Ich finde es gut, wenn man dran bleibt, nicht aufgibt und weitermacht.
Aber nicht immer.
Ganz ehrlich: Die Abgabe eines Hundes ist für den Hund selbst selten wirklich "schlimm".
Ich hab ja nun schon einige Pflegehunde gehabt, darunter auch welche, die schweren Herzens und trotz guter Beziehung zum Besitzer abgegeben wurden mussten. Alle Hunde waren nach kurzer Zeit recht entspannt bei mir, zeigten die "Macken" von vorher kaum noch oder gar nicht und "trauerten" ihren Besitzern höchstens einen halben Tag nach.
Ich zwinge mich nicht mehr dazu einen Hund zu mögen, wo einfach die Chemie nicht stimmt.
Ich sehe es auch nicht als Versagen, wenn man sich von einem Hund trennt. Vielmehr würde ich den Hut ziehen, wenn man sich das eingesteht und den Schritt macht.
Was mir noch immer nicht so ganz klar ist: Dein Hund geht Dich in Stress-Situationen an? Also immer dann, wenn er mit der Situation nicht umgehen kann? Und es gibt - wenn ich das richtig rauslese - viele Situationen, in denen das passiert?
Was genau machst Du denn in den Situationen, in denen das passiert? Und was wird zur Vorsorge unternommen, damit es nicht soweit kommt?
Viele Grüße
Corinna