire" nix.

    Da Sammy doch sehr ängstlich war, bin ich dazu übergegangen, ihn immer wieder mal ausgiebigst zu massieren.
    Das hat u.a. dazu geführt, dass er sich jetzt ganz bequem aus seinem Kennel rausrufen lässt, weil er weiß, dass dann auch "Hundewellness" angesagt ist. :D
    Heute hat er zum ersten Mal auf dem Rücken gelegen, sich tiefenentspannt massieren lassen OHNE, dass der Schwanz unter dem Bauch war, sondern der lag genauso wohlig ausgestreckt auf dem Teppich wie der Rest des Hundes *freu :smile:

    Aber auch beim Training nutze ich Massagen (manchmal vor und manchmal nach dem Training)
    Bungee hab ich auch vor dem Rennen öfter mal massiert, so dass sie entspannt loslaufen konnte, ohne zu große Aufregung.
    Für mich bedeutet die Massage zusätzlich auch, dass der Hund vor dem ZIehen ne gute Durchblutung der Muskulatur hat. Klar, dass man das nicht mit großen Teams machen kann, weil der Aufwand zu groß wäre. Aber doch mit ein oder zwei HUnden. Ich mach das auch nicht bei jedem Training, weil es natürlich auch ein gewisser Zeitaufwand ist.

    Macht ihr das auch? Oder werden manche Hunde dann zu ruhig und entspannt ;) , so dass sie ohne die notwendige Aufregung vielleicht nicht mehr die volle Leistung bringen?

    Wie denkt ihr darüber?

    Danke dir, Maanu, :)

    eigentlich ne super Idee: dann kann ich die lange Gerte im Sommer fürs Reizangeltraining nehmen und im Winter fürs Zugtraining als Abstandhalter: :gut:

    bei Sammys Radius und Geschwindigkeit bräuchte ich dann aber wahrscheinlich eher ne Longierpeitsche.. sonst krieg ich nen Drehwurm und liege anschließend nach Luft schnappend wie ein Käfer auf dem Rücken! :hust: :)

    Das führt mich gleich zu der weiteren Frage:
    Wie lang sind die Reizangeln, die ihr benutzt?

    Mein Pflegi Kyra hatte ganz unterschiedliche Baustellen:
    Dinge, die sie nicht kannte, Menschen, die ihr nicht ganz geheuer waren, wurden verbellt. Da half langsame Annäherung, oft auch Schönfüttern.

    Dann gab es auch mal das Ankläffen und in die Hacken beißen von Skatern. Da hab ich mich selber auf ein Skateboart gestellt und als sie mich anfing zu "hüten", indem sie mir in die Hacken zwickte, hab ich sie mit Wasser angespritzt. Danach aber mit ihr neben dem Skateboard gelaufen und ihr ruhiges und freundliches Verhalten belohnt (verbal oder durch streicheln, manchmal durch Leckerli).
    Weil sie n sehr energiereicher Junghund war, gabs einerseits viel Bewegung, andererseits immer wieder Aufgaben, wo sie in WARTEN musste. Erst dann die Erlaubnis bekam, z.B. den Ball zu holen, wenn sie ruhig war.

    Ich finde halt wichtig, unerwünschtes Verhalten schon in den ANSÄZEN zu verhindern, statt zu warten, bis es eskaliert ist :)

    die Frage, die man meines Erachtens in erster Linie stellen sollte ist: WOHER kommt die Aggressivität?

    Ist das ne Aggressivität, die aus Angst motiviert ist, territorial begrundet ist, aus mangelnder Auslastung herrührt oder was auch immer?
    Ich könnte mir vorstellen, dass man da schon unterschiedlich arbeiten müsste.


    Ich finde wichtig, Wege zu finden, wie unterschiedlich auch immer, dass die Hunde lernen, dass entspanntes Verhalten belohnt und auch im Zweifel unentspanntes Verhalten nicht toleriert wird. Und welche Wege man dazu findet, hängt, finde, ich, stark vom Team ab, also welchen BESITZER, welchen HUND hab ich vor mir.

    ich hätte gerne mal Tipps, was sich bei euch am besten als Reizangelstock bewährt hat.
    Womit habt ihr bislang vom Handling und vom praktischen Nutzen her die besten Erfahrungen gemacht?