Beiträge von flying-paws

    Ich habe mit dieser Methode schon einen Rottweiler eine geraume Zeit hochgehalten. Ok, das gab dann Muskelkater, aber wenn es um meine Hunde geht, dann werd ich zu Rambo, glaub ich :roll:

    Ohne Courage wird man wohl kaum eine solche Situation lösen können.

    Viele Grüße
    Corinna

    Wenn die Keilerei schon im Gange ist, dann fische ich den fremden Hund heraus. Und zwar, so dass er mich nicht beißen kann. Da gibt es einen Trick: Wenn man den Hund an den Hinterbeinen packt, am Oberschenkel, dann kann man ihn raushebt, ohne dass er Dich beißt. Und zwar so, dass er keinen Bodenkontakt mehr hat. Bisher hat es auf jeden Fall noch kein Hund geschafft mittels der Rückenmuskulatur soweit rumzukommen, dass er mich hätte packen können.

    Das geht natürlich nur, wenn der eigene Hund dann nicht weiter draufhaut. Da ich für meine ein Kommando zum Wegschicken habe, kann ich das da nutzen. Meist brauche ich das nicht mal, weil sie von selbst weggehen.

    Ich halte den Hund solange hoch bis er sich deutlich beruhigt hat und teste dann langsam, ob ich ihn z.B. am Halsband festhalten kann, ohne dass er austickt.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Nicole,

    meist haben Hunde mit dem Alleinbleiben ein Problem, die ihrem Besitzer im Alltag permanent am Rockzipfel hängen. So scheint es bei Euch auch zu sein.

    Ich würde mit ihr ersteinmal üben, dass sie Dir nicht ständig folgen darf. Das kann man durch Türen schließen machen, aber noch besser wäre es, wenn Du ihr das auf Kommando beibringst. Du solltest darüber bestimmen können, wann sie mit Dir laufen darf und wann nicht. Auch darüber, wann sie zu Dir kommen darf und wann sie wieder zu gehen hat. Im Grunde bedeutet das, die Distanz zu üben, während Du Zuhause bist. Wenn sie da lernt, dass sie eh nicht bei Dir sein darf, dann ist es irgendwann auch okay, wenn Du nicht Zuhause bist, da sie ja eh gelernt hat, dass Du selbst über die Nähe entscheidest.

    Viele Grüße
    Corinna

    Das Besteigen und juckeln ist nicht unbedingt ein Zeichen von "Hypersexualität". Mein alter Rüde z.B. macht das vermehrt, wenn er gestresst ist. Das Problem ist nicht sein Sexualtrieb, sondern immer in einem anderen Bereich zu suchen.

    Aus dem, was man hier lesen kann, könnte man ableiten, dass Dein Unkas aufgrund aller Unklarheiten im Alltag ziemlichen Stress hat. Insofern wäre das Juckeln für mich ersteinmal schlicht ein Symptom. Symptome verlagern sich. Das eine ist für den Mensch nerviger als das andere. Und danch entscheiden die meisten Besitzer auch, ob ein Hund therapiebedürftig ist.

    Ein Beispiel: Ich habe eine Hündin im Training, die bellt bei Überforderung, Stress usw... und das war sie im ersten Jahr eigentlich fast ständig. Es war einfach nur ätzend und nervig für alle beteiligten. Irgendwann entdeckte sie eine ganz ähnliche Handlung für diesen Stress, wenn es möglich war: Gras rupfen.

    Für den Hund sind beide Verhaltensweisen fast identisch und zeigen die Überforderung. Aber für uns Menschen war das Gras fressen erheblich leichter erträglich, man hätte es fast übersehen können...

    Was ich damit sagen will: Nur, weil den Mensch etwas nervt oder nicht nervt, ist es für den Hund nicht schlechter bzw. besser.

    Das heißt, er wird vielleicht nach der Kastration tatsächlich nicht mehr den "sexuell orientierten Kanal" zum Rauslassen seines Stresses nutzen. Aber er wird sich auf etwas anderes verlagern. Vielleicht etwas, was Dich weniger nervt. Damit wäre Dir geholfen.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Ganz ehrlich: Bei uns im TH sitzen einige Hunde, die fast ihr ganzes Leben im TH verbracht haben. Die sitzen 23 Stunden im Zwinger und freuen sich auf den einen Spaziergang am Tag. Wenn du so einen Hund nehmen würdest, für den wäre das eine wahrliche Steigerung seiner Lebensqualität.

    Das waren auch meine ersten Gedanken. Ich wüsste da auf Anhieb einen, der aufgrund seiner Vorgeschichte nicht gerne im Haus ist... seine Vermittlung scheitert im Grunde immer wieder daran, dass er mit geschlossenen Räumen Probleme hat. Hier hätte er ja die Wahl =)

    Viele Grüße
    Corinna

    Ganz ehrlich: Ich denke, da wirst Du mit ein paar zufällig zusammengewürfelten Tipps nichts erreichen können. Das bisschen, was man jetzt über Hund und Frauchen weiß, hört sich nach einem massiven Kommunikationsproblem (überhaupt kein Vertrauen?) zwischen den beiden an...

    Viele Grüße
    Corinna

    Was sollte daran egoistisch sein? Viel egoistischer wäre es doch, einen Hund in Bedingungen leben zu lassen, die ihm nicht entsprechen.

    Hunde sind sehr anpassungsfähig und "von Natur aus" dazu gemacht auch einen Wechsel ihres Rudels gut zu verkraften. Der Mensch hat damit meist erheblich größere Probleme als der Hund :wink:

    Insofern - probiert es doch aus. Die Hunde werden schon zeigen, ob es okay ist :wink:

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    naja sie bettelt ja nicht richtig sie sitzt nur da und guckt dich totall süß an!!

    Jaja, Hundehalter reden sich vieles schön.

    Mir ist es ja egal, was Dein Hund bei Dir macht. Ich persönlich hab halt was gegen bettelnde Hund oder eben welche, die das Essen in meiner Hand anstieren. Bei meinen eigenen Hunden und auch bei Fremden.

    Würde also Deine Hündin mein Essen "süß" anschauen, dann fänd ich das ziemlich blöd und würde Dich bitten, das zu ändern.

    Viele Grüße
    Corinna